Zu den HÖhepunkten in Argentinien gehÖren unbedingt das Skilaufen in den Anden, Trekking in Patagonien, Wildwasser-Rafting auf den FlÜssen der andischen Wasserscheide und Klettern in der Fitz-Roy-Gebirgskette im Nationalpark Los Glaciares in der Provinz Santa Cruz.
Fitz-Roy-GebirgsketteEl ChaltÉn ist eine der Hauptattraktionen fÜr Reisende in Patagonien - ein kleines, gemÜtliches und dennoch schnell wachsendes Dorf in einem hÜbschen Flusstal. Reisende kommen wegen der außerordentlichen, schneebedeckten Spitzen der Fitz-Roy-Gebirgskette hierher, die jede Menge erstklassige Wander- und Camping-MÖglichkeiten bieten und eine der beeindruckendsten Berglandschaften Überhaupt.
Kletterer aus aller Welt werden angelockt, um den Cerro Fitz Roy (3441 m ) und andere Berggipfel zu erklimmen. Man sollte sich gut auf Wind, Regen und kalte Temperaturen vorbereiten, sogar im Sommer, wenn die Gipfel verhangen sein kÖnnen. Wenn die Sonne jedoch scheint ist El ChaltÉn das Paradies auf Erden. Man sollte es sich aber bald ansehen, denn die Straße nach El Calafate wird gerade asphaltiert und so wird es sicher VerÄnderungen geben. SÄmtliche Quellen in der Gegend haben TrinkwasserqualitÄt, darum sollte man helfen, sie sauber zu halten. Bedenken Sie, dass sich El ChaltÉn in einem Nationalpark befindet und die Regeln eingehalten werden mÜssen.
Nationalpark Los Glaciares (im SÜden)Wenige Gletscher auf Erden kÖnnen sich mit dem Treiben und der Aufregung rund um den blaustichigen Gletscher Perito Moreno messen, dem HÖhepunkt des Nationalparks Los Glaciares. Die 60 m hohen gezackten Spitzen des Eisbergs brechen regelmÄßig ab und fallen mit einem donnernden Krachen und riesigem Aufspritzen ins Wasser. Dabei entstehen kleine Flutwellen und große schwankende Eisberge, was so aufregend ist, dass sich die Nackenhaare aufstellen.
Der Perito Moreno Gletscher ist wie dafÜr geschaffen, eine Touristenattraktion zu sein. Die ideal gelegene Península de Magallanes ist dicht genug am Gletscher, um einen herrlichen Panoramablick zu bieten, aber weit genug entfernt, um dort sicher zu sein. Eine lange Reihe von Stegen und Plattformen verschaffen jedem einen tollen Ausblick. Sich ein paar Stunden dort die Zeit zu vertreiben, sich einfach nur den Gletscher anzusehen und auf das nÄchste große Kalben zu warten, kann eine existenzielle Erfahrung sein.
Nationalpark Los AlercesDer weitlÄufige Nationalpark Los Alerces in den Anden dient zum Schutz von umfangreichen BestÄnden des Alerce-Baumes (Fitzroya cupressoides), eine große, langlebige Konifere der regenreichen valdivianischen WÄlder. Weitere hÄufig anzutreffende BÄume sind die Zypresse, die Weihrauchzeder, SÜdbuchen und der Arrayán. Das Colihue-Unterholz (eine Bambus Ähnliche Pflanze) ist fast undurchdringlich. Die zurÜckgehenden Gletscher der Los Alerces Berge, die kaum 2300 m erreichen, haben nahezu kristallklare Seen und BÄche hinterlassen.
StÜrme aus westlicher Richtung sorgen fÜr fast 3000 mm Niederschlag im Jahr, die Sommer aber sind mild und die Östliche Gegend des Parks ist viel trockener. Ein Informations-Center bietet nÄhere ErlÄuterungen.
Reserva Faunística Península ValdÉsDiese merkwÜrdig geformte Halbinsel an der unfruchtbaren patagonischen OstkÜste Argentiniens beherbergt mit die reichste Tierwelt des Landes. See-Elefanten, Magelan-Pinguine, Nordwale, Guanakos, GÜrteltiere und FÜchse kÖnnen wÄhrend ihrer Hochsaison fast immer beobachtet werden. Hier wurden Orkas gefilmt, wie sie sich FlossenfÜßer (zu dieser Gattung gehÖren Seehunde und -lÖwen) vom Strand schnappten.
See-Elefanten, SeelÖwen und Schwarzdelfine faulenzen hier das ganze Jahr lang. Das Orca-Spektakel dagegen findet nur wÄhrend des Hochwassers von Februar bis April statt. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass sie nur sehr selten gesichtet werden!
Quebrada de HumahuacaMineralfarben glÄnzende Berge sÄumen diesen kargen und doch ÜberwÄltigenden Canyon, der einst zu einer Handelsroute namens Camino Inca gehÖrte. Uralte Kirchen aus Lehmziegeln, fotogene traditionelle DÖrfer, zerfallende alte Ruinen und eine reiche Kultur der Eingeborenen stellen die HÖhepunkte der Region. Und es ist zudem noch Weltkulturerbe der UNESCO.
PatagonienDiese riesige Region sÜdlich der Provinz Buenos Aires verfÜgt in Ihrem Zentrum Über gletscherbedeckte Berge, Über eine einzigartige Tierwelt in der KÜstenregion und die Nationalparks der Anden. Die Península ValdÉs ist etwas ganz Besonderes fÜr Tierliebhaber.
Der Perito Moreno Gletscher von Santa Cruz ist ein 60 m hoher Gigant aus aufsteigendem, hinabstÜrzendem und explodierendem Eis, obwohl er sich seit mehreren Jahren nicht fortbewegt hat. Eine schÖne Kolonialstadt ist Carmen de Patagones, wo es unerwartete Spuren der frÜheren walisischen Einwohner gab.
Buenos AiresBuenos Aires ist mit seinen geschÄftigen Straßen, prÄchtigen Alleen, altehrwÜrdigen CafÉs und stilvollen Restaurants von seiner AtmosphÄre her eher europÄisch als sÜdamerikanisch. Es ist eine Stadt der TragÖdien und der Begeisterung, eine lebhafte, kosmopolitische Hauptstadt, deren Einwohner fÜr ihr Flair und ihre freche Art bekannt sind, auch in Zeiten der Not.
Buenos Aires ist in jeder Hinsicht eine Reise wert. Schlendern Sie durch die Kopfsteinpflasterstraßen und bestaunen Sie den verblassten architektonischen Glanz und die farbenprÄchtig gestrichenen MetallhÄuser, sprechen Sie in einem stimmungsvollen alten CafÉ Über Weltpolitik und Fútbol (Fußball) und verdrÜcken Sie dann ein bekanntermaßen kÖstliches argentinisches Steak, um Kraft fÜr eine lange Partynacht zu tanken.
Die PorteÑos (BÜrger von Buenos Aires) sind leidenschaftliche Menschen, von denen viele italienische oder spanische Wurzeln haben. Die ruhelose Energie, die sich in ÜberschwÄnglicher KÖrpersprache zeigt, und der tadellose Stil prÄgen die Stadt, in der schließlich der Tango entstand. Man ist hier auch sÜchtig nach plastischer Chirurgie und Psychotherapie - die prozentual in nur wenigen StÄdten der Welt so hÄufig in Anspruch genommen werden - und hÄngt permanent am Handy.
Die Iguazú WasserfÄlleDiese spektakulÄren WasserfÄlle im Nationalpark Iguazú nahe Puerto Iguazú befinden sich direkt Östlich von dem Punkt, an dem die FlÜsse Iguazú und Paraná zusammenfließen. Mindestens 5000 Kubikmeter Wasser stÜrzen pro Sekunde die 70 m in den Abgrund hinab.
Im umliegenden Park gibt es einen 55.000 ha großen unversehrten subtropischen Regenwald mit einer reichen Tierwelt und Pflanzenvielfalt. Man braucht einen ganzen Tag, um das Gebiet wirklich wÜrdigen zu kÖnnen. Und wenn die Sonne scheint, entstehen durch den Dunst und die Gischt zahlreiche RegenbÖgen.
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