In Manhattan findet man sich in der Regel gut zurecht. SÄmtliche Straßen sind rasterfÖrmig angelegt und schneiden sich im rechten Winkel. Die nordsÜdlich verlaufenden Avenues tragen einen Namen oder eine Nummer, die ostwestlich verlaufenden Streets nur Nummern. Ab dem Washington Square bilden Fifth Avenue und Central Park die Mittelachse Manhattans, welche die East Side von der West Side trennt. Die Hausnummern der Streets, die die Avenues queren, beginnen an der Fifth Avenue, wobei ein Block durchschnittlich 100 Einheiten umfasst. Die Ausnahme in diesem ansonsten regelmÄßigen Gitternetz bildet der Broadway, Manhattans einzige diagonal verlaufende Avenue. FrÜher verlief hier ein Indianerpfad, der vom SÜdzipfel der Insel bis zum 240 km entfernten Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York, reichte.
Wer fasziniert von Manhattans Wolkenkratzern seinen Blick vorwiegend nach oben richtet, kann leicht Übersehen, dass ein Großteil von New York City auf Inseln errichtet ist. Manhattan und Staten Island sind eigene Inseln. Queens und Brooklyn nehmen das westliche Ende von Long Island ein. Nur die Bronx ist mit dem Festland verbunden. Die „Meerenge“ zwischen Brooklyn und Staten Island, durch die die ersten EuropÄer segelten, bildet den Eingang zum New Yorker Hafen, der allerdings auch von Norden Über den Long Island Sound zugÄnglich ist. Manhattan wird auf der Westseite vom Hudson River und auf der Ostseite vom East River flankiert, genau genommen von deren Ästuaren, d.h. MÜndungsgebieten, die den Gezeiten unterliegen.
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