Kambodscha grenzt im Wesen an Thailand, im Norden an Laos, im Osten an Vietnam und wird im SÜden vom thailÄndischen Golf begrenzt. Das Land ist ungefÄhr halb so groß wie Vietnam oder Italien. Der Mekong und der große See TonlÉ Sap sind die bestimmenden topografischen GrÖßen, und drei Regionen sind gebirgig: Im SÜdwesten erheben sich die Elephant und Cardamom Mountains, im Norden bilden die Dangkrek Mountains die Grenze zu Thailand und im Nordosten liegt das Hochland des Rantanakiri Plateaus. Die meisten Kambodschaner leben im fruchtbaren Tiefland des Megkong-TonlÉ-Becken.
Die durchschnittliche kombodschanische Landschaft ist ein Flickwerk aus kultivierten Reisfeldern, die von zahlreichen Zuckerpalmen - dem Nationalbaum - gesÄumt werden. Ansonsten gibt es GrÜnland, Üppige RegenwÄlder bedecken abgelegene Gebiete und in hÖhergelegenen Gebieten findet man untypische Ansammlungen von Kiefern.
Die grÖßte Gefahr fÜr Kambodschas Umwelt ist der Abholzungswahn, der die WaldfÄlchen des Landes von 75% Mitte der 60er auf nur 30% reduziert hat. Da die Regierung stÄndig knapp bei Kasse ist, gibt es wenig Grund zu glauben, dass die PlÜnderung solcher SchÄtze zu einem schnellen Ende kommt. Die Zahl an Nationalparks steigt langsam, aber mit einer illegalen Abholzung, die so weit verbreitet ist wie die legale, ist kein Baum in Kambodscha sicher. Zu den Parks zÄhlt Bokor an der SÜdkÜste, Ream in der NÄhe von Sihanoukville, Kirirom außerhalb von Phnom Penh und Virachay an der Grenze zu Laos und Vietnam. Eine Reihe gefÄhrdeter Arten, die anderswo ausgestorben sind, sollen sich in den entlegenen Habitaten verstecken. Darunter sind Elefanten, Tiger, Leoparden, NashÖrner, Gibbons, FledermÄuse und Krokodile. Die Fauna umfasst eine große Vielfalt an Schmetterlingen, Schlangen und VÖgeln wie Kormorane, Kraniche und Enten.
Erweiterte Web-Suche nach Kambodscha
Die besten Angebote im Preisvergleich: