Sehenswürdigkeiten

Dies ist ein Land mit erfrischenden Kontrasten: Von ÜberwÄltigend rau und wild bis zu idyllisch und altmodisch - England wird einige ihrer Erwartungen erfÜllen und gleichzeitig andere vÖllig Über den Haufen werfen. Man kann sich extremen AktivitÄten wie dem Surfen hingeben oder sanften, wie dem genÜsslichen Verzehr von dickem Rahm auf einem zitternden Scone, einem kleinen Kuchen.

Roman Baths Museum Roman Baths Museum

Diese Überreste eines historischen Monuments gehÖren zu den am besten erhaltenen in Großbritannien. Das dampfende Herz der Stadt ist dieser Bade-Tempel, den die RÖmer ab dem 1. Jh. n. Chr. Über einer der drei heißen Quellen von Bath errichteten. Wenn man es ruhiger mag, sollte man unter der Woche frÜh morgens kommen und außerhalb der Hauptmonate Juli und August.

Ein AudiofÜhrer (mit der Stimme des Bestseller-Autors Bill Bryson) ist im Eintrittspreis enthalten.

Brighton Royal Pavilion Brighton Royal Pavilion

Wenn Sie die derzeitigen Mitglieder des britischen KÖnigshauses schon fÜr exentrisch halten, warten Sie nur, bis Sie das krÖnende Juwel Brightons gesehen haben - den Royal Pavilion. Dieser exotische Palast, der gleichzeitig Spielplatz von Prince George, dem spÄteren Prince Regent und anschließendem King George IV., zu sein schien, ist eines der maßlosesten und dekadentesten Bauwerke Englands und ein passendes Symbol fÜr Brightons Ruf, eine hedonistische Stadt zu sein.

Selbst der Wust von indisch aussehenden Kuppeln und Minaretten des Exterieurs ist nur der Anfang zum Üppigen orientalisch anmutenden Interieur, wo keine Farbe als zu krÄftig erachtet wurde, sich fauchende Drachen von komplett vergoldeten Decken herabstÜrzen, mit Juwelen ÜbersÄte Schlangen SÄulen hinabgleiten und Kronleuchter anscheinend tonnenweise bestellt wurden.

Der Palast wurde von Prince George, dem Ältesten Sohn von King George III., 1787 in Auftrag gegeben und 1815 umgebaut, um die derzeit zu sehende Faszination mit allen orientalischen Dingen zu reflektieren. George hatte letztendlich einen Palast ganz nach seinem sonderbaren Geschmack und obendrein war er jetzt noch KÖnig. Sein Bruder und Nachfolger William IV. (1765-1837) benutzte den Pavillon ebenfalls als kÖnigliche Residenz, genau wie Williams Nichte Victoria (1819-1901). Allerdings fand die konservative KÖnigin nie richtig Geschmack an diesem Palast und verkaufte ihn 1850 an die Stadt, aber erst, nachdem sie jedes einzelne MÖbelstÜck hatte entfernen lassen. GlÜcklicherweise sind viele OriginalstÜcke an diesen Ort zurÜckgekehrt und der Palast erstrahlt wieder in seinem frÜheren Glanz.

Canterbury Cathedral Canterbury Cathedral

Man kann sich nur schwer eine imposantere anglikanische Mutterkirche vorstellen, als diese majestÄtische frÜhgotische Kathedrale. Obwohl ihre Mauern Zeugen von Gewalt und Blutvergießen wurden, ist dies ein ÜberwÄltigendes Bauwerk mit einer fesselnden Geschichten, auffÄlligen Architektur und sehr realen, dauerhaft spirituellen AtmosphÄre.

Dieses großartige antike Schlachtschiff ist vollgestopft mit DenkmÄlern zu Ehren der kriegerischen Auseinandersetzungen seiner Nation. Auch befindet sich hier das Grab und die wappengeschmÜckte Tunika eines der berÜhmtesten Kriegstreiber der Nation, von Edward, dem schwarzen Prinzen (1330-76). Und natÜrlich ist auch dies der Ort, wo der fromme Erzbischof Thomas Becket am Altar sein grausiges Ende fand. Diese Stelle, die seit Über 800 Jahren Pilger in das nordwestliche Querschiff lockt, wird durch eine angezÜndete Kerze und einen auffallend modernen Altar markiert.

Der Eingang zur Krypta befindet sich gleich neben dem Altar. Dieser hÖhlenartige Raum bildet den HÖhepunkt der Kathedrale und ist ein hinreißendes Überbleibsel aus dem 11. Jahrhundert, das dem letzten zerstÖrerischen Brand von 1174 widerstand, der das restliche Bauwerk zerstÖrte.

Wenn Sie die Kathedrale verlassen, gehen Sie um das Östliche Ende herum und biegen Sie rechts in den Green Court ein. An dessen Ostseite grenzt das Dekanat und an die Nordseite (geradeaus) das Brau- und Backhaus aus dem 14. Jahrhundert, in dem jetzt ein Teil einer sehr exklusiven privaten Grundschule, der King's School, untergebracht ist. Ganz links, in der Nordwestecke, befindet sich die normannische Treppe von 1151.

Yorkshire Dales National Park Yorkshire Dales National Park

Genau zwischen den oft wolkenverhangenen North York Moors im Osten und dem dramatischen Lake District im Westen liegen die Yorkshire Dales (abgeleitet vom Wikingerwort 'Dalr', was 'TÄler' heißt), eine herrliche Gegend mit Mooren und hohen HÜgeln, unterteilt durch grobe Steinmauern und hier und da von einem extravaganten Haus und der verblassten, gespenstischen Erhabenheit der Klosterruinen geziert.

GlÜcklicherweise wird diese natÜrliche Augenweide seit den FÜnfzigerjahren als Nationalpark geschÜtzt, wodurch sein Status als Paradies fÜr SpaziergÄnger und Radfahrer sichergestellt ist. Allerdings lockt diese fantastische Landschaft auch jede Menge Besucher auf vier RÄdern an, so dass die Straßen - besonders im Sommer - sehr ÜberfÜllt sein kÖnnen. Wenn Ihnen allerdings nur die gut besuchten Sommerwochenenden bleiben, versuchen Sie mit dem Bus oder Zug zu kommen. Auch dann lohnt sich noch der Besuch der abgelegeneren Bereiche.

Der 1769 Quadratmeter große Yorkshire Dales Nationalpark ist in zwei Teile unterteilt: Im Norden verlaufen zwei HaupttÄler von Westen nach Osten: das breite, ausgedehnte Wensleydale (wo der berÜhmte KÄse herkommt) und das enge, geheimnisvolle Swaledale. Die HaupttÄler im SÜden - Ribblesdale, Malhamdale, Littondale und Wharfedale - verlaufen alle von Norden nach SÜden und erfreuen sich bei den Touristen der grÖßten Beliebtheit.

Stonehenge Stonehenge

Der uralte monolithische Steinkreis bei Stonehenge ist eine der bedeutendsten prÄhistorischen StÄtten Europas und zieht seit Über fÜnftausend Jahren Pilger, Poeten und Philosophen an. Trotz des konstanten Verkehrsflusses und der riesigen Besucherzahlen ist Stonehenge immer noch ein mystischer, vergeistigter Ort - ein nicht verklingendes Echo aus der lÄngst vergessenen britischen Vergangenheit.

Stonehenge, ein ErinnerungsstÜck an eine ausgestorbene Zivilisation, die einst die vielen zeremoniellen Wege Über die Salisbury Plains entlangschritt, ist immer noch eines der großen archÄologischen Mysterien Großbritanniens: Obwohl es zahllose Theorien darÜber gibt, fÜr was diese StÄtte benutzt wurde - vom Opferzentrum bis zur himmlischen Uhr -, weiß in Wirklichkeit niemand richtig, was die Briten dazu bewegt hat, so viel Zeit und MÜhe auf dessen Konstruktion zu verwenden.

Stonehenge hat als eine so gefeierte StÄtte wÄhrend der letzten Jahre Überraschend viel Aufruhr erlebt. Die angespannten Situationen zwischen den Besuchern zur Sonnenwende und der Polizei sind durch eine ganz neue Debatte Über das Missmanagement des Weltkulturerbes ersetzt worden. Es ist eingekeilt zwischen stark befahrenen Straßen und Stacheldraht-Barrikaden, wird wÄhrend der Sommermonate von Besuchern Überrannt und man hÖrt im Hintergrund den Missklang des lÄrmenden Verkehrs - dies ist bei weitem nicht der Ort der Stille und spirituellen Ruhe, den die meisten Besucher erwarten. Von einer Regierungsabteilung wurde er sogar als 'nationale Schande' bezeichnet. Gott sei Dank ist bereits geplant, das Stonehenge-Erlebnis neu zu erfinden.

Lake District Lake District

Die schÖnste und grÜnste Ecke eines schÖnen und grÜnen Landes - die Landschaft des Lake District - ist beinahe zu perfekt und hat sich damit einiges eingebrockt: Zehn Millionen Besucher kÖnnen nicht irren, aber sie kÖnnen mit Sicherheit ein paar Verkehrsstaus verursachen.

Diese Gegend ist eine Kombination aus Üppigen grÜnen TÄlern, nicht sehr hohen, aber steilen Bergen und zahllosen Seen. Wer Wordsworth nacheifern und einsam wie eine Wolke wandern mÖchte, muss schon ein gutes StÜck in die Berge wandern oder zumindest an einem Wochentag außerhalb der Hauptsaison kommen.

Jeder der Seen hat seinen ganz eigenen unverwechselbaren Charakter. Man sagt, dass Ullswater, Grasmere und Windermere die hÜbschesten sind, Wast Water, Crummock Water und Buttermere sind aber ebenso eindrucksvoll und weit weniger ÜberfÜllt.

Oxford Oxford

Oxford ist eine bemerkenswert schÖne Stadt mit fantastischen Kontrasten. Hier ist man gelehrt, konservativ und alles spielt sich hinter verschlossenen TÜren ab. Oxford ist der Geburtsort der Mensa und des Kleinwagens Morris Minor, die Heimat der akademischen Elite und der Arbeiterklassenmehrheit - ein lebendes Museum mit wunderschÖnen GebÄuden, die vor Charme und einer distinguierten Vergangenheit nur so strotzen.

Man kann sich leicht verlaufen in den gewundenen Gassen und kleinen Straßen, die sich kreuz und quer durch die Stadt ziehen und von denen sich viele seit der Zeit von Auden, Wilde und Tolkien nicht verÄndert haben. Wenn einem die fotografierwÜtigen Touristen allerdings zu viel werden, sollte man sich in die GemÄuer eines Colleges begeben und die gelehrte Ruhe auf sich wirken lassen, die von den efeubewachsenen InnenhÖfen und verzierten EingÄngen ausgeht.

Kehrt man dann in die richtige Welt zurÜck, so stellt man fest, dass Oxford nicht nur das Terrain der Lackaffen und Gelehrten ist: Bis zum endgÜltigen Niedergang der britischen Automobilindustrie war die Stadt ein bedeutender Standort der Fahrzeugproduktion und ist jetzt ein blÜhendes Zentrum der Dienstleistungsindustrie. Die schÖnsten Colleges sind Christ Church, Merton und Magdalen, aber beinahe alle davon strahlen AtmosphÄre, Geschichte, Privilegiertheit und Tradition aus. Das Streben nach Spitzenleistungen, das Gewicht der akademischen Errungenschaften und der Hauch von intellektuellen Idealen sind bereits spÜrbar, sobald man aus dem Bus steigt. Man sollte sich jedoch keinen Illusionen hingeben: Auch in einer so ehrwÜrdigen Umgebung hÄtte man nicht fleißiger studiert.

Die Cotswolds Die Cotswolds

Die Kalkstein-SteilhÄnge mit Blick auf das Tal des Flusses Severn gehÖren zu einer Hochlandregion, in der es ganz besonders hÜbsche DÖrfern mit honigfarbenen SteinhÄusern und bemerkenswerten Ausblicken gibt. Leider haben das weiche Gestein und der malerische Agatha-Christie-Charme dafÜr gesorgt, dass einige der DÖrfer von Bustouristen und Kommerz Überflutet werden.

Die Kalkstein-SteilhÄnge mit Blick auf das Tal des Flusses Severn, 29 km nordÖstlich von Bristol, gehÖren zu einer Hochlandregion, in der es ganz besonders hÜbsche DÖrfern mit honigfarbenen SteinhÄusern und bemerkenswerten Ausblicken gibt. Leider haben das weiche Gestein und der malerische Agatha-Christie-Charme dafÜr gesorgt, dass einige der DÖrfer von Bustouristen und Kommerz Überflutet werden. Zu den bekannteren DÖrfern zÄhlen Bibury (von dem es heißt, es sei das schÖnste Dorf Englands), das ZuckerbÄckerstÄdtchen Bourton-on-the-Water und das atemberaubend hÜbsche Chipping Campden. Die beste Art und Weise die Cotswolds zu erkunden ist zu Fuß: Der rund 173 km lange Cotswold Way ist ein Juwel unter den Wanderwegen - voller Geschichte und interessanter Landschaften, die die Überdosis an Malerischem leichter verdaulich machen.

Lonely Planet

Großbritannien erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Großbritannien

Sponsoren-Links

"Ferienhäuser in England"
200.000 Private Fewos weltweit - jetzt beim Vermieter buchen & sparen.www.FeWo-direkt.de
"Grossbritanien Urlaub - im Preisvergleich"
Grossbritanien Urlaub - Preisvergleich bis zu 75% günstiger.www.preisvergleich.de
"Fähre nach Großbritannien"
Fähre von Holland nach GB jetzt online buchen und sparen.www.StenaLine.de
"Ferienhäuser in Großbritannien - top Angebote nutzen"
Große Auswahl an Ferienhäusern und -wohnungen direkt online buchen.www.e-domizil.de
So werden Sie Sponsor...
© 2009 Lonely Planet Publications Pty Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien