Geschichte

Neue Geschichte
Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde Brighton mit Hove zusammengelegt und erhielt den „City“-Status. Größere Veränderungen im Stadtbild gab es im Dezember 2002, als der West Pier bei starkem Sturm einstürzte (Brightons ältester Pier, 1866 erbaut) sowie im März 2003, als die Konzerthalle abbrannte.

Moderne Tagesgeschichte
Brighton wurde bis ins 20. Jahrhundert stetig größer: Piers wurden für die Fischerei und den Tourismus errichtet, ebenso ein Krankenhaus, Kino, Museum, eine Bibliothek und ähnliche Einrichtungen. Im 1. Weltkrieg wurde der elegante Royal Pavilion zum Krankenhaus für indische Soldaten umfunktioniert. Vor Beginn des 2. Weltkrieges wurden in Brighton viele Verschönerungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen viele Armenviertel und Fischerhütten einem neuen Markt Platz machen mussten und Sozialwohnungen entstanden, die ein wenig ansehnlicher und auf jeden Fall hygienischer waren. Da Brighton als beliebter Erholungsort vor den Bomben sicher gewähnt wurde, wurden Kinder aus London vorübergehend hierher evakuiert. Trotzdem musste die Stadt mehr als 50 Bombenangriffen standhalten und erlitt mittlere Schäden. Am Morgen des 12. Oktober 1984 explodierte eine Bombe der IRA im Grand Hotel, als führende Mitglieder der regierenden konservativen Partei hier untergebracht waren. Bei der Explosion wurden vier Menschen getötet.

Vor 20. Jahrhundert-Geschichte
Funde von Reliquien und Bauten deuten darauf hin, dass Brightons Ursprünge auf die Jungsteinzeit 3500 v.Chr. zurückgehen. In den 30er-Jahren ausgegrabene Artefakte und eine Villa zeigen römische Spuren aus dem zweiten Jahrhundert n.Chr. Die erste dokumentierte Erwähnung des Dorfes findet sich im fünften Jahrhundert n.Chr. im Anglo-Saxon Chronicle als das angelsächsische Dorf Beorthelm. Später wird es im Domesday Book als Bristemestune erwähnt. Brighton erhielt 1313 eine Gründungsurkunde und florierte als Fischerdorf. Nach erfolgreicher Abwehr mehrerer Angriffe der Franzosen betrug die Bevölkerung im Jahr 1580 circa 2500, für damalige Verhältnisse eine mittelgroße Marktstadt. Der Name Brighton tauchte das erste Mal um 1660 auf, bis es 1810 zur offiziellen Bezeichnung der Stadt wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts hatten Stürme und Erosion vom Meer verheerende Auswirkungen auf die Stadt. Die Einwohnerzahl sank. Erst später stieg sie wieder, als Meerwasser wegen seiner heilenden Wirkung in Mode kam. Ein Besuch von Prinz Philipp bestätigte Brightons Beliebtheit und zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Brighton erneut gewachsen. 1883 wurde eine der weltweit ersten elektrischen Eisenbahnen in Brighton gebaut.

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