Von der FlÄche her ist Israel kleiner als Belgien, New Jersey oder Tasmanien, es grenzt im Westen an das Mittelmeer, im Norden an den Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien und das Westjordanland und im SÜden an den Gazastreifen und an Ägypten. Das dominierende geografische Merkmal des Gebietes ist der Große Afrikanische Grabenbruch, der von der TÜrkei durch Israel hindurch bis hinunter nach Afrika verlÄuft. In diesem Graben liegt das Tote Meer, das Jordantal, das Aravatal, die Hulaebene und der See Genezareth. Israel ist ein trockenes Land (der Jordan ist der einzige Fluss), nur im Norden des Landes wird Landwirtschaft betrieben. Das grÖßte GewÄsser des Landes, das Tote Meer, hat einen unglaublich hohen Salzgehalt und gilt außerdem als die tiefste Landstelle der Erde. Das Tote Meer ist umringt von der WÜste von JudÄa, die weiter sÜdlich in die WÜste Negev Übergeht. In Israel laufen drei geografische Zonen zusammen, wodurch eine unglaubliche Vielfalt an wild lebenden Tieren anzutreffen ist. Der Norden Israels ist feucht und gebirgig, das Gebiet ist von LorbeerwÄldern bedeckt und wird von BÄchen durchkreuzt, in denen Otter leben. Im SÜden des Landes liegt eine WÜste, in der wilde Tulpen, Schwertlilien und Dattelpalmen wachsen. Israel liegt außerdem im Gebiet des zweitgrÖßten Vogelzugs, einer Stelle, an der Zugvogelspezies aus verschiedensten Regionen rund um den Globus zwischen den HemisphÄren „pendeln“. Ein FÜnftel des Landes besteht aus Nationalparks – insgesamt gibt es 300 davon – und die Israelis kÖnnen sich rÜhmen, aus einer WÜste einen Garten gemacht und einige Spezies wiedereingefÜhrt zu haben, die seit biblischen Zeiten ausgestorben waren.
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