Die U-Bahn (der "Untergrunddrache") ist das mit Abstand bequemste Transportmittel, um in Beijing Entfernungen zu überwinden. Sie erreicht Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h und ist damit im Vergleich zu den schwerfälligen Bussen ein Jaguar. Die Orientierung ist leicht. Beijings U-Bahn ist sehr sauber, doch Züge und Waggons lassen allmählich ihr Alter erkennen.
Wer die Stadt mit öffentlichen Bussen erkunden will, sollte die Ellbogen ausfahren, die Brieftasche anketten und sich mit Geduld wappnen. Voll gestopfte Busse sind in Beijing die Norm. Es gibt circa 140 Buslinien, und die Orientierung kann Schwierigkeiten bereiten - besonders wenn es unmöglich ist, aus dem Fenster zu sehen.
Die Zahl von Beijings Taxis ist rapide gestiegen. Es ist leicht, ein Taxi zu finden, doch die Verständigung kann ein Problem darstellen. Wer nicht Chinesisch spricht, sollte einen Stadtplan oder Zettel mit dem gewünschten Ziel in chinesischen Schriftzeichen mit sich führen. Telefonische Vorbestellungen sind mittlerweile möglich.
Wie viele Teile Chinas wirkt auch Beijing wesentlich freundlicher, sobald man in die Fahrradpedale tritt. Radfahrten sind kurzweilig und vermitteln das Gefühl, irgendwie zu den Einheimischen zu gehören. Viele Hotels (besonders Budgethotels) verleihen Fahrräder zu fairen Preisen, und rund um die Hotels und Sehenswürdigkeiten betreiben auch viele kleine Anbieter Fahrradverleih.
Nach Beijing bestehen direkte Flugverbindungen mit den meisten großen Weltstädten, und die Stadt wird auch von Frankfurt direkt angeflogen. Viele Besucher nutzen via Hongkong die Flüge von CAAC und Dragonair. Auch die nahen Städte Shenzhen und Guangzhou bieten Flugverbindungen zur chinesischen Hauptstadt an. Am 1. Oktober 1999 wurde nur einen Steinwurf vom alten Flughafen und rund 25 km vom Stadtzentrum entfernt der neue Flughafen Pudong eingeweiht.
Wer die lange Anreise mit der Transsibirischen Eisenbahn (via Mongolei) auf sich nimmt, trifft am alten Beijinger Hauptbahnhof ein, wo es einen speziellen Schalter für Ausländer gibt. Östlich des Zhongshan-Parks liegt der neue Bahnhof für Zugverbindungen nach Westen. Der Expresszug nach Hongkong legt die Strecke in rund dreißig Stunden zurück. Busse sind eine empfehlenswerte Alternative, um Beijing zu erreichen, denn sie sind wesentlich preiswerter als Züge und eine Platzreservierung ist viel leichter zu bekommen. Es gibt Überlandbusse mit Schlafplätzen. Allerdings kann es schwierig sein, zum richtigen Busbahnhof zu finden. Grundregel ist: Bahnhöfe der Langstreckenbusse liegen ihrer jeweiligen Zielrichtung entsprechend am Stadtrand.
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