Neben dem klassischen - und nicht auszulassenden - Trip nach Angkor Wat bietet Kambodscha viele AktivitÄten fÜr abenteuerlustige Reisende. Versteckte Dschungeltemple die Über lange, schwer befahrbare Seitenstraßen zugÄnglich sind, Boottrips auf dem mÄchtigen Mekong und Schnorcheln in reinen tropischen GewÄssern sind nur einige Optionen.
Kirirom NationalparkInmitten von erhÖhten KiefernwÄldern gelegen, bietet der Kirirom Nationalpark einige WasserfÄlle und angenehme Wanderpfade. Schließen Sie sich mit einem FÜhrer fÜr eine zweistÜndige Wanderung zum Phnom Dat Chivit (Berg am Ende der Welt), wo eine abrupter Felsabhang einen uneingeschrÄnkten Blick auf die westlichen Bergketten bietet.
Es ist einer der wenigen Nationalparks der Community-Tourismusprogramme anbietet und ErtrÄge der Lehrwanderungen werden zurÜck in die Gemeinschaft gefÜhrt.
Bokor NationalparkEine der ersten geschÜtzten Gebiete in Kambodscha, befindet sich der Bokor Nationalpark an der sÜdlichen Spitze der Elefantenberge. Neben eine erfrischend kÜhlen Klima verfÜgt der Park Über abgeschiedene WasserfÄlle, imposante Ausblicke auf das Meer, eine verlassene und unheimliche franzÖsische Bergstation (HÖhe 1080m/3543ft) und ungeheuerlich schwer zu erhaischende Tiere wie Tiger und Elefanten.
Mit großem finanziellen und menschlichen Aufwand (viele der verpflichteten Arbeiter kamen wÄhrend der Arbeiten um) zwangen die Franzosen eine Straße im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts in das Gebiet. Es wurde eine kleine Gemeinde gegrÜndet und schon bald wurde ein großes Kolonialhotel, bekannt als Bokor Palast, 1925 erÖffnet. Die Bergstation wurde zweimal verlassen: zuerst Ende der 40er als Truppen von Vietnamesen und Khmer Issarak (Freien Khmer) diese im Kampf fÜr die UnabhÄngigkeit gegen die Franzosen Überranten und erneut in den frÜhen 70ern als sie aufgrund der eindringenden Roten Khmer verlassen wurde. Die Station hat nun den Charakter einer Geistestadt, besonders wenn dicker Nebel die Skelette der ursprÜnglichen Struktur einhÜllt.
Killing Fields von Choeung EkInmitten von 129 MassengrÄbern (von denen 43 unangetastet sind) erhebt sich eine blendend weiße Stupa in Erinnerung an ungefÄhr 17.000 Menschen, die hier von den Roten Khmer zwischen 1975 udn Dezember 1978 umgebracht wurden. In Regal hinter den Glasplatten der Stupa ausgestellt sind Über 8000 SchÄdel, die wÄhrend Ausgrabungenhier inden 80er Jahren gefunden wurden - eine bewegende Erinnerung an die dunkle Vergangenheit Kambodschas.
Einige SchÄdel legen Zeugnis von der Tatsache ab, dass die Menschen zu Tode geprÜgelt wurden, um die wertvollen Kugeln zu sparen. Zweifellos wird der bestechende Kontrast des heutigen Kambodschas mit dem dunklen Abgrund seiner jÜngsten Vergangenheit erschreckend deutlich, wenn die GerÄusche frÖhlich spielender Kinder einer nahegelegenen Schule und der Anblick menschlicher Knochen und Kleidung, die aus dem aufgewÜhlten Boden hervorstehen, zusammentreffen.
Phnom SontukPhnom Sontuk ist der bedeutendste heilige Berg in Kambodschas Nordwesten. Der Hang wurde mit Buddha-Bildern und einer Reihe Pagoden dekoriert. Er liegt hoch Über der umgebenden Landschaft, was bedeutet, dass es viele Stufen zu erklimmen gilt - 980 um genau zu sein. Sie fÜhren durch einen Wald hoch und treten daraus an einer farbenfrohen Pagode mit vielen kleinen Schreinen hervor.
Eine Reihe interessanter Sandsteinquader sind um den Wat (Tempel) platziert, in die Buddhabilder gemeiselt wurden. Genau unterhalb des sÜdlichen Gipfel des Berges befinden sich mehrere liegende Buddhas - einige moderne Inkarnationen sind in Zement gegossen, andere wurden vor Jahrunderten in den Berg selbst gemeiselt. Der Tempel auf dem Berg ist bewohnt und die lokalen MÖnche sind an dem Empfang auslÄndischer Touristen immer interessiert.
Tempel von AngkorBereiten Sie sich auf gÖttliche Inspiration vor! Die Tempel von Angkor, der Hauptstadt des antiken Khmer-Reiches, sind die perfekte Verbindung aus kreativem Ehrgeiz und spiritueller Ergebenheit. Die alten kambodschanischen Gott-KÖnige waren alle darum bemÜht, ihre Vorfahren in GrÖße, Ausdehnung und Symmetrie zu Übertreffen, was das GrÖßte religiÖse GebÜde der Welt, Angkor Wat, und das verrÜckteste, Bayon, hervorbrachte.
Die wohl Über hundert Bauwerke sind die Überreste eines einst wesentlich grÖßeren politischen und religiÖsen Zentrums eines Reiches, dass sich von Burma nach Vietnam erstreckte und welchesauf seinem HÖhepunkt eine BevÖlkerung von 1 Millionen Menschen umfasste.
Die Tempel von Angkor sind das Herz und die Seele des KÖnigreichs Kambodscha, eine Quelleder Inspiration und des Nationalstoles fÜr alle Khmers, wÄhrend sie danach streben ihr Leben nach Jahren des Terrors und Traumas wieder aufzubauen. Heute sind sie eine PilgerstÄtte fÜr alle Kambodschaner und kein Reisender in der Region mÖchte auf ihre extravagante SchÖnheit verzichten.
Phnom PenhTrotz der unruhigen Vergangenheit, die oft von Gewalt geprÄgt war, hat die Hauptstadt ihren unbestreitbaren Charme bewahrt. Die verwitterte Kolonialarchitektur bildet einen angenehmen Kontrast zu den belebten StraßencafÉs und den neuerschlossenen Flussufern - besonders an Wochenenden ein besonders belebter Teil der Stadt.
Die Stadt verfÜgt Über einige beeindruckende Wats (Tempelanlagen und KlÖster), einschließlich Wat Ounalom, Wat Phnom und Wat Moha Montrei. Eine andere herausragende SehenswÜrdigkeit ist die spektakulÄre Silberpagode, die zu den wenigen Anlagen Kambodschas zÄhlt, in denen Kunstwerke die Brillanz und Vielfalt der Khmer-Kultur noch eindringlich veranschaulichen und von den Roten Khmer verschont blieben.
Neben der harmonischen Pracht und Tradition sind die Killing Fields in Choeung Ek ein schauriges Zeugnis der GrÄueltaten der Roten Khmer.
Über 17 000 Menschen wurden dort ermordet. Hinter den Glasscheiben eines 1988 erbauten GedÄchtnisturms sind - nach Geschlecht und Alter getrennt - Über 8000 SchÄdel aufgeschichtet.Das Tuol Sleng Museum dient als Zeugnis der Verbrechen der Roten Khmer und wenige Details Über Folter und Tod eines jeden Opfers werden der Fantasie Überlassen.
Das Viertel um den Central Market ist eine wichtige Anlaufstelle fÜr Rucksackreisende, wÄhrend die zahlreichen StraßenmÄrkte der Stadt gute EinkaufsmÖglichkeiten fÜr Schmuck und AntiquitÄten bieten. Am Flussufer erhÄlt billiges Bier und einfaches Essen.
BattambangKambodschas zweitgrÖßte STadt ist eine elegante Uferstadt und Heim einiger der besterhaltenene kolonialen Architektur im Land. Battambang war bisher kein Attraktiver Anlaufpunkt fÜr REisende, aber die Einrichtungen haben sich verbessert und es ist ein großartiger Ausgangspunkt fÜr Besucher der nahegelegenen Tempel und DÖrfer.
Es ist der zweitwichtigste Verkehrsknotenpunkt auf der Überlandstrecke zwischen Thailand und Vietnam. Das Netz an charmanten, alten franzÖsischen GeschÄftshÄusern die entlang des Ufers geballt sind, ist der wahre Glanzpunkt. Eine Reihe Tempel sind Über die Stadt verteilt. Das kleine Museum zeigt eine Sammlung von Artefakten aus der Angkor-Ära und außerhalb der Stadt gibt es einige Bergtempel sowie noch mehr Tempel und einen großen See. Battambang liegt eine sehr holprige 293km (181mi) lange Bus- oder Taxifahrt von der Hauptstadt entfernt.
Siem ReapSiem Reap ist das Tor zu den Tempeln von Angkor, Kambodschas spiritueller und kulturellem Herzen. Bis vor ein paar Jahren ein recht verschlafenes DÖrfchen, erfindet sich die Stadt schnell als ein anspruchsvolles Zentrum fÜr die neue Welle an durchreisenden Besuchern mit wÖchentlich steigenden Restaurant- und Barpreisen.
Wenn Kambodscha gerade ein heißer Tipp ist, kocht Siem Reap Über. Es ist der einzige Ort, den jeder auf seiner Reise in Kambodscha besucht, hauptsÄchlich wegen seiner NÄhe zu Angkor Wat. Alte franzÖsische GeschÄftshÄuser, von BÄumen gesÄumte Boulevards und ein sich freundlich windender Fluss sind die angenehmen Restposten der Vergangenheit, wÄhrend FÜnf-Sterne Hotels, Busse mit Klimaanlage und internationale Restaurants die Wegweiser in die Zukunft sind. Der Goldrausch der vergangenen Jahre geht unvermindert weiter. Tourismus ist das Lebenselexir der Gegend, aber ohne sorgsames Management kÖnnte es zum Siem Reapolinos, der nicht ganz so Costa-del-Kultur SÜdostasiens werden. Es gibt jedoch vielversprechende Anzeichen, dass die Entwickler von den Fehlern, die andere regionale Hotspots verschandelt haben, lernen.
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