Im Laufe der letzten Jahre hat sich Kopenhagen einen Platz unter den Metropolen Europas gesichert. Es hat sich in vielen Bereichen gewaltig verändert – Design, Mode, Medien, Kunst, Film, Einkaufsmöglichkeiten, Musik, Werbung und last but not least Essen und Trinken. Durch den internationalen Flughafen Kopenhagen (CPH), der nur 20 Minuten von der Stadtmitte entfernt ist, und der Øresundsbroen (Øresund-Brücke) nach Malmö in Schweden fühlen sich viele Kopenhagener jetzt Hauptstädten wie Stockholm, Berlin und London näher als anderen grossen Städten in Dänemark.
Auch der Geschmack in der Stadt wurde internationaler. Noch vor wenigen Jahren waren Speisen aus Asien, dem Mittleren Osten oder Südamerika für die meisten Kopenhagener unbekannt. Heutzutage wird in allen Altersstufen Sushi, Nasi-Goreng, Tom Yum Goong und Couscous gegessen. Lagerhäuser wurden in moderne Restaurants umgewandelt, alte Geschäfte in elegante Bars, und an allen Ecken und Enden öffnen neue Cafes und Clubs.
Østerbro
Im Amokka kann man bei einem himmlischen Mokka den Morgen zur Erkundung der Kunst des Kaffeekochens nutzen. Nach dem Mittagessen im Circus kann man sich gleich nebenan in diesem postmodernen Gebäudekomplex einen neuen Haarschnitt verpassen lassen. Abends ist ein Essen auf der Art-Deco-Veranda des Guldandens angenehm. Oder man lässt sich einen Tisch in der Brasseriet reservieren, einem jungen und frischen Lokal. Innovative Speisen gibt's im La-Kajen, das sich in einem Gebäude befindet, das von Jørgen Utzon entworfen wurde, dem berühmten Architekten der Oper in Sydney. Eines der teuersten und besten indischen Restaurants in Kopenhagen ist das Tabak, auch in dieser Gegend. Nach dem Essen sollte man die eindrucksvolle Whiskey-Sammlung von Kruts Karport geniessen, um schliesslich im Park die Nacht zwischen tanzenden jungen Kopenhagenern mit einem guten Drink ausklingen zu lassen.
Nørrebro
Die Erkundung von Nørrebro beginnt man am besten am Sankt Hans Torv mit einem Milchkaffee im retro-futuristischen Pussy Galore oder im stilvollen Sebastopol. Unter den vielen anderen Cafes in dieser lebhaften Gegend sind besonders Floras Kaffebar, der Kaffesalonen und das Props in der Blågårdsgade zu empfehlen. Abends bekommt man ausgezeichnetes indisches Essen in Kate's Joint, französische Küche im De Gaulle, vegetarische Speisen und Gerichte aus dem Mittleren Osten im Picnic und moderne japanische Kost im Propaganda. Der kulinarische Rundgang endet mit einem Augenschmaus im Rust, dem besten Nachtclub in Nørrebro. Hier kommen Liebhaber des pulsierenden Nachtlebens auf ihre Kosten.
Vesterbro
Kunstgalerien, Studentenkneipen, den Rotlicht-Bezirk und internationale Restaurants – all dies findet man in Kopenhagens begehrtester Wohngegend. Bang&Jensen und die Ideal Bar beweisen, dass die Wandlung von einem Arbeiterviertel zu einem überaus interessanten Stadtteil gelungen ist. Vesterbro ist die offizielle Curry-Hauptstadt. Zu den besten asiatischen Restaurants gehören Det Indiske Spisehus, Thai Esan, Shezan und Nam Thip, sowie das nicht zu unterschätzende Indian Taj. Eher modernere französische Küche bietet das Kamels in der Sundevedsgade. Wer es gerne nobel haben möchte, wird im Formel B bestimmt nicht enttäuscht.
Das Double Happiness ist spezialisiert auf chinesisches Essen aus der Provinz Sichung und Passagens Spisehus hat das beste Wild der Stadt. Bis 5 Uhr morgens kann man sich im Nachtclub Vega vergnügen. Wer dann noch nicht genug hat, geht zu einem Gute-Nacht-Drink ins Lasses.
Fredriksberg
In dieser angenehmen Gegend im Stil von Paris sind viele Theater Kopenhagens. In den Bars und Restaurants pulsiert daher besonders vor und nach den Vorstellungen das Leben. Alleenberg, Kellerdirk und Promenaden findet man nahe der Fredriksbergs Alle. Sie sind bekannt für ihre gute Atmosphäre und schauspielernde Kellner. Modernes italienisches Essen wird im La Buca oder im köstlichen Fiasco serviert. Im L'Olivier speist man wie in einem französischen Landgasthof. Für ein klassisch romantisches Dinner wählt man am besten das La Gastronomique in Fredriksbergs Gardens. Wer richtig französisch und tunesisch schlemmen will, sollte das Prinsessens Spisehus besuchen.
Christianshavn & Christiania
Das Base Camp in Holmen befindet sich zwischen Torpedohallen und alten Waffenlagern. Es ist ein modernes, von London inspiriertes Restaurant, das nach Mitternacht zu einem Nachtclub wird. Während man auf seine Tapas wartet, kann man von Thorsen aus den Blick auf die Skyline von Kopenhagen geniessen oder sich in der EU-freien Zone von Christiania herumtreiben und dort im Morgen Stjernen vegetarisch oder im freundlichen Spiseloppen modern skandinavisch essen. In Christanshavn wimmelt es nur so von Restaurants, Bars und Cafes. Das Era Ora ist ein hervorragendes italienisches Restaurant, das sich sowohl für Geschäftsessen als auch fürs Freizeitvergnügen eignet. Im Restaurant Kanalen wird französisch gekocht. Das Bastionen&Løven. bietet viel fürs Geld. Im Wilder sollte frühstücken, wer mit den Architekten von Christianshavn ins Gespräch kommen möchte. Anschliessend geht man dann ins Cafe Oven Vande zum Mittagessen.
Pisserenden
In diesem modernen Einkaufsviertel findet man viele Cafes, Restaurants und Bars. Eine gastronomische Reise um die Welt bekommen Gäste der Atlas Bar geboten. Froschliebhaber gehen in die L'Education Nationale und Freunde thailändischer Kost lassen ihren Gaumen im Flyvefisken verwöhnen. Die eher bescheidene Atmosphäre im Floss zieht Künstler und deren Freunde aus der ganzen Stadt an. Sabines Cafeteria ist nach wie vor eines der authentischsten und beliebtesten Cafes in Kopenhagen. Im Salonen trifft man sich zu einem Nachmittagsschwätzchen und sonntags zum Chill-out bei den Ambient Sessions.
Frederiksstaden
In dieser friedvollen Ecke der Stadt befinden sich Top-Lokale und Bars. In der Uferzone von Kopenhagen, nur wenige Schritte von der Kleine Meerjungfrau entfernt, liegt der Langelinie Pavilionen. Dort passen Qualität, Preis und Stil gut zusammen. Medien-Studenten und Jazzer dinieren im Kartoteket, dessen polnischer Besitzer einst Philosophie studierte, um sich nun ganz den gastronomischen Freuden zu widmen. Die Küche des Lai Hoos Cantonese wird bekanntermaßen von Prinzessin Alexandra bevorzugt, die in Hongkong geboren wurde. Das Le Sommelier, die erste echte Weinbar von Kopenhagen, ist in der Bredgade. Gleich um die Ecke liegt das KGB Restaurant og Vodkabar, in dem Vodka und Kaviar aus dem Kalten Krieg serviert werden.
Nørrevold
Nørrevold ist jung, dynamisch und modern. Die Menschen, die hier wohnen, schätzen dies. Zwischen Buchläden und Modeboutiquen stösst man auf das Bankeråt, das entspannteste Cafe der Nansensgade. Nichts für Fast Food-Liebhaber oder Hektiker ist das Sticks'n Sushi ein bisschen weiter unten in der Straße. Liebliches spanisches Essen bekommt man im El Peron. Im Cafe Bisau hört man Zouk mit einem Hauch von Paris. Um die Ecke im Lounge bestellen Medientypen eiskalte Margaritas. Sommernachmittage verbringt man im HC Ørstedsparken in der Hacienda bei Sonnenschein und leichtem schwedischen Cidre. Die Nächte schlägt man sich in der Stereo Bar, bei Gin&Tonic um die Ohren, lernt Kopenhagener kennen und tauscht das eine oder andere Küsschen aus.
Innenstadt
Die Weltklasse-Restaurants in Kopenhagens Innenstadt beweisen, dass die Umwandlung von einer Hauptstadt zur Weltstadt gelungen ist. Der ausgezeichnete Kommandanten bekam zwei Michelin-Sterne für sein Aufsehen erregendes französisches Essen. Die Restaurationen und der innovative Pierre Andre in der Ny Østergade haben zwar jeweils nur einen, dafür aber großen Stern. Wer es weniger aufwändig, sondern gediegen haben möchte, sollte den Konrad oder das Etcetera besuchen. Luxuriöse internationale Küche bieten das Kirk und das TyvenKokkenHansKoneOgHendesElsker, das sehr elegant ist. Das Cafe Europa am Amagertorv glänzt mit viel Glas und Klasse. Ein Besuch im Sommersko lohnt sich immer, und die Zoo Bar gegenüber ist bei den Einkaufswütigen der Stadt beliebt. Mit vorgerückter Stunde leeren sich die Restaurants und füllen sich die Bars. Touristen zieht es nach Nyhavn, Teenagers ins Klaptræet, Studenten besuchen das The Studenterhuset, Jazzliebhaber gehen ins La Fontaine, Medientypen eher ins NASA und die VIPs der Stadt paffen ihre Zigarren in der Cocktail-Bar des SAS Royal.
Bevor man aus Kopenhagen abreist, sollte man unbedingt einen dänischen Hotdog und das dänische smørrebrød probiert haben. Es ist ein gut gehütetes Geheimnis: Die besten Hotdogs werden an der Uferzone von Kopenhagen serviert, ziemlich weit vom Stadtzentrum entfernt. Smørrebrød gibt's bei Amalie hinter dem Schloss Amalienborg.
Erweiterte Web-Suche nach Kopenhagen
Die besten Angebote im Preisvergleich: