Sehenswürdigkeiten

Astra-Stube
Das mit Graffitis und Flyern übersäte rote Gebäude unterhalb der Eisenbahnschienen macht nicht gerade einen vielversprechenden Eindruck. Die Bar im Inneren ist jedoch als ein Vorreiter der Underground-Szene bekannt, wobei DJs vor allem experimentelle elektronische Musik, Techno und Drum 'n' bass auflegen. Darüber hinaus liegt es in einer Gegend weiterer bekannter Clubs, wie dem beliebten Waagenbau nebenan.

Meanie Bar/Molotow Club
Die Meanie Bar mit ihrem Retro-Look, eine der wenigen Lokalitäten entlang der Reeperbahn, die auch bei den Einheimischen beliebt ist, befindet sich über dem Molotow Club, in dem die Alternative- und Independent-Musikszene durch Auftritte von Bands wie den White Stripes, The Hives, The Kills und The Bravery ihren Höhepunkt findet.

China Lounge
Wenn es ein Mainstream-Club in Hamburg sein muss, dann ganz sicher dieser. Dieser stylische aber keineswegs arrogant exklusive Club verfügt über vier Bereiche mit House, Hip-Hop, R&B und Electronic, wobei die Haupttanzfläche von einem riesigen lachenden Buddha überragt wird. Donnerstags ist Studentennacht, obwohl die Menge meist zum Jungen und Hippen tendiert.

Café Paris
Diese geschäftige Brasserie, ein Klassiker unter den wenigen in der Hamburger Innenstadt, bietet einen hervorragenden Mix aus raffiniertem Interieur und entspannter Atmosphäre. Die Art Deco-Noten sind recht subtil, abgesehen von der Decke, die durch spektakuläre Wandgemälde mit Motiven der Seefahrt und Industrie hervorsticht.

Das Weiße Haus
Diese umgebaute Fischerhütte vermittelt einen erstaunlich beengten Eindruck, wenn man ihren Ruf als kulinarischen Hauptakteur bedenkt. Mitinhaber ist Deutschlands Starkoch Tim Mälzer und Feinschmecker buchen bereits Monate im Voraus, um sich von den „Überraschungs“-Dinnern des Gourmets und seines Teams verwöhnen zu lassen. Die besten Sitze in den kunstvoll zurückhaltenden Räumlichkeiten befinden sich vorne im Wintergarten. Frühe Reservierung empfehlenswert.

Literaturhaus Café
Dieses eindrucksvolle (auch wenn ein wenig heruntergekommene) barocke Café am Ufer der Außenalster erinnert mit seinen goldenen Wänden, Engeln, Marmorsäulen, riesigen Kronleuchtern und Blick auf grüne Gärten an ein charmantes altes Wiener Kaffeehaus. Serviert werden Bistrospeisen wie Antipasti, Risotto, Torten, Salate und Braten. Es gilt außerdem als kulturelles Zentrum und zieht daher eine coole Menge an.

Museum für Völkerkunde
Das Völkerkundemuseum demonstriert die Offenheit der Hansestadt gegenüber der Außenwelt. Die Ausstellungsstücke selbst sind einfach überwältigend und vor allem der kuppelförmige Raum am oberen Ende der Treppen der Eingangshalle beeindruckt mit seinen holzgeschnitzten Kanus und riesigen Skulpturen aus Papua Neuguinea. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Thema erfrischend aufgeschlossen und kein Stück herablassend. Die Ausstellung umfasst sowohl moderne Artefakte und Objekte aus Afrika, Asien und dem Südpazifik als auch traditionelle Masken, Schmuck, Kostüme und Musikinstrumente. Zu sehen gibt es außerdem ein vollständiges, aufwendig geschnitztes Maori-Haus.

Harry's Hamburger Hafenbasar
Laden, Museum und noch viel mehr: der Hafenbasar stellt das Lebenswerk des großartigen, vor kurzem verstorbenen Harry Rosenbergs dar, einem bärtigen Charakter, der bei Seeleuten auf der ganzen Welt für seine intensive Sammlerleidenschaft weltlicher Souvenirs bekannt war. Ergebnis dieser Leidenschaft ist dieser mit Kuriositäten vollgestopfte Laden. Der Eintritt ist umsonst, solange man etwas kauft - ganz einfach, wenn man sich sowieso gerade nach neuen Zulu-Trommeln umschaute. Der Laden wird heute von der Tochter Rosenbergs geführt, die sämtliche Insidertipps und Geheimnisse St. Paulis kennt.

Fischmarkt
Der Fischmarkt ist seit 1703 eine feste Institution Hamburgs und bestimmt immer noch Leben und Geist der Stadt. In den frühen Sonntagmorgenstunden rauscht eine Flotte an Kleintransportern auf das Pflaster und abgehärtete Kerle mit Händen so groß wie Baseballhandschuhe arrangieren kunstvoll frisches Obst, Meeresfrüchte und Pflanzen zum Verkauf. Einheimische aus allen Gesellschaftsschichten mischen sich unter neugierige Touristen und es gibt alles zu kaufen, von Sweatshirts und Tulpen bis hin zu angekohlter Bratwurst. Die unbestrittenen Stars des Marktplatzes sind die lärmenden Marktschreier. Typen wie Aal-Dieter oder Bananen-Harry preisen mit laszivem Zwinkern und anzüglichem Grinsen die Qualität und Größe ihrer Stücke an. Mehr Unterhaltung gibt es in der Fischauktionshalle, wo Live-Bands Coverversionen uralter Popsongs vor sich hinklimpern. Unten in der Halle fließt das Bier und der Duft nach Würstchen wabert durch die Luft. Für diejenigen, die noch wissen, wie viel Uhr es ist, wird in der Galerie, also in sicherer Entfernung zu den Schnulzensängern Frühstück serviert. Hier, in dem Mix aus Dreck, Öl und Fisch, erwacht Hamburg zum Leben. Hätte Brueghel ein Bild vom wahren Hamburger Leben malen wollen, hätte er ganz sicher hier seine Staffelei errichtet.

Hamburger Hafen
Jedes Jahr werden hier Millionen Tonnen von Waren von etwa 12.000 Schiffen geliefert und aufgenommen. Der Hafen macht 12 Prozent der Gesamtfläche Hamburgs aus. Zwei Schiffe fahren allerdings nirgendwo mehr hin: der 1896 gebaute Windjammer Rickmer Rickmers, der heute als Museum und Restaurant dient, und die Cap San Diego, ein während der 1960er in Hamburg gebauter Koloss. Im Westen St. Paulis befindet sich eine robuste graue Konstruktion, die von einer riesigen Kupferkuppel überragt wird. Bei diesem auffälligen Architekturwerk handelt es sich um den Eingang des St.-Pauli-Elbtunnels, eine 1911 erbaute, 426 m lange Passage unter dem Fluss.

Hamburger Kunsthalle
Hinter der grünen Kuppel und den Säulen, die den Glockengießerwall beherrschen, befindet sich die berühmte Kunsthalle, die aus zwei über eine Untergrundpassage miteinander verbundenen Gebäuden besteht. Das Hauptgebäude beherbergt Werke von der mittelalterlichen Porträtmalerei bis hin zu Klassikern des 20. Jahrhunderts wie Klee, Kokoschka und Munch. Unbedingt sehenswert sind auch die Landschaftsmalereien Caspar David Friedrichs aus dem 19. Jahrhundert. Das leuchtend weiße neue Gebäude, die Galerie der Gegenwart, zeigt neben den Werken der deutschen Künstler Rebecca Horn, Georg Baselitz und Gerhard Richter auch die internationaler Berühmtheiten wie Nan Goldin, David Hockney, Jeff Koons, Barbara Kruger und Gillian Wearing. Darüber hinaus bietet die Galerie bezaubernde Ausblicke durch die riesigen Panoramafenster.

Lonely Planet

Hamburg erkunden

Nutzer-Bewertungen

Erweiterte Web-Suche nach Hamburg

Sponsoren-Links

"hamburg urlaub"
Die innovativen, hyper-modernen & großen Schiffe. Jetzt genießen!www.RoyalCaribbean.de
"Hamburg Urlaub"
Tief Preise garantiert, bis zu 75% reduziert, Spare Zeit buche jetzt!www.HotelTravel.com
"Hotel für Hamburg-Reisen"
Offizielle Seite. Marriott Hamburg Hotel für Hamburg-Reisen. Buchen!www.MarriottHamburg.de
"Geheimtipp Hamburg"
Traumurlaub zum Schnäppchenpreis Riesenauswahl - heute noch buchen!Hamburg.Nordsee-Angebote.com
So werden Sie Sponsor...
© 2008 Lonely Planet Publications Pty Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.

Copyright © 2008 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien