Sehenswürdigkeiten

L'Ane Vert
In dieser einladenden Brasserie mit seiner gemütlichen Inneneinrichtung werden herzhafte Gerichte serviert, wie z.B. Coq au Vin (Hühncheneintopf) und, wenn das Wetter mitspielt, auch draußen. Auf der Speisekarte findet man auch einige anständige vegetarische Gerichte und gute Weine.

In't Spinnekopke
Diese alte Postkutschen-Schenke aus dem 18. Jahrhundert lohnt einen Besuch, wenn man ein 'richtiges' Brüsseler Lokal sucht. Kommen Sie mit einem gesunden Appetit, um eines der klassischen mit Bier getränkten belgischen Hauptgerichte zu probieren, wie z.B. Pintadeau à la Bière de Framboise (Perlhuhn in Himbeer-Bier).

Café Métropole
Die Café-Bar des Hôtel Métropole ist mit ihren wundervoll verzierten hohen Decken, den riesigen Kronleuchtern, gepolsterten roten Ledersitzen, eleganten roten Lampenschirmen und riesigen Aussichtsfenstern die Grande Dame der Brüsseler Cafés - und perfekt geeignet, um Aperitifs zu trinken und Leute zu beobachten.

L'Ultime Atome
Dieses große, lebhafte Nachbarschafts-Café liegt an einer Straße mit vielen tollen Cafés und Bistros und ist beliebt bei den Einheimischen und dort lebenden Ausländern, besonders bei Familien, deren Kinder dort herumtoben können - keiner stört sich daran, denn es geht heiter und unbeschwert zu.

Aux Armes de Bruxelles
Dieses elegante Restaurant in einer Straße, wo die Gastronomie einem Minenfeld aus Muschel-Lokalen gleicht, wird von Einheimischen besucht, die wegen der königlichen Behandlung und der fantastischen Meeresfrüchte und Fischgerichte hierher kommen. Die Austern sind die Frischesten weit und breit und als Hauptgericht sollte man irgendeine Art von Muscheln oder Fisch probieren - die Sole Meuniere (Seezunge mach Müllerin Art mit Butter und Zitrone) ist hervorragend.

Belga Queen
Das Belga Queen ist Brüssels Königin des Genusses. Großzügige Öffnungszeiten, ein sagenhaftes Restaurant mit genauso tollen Besuchern, eine glanzvolle ecailler (Austernbar) und eine Zigarrenbar lassen keine Ausrede übrig, um nicht zu kommen. Das (zwischen Fleisch und Fisch) aufgeteilte Hauptmenü hat sogar einen vegetarischen Teil und Gerichte mit wenig Kalorien für die Supermodels.

Waka Moon
In diesem modernen Eckcafé in einem umgebauten Buchladen gibt es afrikanische Küche für die Anwohner, die sich an den Tischen draußen niederlassen, wenn das Wetter es zulässt. Es gibt jede Menge Hühnchen auf der Speisekarte (das Chicken Yassa ist toll) und die mit Zebrastreifen versehenen Stühle des eklektischen Interieurs sind absolut ein Foto wert.

Metin
Metin ist so sehr der König der türkischen Pizzen, dass es in der gleichen Straße auch ein Metin 2 gibt (Nr. 83). Die Pizza kann man mit so ziemlich jeder Art vom Belag probieren, einschließlich mit Eiern - wir aber lieben sie mit türkischer Wurst.

Bonsoir Clara
Das Lokal mit den zwei attraktiven Speisesälen an der Boutiquen gesäumten Rue Antoine Dansaert eignet sich perfekt für eine kurze Pause und bewirtet eine moderne Klientel, die sich an der saisonalen Speisekarte erfreut ( es gibt auch tolle Tagesgerichte), auf der immer hervorragende Fischgerichte und gut darauf abgestimmte Weine zu finden sind.

Brasserie Ploegmans
Diese authentische Arbeiterklasse-Kneipe ist ein Klassiker, voll mit barschen Stammgästen, die sich darüber beklagen, dass das Essen ganz modern geworden ist. Während die weißen Teller und die Präsentation einen Hauch von Klasse vermitteln, ist das Essen Gott sei Dank rustikal geblieben. Probieren sollte man stoemp et saucisses (Kartoffelbrei mit Würstchen) oder L'entrecôte.

Broc Ant Art
In einer Straße voller brocante (Antiquitäten- und Nippes-) Läden, ist dies ganz sicher einer der Interessantesten und bietet zahllose Kuriositäten und Sammlerstücke - von alten Brettspielen in kitschiger Verpackung bis zu irren Airline-Taschen, Uhren aus den 1950ern, Retro-Keramik und farbige Glas-Vasen.

Grasshopper
Dieses riesige, zweistöckige Spielwarengeschäft bietet alles, was ein Kinderherz höher schlagen lassen könnte: Von Klassikern wie Teddybären, Kaleidoskopen und altmodischen bunten Holzspielzeugen bis zu anspruchsvollen bildenden Spielzeugen und Spielen, die sie während der Reise prima beschäftigen.

Pierre Marcolini
Pierre Marcolini, einer der ältesten - wenn nicht zu sagen besten - Schokoladenhersteller Belgiens, hat nicht nur das schickste Geschäft, die eleganteste Verpackung und die besten Pralinen, sondern gewinnt auch beständig Preise für seine Schokolade.

Excellence
Und hier etwas für die Cineasten: Dies muss wohl eines der besten DVD-Geschäfte der Welt sein mit seiner riesigen Auswahl an Experimental- und Independent-Filmen, Klassikern und ausländischen Filmen aus aller Welt, u.a. mit Werken von belgischen Filmemachern wie Chantal Ackerman und den Dardenne-Brüdern. Sie sollten nur darauf achten, dass die Untertitel in der gewünschten Sprache sind.

Stijl
Seit über 20 Jahren setzt sich die Besitzerin Sonja Noël für die belgische Mode ein und führt die besten hier vertretenen Label. Sie half dabei, die Rue Antoine Dansaert zu einem Modezentrum zu machen und unterstützt weiterhin junge Designer wie Cathy Pill, deren Kollektion sie führt. Dieses neue Talent begeisterte Paris 2005 mit einer Kollektion aus sagenhaften Kleidern, deren Muster und Prints von der Art-Nouveau-Architektur inspiriert waren.

La Boutique Tintin
Fast jedes vorstellbaren Handelsprodukt, das aus den Abenteuern des rotblonden Comic-Heft-Helden Belgiens hervorgeht, kann man hier finden. Hier gibt es mehr T-Shirts als Captain Haddock Whiskeys intus hatte und auch all die Bücher, Alben, Briefmarken und alles andere, was man möglicherweise als Souvenir von diesem zweidimensionale Schlitzohr haben möchte.

Galeries Royales St-Hubert
Europas älteste und Brüssels eleganteste Einkaufspassage besteht aus drei miteinander verbundenen Promenaden mit Glasgewölbe - der Galerie de la Reine, der Galerie du Roi und der Galerie des Princes -, die einige herrliche Geschäfte beherbergen: Edle Pralinengeschäfte, Lederwaren, Designer-Boutiquen, Buchläden und Designergeschäfte.

Neuhaus
Neuhaus ist ein wunderbares Pralinengeschäft mit Buntglasfenstern und üppigen Auslagen, wurde 1857 gegründet und macht seitdem die Menschen glücklich. Es ist eines der köstlichsten Geschäfte in Belgien - und gehört einer beliebten nationalen Kette mit recht vernünftigen Preisen an.

A M Sweet
Dieses entzückende Süßwarengeschäft verkauft belgische Pralinen, Kekse und Konditoreiwaren in charmanter Verpackung, nicht zu vergessen die Tees von Freres Mariage aus Paris. Man kann außerdem selbst gemachte Kuchen, Torten und feines Gebäck mit zum Hotel nehmen oder in der winzigen Teestube genießen.

Christa Reniers
Allein die fesselnden Schaufensterauslagen von Christa Reniers, Belgiens bester Schmuckdesignerin, locken ins Geschäft. Erst einmal drinnen, hat man die Qual der Wahl zwischen ihrem herrlichen, zeitgenössischen Schmuck - der häufig aus Sterlingssilber gefertig ist, körperliche Formen aufweist und mit Edelsteinen verziert ist - und ihren kühnen Keramiken.

Amerikanische Botschaft

Brussels International

Neuseeländische Botschaft

easy Internetcafé

Kanadische Botschaft

Hauptpostamt

Australische Botschaft

Salon Lavoir de la Chapelle
Ein altmodischer Waschsalon mit umfassendem Service.

Fortis Bank
Eine Bank nahe dem Grand Place mit praktischem Geldautomat.

Britische Botschaft

Hôtel George V
Das 1859 erbaute Hotel liegt ganz versteckt in einer ruhigen, unauffälligen Straße am Rande des Viertels St. Gery. Durch die großen Aussichtsfenster sind alle 16 Zimmer lichtdurchflutet und sonnig. An dem von einer warmherzigen, freundlichen Familie geführten Ort ist alles heimelig und gemütlich. Im Frühstücksraum mit den karierten Tischdecken sind Porzellanteller an Bilderleisten befestigt, aquarellierte Federzeichnungen hängen an den Wänden und im Empfangsbereich spenden Buntglasfenster Licht. Die Zimmergröße variiert: Einige Doppelzimmer sind klitzeklein und die Badezimmer in den Einzelzimmern so winzig, dass man über die Toilette klettern muss, um die Sitzbadewanne mit Handdusche zu erreichen (leider befindet sich das Waschbecken im Hauptteil des Zimmers). Die Ausstattung wurde erneuert, ist frisch und sauber, wenn auch nicht gerade elegant (einige der Badezimmer sind bis zu den Mosaik-Fliesen pinkfarben). Dennoch bieten alle Zimmer, besonders die im obersten Stockwerk mit den Dachschrägen, jeden erdenklichen Charme und Komfort, den man sich wünschen könnte und dass zu einem minimalen Preis für diesen beliebten Stadtteil.

Atlas
Stammkunden bummeln regelmäßig zum Marché aux Poissons - Brüssels ehemaligem Fischmarkt, der heute aus zwei Straßen besteht, Quai aux Briques und Quai Au Bois á Brûlé, die von Geschäften mit frisch gefangenem Fisch gesäumt sind - und wieder zurück zum Atlas, um ihn in einem der Studios zubereiten. Brüssel liegt direkt vor der Tür dieses Familien geführten Hotels mit 88 Zimmern. Von den 2004 in frischen Blau- und Gelbtönen renovierten Zimmern verfügen mehrere über eine Küchenzeile, u.a. auch die zweistöckigen Doppelapartments. Diese sind bestens dafür geeignet, wenn Sie mit Kindern im Schlepptau reisen und dennoch etwas Privatsphäre möchten (die Kleinen können sich mit Kabelfernsehen beschäftigen oder für ein paar zusätzliche Euros mit einem Film). Es gibt keine Klimaanlage, man kann allerdings die Fenster öffnen, um eine Brise hereinzulassen. Die meisten Zimmer sind einem ruhigen Innenhof zugewandt. Derzeit gibt es nur in einigen Zimmern Gratis-WLAN, es ist allerdings schon fest geplant, es bald im gesamten Gebäude zu haben. Bei Fragen zur Geschichte Brüssels weisen die Mitarbeiter Kenntnisse über die Stadt auf, die sich fast mit denen eines Historikers messen können.

Comfort Art Hotel Siru
Dieses Art-Deco-Hotel kann Werke von 130 zeitgenössischen belgischen Künstlern aufweisen. Einige Zimmer zeigen alltägliche Kunstwerke, andere sind surreal und ein paar grenzen an einen Albtraum. Viele der Zimmer sind klein, daher kann man an Wochenenden etwas besseres für den Preis bekommen.

Jacques Brel
Diese toll aussehende, cremefarbene Jugendherberge mit Innenhof und Brunnen hat über 170 Betten. Trotz der Verbindung mit dem internationalen Jugendherbergsverband gibt es recht wenige Regeln - weder Aussperrung, Sperrstunde noch Altersbegrenzung. Die Pianobar mit Blick auf den Innenhof ist eher ein Ort zum Entspannen als Abrocken. Wie in vielen europäischen Jugendherbergen sehen die Gänge etwas aus wie in einer Einrichtung, die Zimmer aber sind hell, geräumig und beeindruckend sauber. Alle Schlafräume verfügen über ein eigenes Badezimmer. Genau wie die Doppelzimmer bietet auch das einzige Einzelzimmer der Jugendherberge eigene Waschmöglichkeiten. Die Bettlaken und das Frühstück sind inbegriffen; die Internetnutzung ist gratis und es gibt eine Tischtennisplatte. In den Zimmern gibt es kleine Schließfächer (das Schloss muss man selbst mitbringen) und im Keller einen kostenlos zu benutzenden Gepäckraum. Die Selbstversorgung ist auf das beschränkt, was man aus der Mikrowelle herzaubern kann, da es für Gäste keine Küche gibt. Man kann allerdings seine Schmutzwäsche schrubben und neben der Bar befinden sich Internet-Terminals. Im gesamten Hotel, einschließlich im Erdgeschoss im großen Fernsehzimmer mit Dachfenster, besteht Rauchverbot. Ein Blick durch die Broschüren an der Rezeption hilft bei der Planung der Ausflüge in Belgien.

Hôtel Métropole
Das Hôtel Métropole ist das älteste Hotel der Stadt und mit seinen 305 einzigartig ausgestatteten Zimmern ein prächtiges Paradestück des späten 19. Jahrhunderts . Ein atemberaubendes Foyer im französischen Renaissance-Stil mit Marmorwänden und Kassettendecken führt zu einer prächtigen Empfangshalle mit wunderschön gearbeiteten Buntglasfenstern und unbezahlbaren belgischen Kristall-Kronleuchtern. Das Hotel gehört einer Brauerfamilie, die das Café im Pariser Stil 1894 mit Korbstühlen entlang des Bürgersteigs erbaute, um den Verkauf ihres Biers zu fördern. Ihr gehört das Café zwar nicht mehr, man kann aber immer noch Dinge auf die Zimmerrechnung setzen. Kürzlich fand eine Erweiterung statt, um das Hotel zu etablieren, das sich jetzt über fünf integrierte Gebäude mit Gängen von 7 Km Länge erstreckt. Zu den Schätzen das häufig als Spielfilm-Lokation benutzten Hotels gehört der klappernde Original-Stahlkäfig-Aufzug (die ängstlicheren Gemüter können eine technisch versiertere, wenn auch weniger spannende Version nehmen), der von demselben Unternehmer gebaut wurde wie der Eiffelturm und an beiden Seiten des einstigen Ballsaals stehen sich auf den Kaminen zwei dramatische Gallionsfiguren gegenüber, die allerdings durch eine unechte Wand getrennt sind. In den älteren Abschnitten sind die Zimmer noch mit original Louis-XVI-Möbeln eingerichtet; die Art-Deco-Abschnitte weisen ebenfalls Original-Details auf.

B&B Phileas Fogg
Mustergültigen, unpersönlichen Service wird man in dieser exotischen und leicht chaotischen Pension nicht finden, die von der begeistert reisenden Karin Dhadamus geführt wird. Wenn man heimelige und herzliche Gastfreundschaft in einer kreativen Atmosphäre mag, wird der erste Besuch kaum der letzte sein. Alle vier Zimmer für Kurzaufenthalte in diesem wunderbar vielfältigen 1883 gebauten Stadthaus sind völlig unterschiedlich und mit Kunstwerken dekoriert, die Karin auf ihren Reisen nach Marokko, Asien und Peru gesammelt hat. Auch den einheimischen belgischen Stil findet man hier, u.a. eine eigenartige federleichte Ausstattung, die in Antwerpen entworfen wurde. Manche Zimmer haben eigene Ensuite-Bäder/-Duschen, während sich andere ein Badezimmer teilen müssen (einschließlich einer auf filigranen Füßen stehenden Badewanne und Dusche), das sich im ersten Stock befindet - man muss also u.U. vom Zimmer die Treppe nehmen, um dahin zu gelangen. Heraus ragt das japanisch inspirierte blaue Zimmer mit dem niedrigen, schläfrig stimmenden Futon, polierten Holzfußboden, einem Badezimmer mit Schiefer-Kacheln und einer privaten Holzterrasse mit Blick auf den sonnigen, von einer hohen Mauer umgebenen Garten - perfekt geeignet, um beim Kaffee die Zeitung zu lesen. Karin vermietet außerdem zwei Zimmer für längere Aufenthalte. Es gibt eine Möglichkeit zum Wäsche waschen und Gratis-Wlan.

Royal Windsor Hotel
Wenn es Sie danach verlangt, es sich inmitten von Mahagoni, Eiche, prächtigen Stoffen und feudaler Auslegewahre bequem zu machen, sollte dieses anspruchsvolle Hotel der alten Schule genau das Richtige sein. Unter den exquisiten 266 Zimmern gibt es 'Standard'-Zimmer mit drapierten Bettkopfteilen und purpurfarben gepolsterten Stühlen sowie die 'Business Godiva'-Zimmer (die eine 20%-ige Ermäßigung auf im Hotel erhältliche Godiva-Pralinen enthalten). Es gibt außerdem Suiten mit italienischen Badeprodukten von Bulgari, imposanten Badezimmern und einfahrbaren Wänden zum Abtrennen der Sitzbereiche sowie die 'royale' Suite, die wahrlich das Lösegeld für einen König kostet. Im Business-Center ist nützlicherweise von 08.00 und 16.00 Uhr Personal anwesend. Schmiedeeiserne Tore bewachen den rostfarbenen Frühstücksraum mit seiner dramatischen farbigen Glasdecke. Ein frühes Abendessen bzw. High Tea (mit kleinen Kuchen, Sandwiches und dergleichen) kann man in der Waterloo Bar mit seinen goldfarbenen Säulen zu sich nehmen. Ein vornehmes Abendessen mit französischer Küche bietet das Hotelrestaurant Chutney's mit seinen metallverkleideten Decken, Club Lounges und Fußböden mit Leopardendruck. Es ist feudal genug, um alle James-Bond-Fantasien zu nähren.

Hôtel Saint Michel
Das Hôtel Saint-Michel belegt als das einzige Hotel direkt am Grand Place eines der am meisten beneideten Grundstücke in Belgien. Trotz seiner äußeren Pracht haben die Zimmer einen verblassten Glanz, der Ausblick ist allerdings nicht zu übertreffen. Im Hotel, das im glanzvollen Maison des Ducs de Brabant untergebracht ist, zahlt man mehr für eines der sieben Zimmer mit Blick auf den Grand Place (die anderen sieben bieten einen Blick auf Service-Schächte und Lüftungsventilatoren). Mit den hohen Decken, blumigen Vorhängen, antiken Möbeln, der tiefroten Auslegeware, einer fürstlichen Atmosphäre und einem Blick auf die Touristen mit ihren klickenden Kameras sind sie allerdings es wert. Alle Zimmer verfügen über modernisierte Badezimmer - einige über Badewannen, andere über Duschen - sowie Telefon und Fernseher. Es gibt keinen Speisesaal, denn das (inbegriffene) Frühstück für einen kontinentalen Start in den Tag besteht aus einem Gutschein für das La Brouette Café (Grand Place 2) mit seiner gemütlichen Bar und de Sitzplätzen im Freien. Wenn Sie früh los müssen, können Ihnen die Mitarbeiter (mit die freundlichsten in der Stadt) aber auch ein Tablett auf Ihr Zimmer bringen.

Hôtel Mozart
Dieses romantische und hervorragend gelegene kleine Juwel in einem prächtig restaurierten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert verfügt über lachsfarbene Zimmer mit Balkendecken, alte Gemälde und eine raffinierte Mischung aus antiken und zeitgenössischen Möbeln. In der mit Louis-XV-Möbeln eingerichteten Lobby wird man mit Mozart-Ouvertüren begrüßt. Folgen Sie der mit rotem Teppich belegten Marmortreppe entlang der Halle (ebenfalls elegant in Lachstönen ausgestattet) zur mediterran anmutenden Sonnenterrasse mit ihren Terrakotta-Fliesen, dem zentralen Brunnen und Geranienblumenkästen oder versinken Sie auf den mit rot-goldenem Brokat gepolsterten Bänken im angrenzenden Frühstücksraum. Das Hôtel Mozart liegt an einer Straße mit regem Nachtlegen, u.a. mit der Disko Planet und der gegenüberliegende Cocktail-Bar Sphinx, daher kann es ratsam sein, ein Zimmer nach hinten zu verlangen, wo die einzigen Refrains, die man vernimmt, aus Mozart-Konzertaufnahmen stammen.

Hôtel Sabina
Das familiengeführte Hôtel Sabina in der Nähe des Place Madou ist eine Rückkehr zur traditionellen europäischen Pension vor dem unaufhaltsamen Aufstieg der Jugendherbergen und wird von erfahrenen Reisenden wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der altmodischen Atmosphäre reichlich frequentiert - es ist erfrischend zu wissen, dass Hotels wie diese noch existieren. Das Hotel befindet sich in einer idyllischen Wohngegend mit vielen kleinen Café gesäumten Plätzen und Parks in der Nähe, die man erkunden kann. Die hellen, geräumigen Zimmer verfügen alle über ein privates Bad mit Föhn. Einige Zimmer wurden mit frischer Farbe und Holzlaminat verschönert, andere haben, wie viele andere Pensionen auch, nicht zusammenpassende Möbelstücke und Auslegeware. Die Zimmer sind jedoch alle tadellos sauber und mit Betten ausgestattet, die mit ihren festen Matratzen und frisch gewaschenen Laken besonders bequem sind. Zu den Annehmlichkeiten gehören ein Fernseher, Kleiderschrank, kleiner Schreibtisch und überdimensionale Fenster, die die Zimmer mit natürlichem Licht durchfluten. Ein typisch französisches Frühstücksbuffet ist im Preis inbegriffen. Es ist möglich, am Straßenrand zu parken und gegen eine kleine Tagesgebühr auch in einer unterirdischen Parkgarage. Man braucht allerdings kein Fahrzeug, denn das Hôtel Sabina liegt in der Nähe des EU-Viertels und nur 10 Minuten zu Fuß von der Innenstadt und dem Grand Place entfernt.

Cinquantenaire Museum
Diese Dauerausstellung im majestätischen Royal Museum of Art und History besteht aus unglaublichen 350.000 Artefakten sämtlicher Kontinente und umfasst Antiquitäten, nationale archäologische Funde, nicht europäische Zivilisationen und europäisches Kunsthandwerk. Ganz toll sind der edle Schmuck und die Grabgeschenke, die zum Totenkult der Merowinger gehören.

Fondation Jacques Brel
Der ursprünglich von den Belgiern abgelehnte, in Brüssel geborene Jacques Brel war ein Star in Paris - seine bewegenden Liedtexte über die Arbeiterklasse halfen ihm, einer der erfolgreichsten Sänger und Songwriter Europas zu werden. In diesem interaktiven Museum, das von seiner Tochter eröffnet wurde, werden sein ungewöhnliches letztes Konzert und diverse andere Filme gezeigt und seine Aufnahmen verkauft.

Manneken Pis
Belgiens Nationalsymbol, die als Manneken Pis bekannte Statue, ist im wahrsten Sinne des Wortes nur ein kleiner Junge. Diese winzige Skulptur eines kleinen, fröhlich pinkelnden Jungen wird manchmal übersehen, weil sie so klein ist, früher oder später aber von so ziemlich jedem aufgesucht, der nach Brüssel kommt. Der Ursprung der Statue ist mit der Zeit verloren gegangen: Manche sagen, er war der Sohn eines Edelmannes, andere, er war ein Junge, der einst auf ungewöhnliche und riskante Weise einen Hausbrand zu löschen vermochte. Er wurde zuerst Mitte des 14. Jahrhunderts aus Stein gemeißelt und 'Little Julian' genannt. Im Jahr 1619 wurde dann eine Bronzeskulptur von Jerôme Duquesnoy angefertigt und das ist der Manneken Pis, den wir heute sehen. Wer auch immer der kleine Junge mit der großen Blase war, seit Jahrhunderten haben sich die Brüsseler ihn als eine Art Maskottchen zu Eigen gemacht. Bei diversen Anlässen, wie zum Beispiel an Feiertagen, ziehen sie ihm gerne kleine Kostüme an, von denen schon mehr als 650 angefertigt wurden.

Musée Horta
Das Horta Museum in St. Gilles wird neben Ixelles als die Wiege des belgischen Jugendstils betrachtet und präsentiert auf wunderbare Art und Weise den anmutigen und sanften Stil des wegweisenden Brüsseler Architekten Victor Horta. Hortas herrlichen Stil und seine Detailtreue kann man überall sehen, ob an den sagenhaften Möbeln und spektakulären Buntglas-Dachfenstern oder den schönen Treppengeländern, Türgriffen und Lampen. Hortas Tagebuch, in dem seine komplizierte Planung und Ausführung Schritt für Schritt genauestens aufgeführt werden, bietet strebsamen Architekten und Bauhandwerkern faszinierende Schilderungen und Einblicke.

Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Dieses Museum beherbergt die wichtigsten Sammlungen altertümlicher und moderner Kunst Belgiens und ist besonders gut ausgestattet mit Werken von Pieter Breugel dem Älteren, Rubens und den belgischen Surrealisten. Da beide Abschnitte groß sind, braucht man so gut wie einen ganzen Tag, wenn man ihnen gerecht werden will. Zu den Höhepunkten des Museums für Altertümliche Kunst gehören die Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert, einschließlich der flämischen Primitiven Hans Memling, Rogier Van der Weydan und Dirk Bouts sowie ein Raum, der ganz Hieronymus Bosch gewidmet ist. Rubens dominiert die Sammlungen des 17. und 18. Jahrhunderts, u.a. mit dem prachtvollen Gemälde Adoration of the Magi, obwohl man auch in den Genuss fantastischer Werke von Brueghel dem Älteren und Anthony van Dyck kommt. Die gut bestückte Ausstellung mit Kunst des 19. Jahrhunderts umfasst die Romantik, den Orientalismus, Impressionismus, Postimpressionismus und u.a. wundervolle Werke von Paul Gauguin, Pierre Bonnard und James Ensor. Den Höhepunkt stellt für viele jedoch das 20. Jahrhundert mit seiner spektakulären Surrealismus-Sammlung dar, mit Werken von Paul Delvaux, Giorgio de Chirico und der größten Magritte-Sammlung, die es überhaupt gibt! Es gibt außerdem einen reizenden Garten mit Skulpturen, ein gutes Café und einen hervorragenden Buchladen.

Musée des Instruments de Musique
Das Musée des Instruments de Musique kann die größte Musikinstrumentensammlung der Welt aufweisen. Durch die fortschrittliche Technologie kann man viele dieser Instrumente über eigene Headsets hören, während man umhergeht. Das Museum befindet sich im fantastischen Old-England-Gebäude - einem ehemaligen Kaufhaus und Jugendstil-Paradestück. Das 1899 von Paul Saintenoy für eine englische Firma errichtete Gebäude verfügt über eine vornehmlich schwarze Fassade mit kunstvollem Schmiedeeisen und gewölbten Fenstern. Obwohl es viele Jahre leer stand, konnte es erstaunlicher Weise dem Abriss entgehen und wurde im Jahr 2000 in dieses wunderbare Museum verwandelt. Das Museum verfügt über rund 7000 Instrumente, allerdings wird nur etwa ein Viertel in der Ausstellung gezeigt. Die Sammlung deckt Instrumente aus aller Welt ab, die meisten sind jedoch aus Europa.

Musée René Magritte
Es passen nur 20 Besucher zur Zeit in dieses Museum, die anderen müssen auf der Straße warten. Die Kuratoren haben mühsam Hunderte von Originalstücken zusammengetragen - von Magrittes Reisepass bis zu Gemälden, Fotos, Möbeln und einer Pfeife.

Grand Place
Dieser herrliche Platz in der Brüsseler Innenstadt, der Grand Place, weist die schönsten barocken Zunfthäuser, beliebte Straßencafés und gemütliche Restaurants auf. Da er versteckt im Zentrum der Altstadt liegt, offenbart er sich nur, wenn man die engen Seitengassen rund um den Platz betritt - eine unaufdringliche Lage, die noch zu seinem Charme beiträgt. Der Platz geht auf das 12. Jahrhundert zurück und war einst Marschland. Mitte des 14. Jahrhunderts entwickelte sich Brüssel bereits sprunghaft und ein florierender Markt bedeckte nicht nur den Grand Place, sondern auch die umliegenden Straßen. Die immer reicher werdenden Kaufmannsgilden ließen sich inmitten dieser Gegend nieder und die Stadt fügte das Hôtel de Ville hinzu und festigte damit die Rolle des Grand Place als Zentrum des wirtschaftlichen, politischen und bürgerlichen Lebens in Brüssel. Wenn man im Mittelalter in Belgien Turnierkämpfe oder eine öffentliche Hinrichtung veranstalten wollte, stand dieser Platz ganz oben auf der Liste. Die meisten historischen Gebäude des Platzes wurden 1695 zerstört, als Frankreichs König Louis XIV. das Gebiet 36 Stunden lang bombardierte. Das Hôtel de Ville war das einzige wichtige Gebäude, das dies überstanden hat - was schon ironisch ist, wenn man bedenkt, dass es das Hauptziel war. Fast alle anderen heutigen Gebäude am Grand Place sind Bauten aus dem 17. Jahrhundert.

Musée Bruxellois de la Gueuze
Jeder mit noch so einem vagen Interesse am belgischen Bier darf die hervorragende, Familien betriebene Brauerei Cantillon nicht verpassen. Hier sind die Besitzer noch stolz auf den Gebrauch traditioneller Methoden, um ihre edlen Lambic-Biersorten herzustellen. Lambic, das auch 'Champagner der Armen' genannt wird, ist ein einzigartiges Bier, dessen Herstellung Jahre braucht und genau zum richtigen Zeitpunkt zu schäumen beginnt. Es gibt 3 Grundarten: Die Beliebteste (an die man sich allerdings erst einmal gewöhnen muss) ist gueuze, ein saures, erfrischendes Bier, das aus einer Mischung von Lambics unterschiedlichen Alters hergestellt wird. Kriek entsteht aus einer Mischung aus Lambic und echten Kirschen und hat traditionell einen eher sauren Geschmack, ähnlich wie Framboise, ein etwas süßeres Himbeer-Bier. Faro ist ein süßes Bier mit einer kurzen Haltbarkeit (das Hinzufügen von Karamell und Zucker zum Lambic verursacht eine starke Fermentation und kann u.U. Explosionen verursachen). Vor 70 Jahren gab es etwa 50 Familien betriebene Brauereien in Brüssel, heute allerdings ist die hundert Jahre alte Brauerei Cantillon die einzige, die es noch davon gibt. Daher sollte man sich einen Prospekt schnappen und in dem alten, manchmal staubigen Komplex umsehen. Anschließend kann man zwei der Gebräue auf Kosten des Hauses probieren.

Centre Belge de la Bande Dessinée
Das Centre Belge de la Bande Dessinée bzw. Comic-Heft-Museum ist ein wunderbares Paradestück für Belgiens beliebteste Kunst. Das im prächtigen, sorgfältig restaurierten Grand Magasin Waucquez, einem 1906 von Victor Horta im Jugendstil errichteten Kaufhaus, untergebrachte Museum, beherbergt eine umfangreiche Sammlung mit Werken der beliebtesten Comic-Künstler Belgiens. In den oberen Ausstellungsräumen wird den Ursprüngen der belgischen Comic-Heft-Kunst nachgegangen, von der Veröffentlichung von Tintin au Pays des Soviets (Tintin im Land der Soviets) durch Hergé im Jahr 1929 bis zur Nachkriegs-Kreation von Suske en Wiske (Bob et Bobette), herausgegeben von Willy Vandersteen, Morris' Cowboy-Parodie Lucky Luke und die liebenswerten kleinen blau-weißen Kreaturen, die ihr Schöpfer Peyo (auch bekannt als Pierre Culliford) Les Schtroumpfs nannte, in Deutsch bekannt als die Schlümpfe. Die oberste Etage ist ganz den Comic-Heften ab 1960 gewidmet und enthält soziale Satiren und spannende Science-Fiction- und Fantasy-Geschichten. Während in einem Teil der Ausstellung gezeigt wird, wie Comic-Hefte zusammengestellt werden, sind die hartgesottenen Fans und aufstrebenden Comic-Künstler wohl eher an den vorbereitenden Skizzen und Original-Kunstwerken interessiert. Die hipperen und avantgardistischen Comics wurden ebenfalls zu Gunsten der gängigeren Comics ignoriert. Auf der anderen Seite könnte die Ausstellung für jene überwältigend sein, denen diese Kunst neu ist - auch gibt es nur wenig Beschilderung in Englisch, obwohl es eine englischsprachige Broschüre gibt, die man sich beim Hereinkommen am Kartenverkauf leihen kann. Der Geschenkartikelladen ist hervorragend.

Fuse
Dieser supermoderne Club mit mehreren Ebenen, einer absolut coolen Beleuchtung und diversen Diskokugeln ist der größte Techno- und House-Club in Brüssel und einer der besten in Europa. An den Wochenende ist er immer brechend voll.

Daringman
Eine lässige Kneipe in einer Wohngegend, in der sich privilegierte junge Kunststudenten unter die älteren Besucher aus der Arbeiterklasse mischen - die ideale Kneipe, um sich bei einem belgischen Gebräu zu entspannen und mit einigen umgänglichen Einheimischen zu quatschen.

Sounds Jazz Club
Lassen Sie's krachen in diesem unaufdringlichen, verräucherten Jazz-Club - Brüssels ältestem - in der von vielen Afrikanern bewohnten Gegend Ixelles. Hier kann man sich fast jeden Abend der Woche dem abenteuerlichsten Jazz weit und breit hingeben.

Music Village
Hier kann man eine Vielzahl von Musikstielen genießen - von Jazz-Legenden, die Be-Bob und Blues spielen bis zu jungen Experimentalisten, die Jazz mit anderen Rhythmen wie Flamenco, Fado und französischem Chanson vermischen. Amateur-Jazz-Sänger treten dienstags auf.

Cirio
Diese Lokalität ist ein Klassiker der großen Kaffeehaus-Ära und hat eine opulente Innenausstattung, die auf das Jahr 1886 zurückgeht. Zu den Gästen gehören Eurokraten, Touristen und ältere vornehme Damen mit passendem Pudel. Dieses Café gilt weithin als der Ort, an dem man half-en-half probieren muss, eine gefährlich leichte Mischung aus Weißwein und Champagner zu gleichen Teilen.

Goupil le Fol
Diese wunderbare, bis spät geöffnete Bar kann man am treffendsten mit dem französischen Wort abracadabrant beschreiben: außergewöhnlich und gleichzeitig inkohärent. Das Labyrinth an Räumen ist Cabaret-Chanteurs wie der Piaf und Brel gewidmet und mit Postern, alten 45ern und einer Unzahl anderer persönlicher Sachen dekoriert. Das Café ist nicht zuletzt wegen der köstlichen Obstweine bei den Einheimischen sehr beliebt.

Le Greenwich
Schachspieler treffen sich täglich zu einer Partie in diesem verräucherten Café mit den hohen Decken (sogar die Schach-Legenden Bobby Fischer und Garry Kasparov sollen hier gespielt haben). Ein Fensterplatz eignet sich in diesem angesagten Viertel besonders gut zum Menschen beobachten.

Bozar
Neugeboren als BOZAR ist Victor Hortas prächtiger Jugendstil-Palast heute ein lebhaftes Zentrum für die schönen Künste. Es bietet ein aufregendes Programm aus klassischer Musik (von Kammermusik bis zu Sinfonieorchestern), belgischem Jazz, innovativem Tanz und Theater (gelegentlich in Englisch) sowie spannende Kunstausstellungen und Filme, Architektur- und Literaturveranstaltungen.

Roi des Belges
Dies ist im Sommer nach dem Zebra (was zudem noch Live-Musik zu bieten hat) die Bar mit der besten Terrasse. Die Mitarbeiter sind freundlich und die Snacks preiswert. Wenn man hier keinen Platz bekommt, sollte man sich zum gegenüberliegenden Mappa Mundo aufmachen. Alle drei gehören dem Unternehmer Frédéric Nicolay, dem der Place St. Géry seine heutige Szene zu verdanken hat.

Falstaff
Das Falstaff ist ein hinreißendes, hundert Jahre altes Jugendstil-Café (seit 2000 ein geschütztes Denkmal), dessen Ausstattung u.a. dem bekannten Innenausstatter Victor Horta zuzuschreiben ist. Auf einer gut gepolsterten Bank inmitten von metallverkleideten Decken, Kronleuchtern und Buntglas kann man es sich prima bequem machen und einen Leffe Tripel auf noch ungewohnte Art und Weise genießen.

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