Die brasilianischen Gebirge, KÜsten und das Meer bieten fantastische Gelegenheiten fÜr ein Abenteuerurlaub an der frischen Luft Die Brasilianer widmen sich mit Begeisterung den im Trend liegenden Extremsportarten wie Canyoning, Gleitschirmfliegen, Kitesurfing und Wakeboarden, sowie herkÖmmlicheren Sportarten wie Rafting, Surfen, Wandern, Tauchen, Reiten und Klettern.
IguaÇu WasserfÄlleDas gewaltige GetÖse von 275 verschiedenen WasserfÄllen, die 80 m aus der HÖhe in den Rio IguaÇu stÜrzen, verwandelt auch den schlÄfrigsten, heißesten Nachmittag mit der unerbittlich aufwÜhlenden Kraft der Natur in etwas Atemberaubendes. Die WasserfÄlle gehÖren zum Teil zu Brasilien und zum Teil zu Argentinien. Die beste Reisezeit ist zwischen August und November.
Um einen umfassenden Eindruck von den WasserfÄllen zu bekommen, sollten Sie beide Seiten besuchen - Brasilien gibt den großen Überblick und Argentinien erlaubt eine intimere Ansicht. Die brasilianische Seite hat sehr viel weniger Attraktionen zu bieten als die argentinische, und die Preise sind hÖher, wenn Sie an einem Bootsausflug bis unter die WasserfÄlle teilnehmen wollen. Doch werden Ihnen hier einige einzigartige Abenteuer geboten, wie etwas eine Kombination aus Kajak-Wandertour und Rafting.
Nach nur fÜnf Minuten Fußweg vom Eingang zu den WasserfÄllen liegt der besuchenswerte Parque das Aves, ein fÜnf Hektar großer Park, in dem Sie ungefÄhr 800 verschiedene Vogelarten sehen kÖnnen. Bezahlen Sie in US-Dollar, um ungÜnstige Umtauschkurse zu vermeiden.
Parque Estadual do CaracolDie wichtigste Attraktion des Parque Estadual do Caracol ist der spektakulÄre Wasserfall Cascata do Caracol, ein aus 130 m HÖhe in den Fluss stÜrzender Wasserfall, der vor allem in der Morgensonne unglaublich schÖn ist. Wenn Sie sich fit fÜhlen, kÖnnen Sie Über 927 Stufen den Fuß des Wasserfalls erreichen (und wieder nach oben steigen).
Parque Nacional Sete CidadesAntike Felsmalereien, GewÖlbe und HÖhlen sind die besonderen Anziehungspunkte des Parque Nacional Sete Cidades, aber schon allein die wirklich ungewÖhnlichen Felsformationen, die sich aus dem umgebenden, flachen trockenen Landstrich erheben, sind sehenswert. Einige Leute, darunter studierte Wissenschaftler, behaupten unter anderem diese Felsen seien die Überreste von sieben 190 Millionen Jahren alten StÄdten oder auch SchÖpfungen von Außerirdischen.
Der 13 km lange Fußweg zu den sieben StÄdten dauert zwei bis drei Stunden. Brechen Sie frÜh auf und nehmen Sie einen Imbiss und Wasser mit. Auch Sonnenschutzmittel sollten Sie nicht vergessen, denn die Sonne kann hier unerbittlich sein. Am Ende des Fußweges kÖnnen Sie sich in einem Teich oder einem eindrucksvollen Wasserfall abkÜhlen (nur Dez. - Juli).
Mamirauá Reservat zur nachhaltigen EntwicklungEin entlegener Flussauenwald, auf halber Strecke zwischen Manaus und der peruanischen Grenze, wird durch das Projekt Mamirauá Reservat fÜr nachhaltige Entwicklung geschÜtzt. Dieses 1,24 Millionen Hektar große Reservat ist Teil des zweitgrÖßten zusammenhÄngenden Gebiets geschÜtzten Regenwalds der Welt (57.000 km²)
Das Projekt Mamirauá widmet sich nicht nur dem Naturschutz und der wissenschaftlichen Forschung, sondern umfasst auch Aktionen zur Chancenverbesserung fÜr die Menschen, die im Reservat leben.
Dieses ausgezeichnete Ökotourismusprogramm ermÖglicht es, einen unerforschten Teil des Urregenwalds, mit FlÜssen und Seen mit Überreicher Fauna und Flora, kennen zu lernen. Hier werden Sie die lauteste Stille finden, die Sie jemals erlebten, und den besten Eindruck vom Leben der Wildtiere erhalten, der im Amazonasgebiet mÖglich ist.
Encontro das ÁguasEncontro das Águas (Treffpunkt des Wassers), das ist der Ort, an dem - ein paar Kilometer flussabwÄrts von Manaus - der dunkelviolette Rio Negro mit dem milchkaffeefarbenen Wasser des Rio Solimões zusammenfließt, Die beiden fließen mehrere Kilometer lang nebeneinander her, ohne sich zu vermischen (aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeit, Dichte und Temperatur), bevor Sie schließlich zusammen den Amazonas bilden.
Rio de JaneiroDie cidade maravilhosa (wunderbare Stadt) ist eine der dichtbesiedeltsten StÄdte der Erde. Die Cariocas - wie ihre Einwohner genannt werden - lieben das Leben: Tanzen, Trinken, Strand, Sport und Sonne. Es handelt sich um eine Stadt mit wahrhaft dionysischem Geist, deren Einwohner das Leben in vollen ZÜgen genießen.
Die Unmengen auslÄndischer Touristen erfreuen sich vor allem der eleganten Seiten der Stadt - es gibt zahlreiche MÖglichkeiten dekadent zu sein. Aber Rio hat auch dem Reisenden, der nicht viel ausgeben will, einiges zu bieten. Es gibt zahlreiche gÜnstige Hotels und Restaurants, und der Strand bietet Unterhaltung gratis.
Wie alle StÄdte dieser GrÖße hat auch die Stadt Rio ihre Probleme, denen leider in den Medien weltweit viel Beachtung geschenkt wird. Doch hat die Stadt in keinem Fall ihren Glanz eingebÜßt. Neue Projekte wachsen exponentiell - es gibt PlÄne ein Guggenheim Museum zu bauen, und dieses Jahr(2007) finden hier die panamerikanischen Spiele statt. Die Stadtkassen sind voll, die StrÄnde waren nie so wunderschÖn wie heute und der kulturelle Wiederaufschwung ist im vollen Gang. Niemals war Rio de Janeiro so nahe daran, etwas wirklich Großes darzustellen. Wollen Sie die Stadt nicht auch kennen lernen?
Der AmazonasFÜr alle, die irre Zahlen lieben: Das Amazonasbecken umfasst 6 Millionen km² Fluss- und Dschungelgebiet und erstreckt sich auf acht LÄnder. Die HÄlfte gehÖrt zu Brasilien. Es gibt 80.000 Kilometer schiffbare FlÜsse, und große Ozeandampfer kÖnnen 3500 km auf dem Hauptstrom bis nach Iquitos, Peru, fahren.
Reisende kÖnnen den Amazonas mit dem Bus, Boot oder Flugzeug erschließen. Auf dem Amazonas selbst sind Boote bei weitem das beste Transportmittel, aber mit dem Flugzeug kann man viel Zeit sparen und die Reise kann auch durchaus gÜnstig sein. Die grÖßten StÄdte des Amazonasgebiets verfÜgen Über FlughÄfen.
Und wird der Amazonas den Erwartungen gerecht? Nun, der Fluss und der Regenwald sind riesig, unbarmherzig und unglaublich. Es ist nicht so einfach wilde Tiere zu erspÄhen, aber wenn dies dann geschieht, dann ist es etwas ganz Besonderes. Die Flora ist fantastisch und Üppig. Die indianische UrbevÖlkerung lebt sehr zurÜckgezogen, aber die kleinen von Caboclos (Mischlinge zwischen Indianern und EuropÄern) bewohnten Orte an den Flussufern sind lebendig und ausgesprochen interessant. Wenn Sie ihm in wenig Zeit lassen, und Ihre Erwartungen einmal ein wenig vergessen, dann wird Sie der Amazonas Sie in jedem Fall beeindrucken.
BrasiliaBrasilia, die ehrgeizigste stÄdtebauliche Projekt der Welt, ist die Hauptstadt Brasiliens. Leider scheint diese Stadt nur fÜr Autos und Klimaanlagen geplant zu sein, nicht jedoch fÜr Menschen. So gibt es wenige BÄume, die Schatten spenden kÖnnten, und der FußgÄnger wird von der unerbittlichen Hitze arg geplagt. Obwohl Brasília auf dem Papier wahrscheinlich schÖn anzuschauen war und heutige Fotos der Stadt einen durchaus anziehenden Eindruck vermitteln, sieht die RealitÄt ganz anders aus.
Die Stadt wurde von Architekt Oscar Niemeyer, Stadtplaner Lucio Costa und Landschaftsarchitekt Burle Marx am Reißbrett entworfen und in der Rekordzeit von drei Jahren von Millionen Ärmster Bauern, die rund um die Uhr arbeiteten, errichtet (1957-60).
BÜrokraten und Politiker werden mit 100%igen GehaltserhÖhungen und großen Appartements nach Brasília gelockt, an den Wochenenden jedoch entfliehen sie so schnell wie mÖglich nach Rio oder São Paulo - Hauptsache irgendwohin, wo es weniger steril zugeht. Die arme BevÖlkerung, die im Bau- bzw. Dienstleistungsgewerbe beschÄftigt ist, lebt in Favelas, die bis zu 30 km außerhalb der Stadt liegen und im Volksmund anti-Brasílias heißen. Im Norden der Stadt liegt der Parque Nacional de Brasília, ein Ökopark mit natÜrlichen Schwimmbecken, der zur Flucht vor der gnadenlosen Sonne einlÄdt.
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