Auf der kubanischen Insel gibt es wunderbare Wander-, Trekking- und ReitmÖglichkeiten. Auch tolle DÜnungen zum Surfen und wunderbare Unterwasserreviere zum Tauchen und Schnorcheln sind vorhanden, die die rund 30 Tauchzentren Kubas mit reichlich Kunden versorgen. Das Hochseefischen ist ebenfalls eine hÄufig praktizierte FreizeitaktivitÄt fernab der KÜste.
Valle de los IngeniosDie Ruinen duzender Ingenios (kleine ZuckermÜhlen aus dem 19. Jh.) einschließlich der Sklavenquartiere und HerrenhÄuser liegen in diesem Tal verstreut. Die KÖnigspalmen, sich im Wind wiegendes Zuckerrohr und sanfte HÜgel sind zeitlos schÖn. Die HauptsehenswÜrdigkeit ist Manaca Iznaga, ein Landgut, das 1795 vom hinterhÄltigen Pedro Iznaga erworben wurde, der durch den Sklavenhandel zu Reichtum kam.
La Jungla de JonesDer Üppig grÜne botanische Garten La Jungla de Jones enthÄlt Über 80 Baumsorten. Den HÖhepunkt von La Jungla bildet die passend benannte Bambus-Kathedrale, ein Platz, der komplett von gewaltigen, hohen Bambus-Gruppen umschlossen ist, durch die nur wenige Sonnenstrahlen dringen.
Dieser riesige, botanische Garten, dem erst vor kurzem wieder zu Glanz verholfen wurde, ist aufgeteilt durch ein Netzwerk schattiger Pfade und wird durchweg von Bambus, MangobÄumen und YamagÜa geziert. Er gehÖrte einst zwei amerikanischen Botanikern, Helen und Harris Jones, die diese Einrichtung 1902 mit der Absicht ins Leben riefen, Pflanzen und BÄume aus aller Welt zu erforschen.
Cueva Punta del EsteDie Cueva de Punta del Este wurde auch schon als 'sixtinische Kapelle' der karibisch-indischen Kunst bezeichnet. Lange vor der Eroberung der Spanier (nach ExpertenschÄtzung etwa um 800 n. Chr.) malten Indianer rund 235 figÜrliche Darstellungen an die WÄnde und Decke der HÖhle. Die grÖßte enthÄlt 28 konzentrische rote und schwarze Kreise. Gedeutet wurden diese Malereien als Sonnenkalender.
Sie wurden 1910 entdeckt und gelten als die wichtigsten ihrer Art in der Karibik. Ähnliche kleinere Malereien sind in der Cueva de Ambrosio in Varadero zu sehen. Eine weitere Attraktion ist der lange, schattenlose, weiße Strand ganz in der NÄhe (auch fÜr MÜcken, daher unbedingt MÜckenschutzmittel mitbringen).
Museo de Ciencias Naturales Sandalio de NodaDie interessanteste SehenswÜrdigkeit ist das Museo de Ciencias Naturales Sandalio de Noda. Dieses Museum befindet sich in einer wild aussehenden Villa, in der neogotischer auf maurischen Stil zu treffen scheint und die vom Weltreisenden Francisco Guasch gebaut wurde. Das (von den Einheimischen auch Palacio de Guasch genannte) Museum enthÄlt alles MÖgliche - von einem Tyrannosaurus Rex aus Beton bis zu einem ausgestopften Giraffenbaby. Der blÜhende Garten, die architektonischen Details und die freundlichen spezialisierten Mitarbeiter machen den Besuch lohnenswert.
Mirador de BacunayaguaÜber der Vía Blanca, wo die Provinzen Habana und Matanzas aneinander grenzen, befindet sich der Mirador de Bacuanyagua, ein Aussichtspunkt auf Kubas lÄngste und hÖchste BrÜcke (313 m lang, 100 m hoch). Von hier aus hat man eine der besten Ausblicke auf Kuba, u.a. auf dicht bewaldete TÄler und Schluchten, im Hintergrund die blauen Wellen. Alle Bustouren zwischen Varadero und Habana halten hier an.
HavannaNichts in der Welt kann sich mit Havanna messen. Von den prÄchtigen spanischen Kolonialbauten der Altstadt bis zum spektakulÄren Verfall von Havana Centro - eine Stadt der robusten ÜberlebenskÜnstler und musikalischen KÖnner, die sich unermÜdlich zum synkopierten Takt der Rumba bewegt.
Den konsumgetriebenen Insignien der weniger farbenfrohen Metropolen beraubt, ist Havanna immer noch eine charaktervolle, sichere Stadt, in der es zahlreiche interessante Museen gibt. FÜr Geschichtskenner gibt es die zudem noch die vor Leben strotzende, von der UNESCO finanzierte Altstadt, das Havana Vieja, fÜr Strandhungrige die sonnenverwÖhnten, ruhigen Playas del Este.
TrinidadTrinidad wurde 1514 gegrÜndet, blieb aber bis zum spÄten 18. Jahrhundert ein Provinznest und Zufluchtsort fÜr Schmuggler. Dies Änderte sich im frÜhen 19. Jahrhundert, als ein Sklavenaufstand in Haiti die franzÖsischen Plantagenbesitzer dazu veranlasste, nach Trinidad zu fliehen, wo sie ihre kleinen Imperien wieder aufbauten.
Trinidad erlebte eine BlÜtezeit, bis die Zuckerrohrplantagen der Region im Zuge der UnabhÄngigkeitskriege zerstÖrt wurden und der Ort wieder in der Bedeutungslosigkeit versank. Von dem kurzlebigen Wohlstand, der aus dem Zuckerboom hervorgegangenen war, zeugen noch die barocken KirchtÜrme der Stadt, FußbÖden aus Carrara-Marmor, schmiedeeiserne Gitter und baufÄllige Villen.
Das beeindruckendste der zahlreichen Museen Trinidads ist wohl das Museo Histórico Municipal. Einen Besuch des Taller Alfarero, einer großen Keramikmanufaktur, in der noch nach traditionellen Techniken gearbeitet wird, sollte man sich nicht entgehen lassen. Außerdem befinden sich gleich außerhalb der Stadt einige der schÖnsten StrÄnde Kubas.
Santiago de CubaSantiago de Cuba, die zweitgrÖßte Stadt Kubas, konkurriert in Bezug auf Literatur, Musik und Politik mit Havanna und gilt als die Wiege der Revolution, da es eine entscheidende Rolle beim Umsturz des Batista-Regimes gespielt hat.
Die Stadt gewÄhrt Aussicht auf die Bahía de Santiago de Cuba und hat anders als andere kubanische Orte ein unverkennbar karibisches Flair. Dies geht auf den Einfluss der franzÖsischen Plantagenbesitzer und der Haitianer zurÜck, die sich im 19. Jahrhundert hier niederließen. Seinen Charakter verdankt die Stadt auch der Entfernung zu Havanna. Dabei ist die Geschichte der Stadt genauso abwechslungsreich und lebhaft.
Der erste BÜrgermeister von Santiago de Cuba war Hernán CortÉs, der Conquistadore von Mexiko. Die Stadt beherbergt die Ältesten PalÄste und Museen Kubas, u.a. dasCasa de Diego Velázquez und das Museo Municipal Bacardí. Viele HÄuser der Gegend weisen Balkone mit kunstvollen Eisenarbeiten auf, spitze Fenster und enge Außentreppen. Der Cementerio Santa Ifigenia ist die letzte RuhestÄtte vieler berÜhmter RevolutionÄre, u.a von JosÉ Martí, dessen einbalsamierter KÖrper hier ausgestellt wird.
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