Edinburgh mit seinen unzähligen vulkanischen Hügeln hat eine unvergleichliche Lage am südlichen Rand eines riesigen Meeresarms, dem Firth of Forth. Die Altstadt (Old Town) mit ihren dicht gedrängten Wohnhäusern und ihrer blutigen Vergangenheit hebt sich deutlich vom geordneten, rechtwinkligen Straßennetz der Neustadt (New Town) mit den regelmäßigen georgianischen Bauten ab. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich in diesen beiden Stadtteilen. Hauptader der Altstadt ist die größtenteils mittelalterliche Royal Mile, die vom Edinburgh Castle - das oben von seiner schwarzen, vulkanischen Felsspitze die Innenstadt beherrscht - bis zum Holyrood Palace verläuft. Die Princes St. in der Neustadt ist architektonisch zwar nicht so inspirierend, aber Edinburghs Hauptverkehrsstraße und eine der spektakulärsten Einkaufsstraßen der Welt. Nördlich des Zentrums befindet sich Leith, Edinburghs wichtigster Hafen. Nachdem es mit dieser Gegend eine Zeit lang bergab ging, ist sie mittlerweile zu einem Szene-Viertel mit vielen Kneipen und Restaurants geworden. Östlich davon befindet sich der Portobello Beach, an dem die Bürger Edinburghs ihre Zeit verbringen, wenn es warm genug ist. Das mittelalterliche South Queensferry, westlich der Stadt, liegt im Schatten der zwei großen Brücken, die den Firth of Forth überspannen. Südlich von Edinburgh, in der Nähe des Holyrood Park, befindet sich das malerische Duddingston.
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