Universitätsbibliothek
Architektonisch gesehen ist die Universitätsbibliothek eine Promenadenmischung - allerdings von der seltenen, gut geratenen Sorte. Die Elemente des Jugendstils leuchten ein - das Gebäude wurde um die Jahrhundertwende errichtet - und seltsamerweise scheinen auch die Motive des deutschen Manierismus aus dem 16. Jahrhundert irgendwie zu passen. Im oberen Geschoss können seltene Bücher und Drucke der herausragenden Sammlung der Bibliothek bewundert werden.
Studentengefängnis
Streiche, Duelle und Alkoholkonsum konnten den Universitätsstudenten von gestern ganz schnell einen Aufenthalt im Studentenkarzer einbringen. Die Einsperrung für solche Kavaliersdelikte galt unter den jungen Studenten des 19. Jahrhunderts jedoch meist eher als Auszeichnung. Bei einem Besuch lassen sich die emsigen Kritzeleien der Studenten bewundern, die Strafen von drei Tagen bis zu vier Wochen hier verbrachten.
Heidelberger Schloss
Vom Heidelberger Schloss bleiben nur noch Ruinen, die Besucher jedoch auch heute noch in Staunen versetzen. Sogar Mark Twain bewunderte seine „anmutige und kunstvolle“ Dekoration. Im Schloss befindet sich das beeindruckende Große Fass, welches bis zu 220.000 l aufnehmen kann. Darüber hinaus lohnt sich auch ein Besuch des Apothekenmuseums im Schloss. Das nicht gerade überragende Innere des Schlosses ist nur bei einer der Führungen zu sehen, für die auch noch eine zusätzliche Gebühr anfällt.
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