Angkor, Battambang, Ratanakiri, Koh Kong, Stung Treng und Mondulkiri besitzen Flughäfen. Kambodscha verfügt nur über ein begrenztes Straßennetz und viele Straßen sind in einem katastrophalen Zustand, was Busreisen zur Schütteltour macht. Das Schienennetz ist wieder befahrbar und unglaublich billig, allerdings dauert eine Fahrt mit der Bahn wesentlich länger als mit dem Bus. Zudem stehen Wasserstraßen mit einer Gesamtlänge von 1900 km zur Verfügung, und das 320 km von der Mündung des Mekong entfernte Phnom Penh kann von kleineren Hochseeschiffen angelaufen werden. Ein Schnellboot braucht nur 4 Stunden von Phnom Penh nach Siem Reap. Busse bedienen Phnom Penhs Vorstädte und Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt. Autos werden nur mit Fahrer vermietet, was angesichts des höllischen Strassenverkehrs eine vernünftige Lösung ist. Cyclos (Motorradtaxis) sind ein preiswertes Transportmittel, und Motorräder oder Fahrräder können vielerorts geliehen werden.
Kambodscha besitzt mit Phnom Penh (Pochentong) und Siem Reap zwei internationale Flughäfen. Die meisten Airlines verkehren von Bangkok nach Phnom Penh, zudem bestehen Verbindungen ab Kuala Lumpur, Singapur, Hongkong, Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), Vientiane und Guangzhou. Angkor-Besucher können von Bangkok und Phuket (Thailand) nach Siem Reap fliegen.
Busse und Sammeltaxis verkehren von Ho-Chi-Minh-Stadt über Moc Bai, den einzigen offiziellen Grenzübergang, nach Phnom Penh. Passagierfähren verbinden den im Mekong-Delta gelegenen vietnamesischen Hafen Chau Doc mit Phnom Penh. Für die Überland-Anreise von Thailand stehen die Grenzübergänge Poipet zwischen Aranyaprathet und Sisophon sowie Koh Kong an der Küste zwischen Trat und Sihanoukville offen.
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