Gellért-Thermalbad
Das berühmteste Thermalbad der Stadt ist das Gellért-Bad am Fuße des Gellértbergs. Ein Besuch in diesem Jugendstilbad wurde schon mit einem „Bad in einer Kathedrale“ verglichen. Das Wasser hat eine konstante Temperatur von 44°C.
Militärhistorisches Museum
Das Militärhistorische Museum hat nicht nur alle möglichen Waffen aus der Zeit vor der türkischen Besatzung zu bieten, sondern ist auch gut bestückt mit Uniformen, Medaillen, Flaggen sowie Kunstgegenständen, die im weiteren Sinne das Militär zum Thema haben. Schwerpunkte der Ausstellung sind der Unabhängigkeitskrieg von 1848-49 und die königlich-ungarische Armee unter Admiral Miklós Horthy (1918-43). Darüber hinaus lässt das Museum keine Wünsche offen, wenn es um Wissenswertes über Ungarns reiche Militärhistorie geht.
Terror Háza (Haus des Terrors)
Dieses Museum, das im selben Gebäude untergebracht ist, in dem sich auch das Hauptquartier der gefürchteten ungarischen Staatssicherheit (ÁVH) befand, setzt den Opfern zweier tragischer Epochen der ungarischen Geschichte, des Terrors der Pfeilkreuzler und der Kommunisten, ein Denkmal. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Gräueln der letzteren und dabei vor allem auf den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstand von 1956.
Nach Betreten des Museums wird der Besucher im Innenhof mit einem Panzer als epochenübergreifendem Symbol der Gewalt konfrontiert. Die Fotogalerie von Opfern beider Diktaturen spricht Bände. Noch entsetzlicher ist jedoch die Rekonstruktion des Zellentrakts sowie die Galerie der Täter mit Fotografien von Überläufern, Spionen, Folterern und „Mitläufern“, die diese Gräuel zuließen oder begingen und von denen viele heute noch am Leben sind.
Ungarische Nationalgalerie
Die Ungarische Nationalgalerie ist eine überwältigend umfangreiche Sammlung, welche die Entwicklung der ungarischen Kunst vom 10. Jh. bis in die Gegenwart dokumentiert. Unter anderen gibt es mittelalterliche und Renaissance-Bildhauerarbeiten, gotische Holzskulpturen und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Kunstwerke aus der Spätrenaissance und dem Barock zu sehen.
Das Museum hat darüber hinaus auch eine bedeutende Sammlung ungarischer Gemälde und Skulpturen aus dem 19. und 20. Jh. zu bieten. Zwar werden dem Besucher viele Namen nichts sagen, unbedingt sehenswert sind jedoch László Mednyánszkys verstörende Darstellungen von Krieg und menschlichen Gestalten, die einzigartigen Porträts von József Rippl-Rónai, die riesigen Gemälde von Tivadar Csontváry, die Jahrmarktsbilder des modernen Malers Vilmos Aba-Novák sowie Werke des Realisten Mihály Munkácsy, der für seine zahlreichen Landschaftsbilder bekannt ist.
Ungarische Staatsoper
Die im Stil der Neorenaissance erbaute Ungarische Staatsoper zählt zu den schönsten Gebäuden der Stadt und wurde nach Plänen von Miklós Ybl im Jahre 1884 fertiggestellt. Wer keine Gelegenheit hat, ein Konzert oder eine Oper dort zu besuchen, sollte zumindest an einer Führung teilnehmen, in deren Rahmen in der Regel auch eine kurze Aufführung stattfindet. Tickets gibt es im Souvenirladen an der Ostseite (Hajós utca) des Gebäudes.
Király-Bad
Zwischen der Margareteninsel und dem Burgviertel liegt am Donauufer auf der Budaer Seite in der Fo utca das Király-Bad. Es ist eines der schönster Bäder aus der Türkenzeit (1570 errichtet) und hat vier Becken mit Wassertemperaturen zwischen 26°C und 40°C sowie eine herrliche, zentrale Kuppel, durch die das Licht in farbigen Bündeln schimmert.
Königspalast
Der Königpalast wurde über die letzten sieben Jahrhunderte mindestens sechsmal niedergebrannt, zerbombt, zerstört, wieder auf- und umgebaut. Der heutige Palast ist eine Mischung restaurierter und wieder aufgebauter Gebäude aus dem 18. und frühen 20. Jh. Ein hübscher Treppenweg führt durch das Ferdinand-Tor, vorbei am Keulenturm zum Türkischen Friedhof. Hinter dem Historischen Museum laden die Palastgärten zum Entspannen ein.
Im Palast sind die eindrucksvolle Ungarische Nationalgalerie (mit einer umfangreichen Sammlung ungarischer Kunstwerke), die Széchenyi Nationalbibliothek und das Budapester Historische Museum untergebracht.
Budapester Historisches Museum
Das Budapester Historische Museum, auch als Burgmuseum (Vár Múzeum) bekannt, dokumentiert auf drei Stockwerken vollgestopft mit unzähligen Ausstellungsstücken 2000 Jahre Stadtgeschichte. Über die Vorhalle gelangt man in rekonstruierte Räume der mittelalterlichen Burg, in denen verschiedene Kunst- und andere Gegenstände aus dem 15. Jh. ausgestellt sind.
Gödör Klub
Ein großer Kellerclub (mit Glasdecke zum darüber liegenden Platz), in dem alle möglichen Live-Konzerte und Performances - von World Beat über Doors-Coverbands bis hin zu erstklassigem Jazz - stattfinden und wo sich Jung und Alt trifft.
Kalamajka Táncház
Im Kulturzentrum in der nördlichen Innenstadt ist das unvergleichliche Kalamajka-Tanzhaus untergebracht. Zu Klängen ungarischer Volksmusik der Gruppe Kalamajka schwingen jeden Samstagabend bis in die späte Nacht tanzwütige Mengen das Tanzbein.
Oscar's American Bar
Das Dekor erinnert an alte Hollywoodstreifen - Filmmemorabilien an den holzgetäfelten Wänden, lederne Regiestühle am Boden - und auch die Schar schöner Besucher und Besucherinnen benimmt sich oft wie im Film. Aber wen stört's? Die leckeren Cocktails (über 150 an der Zahl) verheißen einen stilvollen Rausch. Fast jeden Abend Musik.
Angel
Das Angel, das auch unter seinem ungarischen Namen Angyal bekannt ist, ist Budapests führender Gayclub und füllt sich jedes Wochenende mit Partyhungrigen. Freitags und sonntags ist jeder willkommen, aber samstags ist ausschließlich Jungs vorbehalten.
Club Vittula
Dies ist zurzeit wahrscheinlich der beste Schuppen in Budapest, um sich volllaufen zu lassen und abzutanzen. Die DJs verstehen ihr Handwerk und das slowakische Bier ist billig. Nach Mitternacht steppt hier der Bär.
Holló Atelier
Im Holló Atelier am nördlichen Ende der Váci utca gibt es attraktive, typisch ungarische Produkte wie Stickereien, Wandteppiche, bemaltes Holzspielzeug und Puppen - alles im modernen Look. Budapests erste Adresse für Geschenke.
Budapest Wine Society
Die Budapest Wine Society hat Verkaufsstellen mit einer umfangreichen Auswahl erlesener ungarischer Tropfen. Niemand (wirklich niemand!) kennt sich mit ungarischem Wein so gut aus wie diese Jungs. Jeden Samstagvormittag finden Weinproben statt.
Flohmarkt im Stadtpark
Dieser riesige Open-Air-Flohmarkt findet im Stadtpark gleich neben dem Petofi Csarnok (Konzerthalle) statt. Angeboten wird das übliche Flohmarktsortiment - von alten Schallplatten und Klamotten bis hin zu Kerzen, Honig und Kräutern. Sonntag ist einer der besseren Besuchstage.
Mokka
Hier wird Crossover-Cuisine im Ethnostil angeboten. Die Speisekarte lesen ist hier eine Kunst für sich. Aber das einzigartige Afro-Ambiente ist einfach fantastisch und die Weinliste kann sich sehen lassen. Beim 3-Gänge-Menü, inklusive Wein, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Menza
Dieses gehobene ungarische Restaurant liegt an Budapests belebtestem Platz und verdankt seinen Namen dem ungarischen Wort für „Schulkantine“ - obwohl das mitnichten zutrifft. Tischreservierung wird empfohlen. Das Menza ist ziemlich angesagt und stets vollgepackt mit Gästen, die einfache, aber perfekt zubereitete Klassiker der ungarischen Küche mit einem modernen Touch genießen wollen. Unter der Woche gibt es mittags leckere 2-Gänge-Menüs für ganz kleines Geld.
Rivalda
Das Rivalda ist ein stilvolles, in einem ehemaligen Kloster untergebrachtes Café-Restaurant nahe dem Nationalen Tanztheater. Die kreativen regionalen Spezialitäten sind köstlich. Der Innenhof ist ebenfalls sehenswert. Perfekt für alle, die im touristischen, teuren Burgviertel ihr Geld loswerden wollen. Die Speisekarte wechselt regelmäßig und die Weinkarte zählt zu den besten der Stadt.
Kisbuda Gyöngye
Kisbuda Gyöngye ist ein beliebtes traditionelles, aber elegantes ungarisches Restaurant in Óbuda. Die antike Möblierung und das aufmerksame Servicepersonal sorgen für eine warme und intime Atmosphäre. Empfehlenswert sind die äußerst leckeren Gänselebergerichte sowie Csirke paprikás (Hühnerpaprika). Fast jeden Abend spielt Livemusik.
Pozsonyi Kisvendéglo
In diesem Eckrestaurant in der Pozsonyi út erwartet den Gast das ultimative einheimische Esserlebnis: gewaltige Portionen typischer ungarischer Spezialitäten zu Niedrigstpreisen und ein guter Querschnitt lokaler Charaktere. Im Sommer steht draußen auf dem Gehsteig eine Reihe von Tischen. Unter der Woche gibt es feste Menüs für 'nen Appel und 'n Ei.
Andrássy Hotel
Dieses attraktive, in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude untergebrachte 5-Sterne-Hotel befindet sich in der Andrássy Allee, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das Hotel verfügt über 70 geschmackvoll eingerichtet Zimmer. Zweifellos ein wunderschönes Hotel, die Adresse klingt jedoch vornehmer als sie ist. Der Eingang befindet sich nämlich in der Munkácsy Mihály utca.
Das Hotel wurde 1937 von Alfréd Hajós, der in Athen die erste Schwimm-Olympiamedaille der Neuzeit gewann und später zu einem weltbekannten Architekt wurde, im Bauhausstil entworfen und gebaut. Dies könnte auch der Grund für die sportlichen Andeutungen im gesamten Hotel erklären. Die Lobby und das Erdgeschoss wurden 2004 renoviert, die Gästezimmer drei Jahre zuvor. Der Einsatz von Musselinglas, Spiegeln und Schmiedeeisen (unter anderem auch als Baldachin über einigen der Betten) wirkt inspiriert und gelungen. Fast die Hälfte der Zimmer - genau gesagt 37 - haben einen Balkon und alle acht Suiten sind mit einer Jacuzzi ausgestattet. Dies ist eines unserer absoluten Lieblingshotels in Budapest.
10 Beds
Nun gut, der Name ist nicht ganz zutreffend. Eigentlich sind es 12 Betten (in drei Zimmern). Aber das ist auch das Einzige, was an diesem Hostel nicht stimmt. Entspannte Atmosphäre, großartige Küche, kostenlose Nutzung der Waschmaschine und ein australischer Inhaber, der seinen Gästen so sehr vertraut, dass er ihnen sogar ihren eigenen Schlüsselbund gibt. Einzigartig.
Art'otel Budapest
Vom Fluss aus gesehen mag es ja nicht nach viel hermachen, aber sobald man die Türschwelle dieses Hotels überschritten hat, ändert sich dieser Eindruck schlagartig. Ein exklusives, luxuriöses Lifestyle-Hotel mit 165 Zimmern direkt am Donauufer in Buda, das auch in London oder New York eine gute Figur machen würde.
Was dieses Hotel so einzigartig macht, ist die Verbindung eines siebenstöckigen modernen Gebäudes mit Burgblick und Donaupanorama und eines barocken Stadthauses aus dem 18. Jh., dazwischen ein schattiger Innenhof mit Atrium. Die Zimmer im ersten Stock des Barockflügels sind sehr geräumig und überblicken den lauten Innenhof. Die besten Zimmer liegen im ersten und dritten Stock des neuen Gebäudes. Einige davon haben einen Balkon mit freiem Blick über die Donau. Uns gefielen vor allem die Edelstahlwaschbecken und die dekorativen, schmiedeeisernen Bilderrahmen in den Badezimmern. Im gesamten Hotel werden Werke des amerikanischen Künstlers Donald Sultan gezeigt - auf Papier, auf Leinwand sowie plastische Arbeiten. Der Service ist von der aufmerksamen Ihr-Wunsch-ist-mir-Befehl-Art. Weiter so, Buda!
Ami Internet Coffee
Sehr zentral gelegenes Internetcafé mit 40 Rechnern.
K & H
Geld oder Reiseschecks sollte man nicht auf der Straße, sondern in einer Bank umtauschen. Um sicherzugehen, dass der Geldwechselschalter noch offen ist, sollte man mindestens eine Stunden vor Geschäftsschluss kommen.
Tourinform
Hier erhält man in der Regel die besten Auskünfte und Informationen über Budapest. Im Sommer ist es allerdings oft hoffnungslos überfüllt und die Mitarbeiter sind nicht mehr sehr geduldig.
Kempinski Hotel Corvinus
Vom Hauptpostamt sowie von den meisten Internetcafés aus kann man Faxe für 150/500 Ft pro Seite innerhalb/nach außerhalb von Ungarn verschicken. Außerdem kann man auch von Hotel Business Centern aus telefonieren sowie Faxe verschicken oder empfangen, wie zum Beispiel im Kempinski Hotel Corvinus.
Polizei (V. Bezirk)
Wer ein Verbrechen melden will oder wem der Reisepass oder die Kreditkarte abhanden gekommen ist, muss zuerst die Polizeizentrale, den Polizeinotruf oder die fremdsprachige Polizei-Hotline anrufen. Dann ist die Polizeidienststelle des Bezirks zu verständigen, in dem man sich befindet. In der Pester Innenstadt wäre dies das Polizeirevier im V. Bezirk. Wenn möglich, sollte man jemanden mitbringen, der ungarisch spricht. Während der Hochsaison patrouillieren Polizisten in den von Touristen stark frequentierten Vierteln in Beleitung von Studenten (die als Übersetzer fungieren).
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