Sehenswürdigkeiten

Fraunhofer
In diesem geschäftigen Restaurant fühlt man sich so wohl wie in der Umarmung eines guten, alten Freundes. Der „altbayerische“ Look (mit präparierten Tierköpfen und einem Porträt von König Ludwig II.) kontrastiert mit der Speisekarte, die neben traditionellen bayerischen Gerichten auch hippe, moderne Küche fürs junge Publikum bietet.

Zerwirk
Einst Wildfachgeschäft ist das Zerwirk heute eines der wenigen veganen Restaurants in München. Gerichte wie Pasta Carbonara, Tofu-Fenchel oder Rucola-Chilli werden in den eleganten, minimalistischen Räumlichkeiten im zweiten Stock serviert. Im ersten Stock finden unter dem ältesten profanen Kreuzgewölbe Münchens jedes Wochenende Events aller Art statt.

Dukatz im Literaturhaus
In diesem Eldorado der Schicken und Intellektuellen gibt es Designer-Sandwiches und Latte Macchiato im Bistrobereich sowie nicht ganz billige, aber exzellente Gourmetküche im Restaurantbereich.

Sushi & Soul
Diese stylishe Sushibar punktet mit dezenter Beleuchtung und einem langen zentralen Tisch, an dessen Ende die dramatisch hinterleuchtete offene Küche liegt. Gegen das sagenhafte Sushi kommt das Design jedoch lange nicht an. Besonders beliebt ist die Happy Hour, während der es sowohl das komplette Bentomenü als auch sämtliche Cocktails zum halben Preis gibt. Reservierungen sind unbedingt notwendig.

Joe Peña's
Dieses gemütliche Restaurant im trendigen Gärtnerplatzviertel gilt als Münchens bestes Tex-Mex-Lokal. Das Essen ist sehr lecker. Vor allem während der Happy Hour kann es ziemlich voll werden.

Prinz Myshkin
Das ziemlich große und stets gut gefüllte Prinz Myshkin gilt als Münchens bestes vegetarisches Restaurant und bietet eine beeindruckende italienisch-asiatisch beeinflusste Speisekarte mit einigen makrobiotischen Leckereien. Für den kleinen Hunger gibt's auch halbe Portionen.

Café am Beethovenplatz
Dieses entspannte Café mit wunderschönen, hohen Decken, Kronleuchtern und elegant gemütlicher Atmosphäre würde Beethoven stolz machen. Die unterschiedlichen Frühstücksvariationen sind nach berühmten Komponisten benannt und zum göttlichen Abendessen gibt es Jazz oder klassische Musik live.

Bratwurstherzl
Gemütliche holzgetäfelte Wände und ein wunderschönes Backsteingewölbe geben den Ton in diesem fränkisch-bayerischen Traditionslokal an. Sechs Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut gibt es hier für ganz kleines Geld – und satt ist man hinterher auch.

Cohen's
Versteckt in einem ruhigen Innenhof bietet dieses schöne, hell erleuchtete Restaurant jüdisch-osteuropäisch-orientalische Spezialitäten in großzügigen Portionen, wie zum Beispiel Königsberger Klopse, ungarisches Lammgulasch und gefilte Fisch. Die Speisekarte richtet sich nach der Jahreszeit, aber ein gemischter Vorspeisenteller ist immer eine gute Wahl. Freitags gibt es Klezmer-Musik.

Hundskugel
Münchens ältestes, seit 1440 bestehendes Wirtshaus bietet ernsthaft Leckeres unter etwas beengten Verhältnissen. Das Lokal ist bekannt für seine gute bis hervorragende bayerische Küche und mit etwas Glück kann man sich noch mit an einen Tisch quetschen.

Loden-Frey
Dieses Modefachgeschäft bietet eine umfangreiche Auswahl an traditioneller Loden- und Trachtenmode für Erwachsene und Kinder. Für eine zünftige Lederjacke, Lederhose oder ein Dirndl muss man zwar etwas tiefer in den Geldbeutel greifen, aber dafür hält das gute Stück ein Leben lang.

Hugendubel
Hugendubel ist ein Schwergewicht unter den deutschen Buchhändlern. Nur wenige können es mit solch einer riesigen Auswahl aufnehmen. Vor allem die Abteilungen für Kultur, englischsprachige Bücher und Reisen sind in München unübertroffen. Es gibt mehrere Filialen in der Stadt.

Foto-Video Sauter
Auf Reisen ist eine gute Fotoausrüstung unentbehrlich, um seine Erinnerungen angemessen festzuhalten. In diesem Film- und Fotofachgeschäft sind alle Topmarken vorrätig. Oft sind gute Schnäppchen für führende deutsche Marken wie Leica und Zeiss zu haben.

Christkindlmarkt
Der Christkindlmarkt im Dezember bietet eine reiche Auswahl an traditionellen Weihnachtsprodukten, wie Krippen, Schnitzereien aus dem Erzgebirge und leckere Lebkuchen. Zu anderen Jahreszeiten finden hier verschiedene Floh- und Trödelmärkte statt.

Porzellan-Manufaktur Nymphenburg
Die Porzellan-Manufaktur Nymphenburg, 1747 gegründet, repräsentiert eine Tradition von über 250 Jahren Porzellanherstellung. Die Auswahl ist groß und reicht von der klassischen Gartenfigur bis hin zu radikal minimalistischen Stücken moderner Designer.

Ludwig Beck
Dieses „Kaufhaus der Sinne“ bietet schicke Bekleidung zu vernünftigen Preisen. Darüber hinaus hat es eine CD-Abteilung, eine Kaffeebar und ein Restaurant. Einige der Kleidungsartikel können es ohne Weiteres mit Prada oder Escada aufnehmen, abgesehen vom Preis natürlich.

Bayerischer Kunstgewerbe-Verein
Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein betreibt in der Galerie für Angewandte Kunst einen Ausstellungsraum und Laden für Werke lokaler Künstler. Zu sehen sind beeindruckende Objekte aus Glas, Keramik und Holz sowie zeitgenössischer Schmuck zu Museums-Shop-Preisen.

Manufactum
Manufactum in der exklusiven Einkaufspassage Fünf Höfe ist spezialisiert auf hochwertige Gebrauchsgegenstände und Haushaltswaren, vom etwas klobig anmutenden Kaweco-Füllfederhalter (die seit 1883 hergestellt werden und damit zu den ältesten Marken der Branche zählen), Bauhaus-Lampen und Porsche-Pfeffermühlen bis hin zum Klassiker unter den Duftwassern, 4711 Echt Kölnisch Wasser.

Viktualienmarkt
Einer von Europas größten Lebensmittelmärkten, auf dem sich für nicht ganz wenig Geld ein Gourmet-Picknick-Korb mit bayerischen und internationalen Leckereien für einen Ausflug in den Englischen Garten zusammenstellen lässt. Im Sommer bildet ein herrlicher Biergarten das Zentrum das Marktes, im Winter verheißen die angrenzenden Wirtschaften ein wärmendes Schnäppschen.

Schuh Seibel
Schuh Seibel bietet eine große Auswahl an Markenschuhen, darunter auch Birkenstock. Einkäufe werden gerne auch per Post nach Hause geschickt.

Cyberice-C@fe
Internetcafé und Eisdiele nahe dem Englischen Garten.

Jugendinformationszentrum
Eine große Auswahl an Informationen für junge Besucher.

Ludwigs-Apotheke
Internationale Apotheke mitten im Herzen Münchens.

Bayerische Staatsbibliothek
Zweitgrößte Zeitschriftenbibliothek Europas mit einer riesigen Auswahl an internationalen Zeitungen und Publikationen, die man vor Ort in geschichtsträchtiger Atmosphäre lesen kann.

Postamt

EurAide
Hilfe beim Suchen und Buchen einer Unterkunft, Verkauf von DB-Zugfahrkarten und Stadtführungen.

Times Square Online Bistro
Teures, aber günstig gelegenes Internetcafé im Hauptbahnhof, am Südausgang zur Bayerstraße.

British Council Info Point

Der wunderbare Waschsalon
Der beste Waschsalon in Nähe zum Zentrum.

Internet-Café

Pension Beck
Im Zeitalter der High-Tech-Hotels ist dies eine vom Aussterben bedrohte Art: eine klassische Hotel-Pension ohne Schnickschnack und Gedöns, dafür aber mit viel Herzlichkeit und in traumhafter Lage, unter Leitung einer sehr freundlichen älteren Dame. Die Hotel-Pension erstreckt sich über mehrere Stockwerke eines wunderschönen Stadthauses aus dem späten 19. Jh. mit 50er-Jahre-Flair. Jede Kerbe im alten Holzfußboden, jeder Fleck auf den verblassten Vorhängen und jede abstehende Tapetenecke verströmt den Charme der entbehrungsreichen Nachkriegsjahre. Die 44 Zimmer sparen nicht mit Größe, aber nur sechs davon haben Dusche und WC. Einige Zimmer haben jedoch zumindest ein Waschbecken. Im Fernsehen laufen nur wenige Sender und Telefongespräche müssen noch manuell vermittelt werden, sodass man also nur telefonieren kann, wenn die Rezeption besetzt ist. Im Preis enthalten ist ein einfaches Frühstück, das in einem etwa schuhkartongroßen Zimmer serviert wird, weshalb die meisten Gäste ihr Frühstück mit aufs Zimmer nehmen. Das schlichte Ambiente ist bestimmt nicht für jedermann. Dennoch verstrahlt die Pension einen merkwürdig gemütlichen Charme, der Gästen mit einem Sinn für Geschichte und Humor gefallen wird.

Hotel Blauer Bock
Nichts für Verwöhnte. Wer auf schickes Dekor, Bettwäsche aus feinstem Frette-Leinen und Schokolade auf dem Kopfkissen steht, sollte sich nach einer edleren Bleibe umsehen. Wenn man jedoch zentraler Lage den Vortritt vor Eleganz gewährt und keine Lust hat, viel Geld zum Parken seines Koffers auszugeben, ist im freundlichen und beliebten Blauen Bock bestens aufgehoben. Mitten in der Altstadt gelegen, gleich neben der Schrannenhalle, der frisch sanierten Markthalle im Zentrum Münchens, und um die Ecke vom Viktualienmarkt, verfügt diese bodenständige Hotel über eine Lage, nach der sich vornehmere Häuser die Finger lecken würden. Das Gebäude geht bis ins 16. Jh. zurück (und diente einst Benediktinermönchen und Fuhrleuten des nahegelegenen Getreidemarkts als Einkehr). Durch die freundliche Lobby mit dem schönen, alten Parkett und dem fröhlichen, von Rot- und Blautönen dominierten Interieur gelangt man in 75 saubere, komfortable und recht geräumige Zimmer, die nicht immer die Jüngsten sind. Einige wurden bereits modernisiert und tragen ihren neuen, frischen Look stolz zur Schau, die anderen sollen bald folgen. Das Frühstück wird im Restaurant nebenan serviert, wo zur Mittags- und Abendzeit auch gehobene bayerische Küche angeboten wird.

Dorint Sofitel Bayerpost München
Dieser postmoderne 5-Sterne-Hotel ist der perfekte Ort, um seine Luxusbedürfnisse zu befriedigen. Hinter der meisterhaft renovierten Renaissance-Fassade des ehemaligen Hauptsitzes der Königlich-Bayerischen Post versteckt sich ein hochmodernes Hoteljuwel, das alles, was München so einzigartig macht, in sich vereint: Geschichte, Innovation, Eleganz, Lebensstil. Sobald man die extravagante Lobby betritt, spürt man sofort, dass dies kein gewöhnliches Hotel ist. Das getönte Glasdach taucht das lichtdurchflutete Atrium in ein warmes Glühen. In einem großen, kubusförmigen Raum ist die Whirlpool-Grotte untergebracht, die zum luxuriösen Spa-Bereich gehört, der perfekte Entspannung bietet. In der schicken IsarBar symbolisieren Blattgold, Leder und glitzernde Mosaikfliesen den gleichnamigen Fluss durch München. Die 396 Zimmer und Suiten bieten eine bunte Mischung unterschiedlichster Stile in Burgunderrot und Silber mit überraschenden Lichteffekten und luxuriöser Ausstattung. Wer er richtig krachen lassen will, bucht eine Suite über zwei Etagen mit atemberaubendem Panoramablick auf die Alpen in der Ferne. Wem es nach etwas zum Beißen gelüstet, der findet eine Auswahl kreativer asiatischer Gerichte im Bistro Suzie W sowie „Fine Dining“ im Restaurant Schwarz & Weiz.

Anna Hotel
Man nehme eine Top-Location, gebe eine großzügig bemessene Menge Stil hinzu und mische einen Touch von Trendiness bei – das Ergebnis ist ein erstklassiges Hotel. Das Anna ist eines von Münchens wenigen Designerhotels mit avantgardistischem Großstadtflair. In seiner stylishen Restaurant-Bar wimmelt es rund um die Uhr vor Geschäftigkeit. Die meisten Zimmer wirken „modern puristisch“. Die klassischen Möbel von Donghia sind mit goldfarbenen, schwarzen und burgunderroten Stoffen bezogen und wirken so edel, dass man unwillkürlich genießerisch mit den Händen darüber fahren möchte. Das elegante, sinnliche Ambiente setzt sich im Badezimmer fort. Alle Badezimmer haben Tageslicht und sind mit „Regenwald“-Duschen ausgestattet. Darüber hinaus gibt es in allen Zimmer eine kleine Box mit wirklich notwendigen Notwendigkeiten wie Nähzeug und Kondom sowie WLAN (Internetanschluss) und Minibar. Mehrere halbmondförmige Turmzimmer bieten einen großartigen Rundblick auf die Frauenkirche und andere Wahrzeichen der Stadt. Wer auf geradlinig modern steht, sollte ein Zimmer in den oberen beiden Etagen buchen. Die minimalistisch gehaltene Einrichtung gewinnt durch die Auswahl exquisiter Materialien – Teakholz, Marmor, Milchglas und schillernde Mosaiken – eine stimmungsvolle Wärme.

Hotel Uhland
Wenn der Slogan „We try harder“ nicht bereits an eine weltweit bekannte Autovermietung vergeben wäre, würde er mit Sicherheit der Familie Reim gebühren, die dieses bildhübsche Hotel an der Theresienwiese schon seit mehr als 50 Jahren leitet. Die Villa im Neu-Renaissance-Stil strahlt eine herzliche Wärme und ehrlich Freundlichkeit aus, die man anderswo oft vermisst. Das Uhland bietet seit Jahrzehnten vielen Stammgästen Einkehr, die sich in diesem Zuhause-Hotel einfach pudelwohl fühlen. Anstatt sich jedoch auf ihren Lorbeeren auszuruhen, ist die Familie Reim auch in der dritten Generation unermüdlich darum bemüht, ihren Gästen ein immer noch besseres Hotelerlebnis zu bereiten. Großpapa ist für alles Technische zuständig, wie zum Beispiel WLAN, Telefon im Badezimmer und Lichtsensoren in den Gängen. Großmama kümmert sich zusammen mit ihrer Enkelin ums Dekor, das dementsprechend traditionell wie auch trendig, aber immer harmonisch ausfällt. Mama findet man meist hinter der Rezeption, wo sie ihre Gäste mit einem breiten Grinsen (und gegebenenfalls auch in fließendem Englisch) begrüßt. Kostenloser Kaffee und Eiswürfel, ein reichhaltiges Frühstücksbüffet mit Müsli zum Selbermachen, Leihfahrräder, Zimmer mit beheizten Wasserbetten, kostenlose Parkplätze und alle möglichen anderen Aufmerksamkeiten machen dieses Hotel zu einem absoluten Dauerklassiker.

Hotel Mariandl
In diesem Privathotel mit viel Charakter, das in einem im neugotischen Stil erbauten Herrschaftshaus mit Türmen und Erkern untergebracht ist, wird Tradition nach wie vor hochgehalten. Das charmante und etwas exzentrische Hotel bietet wunderschöne Zimmer, deren historisches Mobiliar und herrliche Stuckdecken ein charmantes Jugendstil-Ambiente ausstrahlen. Das gesamte Gebäude kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, unter anderem als Suppenküche, Nachtclub und Bordell für amerikanische GIs. Die Zimmer waren seinerzeit nicht annähernd so schön wie heute. Eine knarzende Holztreppe führt hinauf zu den 29 Zimmern, darunter die großen Turmzimmer für bis zu sechs Gäste. Für ein romantisches Tête-à-Tête sei Zimmer Nr. 30 mit seinem traumhaften Thonet-Bett und der schneeweißen gusseisernen Fußbadewanne empfohlen. Moderner Komfort wird hier nicht unbedingt groß geschrieben. Wer auf die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation jedoch partout nicht verzichten kann, für den gibt es zumindest Telefon und WLAN. Auf Wunsch gibt es sogar TV, jedoch mit etwas eingeschränkter Senderauswahl. Aber was soll's? Wer will schon fernsehen, wenn man es sich unten im gemütlichen Café gutgehen lassen kann? Frühstück gibt es bis 16.00 Uhr. Abends wird Jazz oder klassische Musik gespielt.

Hotel St. Paul
Dieses kleine, familiengeführte Hotel bietet bereits seit mehr als dreißig Jahren einen freundlichen Service, der von Herzen kommt. In einer Villengegend an der Theresienwiese gelegen, ist dies eine Unterkunft erster Wahl, wenn man beabsichtigt, das Oktoberfest zu besuchen (rechtzeitig buchen!). Andere Sehenswürdigkeiten und Highlights der Stadt sind nur wenige U-Bahnstationen entfernt. Die 40 putzigen Zimmer sind makellos sauber, gepflegt und verfügen über die üblichen Annehmlichkeiten inklusive eines kleinen Safes. In den vorderen Zimmern bietet sich ein großartiger Blick auf die in einem kleinen Park stehende neugotische Paulskirche. Die meisten Zimmer wurden vor Kurzem renoviert und sind nun mit attraktivem Blondholz-Mobiliar, hellen Farben und Highspeed-Internet ausgestattet. Die Zimmer im hinteren Teil sind noch etwas altmodischer, aber ebenfalls tadellos und ruhiger. Viele bieten einen Blick in einen malerischen Innenhof, in dem sich bei schönem Wetter vorzüglich frühstücken lässt. Tatsächlich ist das Frühstück einer der Gründe, warum so viele Gäste wieder gerne hierher kommen. Neben den üblichen Zutaten wie Brot, Marmelade, Wurst- und Käseaufschnitt gibt es hier auch leckere Eiergerichte, die nach Wunsch zubereitet werden – eine Seltenheit in dieser Kategorie.

Deutsche Eiche
Wenn doch die Wände dieses legendären Restaurant-Hotels sprechen könnten! Im Jahr 1882 eröffnet, wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Künstlertreffpunkt und wurde vom genialen deutschen Kultregisseur Rainer Werner Fassbinder einmal sogar vor der Abrissbirne gerettet. Obwohl das Haus einer der ältesten Treffpunkte der schwul-lesbischen Szene in München ist, werden sich auch aufgeschlossene Heteros hier wohl fühlen. Die 28 Zimmer sind unterschiedlich umfangreich ausgestattet, verfügen jedoch alle über die für das leibliche Wohl nötigen Annehmlichkeiten. Die etwas älteren Zimmer verströmen immer noch einen Hauch der Ära, als Fassbinder, Regisseurkollege Bernd Eichinger und Queen-Sänger Freddy Mercury Stammgäste in dieser Münchner Institution waren. Mit ihrem nicht mehr ganz neuen Mobiliar und den verblassten Filmpostern laufen sie sicher nicht Gefahr, einen Designpreis zu gewinnen. Dafür lässt sich darin aber vorzüglich eine Mütze voll Schlaf nehmen. Style Junkies tendieren eher zu den neu renovierten Zimmern, in denen man vom großzügig bemessenen, äußerst bequemen Bett mit extravielen Kissen aus die neuesten Filme im Flat Color TV genießen kann. Besonders schnuckelig ist jedoch die von edlen Rottönen dominierte Mini-Suite im obersten Stock mit schönen Tierbildern und einem killermäßigen Badezimmer mit Fußbadewanne. Im gleichen Gebäude: eine beliebte Gay-Sauna.

Hotel Advokat
Hinter der unscheinbaren Fassade eines ehemaligen Arbeiterwohnheims aus den 60er-Jahren versteckt sich heute Münchens erstes Designerhotel (1998 eröffnet). Ambiente, helle Zimmer und einfacher Chic ziehen moderne Reisende mit einem Hang zu klarem Design und freundlichem, aufmerksamem Service an. In das elegante Hotel, das es heute ist, wurde das Advokat von Kevin Voigt verwandelt, der dank vieler Jahre im Hotelbusiness wusste, worauf es Gästen eines Hotels wirklich ankommt: komfortable Betten, eine gut bestückte Minibar sowie ein fantastisches Frühstück. Letzteres erwartet die Gäste wunderschön angerichtet in Form eines riesigen Frühstücksbüffet mit einer geradezu orgiastischen Vielfalt an frischem Obst, leckeren Salaten, Räucherlachs, Biokäse und anderen Köstlichkeiten. Die 54 Zimmer sind minimalistisch eingerichtet. Warme Creme- und Weißtöne sowie edle Stoffe und subtile Beleuchtung zeugen von Geschmack. Die Zimmer gefallen aber vor allem durch Witz im Detail. Abends kommt auf das Kopfkissen keine Schokolade, sondern ein Apfel. Das Nachtkästchen ziert eine einsame frische Blume. Fotokunst an den Wänden. Wenn die Zimmer auch klein sind, so haben viele doch einen eigenen Balkon. Den besten Blick hat man von der Dachterrasse aus, einer Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Lobby und Lounge warten mit zahlreichen Zeitschriften und kostenloser Selbstbedienungsbar auf.

Hotel Eder
Dieses traditionelle, familiengeführte Hotel bietet rustikales Ambiente, kitschigen Schickschnack und eine königlich-bayerische Bildergalerie an den Wänden und damit einen liebenswerten Einblick in die lokale Kultur. An den meisten Tage kümmert sich der äußerst freundliche Inhaber Herr Eder persönlich um sein Reich, begrüßt Gäste, beantwortet Fragen und tut alles nur Erdenkliche, damit seine Gäste sich wohlfühlen. Wenn die historische Lobby die Ouvertüre ist, dann sind Flure und Zimmer die Titelmelodie. Während man seinen Koffer die mit Teppich ausgelegte Treppe hinaufschleppt, erspäht man hier und da den einen oder anderen kunstvoll gearbeiteten antiken Stuhl, eine herrlich bemalte Holztruhe oder einen reich verzierten Blattgoldspiegel an der Wand. Die Zimmer sind in zwei Flügeln untergebracht, die durch eine kleine geflieste Terrasse mit Glasdach miteinander verbunden sind, auf der sich aber auch großartig entspannen lässt, falls das Zimmer einmal zu eng werden sollte. Einige Einzelzimmer haben gerade einmal die Größe einer Mönchszelle, sind aber Gott sei dank nicht ganz so spartanisch. Die Dreier- und Viererzimmer sind jedoch sehr großzügig bemessen, sodass auch ganze Familien ausreichend Platz darin finden. Zimmer im hinteren Flügel sind neuer und verfügen über blitzmoderne Badezimmer. Alle Zimmer sind makellos sauber und ordentlich – nicht eine einzige Fluse konnten wir finden.

Residenzmuseum
Die beeindruckende Sammlung von Schätzen und allen möglichen anderen Reliquien der Wittelsbacher in rund 130 Schauräumen. Im Grottenhof, einem der ersten Bereiche, den Besucher zu sehen bekommen, kann man den wundervollen Perseusbrunnen bewundern. Daneben befindet sich das berühmte Antiquarium, ein mit Fresken reich geschmücktes, mächtiges Tonnengewölbe. Weitere Highlights sind die Ahnengalerie mit Porträts bayerischer Fürsten und ihrer Familien (darunter auch Karl der Große), die Schlachtensäle, die Porzellankammern, in denen Berliner, Meissener und Nymphenburger Porzellan aus dem 19. Jh. ausgestellt sind, sowie die kostbare Sammlung asiatischer Kunst mit chinesischem und japanischem Porzellan, Wandteppichen und Schmuck. Im Cuvilliéstheater, einem der schönsten Rokokotheater Europas, wurde Mozarts Oper Idomeneo uraufgeführt. Das vom belgischen Architekten François Cuvilliés geschaffene Theater ist wegen Restaurationsarbeiten voraussichtlich noch bis Ende 2008 geschlossen.

Deutsches Museum
Das gewaltige Deutsche Museum gilt als eines der größten technisch-naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Der rund 16 Kilometer lange Rundgang über acht Etagen ist an einem Tag wohl kaum zu schaffen. Zu sehen gibt es unter anderem zahlreiche interaktive Stationen und Exponate (darunter Glasblasen und Papierherstellung), ein Kohle- und ein Salzbergwerk, eine großartige Sammlung von Musikinstrumenten, eine Nachbildung der Höhle von Altamira sowie umfassende Geodäsie-, Mikroelektronik- und Astronomie-Ausstellungen. Interaktive Präsentationen von Ausstellungsinhalten finden den ganzen Tag über statt (weitere Informationen dazu findet man an den Hinweistafeln an der Kasse). Besonders beliebt ist eine Vorführung im Bereich Elektrizität, bei der ein Mitarbeiter in einen kugelförmigen Faradayschen Käfig steigt und die dann folgenden Blitzeinschläge mit einer Spannung von 220.000 Volt unversehrt überlebt. In der Abteilung für Musikinstrumente spielt meist ein Mitarbeiter auf einem der alten Tasteninstrumente – hinsetzen, zuhören und und von den Besuchermassen anderswo im Museum entspannen. Vom Dach aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Isar auf die Altstadt.

Glyptothek
Die Glyptothek, Münchens ältestes Museum, ist ein griechischer Traum mit Alabastersäulen und breiten Stufen, der sich erhaben an der Nordseite des Königsplatzes erhebt. Griechische und römische Skulpturen, Marmorfiguren und Porträts historischer Könige sind nur einige der Prachtstücke dieser umfangreichen Sammlung, die Ludwig I. teilweise selbst in Italien „erstand“. Zu den kostbarsten Exponaten zählen die Giebelfiguren aus dem Aphaia-Tempel von Ägina (Griechenland), die Anfang des 19. Jhs. bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurden. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich den Barberinischen Faun, eine Marmorstatue eines sich lasziv räkelnden, schlaftrunkenen Satyrs von nahezu peinlich genauer anatomischer Detailliertheit. Die Räume X bis XII enthalten beeindruckende Büsten, darunter eine des jungen Alexander des Großen sowie mehrere Darstellungen des Kaisers Augustus. Ein weiteres Hauptwerk ist das Grabrelief der Mnesarete. Der Innenhof beherbergt ein ruhiges, gemütliches Café, wo im Sommer klassische Theaterdarbietungen unter den Sternen stattfinden.

Bayerisches Nationalmuseum
Das Bayerische Nationalmuseum ist ein Highlight der Münchner Museumsszene und vollgepackt mit Exponaten, die Kunst, Brauchtum und Kulturgeschichte von Süddeutschland im Allgemeinen und von Bayern im Besonderen dokumentieren. Die Ausstellungsstücke im Erdgeschoss geben einen Überblick über die Zeit vom Mittelalter bis ins Rokoko. Darunter befinden sich unter anderem Plastiken von Erasmus Grasser und Tilman Riemenschneider. Im Obergeschoss befinden sich Sammlungen aus dem 19. Jh., wie Nymphenburger Porzellan, kostbares Glas und eine exquisite Sammlung zur Kunst des Jugendstils. Außerdem besitzt das Museum die weltweit umfangreichste Sammlung von Krippen, die vornehmlich im 17. bis zum 19. Jh. geschaffen wurden.

Pinakothek der Moderne
Das spektakuläre Interieur dieses Museums wird von einer großen, zentralen Lichtkuppel dominiert, durch die Licht in die sich über vier Stockwerke erstreckenden hellen, weißen Räume flutet. Zu sehen ist ein Streifzug durch die Kunst des 20. Jhs. sowie Exponate aus den Bereichen Design, Skulptur, Fotografie und Video. Die Pinakothek der Moderne vereint unter einem Dach mehrere voneinander unabhängige Sammlungen, darunter die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie die Staatliche Graphische Sammlung, deren Bestände ca. 400.000 Zeichnungen, Druckgraphiken und Stiche umfasst. Deutschlands größte Sammlung moderner Kunst umfasst Gemälde und Druckgraphiken von Jahrhundertkünstlern wie Picasso, Dalí, Klee, Kandinsky und Warhol, vornehmlich weniger bekannte Arbeiten, die vielen Besuchern unbekannt sein werden. Besonders interessant ist Joseph Beuys' Installation „Das Ende des 20. Jahrhunderts“ aus 44 Basaltblöcken, die in einem sonst leeren Raum auf dem Boden verstreut liegen. Im Untergeschoss liegen Ausstellungsräume, welche die Entwicklung des Designs von der industriellen Revolution bis heute dokumentieren. Neben einem VW-Käfer, Stühlen von Eames und frühen Apple Macs stehen etwas obskurere Objekte wie elektrische Wasserkessel von AEG aus dem Jahr 1909.

BMW Museum
Die Ausstellung präsentiert sich derzeit im Olympiapark neben dem Olympiaturm. In einem großen Kuppelzelt kann man dort ganz besonderen Highlights aus der Auto- und Motorradsammlung von BMW bewundern. Ab Sommer 2007 zieht die Ausstellung wieder um ins erweiterte und neu gestaltete Museum am Hauptsitz der Unternehmens unter dem berühmten BMW-Vierzylinder-Turm östlich vom Olympiapark. Besucher können darüber hinaus auch eine Tour durch die BMW-Welt unternehmen, ein architektonisches Meisterwerk in Wolkenform sowie Fahrzeugauslieferungszentrum und Eventcenter nördlich des Olympiaparks.

Marienplatz
Wenn man den Marienplatz an einem sonnigen Tag besucht, trifft man dort alle Welt samt Hund beim Kaffeetrinken im Herzen der Altstadt. Die Turmfassade des aus dem 19. Jh. stammenden neugotischen Neuen Rathauses ziert die Nordseite des Platzes, während das hübsche Alte Rathaus (1470) die Ostseite einnimmt. Beliebtes Fotoobjekt ist das Glockenspiel an der Turmfassade des Neuen Rathauses, dessen Figuren täglich viermal tanzen. Mit dem Lift gelangt man zur Spitze des spindeldürren Rathausturms, von wo aus man noch großartigere Bilder machen kann. Der nahe Fischbrunnen geht auf einen mittelalterlichen Markt zurück, als darin die zum Verkauf stehenden Fische aufbewahrt wurden. Wer am Aschermittwoch seinen leeren Geldbeutel darin auswäscht, hat den Rest des Jahres angeblich keine Geldsorgen mehr. Und wer das glaubt, ist selber schuld, wenn der Geldbeutel danach ruiniert ist. An Tagen, an denen der Föhn warme, trockene Luft in die Stadt bringt, kann man von der Aussichtsgalerie der gotischen St. Peterskirche die nicht allzu fernen Alpen in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit bewundern, und auch die Rokokokirche Heiliggeist macht sich von hier oben recht gut. In nordwestlicher Blickrichtung sieht man das Wahrzeichen der Stadt, die Frauenkirche, deren oxidierte Zwiebelhauben auf so gut wie allem von Bierkrügen bis hin zu Geschirrtüchern abgebildet sind. Ludwig der Bayer liegt hier begraben. Nördlich liegt der Alte Hof, Herrscherresidenz der Wittelsbacher bis zum Umzug in die neue Residenz. Sein neugotisches Erscheinungsbild erhielt er während Renovierungsarbeiten im 19. Jh. Dem bierseligen Gejohle und der Blasmusik folgend, gelangt man zum nahegelegenen Hofbräuhaus. 1920 wurde hier die NSDAP gegründet; heute ist das Hofbräuhaus bis unters Dach mit durstigen Touristen aus aller Welt gefüllt.

Asamkirche
Nahe dem Sendlinger Tor, einem ehemaligen Stadttor aus dem 14. Jh., steht die kleine, aber feine Johann-Nepomuk-Kirche, besser bekannt als Asamkirche (1733-46). Errichtet wurde sie im 18. Jh. als Privatkirche der Gebrüder Asam, die gleich nebenan wohnten. Die festliche Pracht im Innern verbindet Architektur, Malerei und Plastik auf meisterhaft harmonische Weise. Kaum ein Fleckchen, das schmucklos blieb. Im Eingangsbereich wird man vom Tod in Form eines goldenen Skeletts begrüßt, das versucht, den Faden des Lebens zu durchtrennen. Weitere meisterhafte Fresken des jüngeren der Gebrüder Asam kann man in der schönen Damenstiftskirche etwas nördlich der Sendlingerstraße bewundern.

Schloss Nymphenburg
Wer nach einem Besuch der Residenz noch nicht genug von Schlössern hat, sollte das prachtvolle Schloss Nymphenburg besuchen. Das 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen als Sommerresidenz in Auftrag gegebene Schloss mit seinen herrlichen Parkanlagen wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und umgestaltet. Das Hauptgebäude umfasst eine Villa mit zwei Flügeln. Von den ausnahmslos prächtig gestalteten Räumen ist vor allem die Schönheitengalerie im Südflügel, die sich in den früheren Gemächern der Königin Caroline befinden, besonders eindrucksvoll. Heute sind dort die Porträts 36 schöner Damen ausgestellt, die König Ludwig I. bewunderte. Ebenfalls im Südflügel untergebracht ist das Marstallmuseum, in dem Kutschen, Sattelzeug und Pferdegeschirr der bayerischen Herrscherfamilien präsentiert werden. Den überdimensionierten, mit Öllampen ausgestatteten Schlitten, in dem der „Märchenkönig“ Ludwig II. nächtens durch die Lande fuhr, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Im Nordflügel befindet sich das Museum Mensch und Natur. Interaktive Stationen zur Tier- und Pflanzenwelt sowie Schautafeln und Modelle gewähren Einblick in die Erdgeschichte und Evolution des Menschen und garantieren viel Spaß für die Kleinen.

Alte Pinakothek
Dieser von König Ludwig I. in Auftrag gegebene und im italienischen Stil gebaute Kunstpalast beherbergt eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen alter Meister des 14. bis 18. Jhs. Die Sammlung ist Ausdruck der Sammelleidenschaft der Wittelsbacher über die Jahrhunderte. Präsentiert werden die Werke auf zwei weitläufigen Stockwerken nach Malschulen sortiert. Bedeutend sind unter anderem Albrecht Dürers Werke Selbstbildnis im Pelzrock und Die Vier Apostel, Rogier van der Weydens Anbetung der Könige, Botticellis Beweinung Christi und das zwei Stockwerke hohe Große Jüngste Gericht von Peter Paul Rubens. Das Museum beherbergt übrigens eine der umfassendsten Rubens-Sammlungen.

Augustiner-Keller
Diese gewaltige Bieroase mit ihren herrlichen Kastanienbäumen liegt ungefähr 500 Meter westlich des Hauptbahnhofs. Sobald sich die ersten Anzeichen von Frühling zeigen, brummt der Laden. Der Augustiner-Keller ist einer der ältesten und mit 5000 Plätzen und einem Kinderspielplatz auch einer der größten Biergärten Münchens. Hier lässt sich das Leben – und auch die eine oder andere Maß Bier – in gemütlicher Atmosphäre in vollen Zügen genießen.

Gasteig Kulturzentrum
Münchens wichtigstes Kulturzentrum wurde im Jahr 1985 eröffnet und beherbergt die berühmten Münchner Philharmoniker, das Richard-Strauss-Konservatorium, die Stadtbibliothek sowie zwei Veranstaltungssäle. Die Philharmoniker spielen in der Philharmonie, während „gewöhnliche“ Veranstaltungen entweder im Carl-Orff-Saal oder in der etwas intimeren Black Box stattfinden. Tickets kann man in der Glashalle im Erdgeschoss kaufen (samstagnachmittags und sonntags geschlossen).

Braunauer Hof
Dieser gemütliche Biergarten befindet sich nahe dem Isartor in einem schönen Innenhof. Es gibt ein Heckenlabyrinth, eine riesige Wandmalerei mit einer bizarren Gruppe historischer Figuren sowie einen goldenen Ochsen, der nachts angeleuchtet wird.

Alter Simpl
In dieser Kneipe mit Arthouse-Vibe spielt gute Mucke und auch die Speisekarte kann sich sehen lassen. Thomas Mann und Hermann Hesse sind nur zwei von vielen Literaten und Künstlern, die hier Anfang des 20. Jhs. Stammgäste waren. Tolle alte Titelseiten des Satiremagazins Simplicissimus schmücken die Wände.

Augustiner Großgaststätten
Diese großzügig bemessene Lokalität bietet eine etwas weniger derbe Atmosphäre als die meisten anderen und auch das Essen ist besser. Ein schöner Innenhof und Jagdtrophäen sorgen für ein insgesamt authentischeres „Bierstubenerlebnis“.

Nationaltheater
Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper. Jede Saison wird eine breit gefächerte Auswahl an Opern aufgeführt, darunter auch viele Werke deutscher Komponisten. Darüber hinaus finden hier auch viele kulturelle Großveranstaltungen statt, wie zum Beispiel die Münchner Opernfestspiele im Juli. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse.

Hofbräuhaus
Bayerns bekanntester und berühmtester Bierpalast. Die lärmenden Touristenhorden lenken meist vom prächtigen Inneren mit den wunderschön geschmückten, mittelalterlichen Gewölben ab. Im Festsaal im Obergeschoss wurde am 24. Februar 1920 die NSDAP gegründet. Fast den ganzen Tag spielt typisch bayerische Blasmusik.

Münchner Kammerspiele
Dieses in einem schönen Jugendstil-Gebäude am Rand des ruhigen Stadtteils Lehel untergebrachte Theater wurde 2005 zum „Theater des Jahres“ gekürt. Geboten werden große Produktionen großer Werke großer deutscher Dramatiker oder eingedeutsche Versionen ebenso großer ausländischer Dramatiker.

Dreigroschenkeller
Das „schäbige Restaurant mit brechtigen Moritaten“ ist frei nach Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper gestaltet, wobei jeder Teil des Lokals einen anderen Schauplatz darstellt, vom Gefängnis bis zum roten Salon. Dazu gibt es lecker Bier und Wein und eine reichhaltige, deftige Speisekarte.

Chinesischer Turm
Das Besondere an diesem beliebten Biergarten ist die chinesische Pagode in der Mitte. Eine Institution, die jeder echte Münchner von klein auf kennt. Für die passende Biergarten-Stimmung sorgt die hauseigene Blaskapelle im ersten Stock des Turms, die gleichzeitig noch einen guten Teil des Englischen Gartens beschallt. Der Biergarten hat rund 7000 Sitzplätze, aber „Oaner geht no, oaner geht immer no nei“. Für die Kleinen gibt es ein Karussell.

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