Essen und Trinken
Berlins Bars und Restaurants bieten weit mehr als die deutsche Trinität von Wurst, Kraut und Bier. Die deutsche Hauptstadt ist ein kultureller und somit auch kulinarischer Schmelztiegel. Hier trifft der Osten auf den Westen, begegnen alte Traditionen modernen Experimenten. Die Stadt wartet auf mit einer beeindruckenden Palette internationaler Gastronomie, auf der jede Geschmacksrichtung ebenso vertreten ist wie jede Preisklasse. Und bei mehr als 12.000 Restaurants, Kneipen und Cafes versteht es sich von selbst, dass der Weg zur nächsten kulinarischen Entdeckung ziemlich kurz ausfällt.
In der beschaulichen Mauer-Zeit galt gutes Essen im Westen Berlins freilich eher als zweitrangig - auf das richtige Getränk kam es an. Kein Wunder: Manch neugieriger Besucher auf der Suche nach einem "typischen Berliner Gericht" stieß auf Delikatessen wie "Schweineohr auf Erbspüree" und wandte sich mit Grausen. Bei der flüssigen Nahrung ging man dagegen auf Nummer sicher. Im Berliner Osten herrschte ohnehin Mangelwirtschaft. Exklusive Genüsse gab es nur für harte Devisen (oder vielleicht auf dem heimischen Tisch), aber sicherlich nicht in einem der volkseigenen Verköstigungsbetriebe.
Glücklicherweise hat sich die Berliner Ess-Landschaft seither bis zur Unkenntlichkeit gewandelt. Gourmets haben angesichts einer wachsenden Zahl von First-Class-Restaurants die Qual der Wahl. Hervorragendes Essen gibt es aber auch in vielen Cafes und Kneipen, die oft eine Auswahl deutscher und internationaler Speisen zu vertretbaren Preisen im Angebot halten. Und auf Reisende mit ausgeprägterem Sparverhalten warten tausende von Imbissen (ohne die üblichen Verdächtigen der internationalen Fast-Food-Ketten überhaupt in Betracht zu ziehen). Sicher, auch mit in Curryketchup ertrinkender Wurst, aber ebenso mit nah- und fernöstlichen Köstlichkeiten—für gerade mal ein paar Euro.
Typische
Berliner Spezialitäten spielen nur noch eine untergeordnete Rolle angesichts der internationalen Gerichte auf den meisten Speisekarten. Auf dem Billigsektor hat insbesondere die türkische Community ihre Spuren hinterlassen—der
Döner Kebab ist einer der beliebtesten Snacks in der Metropole, und er ist allgegenwärtig. Was der Berliner einst so aß, können Besucher natürlich immer noch am eigenen Leib ausprobieren: An erster Stelle steht da die längst unterlegene, sich aber tapfer wehrende Gegenspielerin des Döners, die legendäre
Currywurst, eine gebratene und von flinken Händen in grobe Happen geschnittene Bockwurst, auf die ein Schwall Ketchup und eine Prise Curry hinabregnen. Auf dem Papptellerchen serviert und mit der Plastikgabel aufgepickt, lässt sich dieses Gericht eigentlich nur vor einer Frittenbude bei Nieselregen stilgerecht einverleiben. Tradition besitzen in Berlin aber selbstverständlich auch die
Bulette (auch als "Curry-Bulette" erhältlich)
Matjes und das notorische
Eisbein. Gesundheitsbewusste Berliner sind sich über die bedingte Bekömmlichkeit solcher fetttriefenden Eigentümlichkeiten schon länger im Klaren und tendieren zu anderer Kost. Zumindest im höherpreisigen Sektor schlägt sich dies auch in der wachsenden Beliebtheit der "Neuen deutschen Küche" nieder.
Eine echte Berliner Institution ist das Frühstück am Sonntagmorgen. Während die Kirchenglocken sich heiser läuten, räumt der agnostische Haupstädter verschwenderisch anmutende Büffets, um die leckeren Happen dann mit frischem Orangensaft und viel Milchkaffee hinunterzuspülen. Auf jeden Fall eine höchst angenehme Art, ein paar Stunden mit Freunden oder Angehörigen zu verbringen. Die meisten Cafes servieren das "Frühstück" übrigens bis 16 Uhr—auch für Spätaufsteher ist also gesorgt. Wer zu christlicher Stunde gefrühstückt hat, kann sich natürlich mit Kaffe und Kuchen begnügen.
Berlins
Kneipen und Bars genießen seit den "goldenen" Zwanzigern Kultstatus. Damals war die Stadt schon einmal eine der aufregendsten Metropolen der Welt. Weder die Bomben des Zweiten Weltkriegs noch der Bau der Mauer konnten etwas am wohlverdienten Ruf der Preußenkapitale ändern, ein Paradies für Nachtschwärmer zu sein. Raffinierte Cocktail-Lounges und Bierschuppen mit rauem Umgangston, rustikale Kneipen mit ramponiertem Holzmobiliar und ultra-moderne Bars voller Glas und Chrom—Berlin bietet einfach alles. Nur eines gibt es hier nicht: eine polizeiliche Sperrstunde, wie sie im Rest der Republik üblich ist. Mancher Wirt schließt um zwei Uhr morgens, ein anderer wartet den Aufbruch der letzten Gäste ab, und wiederum andere lassen die Rolläden erst gar nicht herunter, sondern warten einfach auf den Schichtwechsel.
Bier gibt's natürlich überall, kaum eine deutsche Marke, die nicht irgendwo in der Stadt ausgeschenkt wird. Auch die wichtigsten Welt-Biere von Mexiko bis Australien lauern an jeder Ecke und rufen bei den Hauptstädtern nur noch Achselzucken hervor. Die bekanntesten heimischen Produkte nennen sich "Schultheiss" und "Berliner Kindl", über ihre Qualität streiten sich schon Generationen von Einheimischen und Zugereisten. Probieren schadet nicht, man sollte aber keine zu empfindlichen Geschmacksnerven haben.
Weinkenner kommen auch auf ihre Kosten. Selbst in Gegenden wie Kreuzberg, wo Wein lange Zeit bloß billig, rot und ätzend trocken sein musste, finden sich inzwischen auch edlere Gewächse auf den Getränkekarten. Und seit etlichen Jahren boomt das Geschäft mit den
Cocktails. Nicht nur die ewiggleiche Caipirinha wird gemixt, in vielen Bars wird die hohe Schule des Drinkmixens vollzogen!
Am schönsten ist das Berliner Nachtleben natürlich im Sommer, wenn Cafes, Bars und Kneipen sich auf die breiten Gehwege ausdehnen und die
Biergärten brummen. Übrigens ist Berlin trotz des allgegenwärtigen Alkoholkonsums keine Stadt für Säufer und Randalierer: Man geht recht respektvoll miteinander um, auch dann noch, wenn längst keiner mehr die Gläser zählt.
Angesichts der schieren Masse an Restaurants, Bars und Kneipen ist es ein schwieriges Unterfangen, in wenigen Sätzen Empfehlungen auszusprechen. Dennoch gibt es Klassiker unter den gastronomischen Einrichtungen, sowohl was Tradition als auch Originalität betrifft. Der folgende Überblick will also nicht mehr als einige dieser Highlights nennen—man kann sich aber genauso gut Hals über Kopf in die Nacht stürzen und sehen, wo man landet. Enttäuschungen bei dieser Praxis dürften in Berlin die Ausnahme sein.
Charlottenburg Schick und nicht ganz billig. Die besten Restaurants und Cafes der westlichen City befinden sich in den Nebenstraßen von
Kurfürstendamm und
Kantstraße, aber auch rund um den - von eher intellektuellem Publikum frequentierten -
Savignyplatz.
Gourmets, die nicht auf den Preis achten müssen, treffen sich bei
Ana e Bruno zu exquisiten italienischen Menüs, die anderen nehmen mit den legendären Pizzen im
XXII Apostel vorlieb. Das
Tai Ji offeriert hervorragende chinesische Küche,
Le Canard tut dasselbe auf französisch, und das
Hitit verwöhnt seine Gäste mit türkisch-orientalischen Spezialitäten. Wer nicht nur gut essen, sondern auch Prominente sehen will, ist in der
Paris Bar richtig. Das Bistro-Restaurant hat sich weniger für seine (völlig unanfechtbaren) Speisen als für seine illustriertenen Gäste aus der Film- und Kulturszene einen Namen gemacht.
Fans des Berliner Traditionsgerichtes
Currywurst kennen den Imbiss-Stand am Amtsgerichtplatz schon längst. Die Schlangen sind dementsprechend lang, aber das Warten lohnt! Ein relaxter Sonntags-Brunch lässt sich hervorragend im
Restaurant 31 oder in der
Pasticceria e Rosticceria Italiana zelebrieren. Und wer noch einmal Westberliner Vorwende-Atmosphäre schnuppern möchte, hält sich an den
Zwiebelfisch, das
Diener oder die
Dicke Wirtin – Kneipen, die schon 1968 bei den rebellischen Studenten beliebt waren und sich (bis auf das Alter der Gäste) seitdem kaum verändert haben.
Friedrichshain Junge Menschen—insbesondere die zahlreichen zugezogenen Studenten—handeln Friedrichshain immer noch als Tipp. Nach der "Yuppisierung" anderer In-Bezirke wie Prenzlauer Berg gilt das alte Arbeiterviertel als einer der letzten Zufluchtsorte für die (links-)alternative Szene. Aber auch Touristen auf der Suche nach trendigen Bars, coolen Cafes und halblegalen Wohnzimmerlounges kommen hier auf ihre Kosten. Die meisten Lokalitäten befinden sich rund um die
Simon-Dach-Straße, den
Boxhagener Platz und die
Schreinerstraße. So rasant aber, wie Geheimtipps à la Friedrichshain in Berlin boomen, wird das Flair des Besonderen allerdings auch nachlassen.
Ganz oben auf der Liste der In-Places stehen die eingerichtete
Astro Bar und die Cocktail-Lounge im zweiten Stock der
Dachkammer. Die Nacht lässt man gern in der
Tagung ausklingen, einer Bar, vollgestopft mit ostdeutschen Polit-Devotionalien. Wer nach einer durchzechten Nacht sich noch für ein spätes Frühstück erwärmen kann, hält sich ans
Leander oder die
Apotheke.
Kreuzberg Ein Muss für traditionsbewusste Radikale. Einst war der Szenebezirks die Bastion der Punks und Anarchos, seit der Wende ist das linke Soziotop durchlässiger geworden und hat sich gewandelt. An
Oranienstraße und
Wiener Straße hängt noch ein Hauch von Revolution in der Luft, während im südwestlichen Teil des Bezirks, rund um die
Bergmannstraße, schicke Cafes und manch exklusives Restaurant um kaufkräftige Kundschaft werben.
Riehmers Hofgarten, das
Alte Zollhaus und das
Medici bieten allerbeste "Neue deutsche Küche", etwas behäbiger, aber ebenso schmackhaft kocht man im
Austria und im
Jolesch. Frankophile Menschen zieht es ins
Le Cochon Bourgeois, und wer glaubt, die Köstlichkeiten der modernen italienischen Küche zu kennen, sollte erst einmal das
Sale e tabacchi aufsuchen. Ganz nebenbei sind rund 180.000 türkische Immigranten in Kreuzberg beheimatet, und es geht die Kunde, der Imbiss-Stand am U-Bahnhof Schlesisches Tor verkaufe den besten Döner Kebap diesseits von Istanbul.
Nur ein paar Minuten Fußweg entfernt von den trostlosen Sozialbau-Kolossen am Kottbusser Tor reihen sich am Landwehrkanal etliche hervorragende Cafes das
Paul-Lincke-Ufer entlang. Hinsetzen (im Sommer in einen der behaglichen Vorgärten), entspannen und das geschäftige Kreuzberger Kiezleben beobachten - im
Cafe am Ufer oder im
Cafe Übersee ist das ein Genuss. Wenn es dunkel wird und das Ambiente ein wenig ausgefallener sein darf, wechselt man in die
Ankerklause auf der gegenüberliegenden Kanalseite.
Das legendär rebellische und trinkfeste Kreuzberg lebt weiter in Kneipen wie dem
Madonna oder dem
Intertank, während das schwule Publikum sich eher an das
Roses hält. Eine Prise schicker, aber immer noch sehr Kreuzberg-typisch sind das
Morena und das
Wiener Blut, beide höchst empfehlenswert. Ältere Semester, die noch mit Jazz statt Techno groß geworden sind, pilgern ins
Yorckschlösschen, eine geräumige Traditionskneipe, die jeden Sonntag zu Live-Sessions einlädt. Apropos Tradition: nichts Schöneres als eine laue Sommernacht im
Golgatha - Biergarten am Kreuzberg - darüber brauchen sich die Generationen nicht zu verständigen.
Mitte Seit etlichen Jahren das unbestrittene Zentrum des Berliner Nachtlebens - alle paar Schritte stolpert man über Bars, Cafes, Restaurants und Clubs. Zwar haben die Touristenscharen die Einheimischen inzwischen zahlenmäßig überrundet, aber angesichts der Fülle des Angebots rund um die
Oranienburger Straße muss niemand all zu lange suchen. Vom coolen
Cafe Orange bis zum ausgeflippten
Cafe Zapata im
Tacheles, für jeden Geschmack ist gesorgt. Weniger überlaufen und noch ein wenig authentischer sind das winzige
Cafe Ici und das
Hackbarth's in der nahe gelegenen Auguststraße oder aber das
Mittendrin in der Sophienstraße.
Die Gegend im Dunstkreis der
Hackeschen Höfe wuselt vor Berliner Ausgehern und Touristen. Beliebte Mittags-Treffpunkte sind das
Cafe Hackescher Hof und die Tapabar
Yosoy, abends wird es in der südamerikanischen Bar
Brazil voll. Echte Nachtmenschen halten sich an die
Cocktailbar Baal oder den
Sage Club. Gourmets dürfen feinste internationale Küche im
Borchardt oder im
Vau verkosten, während Liebhaber bodenständiger deutscher Küche in der
Stäv, in der
Volksgaststätte oder der
Letzten Instanz, Berlins ältestem Lokal, in ihrem Element sind.
Prenzlauer Berg Absolut en vogue! Insbesondere an warmen Sommertagen zieht der gründerzeitliche
Kollwitzplatz Touristentrauben wie ein Magnet an, die sich in den zahllosen Straßencafes und Restaurants rings um den baumbestandenen Platz niederlassen. Einheimische ziehen Kneipen und Bars wie das
Anita Wronski, das
Sowohl Als Auch, oder - bis in die Morgenstunden - die
Luxus Bar vor. Auch der
Prater ist mit seinem großartigen Biergarten ein beliebtes innerstädtisches "Ausflugsziel".
Herausragende Küche wird in "Prenzlberg" auch geboten. Los geht's mit dem Frühstücksbüffet im
Li(bi)do oder bei
Schall & Rauch, weiter mit den hervorragenden Antipasti bei
Il pane e le rose, den würzigen Currygerichten im
Mao Thai, herzhaften russischen Speisen und ebensolcher Livemusik im
Pasternak oder den kurdischen Spezialitäten
Miro, die man, der Sitte des Gastgebers entsprechend, auf bequemen Polstern hockend verzehrt. Um den kleinen Hunger kümmern sich Zarskes Gaststätte - mit der vielleicht besten Currywurst Berlins.
Schöneberg Längst kein In-Place mehr, aber immer noch sehr lebendig. Viele der Cafes und Bars in der näheren Umgebung des
Winterfeldtplatzes und der
Goltzstraße wurden noch in den Achtzigern eröffnet, als Schöneberg zu Westberlins absoluten Trend-Adressen zählte. Es gibt sie aber noch, die Kult-Stätten wie das
Cafe M und das
Mutter oder die
Green Door, hinter der fantastische Cocktails gezaubert werden.
Schöneberg ist andererseits unverändert das Herz der Schwulenszene Berlins, die sich gern in den zahllosen Bars und Clubs an
Motzstraße und
Fuggerstraße trifft.
Lenz die Bar ist eine Location für den frühen Abend,
Tom's Bar, der
Hafen und die
Connection oder
Begine für die späten Stunden.
Wer in Schöneberg essen gehen will, hat die Qual der Wahl. Viele Berliner kommen aus entfernteren Bezirken, um sich ein üppiges Frühstück im
Tomasa, im
April oder im
Montevideo zu gönnen. Feinschmecker schwören auf die klassische und moderne deutsche Küche sowie die prächtigen Weinkarten im
Bamberger Reiter und in
Fischers Restaurant. Wer etwas Besonderes sucht, sollte das
Cheban (großartige libanesische Gerichte) oder den
Storch (original Elsässer Küche) ausprobieren. Bei
Baharat und
Habibi gibt's köstliche Falafel zum Mitnehmen.
Tiergarten Der südliche Teil des Bezirks Tiergarten bietet teure, aber nicht unbedingt Aufsehen erregende Lokalitäten. Genau das richtige Ambiente für die Geschäftsleute, Politiker und Touristen, die in den Hotels rings um den Lützowplatz wohnen. Entsprechend dominieren hier auch Hotelbars und -restaurants die Gastronomie des Viertels. Absolutes Highlight für den Abend ist
Harry's New York Bar im
Grand Hotel Esplanade. Wer das Hotel doch verlässt, könnte die exquisite mediterrane Cuisine
Am Karlsbad ausprobieren. Die Alternative wäre ein Besuch bei Berlins High Society im
Paris-Moskau, ein First-Class-Restaurant an außergewöhnlichem Ort. Beschließen sollte man die Nacht auf jeden Fall mit einem Cocktail in der
Bar am Lützowplatz, Berlins Tempel des Trinkgenusses.
An einem warmen Sommerabend lohnt aber auch ein Spaziergang durch den lauschigen Tiergarten, zum
Cafe am Neuen See, einem der beliebtesten Biergärten der Stadt, oder zum nicht minder belebten
Schleusen Krug am Ufer des Landwehrkanals. Und einer echte Berliner Institution hat der Bezirk auch zu bieten: das
Cafe Einstein ein ebenso elegantes wie hochpreisiges Kaffeehaus im Stil der Zwanzigerjahre.
Wilmersdorf Obwohl der Bezirk im Großen und Ganzen als bieder und verschlafen gilt, pocht doch am
Ludwigkirchplatz ein geschäftiges Herz, mit Kneipen und Bars für die gutbetuchte Jugend. Sehen und gesehen werden ist die Devise im
Cafe Solo und im
Manzinis.
Jimmy's Diner offeriert eine vorzügliche Abendkarte, und für die späten Stunden stehen dem Flaneur die bodenständige
Berlin Bar offen. Wer dagegen am Rande eines Bummels auf dem Kurfürstendamm ein wenig stilvolle Erholung sucht, ist im
Cafe im Literaturhaus goldrichtig.