Sehenswürdigkeiten

Wellenreiten, Tauchen und Schnorcheln sind die wichtigsten AktivitÄten in einem Bali-Urlaub, doch bieten sich viele weitere MÖglichkeiten fÜr Entspannung und Abenteuer. Ein abwechslungsreicher Inseltag reicht von Rafting und Wandern bis hin zu Meditation und Massage in einem der vielen Spas.

Gunung Kawi Gunung Kawi

In diesem Üppig grÜnen Tal liegt eines der Ältesten und grÖßten Monumente Balis. Gunung Kawi umfasst 10 in den Felsen gehauene Candis. Die 7 m hohen Reliefstatuen dieser GrabdenkmÄler stehen in ausgehÖhlten Nischen.

Ein einzelnes Candi, das sich etwa 1 km sÜdlich befindet, erreicht man Über einen Pfad durch Reisfelder am Westufer des Flusses.

Jedes Candi stellt wahrscheinlich das Grabmal eines Mitglieds der balinesischen KÖnigsfamilie im 11. Jh. dar, doch ist dies nicht belegt. Glaubt man der Legende, so kratzte der mÄchtige Kebo Iwa die gesamte Figurengruppe in einer Nacht mit seinen FingernÄgeln aus dem Gestein.

Eine Theorie vermutet, der Komplex ist Anak Wungsu, seinen Frauen, Konkubinen und, im Fall des alleinstehenden 10. Candi, einem kÖniglichen Minister gewidmet.

Bali Orchid Garden Bali Orchid Garden

Balis Wetter und vulkanischer Boden bieten optimale Bedingungen fÜr Orchideen. In diesem Garten blÜhen Tausende in vielfÄltigen LebensrÄumen. Ein Traum fÜr Orchideenliebhaber! Andere genießen die wilde tropische Umgebung. In der Geschenkboutique findet man Pflanzen und BÜcher darÜber.

Museum Negeri Propinsi Bali Museum Negeri Propinsi Bali

Das Museum Negeri Propinsi Bali wurde 1910 von einem HollÄnder gegrÜndet, der sich um die Ausfuhr kulturell bedeutenswerter Artefakte von der Insel sorgte. Nach der ZerstÖrung durch ein Erdbeben 1917 wurde es in den 1920er Jahren wieder aufgebaut.

Nach der WiedererÖffnung 1932 diente das Museum hauptsÄchlich als Lager, bis der deutsche KÜnstler Walter Spies und einige hollÄndische Politiker ihr Vorhaben umsetzten, mit balinesischen AntiquitÄten und KulturschÄtzen ein ethnographisches Museum zu grÜnden. So kam eine stattliche Sammlung zustande. Von einem Turm bietet sich ein guter Überblick Über das GelÄnde.

Die GebÄude und Pavillons des Museums sind Beispiele fÜr die Architektur von PalÄsten (Puri) und Tempeln (Pura), mit Elementen wie dem gespaltenen Eingangstor (Candi bentar) und einem Turm mit Warntrommel (Kulkul). Das HauptgebÄude gegenÜber des Eingangs beherbergt eine Sammlung prÄhistorischer Funde, einschließlich Steinsarkophagen und Stein- und Bronzeutensilien. Im Obergeschoss sind traditionelle Artefakte und Objekte ausgestellt, die auch heute noch benutzt werden. Kuriosum: HolzbehÄlter zum Transport von KampfhÄhnen und winzige Bambuskistchen fÜr Kampfgrillen.

Museum Le Mayeur Museum Le Mayeur

Der belgische KÜnstler Adrien Jean Le Mayeur de Merpes (1880-1958) kam 1932 nach Bali und ehelichte drei Jahre spÄter die schÖne Legong-TÄnzerin Ni Polok im zarten Alter von 15 Jahren. Auf diesem GrundstÜck lebte das Paar ab 1935, als Sanur noch ein ruhiges Fischerdorf war. Das Haus ist ein interessantes Beispiel fÜr Architektur im balinesischen Stil.

Fast 90 GemÄlde von Le Mayeur sind ausgestellt, mit Informationen in indonesischer und englischer Sprache. Ein kostenfreier englischer ReisefÜhrer ist mit Hintergrundinformationen und schÖnen Farbfotos gefÜllt.

Einige der frÜhen Werke von Le Mayer sind bemerkenswerte, impressionistisch angehauchte GemÄlde von seinen Reisen durch Afrika, Indien, Italien, Frankreich und den SÜdpazifik. Die Bilder nach seiner Ankunft auf Bali zeigen romantische Impressionen des tÄglichen Lebens und schÖner Balinesinnen - oft Ni Polok.

JÜngere Arbeiten, ab 1950, sind in besserem Zustand und strotzen von lebhaften Farben, die spÄter auch bei jungen balinesischen KÜnstlern beliebt wurden. SchÖne Schwarzweißfotos von Ni Polok.

Museum Rudana Museum Rudana

Das große, beeindruckende Museum steht unter der Leitung des Lokalpolitikers und Kunstliebhabers Nyoman Rudana. Auf drei Etagen sind interessante traditionelle Malereien ausgebreitet, einschließlich eines Kalenders um 1840, einiger Lempad-Zeichnungen und modernerer Werke. Die Rudana Gallery neben dem Museum bietet eine große Auswahl an GemÄlden zum Verkauf.

Denpasar Denpasar

Die Hauptstadt von Bali hat in den letzten Jahrzehnten betrÄchtlich an GrÖße und Wohlstand gewonnen. Zwar machen Verkehr, LÄrm und Luftverschmutzung es nicht einfach, sich in dieser Stadt wohl zu fÜhlen, doch hat Denpasar sich auch hÜbsche Alleen und GÄrten bewahrt und ist ein StÜck des authentischen Bali.

Der Museumskomplex Negeri Propinsi Bali mit mehreren hÜbschen GebÄuden zeigt Beispiele der Palast- und Tempelarchitektur und Ausstellungen von Kunst und Handwerk (besonders hÜbsch: die winzigen Bambuskisten zum Transport von Kampfgrillen). Das Taman Wedhi Budaya Arts Center beherbergt eine Sammlung moderner GemÄlde und Holzschnitzarbeiten. TanzauffÜhrungen und Gamelan-Konzerte erfreuen die Besucher.

Kuta Bay Kuta Bay

Die Strandorte Kuta und Legian sind seit mehr als 25 Jahren Besuchermagneten. Attraktiv sind die billigen UnterkÜnfte, westliches Essen, vielseitige EinkaufsmÖglichkeiten, gute Brandung fÜr Surfer, herrliche SonnenuntergÄnge und ein ausschweifendes Nachtleben. Die Ereignisse im Oktober 2002 erschÜtterten jÄh die Idylle.

Etwa 200 Menschen wurden bei den BombenanschlÄgen des Sari und Paddy's Nachtclubs getÖtet. Die Besucherzahlen sind drastisch zurÜckgegangen, ebenso wie der Umsatz der vom Touristengeld abhÄngigen GeschÄfte. AllmÄhlich erholt sich die Gesamtsituation, die Urlauber kommen wieder in grÖßeren Zahlen auf die Insel, doch viele fragen sich, ob Kuta je wieder so werden wird, wie es war.

Kuta ist nicht besonders hÜbsch, aber auch nicht langweilig. Der Strand zÄhlt immer noch zu den besten in Bali. Nirgendwo anders lÄuft die Brandung auf Sand und nicht auf Korallen aus. Dahinter fÜhrt ein Labyrinth aus Straßen und Gassen zu einer fantastischen Ansammlung von Hotels, Restaurants, Bars, Bistros und GeschÄften. Doch trotz Trubel und Exzessen aller Art ist Kuta abseits der verstopften engen Straßen ein Dorf geblieben: Mit schmalen Gassen, traditionell verschachtelten HÄusern, vor denen Opfergaben fÜr die GÖtter niedergelegt werden und wo Nachbarn sich in den kÜhleren Abendstunden zum Tratschen auf der Straße treffen.

Tenganan Tenganan

Das alte Dorf Tenganan erreicht man von Padangbai an der OstkÜste landeinwÄrts nur per Motorrad oder zu Fuß. Es ist ein eingeschlossenes Dorf der Bali Aga, die ihre ungewÖhnlichen BrÄuche und Feste pflegen, und Zentrum fÜr die Herstellung der seltenen doppelt gewebten Ikat-Stoffe. Zu den ursprÜnglichen Gamelaninstrumenten werden die Überlieferten TÄnze aufgefÜhrt. Die benachbarten StÄdte Amlapura und Tirtagangga sind fÜr ihre verfallenden WasserpalÄste bekannt – Relikte der mÄchtigen balinesischen Rajas, umgeben von traumhaft schÖnen Reisfeldterrassen.

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