Dieses kleine Land bietet grenzenloses VergnÜgen: vom Vogelbeobachten in NebelwÄldern Über Trekking-Touren in atemberaubenden Nationalparks bis hin zu Ausritten in die HochlÄnder und Klettern in schwindelerregenden HÖhen. Wasserliebhaber kÖnnen ihrer Leidenschaft beim Riverrafting, Sporttauchen, Schnorcheln und Surfen nachgehen.
Agua BlancaEine unbefestigte Straße windet sich durch den tropischen Trockenwald zum indianischen Ort Agua Blanca. Im archÄologischen Museum kÖnnen Urnen, Artefakte und Schlangen angesehen werden. Es werden FÜhrungen nach Manta angeboten, ein vermutlich wichtiges politisches Zentrum der Manta-Kultur. Ein Schwefelbad im therapeutischen Schlamm ist auch sehr empfehlenswert.
Lagunas de MojandaEine mit Kopfstein gepflasterte Straße fÜhrt in die Páramo-Gebiete (Graslandschaft in den Anden), wo drei tÜrkisfarbene Seen wie Edelsteine in den HÜgeln liegen. Im Jahr 2002 wurde dieses Gebiet unter Naturschutz gestellt. Der grÖßte See ist der Laguna Grande, von wo aus die zerklÜfteten Gipfel des nahegelegenen erloschenen Vulkans Fuya Fuya zu sehen sind. Ein flotter, Spaziergang durch den malerischen Páramo fÜhrt zur archÄologischen FundstÄtte von Cochasquí.
Wer zum Campen hier ist, sollte sein Zelt auf der SÜdseite des Laguna Grande aufschlagen oder in der einfachen SteinhÜtte Übernachten (Schlafsack und Essen mitbringen). Um ein paar Dollar zu sparen, kann man in einem nahegelegenen Gasthaus Übernachten und am selben Tag hin und zurÜck wandern. Casa Mojanda und Zulaytur bieten beide gefÜhrte Wanderung an, BefÖrderungskosten eingeschlossen.
CalderónCelderón ist berÜhmt fÜr seine einzigartige ecuadorianische Volkskunst: die Herstellung von Dekorationen aus Brotteig, von kleinen Figuren bis hin zu farbenfrohem Weihnachtsbaumschmuck. Auch wenn der Brotteig nicht essbar ist, ist er dennoch voll mit Konservierungsmitteln und hÄlt sich Jahre! Klein, gÜnstig und hinreißend sind dies ideale Geschenke und in jedem GeschÄft an der Hauptstraße erhÄltlich.
TiguaTigua ist ein Ort, der fÜr seine schillernden GemÄlde vom Leben in den Anden bekannt ist. UrsprÜnglich als Verzierung von Trommelfellen gedacht, wird Schafsleder bemalt und auf Holzrahmen aufgezogen. Die Galería Tigua-Chimbacucho sollte man nicht verpassen. Dort werden schÖne Masken und GemÄlde verkauft. Die gÜnstigsten sind von Alfredo Toaquiza, dessen Vater Julio Stammvater dieser Kunstform war.
Monasterio San FranciscoGeht man von den engen Kolonialstraßen der Altstadt auf den riesigen Kopfsteinpflasterplatz erÖffnet sich einer der schÖnsten Anblicke Ecuadors: die weiß getÜnchten WÄnde und die ZwillingstÜrme der Ältesten Kirche Ecuadors mit dem Vulkan Pichincha im Hintergrund. Das Kloster wurde gegen 1600 fertiggestellt und im Inneren sind noch bezaubernde originale Ziegelarbeiten und außergewÖhnliche Barockschnitzereien zu bewundern.
Das Kloster von San Francisco ist das grÖßte KolonialgebÄude in Quito. Sein GrÜnder, der franziskanische Missionar Joedco Rickie, soll der erste Mann gewesen sein, der Weizen in Ecuador ausgesÄt hat. Ihm ist eine Statue in der NÄhe der erhÖhten Terrasse an der Vorderseite gewidmet. Obwohl ein Großteil der Kirche aufgrund von BeschÄdigungen durch ein Erdbeben neu gebaut wurde, sind noch Teile der ursprÜnglichen Form erhalten.
Rechts neben dem Haupteingang befindet sich das Museo Franciscano mit einigen der besten GemÄlde, Skulpturen und MÖbel der Kirche, die bis ins 16. Jahrhundert zurÜckgehen. Links vom Kloster steht die Capilla de CantuÑa, in der sich eine hervorragende Kunstsammlung der Schule von Quito befindet.
Galápagos-InselnDie Galápagos-Inseln sind fÜr ihre einzigartige Tierwelt berÜhmt und gelten als Mekka fÜr Taucher. Hier kann man mit SeelÖwen schwimmen, Auge in Auge einem Pinguin gegenÜbersitzen und aus unmittelbarer NÄhe beobachten, wie BlaufußtÖlpel ihre Jungen fÜttern - in einer kargen Landschaft vulkanischen Ursprungs, einzigartig in ihrer faszinierenden SchÖnheit.
Das Archipel besteht aus 13 grÖßeren Inseln und sechs kleineren und erstreckt sich im Pazifik Über 50.000 km². Ecuador beanspruchte die Galápagos-Inseln 1832, nur drei Jahre bevor deren berÜhmter Besucher Charles Darwin mit der Beagle hier anlegte und in die Geschichte einging.
Seit die Galápagos-Inseln 1959 zum Nationalpark erklÄrt wurden, ist der organisierte Tourismus Teil des Lebens der Einheimischen geworden. Trotz der Vorteile fÜr die Wirtschaft Ecuadors, sehen einige den Park als Hindernis in ihrem Ziel, ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft zu verdienen. Die ecuadorianische Regierung bekam mit der Zeit Bedenken, die Inseln immer mehr dem Massentourismus anzupassen. Heute ist das Archipel durch strikte Auflagen vor Gefahren durch den Tourismus geschÜtzt. Die Besucher dÜrfen nur bestimmte Bereiche betreten und es mÜssen Regeln zum Schutz der Tiere und der Umwelt eingehalten werden.
BaÑosUmgeben von Üppig grÜnen Bergen, ist BaÑos mit seinen dampfenden ThermalbÄdern und einem schÖnen Wasserfall eines der reizvollsten und beliebtesten Touristenziele in Ecuador. Ecuadorianer wie AuslÄnder kommen in Scharen zum Wandern, zum Beobachten des Vulkans oder einfach fÜr ein paar schÖne Tage in diese idyllische Stadt.
BaÑos ist auch ein Tor zum Urwald. An der Östlichen Seite fÄllt die Straße bemerkenswert ab und es bieten sich außergewÖhnliche Aussichten in das obere Amazonasbecken, die am besten Über die Lenkstange eines Mountainbikes wirken. Trotz eines mÄchtigen Ausbruchs des Tungurahua 1999, ist BaÑos nach wie vor gut besucht.
QuitoQuito liegt 2850 m Über dem Meeresspiegel in einem spektakulÄren Andental, umgeben von schneebedeckten vulkanischen Bergen. Die Altstadt glÄnzt in ihrem ursprÜnglichen Charakter und der erst kÜrzlich wiederhergestellten kolonialen Pracht im Gegensatz zur "Neustadt" mit schrillen Hotels, HochhÄusern und Übermodernen CafÉs.
Von El Panecillo (kleines Brot) aus hat man schÖne Aussichten auf die Altstadt: weiß getÜnchte HÄuser, rote ZiegeldÄcher, koloniale Kirchen und eine Arbeiterklasse voller Energie. Seitdem die UNESCO den Ort 1978 zum Weltkulturerbe erklÄrt hat, wird der Bau in der Altstadt streng kontrolliert. Die Stadt ist derzeit voller Stolz, denn 2006 wurde das umfangreiche Restaurationsprojekt fertiggestellt. Es wurden nicht nur GebÄude und Kirchen herausgeputzt, sondern auch historische Theater wieder ins Leben zurÜckgerufen und die einst mangelhaften Straßen kÖnnen jetzt sicher erkundet werden.
Avenida Amazonas ist Quitos modernes VorzeigestÜck: ein guter Ort, um einen Kaffee zu trinken, in einem Einkaufszentrum zu sitzen oder auf ein BÜrogebÄude zu starren. Bunter Anziehungspunkt fÜr alle Besucher ist Mariscal Sucre, 'gringolandia' (Touristenland), wo sich trendige CafÉs, internationale Restaurants, ReisebÜros, gut ausgerÜstete InternetcafÉs, belebte Bars und kleine Hotels aneinanderreihen.
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