Mit guten Radrouten von mehreren Tausend Kilometern kann man in DÄnemark wunderbar Rad fahren. Wenn man bedenkt, dass das Land von Wasser umgeben ist, verwundert es nicht, das Schwimmen, Surfen und Segeln auch sehr beliebt sind, genau wie das Angeln an den fischreichen BÄchen und KÜsten. Auf den dÄnischen Binnenseen gibt es erstklassige MÖglichkeiten zum Kanufahren.
TrelleborgTrelleborg, das noch aus der Regierungszeit von Harald Blauzahn stammt, ist die am besten erhaltene der vier noch existierenden Wikinger-Festungen DÄnemarks. Besucher kÖnnen sich genauso am kleinen informativen Museum und der idyllischen Landschaft erfreuen wie am runden ErdhÜgel, der immer noch erstaunlich intakt ist, trotz seines hohen Alters von 1000 Jahren. Mehrere GebÄude sind authentische Nachbildungen.
NationalmuseetFÜr eine kurze Tour durch die Geschichte DÄnemarks ist nichts besser geeignet als das Nationalmuseum. Hier findet man die weltweit grÖßte Sammlung dÄnischer Artefakte, die vom 19. Jahrhundert bis auf die Altsteinzeit zurÜckgehen. NatÜrlich sind die Wikinger die Stars der Ausstellung, jene viel verleumdeten, im Grunde aber sehr kultivierten skandinavischen PlÜnderer.
Zu den HÖhepunkten gehÖren die BestattungsÜberreste in den EichensÄrgen aus der Bronzezeit und die lurs (BlashÖrner), die bei Zeremonien und zur Kommunikation eingesetzt wurden, sowie antike Runensteine, ein goldener Sonnenstreitwagen, der silberne Gundestrip Kessel und Waffen der Wikinger. Die Ausstellung umfasst allerdings nicht nur die Wikinger. Es gibt nÄmlich noch hervorragende Sammlungen, die das Mittelalter und die Renaissance abdecken, herrliche AntiquitÄten aus Ägypten und aus dem Altertum sowie regelmÄßig wechselnde Sonderausstellungen. Es gibt sogar ein kleines Kindermuseum.
Møns KlintDie Kreidefelsen von Møns Klint bildeten sich vor 5000 Jahren, als Kalkablagerungen vom Meeresboden aufstiegen, die Über Tausende von Jahren aus Muscheln entstanden waren. Diese strahlend weißen, bis zu 128 m steil aus dem azurblauen Meer ragenden Felsen bilden die wohl bemerkenswerteste Landschaft DÄnemarks.
Die Møns Klint SteilkÜste ist ein sehr beliebtes Touristenziel und am bewaldeten Ankunftspunkt oberhalb der Felsen gibt es eine gut besuchte Cafeteria, SouvenirlÄden und ein Picknick-GelÄnde. Nichts davon lenkt aber von dem natÜrlichen Reiz der Kreidefelsen und dem reizenden WÄldchen darÜber ab.
Durch die WÄlder von Klinteskoven hinter den Klippen fÜhren zahlreiche verbundene Pfade und Wege. An den Klippen hinuntersteigen kann man Über einige Holztreppen nahe der Cafeteria.
RÅbjerg MileDie grÖßten WanderdÜnen DÄnemarks, die RÅbjerg Mile, sind ein wahres NaturphÄnomen. Es macht viel Spaß, diese welligen, 40 m hohen HÜgel zu erforschen, die fast groß genug sind, um darin verloren zu gehen. Sie entstanden im 16. Jahrhundert an der WestkÜste durch ein großes Flugsandtreiben und bewegen sich jedes Jahr 15 m auf den Wald zu.
Egeskov SlotSchloss Egeskov mit seinem Burggraben und der ZugbrÜcke ist ein wahres SchmuckstÜck aus der Renaissance. Es wurde 1554 inmitten eines kleinen Sees auf einem Fundament aus Tausenden von senkrechten EichenstÄmmen errichtet. Der ausgedehnte Park beherbergt jahrhundertealte Ligusterhecken, freilaufende Pfauen, kunstvoll getrimmte BÄume und StrÄucher und gepflegte englische GÄrten.
Im Inneren des Schlosses kann man antike EinrichtungsgegenstÄnde, großartige alte GemÄlde und unzÄhlige JagdtrophÄen bewundern. Wer Labyrinthe mag, kann sich seinen Weg durch einen 200 Jahre alten Bambus-Irrgarten suchen. Auf dem GelÄnde befindet sich außerdem ein Oldtimer-Museum mit rund 300 alten Autos.
ChristiansøChristiansø ist eine hervorragend erhaltene Inselfestung aus dem 17. Jahrhundert und liegt eine Segelstunde nordÖstlich von Bornholm. Die gesamte Insel ist ein unberÜhrter Naturpark - es gibt weder Autos noch moderne GebÄude, nicht einmal Hunde oder Katzen. Christiansø (100 Einwohner) ist mit seiner Nachbarinsel Frederiksø durch eine FußbrÜcke verbunden.
Der Store TÅrn (Großer Turm) auf Christiansø wurde 1684 erbaut und ist ein beeindruckendes Bauwerk mit 25 Metern Durchmesser. Dieser jahrhundertealte Leuchtturm bietet einen großartigen Rundblick Über die gesamte Insel. Der Lille TÅrn (Kleiner Turm) auf Frederiksø stammt aus dem Jahr 1685 und beherbergt das Örtliche Heimatmuseum.
Windige Tage eignen sich hervorragend fÜr einen Spaziergang entlang den steinernen Befestigungsmauern und KanonengeschÜtzen, die die Insel vollstÄndig umgeben. An Christiansøs Ostseite liegen kleine Felseninseln mit nistenden SeevÖgeln und eine einsamen Bucht, die sich gut zum Schwimmen eignet. Boote segen von Mai bis Ende September von Bornholm nach Christiansø, wÄhrend sich das Postboot das ganze Jahr Über auf den Weg macht.
LegolandLegoland ist ein 10 Hektar großer Freizeitpark, der ganz aus den Plastik-Legosteinen gebaut wurde. Er wird nur denjenigen empfohlen, die nicht davor zurÜckschrecken, ihre Kindheit in Form von 42 Millionen Lego-Steinen in großen und winzigen Objekten vor sich ausgebreitet zu sehen. Das aufwÄndigste Objekt ist eine aus drei Millionen Legosteinen bestehende Nachbildung des Kopenhagener Hafens.
Legoland ist zwar DÄnemarks meistbesuchte Attraktion außerhalb Kopenhagens, macht, abgesehen von den damit verbundenen nostalgischen Erinnerungen, einen Besuch aber nur lohnenswert, wenn man mit Kindern unter zehn Jahren unterwegs ist oder schon immer die statische Herausforderung gesucht hat, die Freiheitsstatue aus Plastik nachzubauen.
KopenhagenKopenhagen ist seit 600 Jahren die Hauptstadt DÄnemarks. Es ist eine ansprechende Stadt mit nur wenigen HochhÄusern und besteht grÖßtenteils aus StraßenzÜgen mit alten sechstÖckigen GebÄuden. KirchtÜrme akzentuieren die Silhouette der Stadt und nur wenige moderne Hotels versperren den Blick.
Man kann diese Stadt in nur dreißig Minuten durchschreiten, sie scheint einen aber Jahrhunderte zurÜckzufÜhren. Was auch immer man sucht - schick oder gemÜtlich, schwul oder hetero, traditionell oder modern - man wird es hier finden. FÜr skandinavische VerhÄltnisse ist es sogar erschwinglich.
Die FußgÄngerzone Strøget erstreckt sich auf Über einen Kilometer und bietet zahlreiche Einkaufs- und UnterhaltungsmÖglichkeiten - von den bekannten dÄnischen Designern (Royal Copenhagen Porzellan oder Georg Jensen Silber mit passend eleganter Fassade) bis zum lÄssigen Straßentheater oder einem leckeren polser (Hotdog) fÜr unterwegs. Unbedingt einen Besuch wert ist auch der berÜhmte VergnÜgungspark Tivoli, der jeden mit seinen Unmengen von kleinen Lichtern und magischen Karussellen in den Bann schlÄgt, der hier vorbeikommt. Viel wÜrzige Luft kann man dagegen im kosmopolitischen Latinoviertel schnuppern.
Das Stadtzentrum ist sehr grÜn und birgt ein paar grÖßere Parks und GrÜnanlagen, in denen man ein Nickerchen oder einen Spaziergang machen kann. Wenn das immer noch zu anstrengend klingt, eignet sich eine Kanalfahrt in Christianshavn. Dabei kann man sich gerade genug Adrenalin aufsparen, um der Kleinen Meerjungfrau freundlich zuzunicken.
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