Kastell von Pafos
Dieses kleine, verlassene Fort bewacht die Hafeneinfahrt und kann über eine kleine über den Graben führende Steinbrücke erreicht werden. Es handelt sich um die einzigen Überbleibsel eines früheren Kastells, welches im Jahre 1391 von den Lusginan gebaut wurde. Der Rest wurde weniger als einhundert Jahre später von den Venezianern zerstört. Die Ottomanen machten sich lediglich an die Reparatur des Dachs, auf dem sie acht Kanonenschächte errichteten, die in alle Richtungen zielen.
Besucher klettern gerne auf das Dach, um den eindrucksvollen Ausblick auf den Hafen zu genießen. In dem Fort finden außerdem Veranstaltungen während des Aphrodite-Fests von Pafos statt.
Archäologisches Museum
Dieses kleine Museum bietet eine abwechslungsreiche und umfassende Sammlung aus Artefakten, die von der Jungsteinzeit bis hin zum 18. Jahrhundert reichen. In vier Räumen werden Gefäße, Ton- und Glaswaren, Werkzeuge, Münzen und Gießformen ausgestellt. Artefakte aus der hellenistischen und römischen Zeit umfassen Marmorstatuetten, Tonwaren aus dem Haus des Dionysos sowie Tierfiguren aus Terrakotta.
Die Sammlung wird Liebhaber archäologischer Detailarbeit begeistern und ist sicher einen kurzen Besuch wert, bevor man die anderen beiden Museen Ktimas besichtigt.
Chrysopolitissa-Basilika
An dieser ausgedehnten Stätte, an der immer noch Ausgrabungen stattfinden, befand sich einer der größten religiösen Bauten Pafos. Übrig ist nur noch das Fundament der christlichen Basilika (erbaut 4 n. Chr.), welches auf die Größe und Herrlichkeit der einstigen Kirche schließen lässt. Auf der Ausgrabungsstätte verstreut liegen grüne Marmorsäulen und es sind immer noch Mosaike zu sehen.
Das Gebiet ist lose mit Seilen abgesperrt, sodass man sich leider keinen Gesamteindruck der Überreste verschaffen kann.
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