Sehenswürdigkeiten

Schloss Schönbrunn
Das prunkvolle Barockschloss gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens: Es enthält 1 441 Räume voller kaiserlicher Herrlichkeit (40 davon zu besichtigen), umgeben von einer klassisch gestylten Parkanlage. Weitere Attraktionen (Extra-Eintritt) sind das Labyrinth und der älteste Zoo der Welt. Die Große Galerie ist zweifellos das Prunkstück des Schlosses. Vergoldete Stuckdekorationen, Deckenfresken, kostbare Leuchter und riesige Kristallspiegel schmücken den Festsaal, in dem zu glanzvollen, höfischen Bällen getanzt wurde, einschließlich dem, der für die Delegationen des Wiener Kongresses (1814 - 15) gegeben wurde. Im Spiegelzimmer fand 1762 das erste königliche Konzert des sechsjährigen Mozart vor Maria Theresia und der königlichen Familie statt. Sein Vater erzählte später in einem Brief, dass der kleine Wolfgang sich danach auf den Schoß der Kaiserin setzte und sie herzhaft abküsste. Die Dekoration des Chinesischen Rundkabinetts ist zwar etwas überladen, aber auch recht originell. Maria Theresia hielt hier ihre geheimen Besprechungen ab. Eine versteckte Tür führte zu den Räumen ihres Beraters und ein vollständig gedeckter Tisch konnte durch den Boden hochgezogen werden, so dass die Geheimkonferenzianten ganz ohne Störungen durch die Dienerschaft speisen konnten.

Stephansdom
Das filigrane Mauerwerk der Turmspitze ist ein bewundernswertes Meisterwerk der gotischen Baukunst. Der 136 m hohe Südturm, im Volksmund liebevoll „der Steffl“ genannt, ist das herausragendste Element des Stephansdoms. Von seiner überfüllten Aussichtsplattform erhält man einen zauberhaften Postkartenblick über Wien, der durchaus ein paar Ellbögenstöße wert ist. 1359 legte der Habsburger Herzog Rudolf IV. eigenhändig den Grundstein für den gotischen Erweiterungsbau der Kirche und erwarb sich damit den Beinamen „der Stifter“. Die Bauzeit des Südturms betrug 75 Jahre und als Gegenstück sollte ein Zwillingsturm auf der Nordseite erbaut werden, doch in der kaiserlichen Geldbörse herrschte Ebbe, der gotische Baustil geriet aus der Mode und der halbfertige Turm wurde 1579 auf halber Höhe mit einer Renaissance-Kuppel abgeschlossen. Die größte Glocke Österreichs, die Pummerin, wurde 1952 im Nordturm aufgehängt. Besonders auffallend ist von außen das bunte, ziegelgedeckte Dach mit Zickzack-Muster auf der einen und dem österreichischen Adler auf der anderen Seite. Aus der nordöstlichen Ecke des Stephansplatzes erhält man eine gute Perspektive. Der Dom wurde bei einem Brand im Jahr 1945 schwer beschädigt, aber dank der reichlich fließenden Spenden aus allen Teilen Österreichs vollständig wieder aufgebaut und nur drei Jahre später wieder eröffnet.

Sigmund Freud Museum
Freud lebte in diesem Haus von 1891 bis 1938. Das Museum enthält seine Möbel, persönliche Habe, Briefe, Dokumente, Fotografien und sogar einen Film über Freud, der von seiner Tochter Anna zusammengestellt und kommentiert wurde. Genaue Beschreibungen erklären die Ausstellungsstücke. Studenten und Freudianer finden hier reichlich Material. Die meisten, zufälligen Besucher schlendern hingegen an den vielen Ausstellungsgegenständen vorbei und fragen sich, inwieweit Freuds Theorien von dem Ausstellungsstück Nr. 35 auf dem Regal mit Ziergegenständen im Wartezimmer beeinflusst wurden, das eine Opferung männlicher Genitale in Terrakotta darstellt.

Zentralfriedhof
Trotz des Namens liegt der Friedhof in einem Vorort. Er ist wohl ein geeigneter Ort, ein Weilchen in Frieden zu ruhen. Beeindruckende Grabmale markieren die letzten Ruhestätten berühmter Komponisten (Beethoven, Brahms, Schubert, Mozart usw.) sowie der nach dem Krieg verstorbenen österreichischen Präsidenten. Der riesige Zentralfriedhof wurde 1784 angelegt, weil die Stadtfriedhöfe buchstäblich voll belegt waren. Um die Bevölkerung davon zu überzeugen, das dies der richtige Ort für die Beerdigung ihrer Lieben war, wurden die Gräber der berühmten Musiker kurzerhand hierher verlegt, wo sie sich nun in Gruppe 32 A gute Gesellschaft leisten. Für den Transport der Leichen wurde eine ungewöhnliche Methode in Betracht gezogen: Ingenieure entwarfen einen Plan für eine kilometerlange Röhre, durch den die Särge mit Druckluft befördert werden sollten. Aufgrund der hohen Kosten (eine Million Schilling) wurde der Plan aber verworfen.

Ankeruhr
Die Ankeruhr im Jugendstil ist berühmt für die Parade der Persönlichkeiten aus der Stadtgeschichte, die im zwölfstündigen Rhythmus über ihr Ziffernblatt wandern. Schaulustige finden sich hier um 12 Uhr mittags ein, wenn die Figuren zu einer Ehrenrunde aufmarschieren, jede von Orgelmusik aus der entsprechenden Epoche begleitet. Mark Aurel (der römische Kaiser, der 180 in Wien starb) führt die Parade an, Haydn schließt sie ab, dazwischen ziehen u. a. Eugen von Savoy und Maria Theresia vorüber. Informationen über die Figuren sind auf einer Tafel auf der Wand darunter vermerkt.

Josephinum
Auch als Museum der Geschichte der Medizin bekannt, beinhaltet das Josephinum eine exzentrische, wiewohl faszinierende Sammlung 200-jähriger anatomischer Wachsfiguren und -modelle des Körpers, die alle Details des menschlichen Innenlebens unter der Haut detailgetreu nachbilden. Auch die archaischen Instrumente und die genauen Beschreibungen von Operationen lassen die Haare zu Berge stehen. Das kleine Museum der Geschichte der Medizin jagt Schauer über den Rücken, ist aber faszinierend. Zu den bemerkenswertesten Ausstellungsstücken zählen 200 Jahre alte Wachsmodelle des menschlichen Körpers. Man fühlt sich wie in den Kulissen eines Horrorfilms...

Kunsthistorisches Museum
Für Kunstliebhaber ist das Kunsthistorische Museum, das als eines der besten Europas gilt, ein absoluter Höhepunkt. Die Habsburger waren eifrige Kunstsammler und brachten zahlreiche Werke aus ihrem weiten Reich nach Wien. Es ist unmöglich, das ganze Museum an einem Tag zu besichtigen. Daher ist es eine gute Idee, den Besuch vorher zu planen oder mehrere Tage vorzusehen. Rubens stand im Auftrag des Statthalters der Habsburger in Brüssel, so ist es nicht verwunderlich, dass das Museum eine der besten Sammlungen seiner Werke beherbergt. Auch die Sammlung von Gemälden Pieter Brueghels des Älteren sucht ihresgleichen. Bedeutende Werke von Canova, Vermeer, Dürer, Rembrandt, Raphael, Van Dyck, Cranach, Caravaggio, Canaletto und Tizian sind ebenfalls einen Besuch wert, wie auch die umfangreiche ägyptisch-orientalische, griechische und römische Kollektion, die Skulpturen und Kunstgegenstände aus der Blütezeit des österreichischen Barock, der Renaissance, der Manieristen und des Mittelalters, einschließlich des berühmten, goldenen Salzfasses Cellinis, der so genannten „Saliera“. Die Architektur des Museums weist einige bezaubernde Details auf. Die Wandmalereien zwischen den Bögen oberhalb der Treppe stammen von drei Künstlern. Die Nordseite wurde von dem jungen Klimt ausgemalt, bevor er mit der klassischen Tradition brach.

Burgkapelle
Die Burgkapelle stammt ursprünglich aus dem 13. Jhd. Ihren gotischen Charakter erhielt sie zwischen 1447 und 1449, obwohl viel davon in der Zeit des Barocks überarbeitet wurde. Das hölzerne, gotische Gewölbe ist jedoch erhalten geblieben. Hier singen die Wiener Sängerknaben zwischen September und Juni bei den sonntäglichen Messfeiern.

Café Bräunerhof
In diesem edlen Wiener Kaffeehaus hat sich nicht viel verändert, seit der große Thomas Bernhard es zu seinem Stammlokal machte. An Wochenenden und Feiertagen gibts von 15-18 Uhr klassische Musik und neben Wiener Klatschblättern liegen auch internationale Zeitungen aus.

Kantine
Das muntere Café/Bar mit Discoball befindet sich in den ehemaligen Ställen der Leibpferde des Kaisers. Wenn das Tagesmenü (normalerweise ein asiatisches oder Wiener Gericht und eine Gemüse- oder Fischspeise) ausverkauft ist, bleibt als Alternative nur salatgefülltes Pitabrot. Am besten ist's, einen der vielen Cocktails zu bestellen und sich auf dem Hof zu tummeln.

Figlmüller
Das berühmte, stadtbenannte Wiener Schnitzel besteht aus einem panierten, in der Pfanne gebratenen Schweins- oder Kalbsschnitzel. Das Speiselokal steht im Ruf, stadtweit die größten und besten Schnitzel zu servieren. Obwohl meistens rappelvoll, ist es ein unterhaltsamer Ort, der ein echtes Esserlebnis gewährleistet.

Wrenkh
Das schicke Restaurant im Herzen der Stadt hat eine doppelte Persönlichkeit: vorn herrscht eine vibrierende, moderne Atmosphäre, im Hinterraum kann man ruhig und intim in Sitzabteilen speisen. Die Karte ist allerdings dieselbe: kreative vegetarische Gerichte aus allen Ländern der Welt.

St. Josef
Nicht einfach, ein lässigeres und gemütlicheres Lokal in Wien zu finden, als das St. Josef. In der offenen Küche werden den ganzen Tag über aus hundertprozentig vegetarischen und organischen Zutaten kreative Gerichte produziert. Setzen Sie sich oben oder unten an einen Tisch oder bestellen Sie etwas zum Mitnehmen.

Naschmarkt
Der riesige Markt erstreckt sich mehr als 500 m entlang der Linken Wienzeile zwischen den Haltestellen der U4 Kettenbrückengasse und Karlsplatz. Auf der westlichen Seite in der Nähe der Kettenstraße gibt es Stände mit allen Sorten von Fleisch, Obst und Gemüse, Gewürzen, Käse und Oliven, indischen und nahöstlichen Spezialitäten (super Kebab- und Falafel-Stände). Die östliche Seite ist ein bisschen billig. Am interessantesten wird's am Samstag, dann wird in der südwestlichen Ecke der Flohmarkt aufgebaut, auf dem zwischen viel Krimskrams auch Schätze ausgegraben werden können. Feilschen gehört dazu!

Flohmarkt
Als einer der besten Flohmärkte Europas berühmt, sollte man sich diese Wiener Institution nicht entgehen lassen. Halb Wien ist hier Samstags auf den Beinen, um Tonnen von Antiquitäten, Altwaren, Familienstücken und Krimskrams entweder zu verscherbeln oder zu durchstöbern. An den Ständen, die sich über mehrere Blocks erstrecken, werden Bücher, Kleidung, Platten, antiquierte Elektrogeräte, alte Postkarten, Kuriositäten und Teppiche an den Mann/Frau gebracht.

Porzellanmanufaktur Augarten
In der gediegenen Manufaktur werden erlesene - und sehr traditionelle - Ziergegenstände und Geschenkartikel aus Porzellan hergestellt. Die Produktpalette umfasst Lipizzanerhengste, Figuren, Vasen, Tafelgeschirr, signierte Schauteller und Glaswaren.

Schikaneder
Die Farbe taucht im Schikaneder vorwiegend in den Filmprojektionen auf den weißen Wänden auf - das Publikum aus der Studenten- und Kunstszene kleidet sich vorwiegend grungy-schwarz. Aber das sollte nicht von dem Ambiente der Bar ablenken, die bis in die frühen Morgenstunden Energie verströmt.

Staatsoper
Die traditionsreiche Staatsoper ist das erste Opern- und Konzerthaus Wiens, man sollte sich die festlichen Aufführungen nicht entgehen lassen. Werfen Sie sich in Schale und besorgen Sie sich eine Eintrittskarte für einen guten Stehplatz hinter den Sperrsitzen. Wandern Sie in der Pause durch das Foyer und den Erfrischungsraum, um das mit Gold und Kristall geschmückte Interieur zu begutachten.

Palmenhaus
Das wunderbar restaurierte Palmenhaus mit der hohen Kuppeldecke, Glaswänden und Eisenstützen gehört zu den besten Wiener Adressen. Das Publikum ist auch recht chic, aber das Ambiente dennoch oft locker und für jedermann einladend. Die Außenterasse ist im Sommer phantastisch.

Porgy & Bess
Mit lässigem und leicht verruchtem Flair ist der Jazzclub die Topadresse der modernen örtlichen und internationalen Jazzszene. DJs heizen regelmäßig am Wochenende ein und mittwochs werden Jam Sessions improvisiert.

Futuregarden Bar & Art Club
Weiße Wände, offene Bar und höchst sparsame Einrichtung: es dürfte schwierig sein, in der ganzen Stadt einen spartanischeren Ort aufzutreiben. Das (einzige) Dekorationsstück, abgesehen von gelegentlichen Ausstellungen lokaler Künstler, ist ein rechteckiger Disco-„Ball“. Das Futuregarden ist bei den 30 - 40ern beliebt, die das summende Ambiente aufsaugen und dem elektronischen Heartbeat der Stadt lauschen.

Wombat's
Im Wombat's gibt's eine Fülle von Extras, einschließlich eines Gratis-Willkommensdrinks, Bettlaken, picobello sauberen Zimmern und der besten Party-Stimmung, die man sich von einer Wiener Herberge wünschen könnte. Eine gute Wahl für gestandene Backpacker. Seit der Eröffnung vor ein paar Jahren hat das Wombat's ein ganzes Bündel Internet-Preise abgesahnt, die allerdings teilweise etwas seltsam klingen. Aber die Einrichtungen der Herberge sprechen für sich. Das Interieur in (Pastell)Regenbogenfarben schafft ein freundliches Ambiente in Rezeption, Bar, Fluren und Zimmern; der Künstler - wer immer es war - fuhr zweifelsohne voll auf Kubismus ab. Die Bar ist ein riesiges Plus mit Billiardtischen, Musik und netten Kumpels auf den Barhockern. Das erfahrene Personal bleibt sogar bei Massen von Neuankömmlingen locker. Die Zimmer sind sauber, hell und luftig. Viel mehr als ein bequemes Bett und eine Ablage für die Klamotten ist zwar nicht darin, aber wer hier nächtigt, ist damit wunschlos glücklich. Versuchen Sie's mit einem Zimmer auf der Vorderseite, die Rückseite geht über die Gleise des Westbahnhofs.

Hotel Ambassador
Das hundertjährige, geschichtsträchtige Ambassador ist das zentralste der Top-Fünfsterne-Hotels Wiens. Vor kurzem erst komplett renoviert kombiniert es Funktionalität mit Extravaganz. Das Foyer ist erstaunlich klein für ein so luxuriöses Hotel, prangt aber im obligatorischen Marmor-Kandelaber-Überschwang. Die individuell eingerichteten Räumen sind durchweg tiefblau und hellgelb gehalten; nach all der Sacher- und k.k.-Pracht wirken sie ungewohnt aufgeräumt. Die Möbel sind entweder hell oder dunkel, aber immer aus stilvollem, antikem Holz und stehen auf gebohnerten Parkettböden. Alles wird von Lobmeyr-Leuchten erhellt, dem bevorzugten Glashersteller der Habsburger. Das Top-Restaurant Mörwald nimmt den größten Teil des 1. Stocks ein und geht in einen Wintergarten über. Das Ambassador blickt auf der einen Seite auf die lebhafte Kärntner Straße, auf der anderen auf den ruhigeren Neuer Markt, suchen Sie sich das aus, was Ihnen lieber ist.

Albatros
Im Albatros kommt wohl keiner auf die Idee, mit der Kamera durch das Foyer zu streifen, aber es bietet äußerst zufriedenstellende Zimmer. Gegen eine Gebühr kann man sich in der Sauna/Solarium aalen, aber der Tee und Kaffee in der Lobby wird gratis serviert.

Rosa Lila Villa

Frauen Büro
Im Frauen Büro liegen Stöße von Flugblättern und Broschüren über Frauenthemen aus und hier wird bei vielen Problemen geholfen.

Busverbindung
Die Vienna Airport Lines (Postbus) bieten Busverbindungen zum Flughafen. Der Bus fährt am Westbahnhof ab und hat eine Haltestelle am Südbahnhof.

Bizeps
Ein Zentrum, in dem Beistand und Hilfe zur Selbsthilfe für Behinderte geboten wird.

Speednet Café
Das Speednet Café versteckt sich auf der Rückseite des Westbahnhofs neben der Post, es gibt auch ein zweites in Innere Stadt, Morzinplatz 4 und ein drittes an der Landstraßer Hauptstraße Nr. 92.

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