Diese gesunde und sportbegeisterte Stadt bietet vielerlei MÖglichkeiten zur kÖrperlichen BetÄtigung. Als Golfspieler wird es einem unter der Haut jucken, im traditionellen Golfland Spanien spielen zu kÖnnen. Die KÜste lÄdt zum Joggen, Walken, Skaten und Bladen ein.
Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA)Diese schimmernde glÄserne Struktur wurde 1995 im Viertel El Raval errichtet und nach ein paar unbestÄndigen Jahren erstrahlt sie nun als BÜhne fÜr die beste katalanische, spanische und zeitgenÖssische Kunst. Die Galerie fÜhrt auch temporÄre Ausstellungen durch und hat einen guten Kunstbuchladen. Ein Besuch lohnt sich immer.
Im Erdgeschoss und im 1. Stock werden Ausstellungen mit StÜcken aus der Sammlung von Über 1600 Werken der Galerie organisiert. Nur ein Teil der Sammlung wird jeweils gezeigt. Die Ausstellungen werden oft gewechselt, es ist schwer vorauszusagen, was man sehen wird. Es gibt Werke von KÜnstlern wie Antoni Tàpies, Joan Brossa, Paul Klee und Alexander Calder. KÜnstler, wie Miquel Barceló und Ferran García Sevilla, Protagonisten des Neoexpressionismus, die in den 80er Jahren auftauchten, werden auch oft ausgestellt.
L'AquàriumKinderherzen schlagen in diesem ultramodernen Aquarium hÖher. Es ist das grÖßte von Europa und hat die umfangreichste Sammlung von mediterraner Meeresflora und -fauna der Welt. Zu den HÖhepunkten gehÖrt ein 80 m langer Haifischtunnel, zahlreiche AktivitÄten zum Anfassen und AnfÜhlen und ein Zentrum mit drei Abteilungen, das von Piranhas zu Pinguinen alles zeigt.
1995 erÖffnet beherbergt es die weltgrÖßte mediterrane Sammlung und zahlreiche bunte Fische aus der Ferne, wie vom Roten Meer, der Karibik und vom Großen Barriere-Riff. Insgesamt 11 000 Fische (davon rund ein Dutzend Haifische) tummeln sich in den Aquarien. Explora! ist ein erstaunliches Zentrum, in dem Kinder drei Arten von Meeresumwelten aus der NÄhe erleben kÖnnen: die Polder des Ebro Deltas, eine UnterwasserhÖhle, Lagunen und StrÄnde. Miniaquaria ist ein Bereich, in dem Kinder spielend mehr Über die kleineren Kreaturen, die den Ozean bewohnen, lernen kÖnnen. Die Tanks sind mit VergrÖßerungsglÄsern und Videokameras ausgestattet, damit man die Bewegungen des Meereskleingetiers besser beobachten kann. Eine der beliebtesten Attraktionen des Aquariums ist The Sharks, ein langer Gang, der einem durch das natÜrliche Lebensumfeld von Haifischen im Mittelmeer fÜhrt, etwas GÄnsehaut und viel Spaß gehÖren dazu.
La Sagrada FamíliaLa Sagrada Família ist wahrhaftig Ehrfurcht einflÖßend. Auch wenn man wenig Zeit hat, man sollte sie nicht auslassen. Es ist das ambitiÖseste Werk von Barcelonas Lieblingskind, Antoní Gaudí. Die prÄchtigen SchnÖrkeltÜrme der unvollendeten Kathedrale heben sich deutlich mit geschwollenen Konturen, die vom Berg Montserrat inspiriert sind, vom Himmel ab.
Die TÜrme sind mit verschlungenen Skulpturen versehen, die dem Stein Leben einzuhauchen scheinen. Gaudí verstarb 1926, bevor sein Meisterwerk fertig gestellt wurde und seither haben Kontroversen immer wieder die Bauprogramme verzÖgert. Die SÜdwestfassade (Passion) mit den vier neuen TÜrmen ist fertig, es fehlen nur noch dekorative Elemente. Der Bau des 1978 begonnenen Schiffs geht voran. Einige sagen, man hÄtte den Rohbau als Denkmal an Gaudí stehen lassen sollen. Der heutige Chefarchitekt Jordi Bonet argumentiert jedoch, dass die Sagrada Família weitergebaut werden muss, da das GebÄude die SÜnden von Katalonien wieder gutmachen und Gott gnÄdig stimmen soll.
Museu PicassoBarcelonas meistbesuchtes Museum zeigt zahlreiche Werke aus den frÜhen Jahren des KÜnstlers und ist besonders auf die Blaue Periode spezialisiert, mit GemÄlden wie Die Wehrlosen sowie mit Keramiken und frÜhen Werken aus den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts. Der andere Teil des Museums wandelt auf den Spuren von Picassos Leben und Reisen.
Das erstaunliche SteingebÄude, in dem das Museum untergebracht ist, liegt an der Carrer de Montcada, die im Mittelalter eine Zugangsstraße zum Hafen war. Das 1. Stockwerk ist der Blauen Periode von Picasso gewidmet. Im 2. Stockwerk werden die Werke ausgestellt, die von Impressionisten beeinflusst sind und zwischen 1900 und 1904 in Barcelona und Paris entstanden. Das beeindruckende Portrait der SeÑora Canals (1905) aus seiner Rosa Periode ist auch ausgestellt. Unter den spÄteren Werken, die er alle 1957 in Cannes gemalt hatte, befindet sich eine komplizierte technische Serie mit dem Titel Las Meninas. Sie besteht vor allem aus Studien von Diego Velázquez vorbildlichem Meisterwerk.
Fundació Joan MiróDiese interessante und fesselnde Galerie zeigt die Wonnen von Mirós Werk. Der Freund von Miró, Josep Lluís Sert, entwarf die Galerie, die durch den verblÜffenden Einsatz von Weiß und Licht jeden Besuch zur unvergesslichen Erfahrung werden lÄsst. Die Galerie war das Geschenk von Miró an seine geliebte Stadt. Sie zeigt auch Ausstellungen von zeitgenÖssischen KÜnstlern.
Die Galerie beherbergt die weltgrÖßte Sammlung von Mirós Werken, einschließlich GemÄlden, Skulpturen, Gravuren, Lithografien und Keramiken. Nur ein kleiner Teil der Sammlung ist ausgestellt und es gibt viel mehr, als man bei einem einzigen Besuch aufnehmen kann. WÄhrend sich der permanente Teil der Ausstellung auf die gesetzteren letzten Jahre von Miró konzentriert, bietet sie auch fesselnde Einblicke in die Evolution seiner Werke, indem sie den stilistischen Wandel von der Rebellion bis zu konventionellen GemÄlden hervorhebt. Viele Werke reflektieren den Stil, fÜr den er berÜhmt ist - eine Zerbrechlichkeit mit einer aggressiven Verwendung von PrimÄrfarben und Symbolen - wÄhrend andere seinen Geist und seinen Sinn fÜr das Absurde vermitteln. In und um das GebÄude stehen zudem zahlreiche großartige Skulpturen, von Miró und anderen KÜnstlern und ein Raum enthÄlt GemÄlde, die nach Mirós Tod 1983 von weiteren KÜnstlern gespendet wurden.
Palau GÜellWegen Renovation bis 2007 geschlossen. Gaudís erstes Werk erscheint weniger dekoriert als seine spÄteren Anstrengungen, aber eine Reise auf das Dach enthÜllt eine erstaunliche Anordnung von Kaminen und Mosaiken. Von hier kÖnnen Sie auf das Studio in Haus Nummer 6 spÄhen, wo Picasso, der Gaudís Werk verabscheute, seine Blaue Periode begann.
Nur ein Sprung weit von La Rambla ist dieses Wohnhaus eines der wenigen modernistischen GebÄude in der Ciutat Vella. Es wurde in den spÄten 80er-Jahren des 18. Jahrhunderts von Gaudís MÄzen Eusebi GÜell erbaut. Die obligatorisch gefÜhrte Tour beginnt mit Grauen in den unterirdischen VerschlÄgen, wo die Polizei nach dem BÜrgerkrieg politische HÄftlinge gefoltert hatte. Dunkelgraue Marmortreppen fÜhren in eine Reihe von Vorhallen im 1. Stock mit SÄulengalerien, die Über die Straße ragen, um den Platz und das natÜrliche Licht optimal auszunutzen. Das nÄchste Stockwerk beherbergt den kostbarsten Raum des GebÄudes. Hier pflegte sich die Familie unter einer monumentalen, drei Stockwerke hohen Kuppeldecke unerschrocken zu vergnÜgen. Weiter geht es bis aufs Dach, wo man angesichts des einzigartigen gaudíesken Stils seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.
La Font MàgicaIn herrlicher Übertreibung erwachen die grÖßten der berÜhmten FontÄnen des Montjuïc mit einer unwiderstehlichen Extravaganz aus Musik und Licht zum Leben. Ob zu Tschaikowsky oder zu Abba, die Wasserspiele begeistern alle aufs HÖchste. Die FontÄnen liegen auf einer Art Terrassen an einer Flanke des Montjuïc.
An einem Sommerabend entzÜndet, scheint sich die Font Màgica in einen brodelnden Hexenkessel von Feuerwerken zu verwandeln. In anderen Momenten, wenn die Stimmung und die Musik passen, kann es sehr bewegend werden. In der letzten Nacht der Festes de la Mercè im September findet eine besonders erstaunliche VorfÜhrung mit Feuerwerken statt. Alles das und es ist gratis!
La PedreraDieses halluzinatorische, wellenfÖrmige Untier ist ein weiteres verwegenes Meisterwerk von Gaudí, das als BÜro- und Wohnhaus zwischen 1905 und 1910 erbaut wurde. FrÜher Casa Milà genannt, ist es heute unter dem Namen La Pedrera (der Steinbruch) bekannt, wegen seiner unebenen grauen Steinfassade mit dem wellenfÖrmigen Effekt, der durch aufwendig verzierte Schmiedeisenbalkone noch verstÄrkt wird.
Besucher kÖnnen das GebÄude besichtigen und auf das Dach steigen, auf dem gigantische, mehrfarbige Schornsteinkappen wie mittelalterliche Ritter wachen. In SommernÄchten am Wochenende wird das unheimlich beleuchtete Dach fÜr Besucher geÖffnet und bietet spektakulÄre Aussichten auf Barcelona. Ein Stockwerk unter dem Dach widmet sich ein bescheidenes Museum dem Werk von Gaudí.
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