Die in England verkehrenden Express-Langstreckenbusse (coaches) haben innerhalb der Städte unterschiedliche Busterminale zu dem regulären Busverkehr. Fahren beide Anbieter dieselbe Strecke, so ist der Coach zwar schneller, aber auch teurer. Es gibt zudem mehrere kleinere regionale Anbieter, von denen einige sich den Stagecoach- oder First-Busnetzen angeschlossen haben.
Außerhalb der Städte erscheinen die Busfahrpläne eher willkürlich und kompliziert. Sie dienen hauptsächlich Schulen und Industrie, daher werden weniger Fahrten in der Mittagszeit und am Wochenende angeboten. Am besten ruft man bei Traveline an oder erkundigt sich bei der nächsten Touristeninformation (TIC), bevor man seinen Tag plant. Sonst findet man womöglich später heraus, dass der nächste Bus erst am Donnerstag nach Vollmond fährt.
In der EU-registrierte Fahrzeuge nach England einzuführen ist für die Fahrer einfach: notwendig sind Fahrzeugschein und Landeskennzeichen und der Fahrer muss versichert sein.
London hat zwei Hauptflughäfen für transkontinentale Verbindungen: Heathrow und Gatwick; einige Flüge gehen direkt nach Manchester und Birmingham weiter. Alle englischen Flughäfen, ob groß oder klein, werden von mehreren europäischen und irischen Fluggesellschaften bedient. Die meisten internationalen Flugverbindungen gehen zumindest nach London.
Viele europäische Reiseziele werden inzwischen von mehreren Billigfluglinien bedient. Die jeweiligen Flugpreise gehen aus den Webseiten der Anbieter hervor, wo oftmals extra Rabatte für den Online–Ticketkauf zu haben sind, oder man ruft die Carrier direkt an.
Der Flughafen Heathrow ist mit Bussen, der Londoner U-Bahn (Piccadilly Linie) oder dem Heathrow Express zu erreichen. Taxifahrten von oder zum Flughafen sind recht teuer.
Die Fahrt zwischen Flughafen und Victoria Station dauert im Gatwick Express 30 Minuten. Die Fahrzeit des Stansted Express vom Stansted Flughafen zur Liverpool Street Station beträgt 60 Minuten.
Mit dem Kanaltunnel zwischen England und dem europäischen Festland ist das Reisen schneller und bequemer geworden. Es werden zwei Verbindungen angeboten: der Eurostar (oder Le Shuttle) ausschließlich für den Passagierverkehr und der Eurotunnel für Passagiere mit Autos.
Wem der Tunnel nicht geheuer ist oder wer die frische Kanalbrise spüren möchte, kann England auch per Bus oder Zug und kurzer Fahrt mit Fähre oder Luftkissenboot (Seacat) erreichen. Der kürzeste Seeweg (Dover oder Folkestone nach Calais oder Boulogne) dauert per Fähre 90 Minuten, per Seacat ungefähr 35 Minuten. Die Fähren verkehren von verschiedenen Häfen Süd- und Ostenglands nach Frankreich, Belgien, Deutschland, Skandinavien und in die Niederlande; nach Irland kommt man von einigen westlichen englischen Häfen.
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