In Costa Rica gibt es zwei Fluggesellschaften, die den Inlandsverkehr übernehmen: SANSA und Travelair. Die Nachfrage nach Tickets ist hoch, es gilt also rechtzeitig zu buchen. Da die Mehrheit der Costaricaner kein Auto besitzt, ist das öffentliche Transportnetz sehr gut ausgebaut. San José ist der Hauptknotenpunkt, von hier starten Busse in fast alle Teile des Landes. Das System ist manchmal etwas schwierig zu durchschauen und die Busse sind nicht unbedingt bequem, aber dafür kosten die Tickets in der Regel sehr wenig. Die drei wichtigsten Busterminals sind das Coca-Cola Depot 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt auf der Avenida 1, der neue Atlantico Norte Terminal und der Caribe Terminal in Calle Central nördlich von Avenida 13. Auch Taxis gelten als erschwingliche Form des öffentlichen Transports für lange Reisen und können tageweise, für halbe Tage oder stundenweise gemietet werden. In San José gibt es darüber hinaus einige Auto- und Motorradvermietungen. Das Schienennetz dercostaricanischen Bahn wurde durch das Erdbeben von 1991 ernsthaft beschädigt und wird seinen Betrieb wahrscheinlich nicht wieder aufnehmen.
Internationale Flüge landen in San Josés Flughafen Juan Santamaría. In den letzten Jahren wurde zudem der Flughafen von Liberia, 217 km nordwestlich von San José, ausgebaut und kann nun internationale Flüge empfangen. Es gibt gute Direktverbindungen in die USA, nach Kanada sowie in verschiedene lateinamerikanische Länder. Bei vielen Flügen von Deutschland aus muss man mit einem Zwischenstopp rechnen. Zahllose europäische und nordamerikanische Reiseveranstalter haben Costa Rica im Programm, allerdings wenden sich diese in erster Linie an betuchte Besucher und sind daher sehr teuer. Auf internationale Flüge wird beim Verlassen Costa Ricas eine Flughafensteuer erhoben.
Es ist auch möglich, auf dem Landweg nach Costa Rica einzureisen. Der Hauptgrenzübergang zwischen Costa Rica und Nicaragua ist Penas Blancas an der Westküste. Reisenden in Richtung Süden stehen zwischen Costa Rica und Panama drei Grenzübergänge zur Auswahl: Paso Canoas an der Westküste, Sixaola/Guabito an der Karibikküste und das wenig genutzte Río Sereno in der Nähe des Parque Nacional Volcán Barú.
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