Die prÄkolumbianischen Bewohner Ecuadors sind bekannt fÜr ihre herausragenden kunsthandwerklichen Arbeiten im Bereich der TÖpferei, Malerei, Bildhauerei sowie Gold- und Silberschmiedekunst. SpÄter lernten einheimische KÜnstler von den Spaniern die Herstellung kolonialer Religionskunst. Ihren HÖhepunkt erreichte diese als "Schule von Quito" bekannte Kunstrichtung im 17. und 18. Jahrhundert. Nach der UnabhÄngigkeit wurde diese Kunstrichtung durch eine formalistische "republikanische" Kunst ersetzt, die eher Motive wie die Helden der Revolution bevorzugte.
Die religiÖse Architektur der Kolonialzeit in Ecuador ist Überwiegend dem Stil des Barock zuzuordnen, wÄhrend die weiß getÜnchten HÄuser mit Veranda eher einfach, aber dennoch elegant sind.
Die traditionelle Musik der Anden ist unverwechselbar und beruht auf einer ungewÖhnlichen pentatonischen Tonleiter. Die Musik selbst wird hauptsÄchlich durch Blas- und Percussioninstrumente geprÄgt.
Zum heimischen Kunsthandwerk zÄhlen u. a. die Korbflechterei, Lederarbeiten, Webarbeiten, Keramiken und Schmuck.
UngefÄhr 25 % der ecuadorianischen BevÖlkerung sind indianischer Abstammung und 65 % sind Mestizen, Nachfahren von Spaniern und Indianern. Die BevÖlkerung an der KÜste unterscheidet sich von Nord nach SÜd: Esmeraldas hat den hÖchsten prozentualen Anteil an Afro-Ecuadorianern. Weiter im SÜden leben mehr Mestizen.
Die fÜhrende Religion ist der Katholizismus, aber es gibt auch verschiedene andere christliche Glaubensrichtungen. Die indianischen Ecuadorianer mischen den Katholizismus mit ihrem traditionellen Glauben.
Spanisch ist die erste Amtssprache, wobei die meisten indianischen Bewohner des Hochlandes zweisprachig sind und bevorzugt Quichua sprechen. Auch im Tiefland sprechen viele Gruppen ihre eigenen Sprachen. Englisch wird nur von gut ausgebildeten Reiseleitern und in erstklassigen Hotels gesprochen und verstanden.
In Ecuador gibt es viele verschiedene Sorten Suppen und EintÖpfe. Gerichte mit gebratenem Schweinefleisch, HÄhnchen, Maispfannkuchen, Reis, Eier und GemÜse zÄhlen zu den Hauptnahrungsmitteln. MeeresfrÜchte sind besonders lecker - ceviche besteht aus in Zitronensaft mariniertem rohem Fisch und wird mit Popkorn und Zwiebeln gereicht. Zu den typischen ecuadorianischen SpezialitÄten zÄhlen caldo de patas, eine Suppe, die aus RinderfÜßen zubereitet wird und cuy, gerÖstetes Meerschweinchen. Patacones, gebratene Kochbananenchips, ist besonders bei den KÜstenbewohnern beliebt.
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