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Genius Hotel Downtown
Dieses saubere, 3-Sterne Business-Hotel liegt in einer ruhigen, kleinen Seitenstraße der Via Camperio, ganz in der Nähe vom Castello Sforzesco. Durch seine Lage eignet es sich gut als Ausgangspunkt zum Sightseeing. Dieses funktionale, saubere und effiziente Hotel mit 38 Zimmern befindet sich in einem roten Ziegelhaus in ruhiger Lage: Den Verkehr der Gegend um Castello Sforzesco kann man weder sehen noch hören. Es hat einen großen Lounge/Bar-Bereich (24 Stunden geöffnet) und bietet ein ganz gutes Frühstück (für Mailänder Verhältnisse). Die meisten Einzelzimmer haben so schmale Betten, dass das Umdrehen in der Nacht zu einer riskanten Aktion wird. Man sollte also lieber versuchen, sich eins der Zimmer mit den größeren Betten zu sichern. Einige Doppelzimmer verfügen über einen Balkon und sind somit besonders zu empfehlen. Die Zimmer sind einfach eingerichtet und sehr sauber, mit makellosen Badezimmern. Die meisten Gäste sind zwar Geschäftsreisende, aber durch seine Lage ist es eine ideale Basis für Shoppingtrips.

Hotel Vecchia Milano
Dieses etablierte 2-Sterne-Hotel könnte zwar eine Rundumerneuerung gut gebrauchen, aber die Zimmer sind relativ sauber und es liegt in einer interessante Gegend voller Antiquitätenläden und kleiner Galerien. Obwohl dieser Teil der Via Borromei einst eine charmante Kopfsteinpflasterstraße war, herrscht heute hier geschäftiger Verkehr, und an einer Seite gibt es einen unglaublich schmalen Fußweg. Leider versprüht auch das Hotel keinen Charme mehr. Die Angestellten sind zwar freundlich und sprechen Englisch und auch der verblichene Annodazumal-Stil des Foyers wirkt vielversprechend, doch die einwandfrei gestalteten Zimmer auf drei Etagen haben meist eine eigentümliche Form (Nummer 24 ist das größte Zimmer) und sind kärglich ausgestattet. Einzelzimmer sind wie immer winzig und die meisten Laptopbildschirme sind größer als die Fernseher in den Zimmern (nur italienische Kanäle). Die Badezimmer sind auch klein, aber relativ sauber. Zimmer mit Blick auf den Hof statt zur Straße sind ruhiger.

Hotel Casa Mia
Dieses kleine, freundliche Hotel am Piazza della Repubblica bietet eine familiäre Atmosphäre mit ausgezeichnetem Preisleistungsverhältnis. Die Unterkunft ist zwar einfach, aber alle Zimmer haben ein eigenes Bad und die üblichen Annehmlichkeiten. Am Piazza della Repubblica gibt es wohl einige Luxushotels mit fünf Sternen, dieses kleine 2-Sterne-Hotel ist in seiner Preiskategorie jedoch eine der besten Adressen in Mailand. Im ersten Stock der Viale Vittorio Veneto erwartet die Gäste ein herzliches Willkommen, ein Espresso-Automat und ordentliche, saubere Zimmer. Die Einzelzimmer sind im typischen klösterlichen Stil Mailands gehalten (klein). Wer also ein paar Tage bleiben möchte, sollte ein größeres Zimmer nehmen. Die Doppelzimmer sind schmucklos und recht geräumig, und es gibt ein Dreibettzimmer. Saubere Badezimmer und Klimaanlage, Fön und Satelliten-TV machen das Ganze nur noch angenehmer. Obwohl man meinen möchte, die Lage ist nicht sonderlich herausragend, gibt es ganz in der Nähe einige klasse Bars und bis zum Bahnhof Stazione Centrale ist es weniger als ein Kilometer.

Versace
Anfang der 70er kreiierte Versace im Alter von 25 Jahren Prêt-à-porter-Kollektionen für Top-Modehäuser. 1978 gründete er mit seinem Bruder das Unternehmen Gianni Versace. Sein glatter und gewagter Stil führte die Modeszene der 80er an und dieser Store in Mailand ist eine vierstöckige Villa erlesenen Geschmacks, das Vermächtnis eines Pioniers des sexy und raffinierten Stils.

Dolce & Gabbana
Wahre Modefans mit dickem Geldbeutel sollten sich D&Gs riesige Tempel nicht entgehen lassen - hier trifft Glitz auf Sexappeal. Die ach-so-stylischen Herren- und Damenkollektionen und das weniger formale D&G-Label sind auf mehrere riesige Läden verteilt. In der Filiale am Corso Venezia gibt es Konfektionsware von D&G.

Gucci
Maurizio Gucci, der letzte Gucci, der das Imperium regierte, wurde 1995 vor seinem Büro in der Via Palestro 20 erschossen. In einem der erstaunlichsten Prozesse Italiens wurde Maurizios entfremdete Frau Patrizia Reggiani zu 26 Jahren verurteilt, weil sie einen Auftragskiller angeheuert hatte. Guccis Name und Stil lebt weiter und steht für erstklassige Eleganz und Glamour.

Basilica di Sant'Ambrogio
Diese im 4. Jahrhundert von Mailands Schutzpatron Ambroggio gegründete Kirche wurde oft repariert, umgebaut und restauriert, was sich in einem bunten Stilmix widerspiegelt. Der kleinere der beiden Glockentürme stammt aus dem 9. Jahrhundert, ebenso der Himmel über dem Altar. Der Heilige selbst ist in der Krypta beigesetzt und sein Leichnam kann in gruselig-ausgetrockneter Form besichtigt werden. Ambroggio kam ziemlich plötzlich an die Macht, nachdem er es innerhalb einer Woche vom Beamten zum Bischof geschafft hatte, weil die rauflustigen Mailänder Massen seine Ernennung gefordert hatten. Sant'Ambroggio lernte schnell und war außergewöhnlich schneidig, ein überzeugter Helfer der Armen und Gegner des Arianismus, der damaligen vorherrschenden Religion in der Lombardei. Als erfolgreicher Stratege gab er nie seine Prinzipien für Diplomatie auf - unter der Androhung seiner Exkommunikation forderte er, dass Kaiser Theodosius für das Massaker an 7.000 Menschen in Thessalonien Buße tat. Die Kirche selbst ist ein passendes Vermächtnis: Der solide Ziegelbau ist gut im Boden verankert und seine zweckgemäße Einfachheit wirkt sehr erhebend. Im Innern fällt das schimmernde Altarmosaik und das vergoldete Altargemälde von 835 n.Chr. ins Auge, das die Lebensgeschichte von Sant'Abroggio erzählt. Doch das ist nichts im Vergleich zur Sacello San Vittore in Ciel d'Oro, wo man Mosaike aus dem 4.-6. Jahrhundert bewundern kann.

Cenacolo Vinciano
Darauf sollte man lange mit zusammengekniffenen Augen blicken, denn trotz aller Restaurationsversuche verbleichen die Farben dieses Meisterwerks langsam. 1495 wurde Leonardo da Vinci von Ludovico Sforza damit beauftragt, die Wand dieses Konvents zu bemalen. Er malte das ikonische Letzte Abendmahl mit einer experimentellen Mischung aus Tempera und Öl, die damals zwar leuchtete, aber seit jeher von den Wänden abblättert. Der Besuch des Refektoriums des Convento di Santa Maria delle Grazie sollte sorgsam im Voraus geplant werden. Es gibt tatsächlich Geschichten von Touristen, die ohne Buchung oder als Teil eines Tagesausflugs nach Mailand hereingekommen sind, aber solche Wunder scheinen nur den Unerschütterlichen vorbehalten zu sein.

Duomo
Mailands Duomo ist die viertgrößte Kirche der Welt. Dieses spätgotische Meisterwerk besticht durch zahlreiche Türme und Bildhauerkunst, Marmorfialen und -säulen, die alle mit einem Netz aus schwebendem Strebewerk miteinander verflochten sind. Gian Galeazzo Visconti hatte 1387 prächtige Entwürfe in der Stadt und setzte sich für die Unterstützung des riesigen neuen Duomo ein. Die Aussicht vom Dach ist unübertroffen in der ganzen Stadt. Um die Nörgeler für sich zu gewinnen, übernahm Visconti die Kosten für den extravaganten rosa-grauen Candoglia-Marmor. Doch als der Bau Form annahm, erklärten die Bauherren die massive Struktur für unwissenschaftlich und nicht umsetzbar. Der Marmor war schön, doch wie sollten die größten Platten durch die engen Straßen der Stadtmitte transportiert werden? Und wie immer in Mailand stellte sich auch die Frage nach dem Stil. Als der Dom langsam wuchs, hatte sich das restliche Italien bereits vom französisch-inspirierten Stil der Gotik weiterentwickelt. Doch statt die gotischen Ornamente zu entfernen, trug Mailand dick auf und brachte die Gotik im wahrsten Sinne des Wortes in ihre nächste Phase, als Türmchen in einer Vermischung aus dem internationalen Stil der Hochgotik mit Tausenden Skulpturen verziert wurden. Es sollte nicht verwundern, wenn sich beim Besuch einige der Prachtstücke verhüllt zeigen - wie gewisse Damen, die zum Lunch ins Quadrilatero d'Oro gehen, unterzieht sich auch der Duomo regelmäßig Facelifts und Verschönerungen der Hinteransicht.

Museo Poldi-Pezzoli
Diese ästhetische Schatztruhe des unglaublich reichen Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem Jahr 1881 enthält Sammlungen von Schmuck, Porzellan, Wandbehängen, antiken Ornamenten, alten Möbeln und Gemälden. Botticellis Meisterwerk Madonna mit Kind allein ist einen Besuch wert. Pollaiuolos Mädchen mit Perlenohrringen macht dem von Vermeer Konkurrenz und hält sich gut zwischen Tiepolos actiongeladenen Engeln und Moronis grinsendem Ritter in Schwarz. In einem Raum sind Uhren ausgestellt, wie beispielsweise eine üppig gestaltete Armbanduhr mit Frauen, die sie bewundern. In einem anderen Raum befinden sich Truhen mit Schnitzereien, die Australien als ein Stachelschwein darstellen.

Bellagio Lago di Como
Wir wollen hier etwas richtigstellen: Diese Stadt am Comer See war schon hinreisend schön, bevor George Clooney hierher gezogen ist. Die gesellige Halbinsel streckt sich Besuchern zum Gruß entgegen, wenn sie in Booten vorbeischippern. Dem zauberhaften Charme des einladenden Hafenviertels, der rauen, zickzackförmigen Straßen, der Häuser, deren rote Dächer in der Sonne braten und der saftigen Zypressenhaine und Gärten kann sich keiner entziehen. Mit der Stadt kann man in ein oder zwei Stunden gut Bekanntschaft schließen, indem man glückselig das Nichtstun genießt: in aller Gemütsruhe Ruhe Mittagessen, durch die Straßen schlendern, sich in einem Café am See genüsslich die Zeit vertreiben oder mit dem Boot wieder langsam nach Como fahren. San Giacomo aus dem zwölften Jahrhundert hat nichts seines lombardischen hochromanischen Charms eingebüßt und man kann zwei der prächtigsten Villen von Bellagio erkunden: Villa Serbelloni und Villa Melzi trumpfen auf mit großartigen Gärten und einer Sammlung ägyptischer Kunst. Ohne aufdringlich zu klingen, aber Sie wollen bestimmt hier oder in Varenna übernachten, wo die Zimmerpreise niedriger sind.

Castello Sforzesco
Zu Zeiten der italienischen Stadtstaaten konnte man nie wissen, wann es Würdenträgern zu Besuch einfallen würde, alles an sich zu reißen, wenn sie schon einmal in der Gegend waren - deshalb erfreuten sich Festungen außerordentlicher Beliebtheit. Mailand hatte als das Handelszentrum schlechthin eine Menge Waren zu schützen und erbaute das riesige Castello Sforzesco im großen Stil, um Fremden zu zeigen, dass mit der Stadt nicht zu spaßen war. Der einheimische Architekt Luca Beltrami nahm die jüngste, und auch kontroverse, Restauration vor, in der neue Details wie die wuchtigen Rundtürme hinzugefügt wurden und Fresken und andere authentische Details aus der Vergangenheit freigelegt wurden. Beltramis Castello wurde nicht als Festung gesehen, sondern als Beispiel für Mailands wahre Stärke: Kreativität. Hier befinden sich insgesamt 10 Museen.

Padiglione d'Arte Contemporanea
Ultramoderne Kunstshows scheinen in dieser ultramodernen Stadt am richtigen Platz zu sein. Auch der Mafia-Bombenanschlag 1993 konnte dem schneidigen PAC nichts anhaben, im wahren Mailänder Stil stieg es wie Phönix aus der Asche auf und bietet mehr gewagte Shows als je zuvor. Hier erwarten den Besucher große, experimentelle Arbeiten mit neuen Medien. Alternative Strategies for Living forderte 18 Künstler heraus, neue Lebensräume zu erfinden. Zu den Ergebnissen zählen Vito Acconcis überspannt-mütterlicher Adjustable Wall Bra und Silvio Wolfs bewegliche Geräuschkulisse, in der neue Immigranten ihre Eindrücke von Mailand in ihren Muttersprachen widergeben.

Museo Teatrale alla Scala
„Ungeübte Hände sollen mich nicht berühren“, so die Worte einer berühmten Diva, hier als Inschrift eines spinette (Klaviers) aus dem 18. Jahrhundert. Harlequino Kostüme und Spielkarten in der Scala sind auch ein Zeichen von Jahrhunderten voller Musikdramen in Mailand. Porträts zeigen Rossini, wie er Mäzen anmacht, während Verdi sich wegen durchwachsenen Kritiken grämt und Callas göttinnengleich über aller Kritik thront.

Il Coriandolo
Il Coriandolo ist - wie das kleine Schwarze - die klassische Wahl bei der Begleitung von Galerieeröffnungen oder Geschäftstreffen. Der hauseigene Spumante stimmt gut auf die hausgemachten Trüffelravioli mit Butter und knackigem Salbei ein. Dabei ist es gleich, ob man sich zum Powerlunch trifft oder zur funkelnden Konversation beim Abendessen im überdachten Garten.

Caffé Cova
Diese elegante Teestube wurde 1817 von einem Soldaten aus Napoleons Armee gegründet und schmachtet in Monte Napoleone seit 1950 dahin (das Original wurde im 2. Weltkrieg zerstört). Es ist ein beliebter Zwischenstopp bei Shoppingtouren, man kann entweder einen Espresso an der Bar trinken oder bei einem Drink in einem der Gasträume entspannen.

Luini
Als einer der ältesten Fast-Food-Läden Mailands verkauft Luine verschiedene Arten von panzerotti (gefüllter Pizzateig) - zu empfehlen ist die Variante mit Tomaten, Knoblauch und Mozzarella. Dieser Laden ist nicht zu verfehlen, man orientiert sich einfach an der langen Warteschlange.

Luca e Andrea Café-Bar
Reichhaltiges zu Preisen für arme Künstler, großzügige Pasta- und Risotto-Specials am Kanal. Nach den Gnocchi mit Gorgonzola und einem Viertelkrug mit rotem Hauswein kann man zu neuen Kunstwerken inspiriert werden, wenn man sich nur überwinden könnte, vom Stuhl aufzustehen.

Italienische Bar
Wer Peck gesehen und gerochen hat und nun auch ihr Essen ausprobieren möchte (nur nicht in der formalen Umgebung von Cracco-Peck), ist hier genau richtig. Bis 13 Uhr finden sich hier regelmäßig Hungrige zum Mittagessen ein, aber dieses moderne Restaurant serviert von der gesamten Karte bis 20 Uhr, also ideal für ein spätes Mittagessen. Die Qualität ist hervorragend, die Portionen sind großzügig bemessen und es gibt eine gute Weinkarte.

Rolling Stone
Belle and Sebastian, Artic Monkeys, die Yeah Yeah Yeahs und viele einheimische Bands, die keiner kennt (aber kennen sollte) spielen in Mailands Rocklocation Nummer Eins. Es ist schon vorgekommen, dass Gäste Bands mit Zuneigung und Verachtung überschüttet haben, indem sie Bier von der Bar über der Bühne auf sie kippten. Heute hat das Management jedoch ein Auge auf die Verstärker zerstörenden Aufwiegler (Sie wissen schon, wer gemeint ist).

Bar Brera
Diese Mailänder Bar ist nichts Besonderes, wenn man sie mit den vielen modernen neuen Bars vergleicht, aber die Lage am Kopfsteinpflaster mitten im Herzen des historischen Stadtteils Brera macht sie jedes Jahr zu einem beliebten Anlaufpunkt bei Einheimischen und Touristen, besonders an einem sonnigen Nachmittag.

Gasoline
Größtenteils, aber nicht nur, homosexuelle Gäste lassen es in diesem beliebten und zentral gelegenen Club kräftig krachen. Die Musik ist im Allgemeinen Mainstream Dance, aber jeden Abend unterschiedlich. Häufig gibt es gute Themennächte. Die Stimmung ist immer sehr überschwänglich. Sonntags steigt hier bei vollem Haus die wilde Gay Tea Dance Party.

Magazzini Generali
Wenn ein ganzes ehemaliges Lagerhaus voller Menschen zu internationalen Indie-Acts, angesagten DJs und den besten einheimischen Bands abrockt, gibt es in Mailand keinen cooleren Ort. Auch die Preise sind in Ordnung. Mittwochs ist immer Night of Contemporary Beat und die schon legendären Jet Lag Fridays sind mit einem Drink gratis.

La Banque
Schlipse und Zungen nähern sich immer mehr an, wenn die Happy Hour in den Abend übergeht - und sobald getanzt wird, weiß man nie, wo sie noch überall hinkommen. Hier ist man gut aufgehoben, wenn man im Zentrum Mailands bleiben will. La Banque war tatsächlich eine Bank, bevor die Angestellten aus- und die Clubber eingezogen sind. Einige der prunkvollen Einrichtungsgegenstände der Bank wurden behalten.

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