Attraktionen

Es gibt unendlich viele mögliche Routen für Spaziergänge in Toronto, und bei so vielen durch ihre eigene Geschichte und Gegenwart geprägten Stadtvierteln ist es schwierig einen Anfang zu finden. Doch ist es ratsam, sich eine Hauptattraktion auszuwählen und den Bezirk drum herum zu erkunden. So lernt man nicht nur die Sehenswürdigkeiten kennen, sondern gleich den Bezirk mit.

Royal Alexandra Theatre

Um sich auf Torontos Unterhaltungsbezirk einzustimmen, sollte man an der Ecke der Straßen King und John losgehen. Diese Gegend (die sich bis Simcoe zieht) wird als Mirvish Walkway oder Royal Alexandra Theatre bezeichnet und wurde nach Ed Mirvish und seinem Sohn benannt, die unglaubliche Beträge zur Restaurierung des Viertels aufwandten, sodass sich jetzt viele Theater und Restaurants zu Etablissements erster Klasse gewandelt haben. Ihr berühmtestes Projekt, das Royal Alexandra Theatre, entkam dem sicheren Abriss und ist nun zu einem Juwel unter den Unterhaltungsangeboten der Stadt geworden. Halt sollte man außerdem im englischen Pub Elephant and Castle machen mit Originalgerichten wie Bangers & Mash. Geht man ein kleines Stück weiter, kann man die Roy Thomson Hall auf der anderen Straßenseite mit ihrem grandiosen Äußeren und ihrer auf dem Kopf stehenden Pilzform aus Glas nicht übersehen. Auch das Innere dieser Veranstaltungshalle, welche einer der Lieblingsplätze der Toronto Symphony Orchestra und des Toronto Mendelssohn Choir ist, sieht genauso spektakulär aus: der leuchtende und ausgearbeitete Decor wird durch einwandfreie Akustik ergänzt. Den anstrengenden Sightseeing-Tag beendet man am besten bei Houston's on Adelaide. Das Restaurant ist nicht nur für die reichhaltige Auswahl an Steaks und Meeresfrüchten bekannt, sondern auch für die Piano Bar, in der man gemütlich eine Zigarre rauchen kann.

Toronto Dominion Centre

Geht man nach Osten, so findet man an der Ecke der Straßen King und Simcoe die Kirche St. Andrews Presbyterian Church. Die Kirche wurde 1876 erbaut und in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gerettet, als SunLife Tower über 4 Millionen CAD (3 Millionen EUR) zahlte, um über und unter der Kirche zu bauen. Die neu entdeckte, schottische, romanische Architektur stellt einen starken Anachronismus zu den umliegenden Wolkenkratzern aus Stahl und Glas dar.

Auf halber Strecke zwischen York und Bay Street kommt man am Standard Life Building vorbei, das neben dem grandiosen, aus fünf gigantischen Wolkenkratzern bestehenden Toronto Dominion Centre steht. Der in der Mitte der Gebäudegruppe stehende Toronto Dominion Tower – das Werk des berühmten, modernistischen Architekten Ludwig Mies van der Rohe – war der erste Wolkenkratzer im International Style, als er in den späten 60er Jahren gebaut wurde. Das Endprodukt war ein sorgfältig genau konstruiertes Kunstwerk, das, obwohl es nicht unbedingt optisch reizvoll war, den Akzent für die darauf folgende Architektur setzte. Ein einzigartiges Restauranterlebnis kann man danach bei C'est What genießen. Diese Restaurant mit Bar hat knapp 30 Lokalbiere zur Auswahl, Highlights der Speisekarte sind verschieden Currys und Lammburger.

Wenn man die Bay Street weiter Richtung Norden geht, trifft man auf das National Club Building, eine neo-georgianische Konstruktion, die 1874 erbaut wurde, um die Canada-First-Bewegung zu fördern – Patrioten, die gegen den Zusammenschluss mit den Vereinigten Staaten kämpften. Etwas weiter die Straße entlang befindet sich das Canada Permanent Building, eine historische Sehenswürdigkeit, die 1929 erbaut wurde. Den Art-Deco-Stil mit dem gewölbten Eingang und den aus Bronze gehauenen Aufzugstüren im Inneren muss man einfach gesehen haben. Zurück Richtung King Street und weiter im Osten steht die Canadian Imperial Bank of Commerce Building. Als das Gebäude mit 34 Stockwerken 1931 gebaut wurde, war es das höchste im „British Empire“. Seine neoromanische Architektur, schmucke, schmiedeeiserne Details und vergoldeter Stuck passen sogar zu dem modernen Hintergrund des Finanzbezirks der Stadt. Das ultimative Dinnererlebnis bekommt man ohne Zweifel im 360 - The Restaurant at the CN Tower. Das Menü ist auf kanadische Spezialitäten der deftigen Kategorie konzentriert mit u.a. Lamm, Schmorbraten, und Schweinekoteletts.

Design Exchange

Weiter nach Westen, rechts in der Wellington Street, kann man die alte Commercial Bank of Midland District finden, die jetzt Number Fifteen (Nummer Fünfzehn) genannt wird. Als ältester Bau in dieser Gegend wurde sie 1845 im klassischen, neo-griechischen Stil erbaut. Geht man die Straße Bay hinunter und hält sich südlich der Front Street, gelangt man an die alte Börse von Toronto, die mittlerweile zum Design Exchange geworden ist, wo die Arbeiten von einigen der besten Mode- und Grafikdesigner der Welt ausgestellt werden. Ein gutes Restaurant der Gegend ist Il Fornello. Zehn Filialen des Restaurants befinden sich in Toronto, das mehrmals zum besten der Stadt gewählt wurde.

In der Front Street steht der Bahnhof Union Station, der nach 12jähriger Bauzeit 1927 fertig gestellt wurde. Das Gebäude ist das Werk der Architekten Ross und MacDonald und wurde nach dem Vorbild der großen U.S. Bahnhöfe gebaut, inspiriert von den Basiliken des Alten Roms. Das massive, 250 Meter lange Gebäude kann mit wundervollen Säulen, schön gewölbten Decken und zierenden Kupferstichen in den Steinmauern aufwarten.

Wenn man nach dem Besuch des Unterhaltungs- und Finanzbezirks noch genug Kräfte übrig hat, kann man mit einer Runde durch Old Town of York weitermachen, wo man ein Gefühl für die vielfältige Geschichte von Toronto bekommt. Man sollte an der Ecke der Straßen Yonge und Wellington beginnen und nach Osten zum Gooderham Building gehen, welches durch den Brennereimogul George Gooderham finanziert wurde und aufgrund seiner dreieckigen Konstruktion auch als Flatiron Building bezeichnet wird. Das erste, was einem auffällt, ist das detailreiche und bunt bemalte Wandgemälde von Derek Besant auf der Seite des Gebäudes, welches das Perkins Building auf der anderen Straßenseite abbildet. Dinner auf Französisch mit kanadischem Einschlag bekommt man bei Le Papillon. Das geräumige Restaurant bietet Platz für 225 Personen. Eine Reservierung ist jedoch immer notwendig, denn das Restaurant wurde von der Toronto Sun fünf Jahre in Folge zum populärsten, französischen Restaurant der Stadt gewählt.

St. Lawrence Market

Wenn man in die Front Street abbiegt, fällt einem das Beardmore Building auf. Während des 19. Jahrhunderts war diese Gegend als Lagerhallen-Bezirk bekannt, und dieses Gebäude war eines der ersten, die gebaut wurden, um die geschäftigen Hafenbetriebe zu beherbergen. Weiter östlich von der Jarvis Street wimmelt es auf dem historischen St. Lawrence Market nur so vor Obst-, Gemüse-, Käse- und Fleischhändlern. Das 1844 erbaute Rathaus von Toronto stand bis 1904 an dieser Stelle, doch dann wurde die Fläche in einen öffentlichen Markt umgewandelt. Seit dieser Zeit ist das Gebäude vergrößert worden, aber die alte Rathausfassade ist immer noch erkennbar. Die Gegend um den St. Lawrence Market war einst das Zuhause von protestantischen, irischen Einwandern aus der Arbeiterschicht, die in den vielen umliegenden Fabriken und Lagerhallen angestellt waren. Heute ist sie ein modernes Viertel mit einer netten Mixtur von alt und neu.

St. James Cathedral

An der Ecke liegt die Trinity Street, eine schöne, alte Straße, in der sich das Enoch Turner Schoolhouse befindet, das älteste Schulgebäude der Stadt, in dem auch zuerst kostenlose Bildung angeboten wurde. Es wurde 1848 von Enoch Turner erbaut, einem ortsansässigen Brauereibesitzer, der viele der in dieser Gegend lebenden Leute beschäftigte. Ein paar Schritte weiter südlich steht die Kirche Little Trinity Church, die für Anglikaner aus diesem Viertel gebaut worden war, die sich die teuren Mieten für die Kirchenplätze in der St. James Cathedral nicht leisten konnten. Obwohl sie nicht so sensationell wie die anderen Kirchen der Stadt ist, verleiht ihr der einfache Tudor-Stil eine fast magische Wirkung.

Nördlich der King Street kann man die St James Anglican Cathedraleinfach nicht übersehen. Torontos erste anglikanische Kirche kann mit dem höchsten Kirchturm Kanadas und dem zweithöchsten in Amerika aufwarten. Die 1819 erbaute Kirche wurde bei einem Brand, der 1849 die ganze Stadt heimsuchte, zerstört. Sie wurde von dem Architekt Frederich Cumberland wiederaufgebaut, wobei er die Außenseite im gothischen Stil restaurierte.

Wenn man nun in Richtung Westen läuft und auf der Toronto Street Richtung Norden, gelangt man zu einem Gebäude, dass einem griechischen Tempel ähnelt. Hier bekommt man jedoch keine deftige griechische Küche, sondern leichtes Sushi serviert. Chefkoch des Hiro Sushi Restaurant, Hiro Yoshida, kombiniert dabei kulinarische Tradition mit Innovation.

Zurück auf der King Street steht zwischen Church und Leader Lane das prächtige Royal Meridien King Edward (Le), das von demselben Architekten entworfen wurde, der auch die urspüngliche Old City Hall und Massey Hallbetreute. Das Hotel ist nach wie vor eines der besten der Stadt und stellt weiterhin eine Luxusunterkunft für Geschäftsreisende und Touristen dar.

Wer seinen Füßen eine Pause gönnen möchte, der sollte bei Toronto Kayak & Canoe Adventures am Lakeshore Boulevard vorbeischauen. Hier bekommt man einen neuen Blick auf Toronto via Wasserweg.

Um den Spaziergang zu beenden, sollte man zur St James Cathedral zurückkehren und durch den Toronto Sculpture Garden gehen. Dort findet man französische Küche galore im La Maquette. Das Restaurant wurde zum romantischsten Restaurant der Stadt erkoren.

Wenn man die King Street weiter entlang geht bis zur Yonge Street Street, kommt man etwas weiter südlich zur Traders Bank. Dieses Gebäude mit 15 Stockwerken, welches 1905 gebaut wurde, mag heute zwergenhaft erscheinen, doch gebührt ihm die Auszeichnung, Torontos erster Wolkenkratzer zu sein. Ironischerweise versuchten die Architekten damals, es kleiner wirken zu lassen als es wirklich war, sodass es nicht zu sehr auffiel.

Queen Street West

Ein weiterer Tipp ist die Queen Street West zwischen der University und der Spadina Avenue: hier reihen sich Bars und Restaurants aneinander. Da der Bezirk etwas kommerzieller wurde, sind dei alternativen Clubs und Bars nach „West Queen West“ weiter gezogen (Spadina bis Bathurst). Die gehobenere Variante ist Yorkville, eine Handvoll Nobelrestaurants wie Sassafraz sowie einige exquisite Galerien reihen sich hier aneinander und verleihen dem Bezirk einen Flair Pariser Montmartres.

Walking Tours:

A Taste Of The World (+1 416 923 6813 / http://www.torontowalksbikes.com/index.html) Genova Tours (+1 416 367 0380 / http://billgenova.tripod.com/genovatours/)

Bus Tours:

Gray Line Sightseeing (+1 416 594 3310 / http://www.grayline.ca/tours/scripts/graylinelocations/locationsmain.asp?location=toronto) Hop-On Hop-Off City Tour (+1 800 594 3310 / http://www.grayline.ca/tours/pages/graylineca/graylineca_545_HopOnHopOffCity.asp) Olde Town Tours (+1 416 614 0999 / http://www.swiftrans.ca/)

Water Tours:

Toronto Tours (+1 416 869 1372 / http://www.torontotours.com/) Mariposa Cruise Line (+1 416 203 0178 / http://www.mariposacruises.com/) Toronto Kayak & Canoe Adventures (+1 416 536 2067 / http://www.paddlethehumber.com/)

Wcities

Toronto erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Toronto

Sponsoren-Links

"Toronto Urlaub - Sonderangebote bis zu 65% günstiger"
Super Last Minute Reisen für 7 Tage, 4 Sterne ab 149 EUR buchen.www.ab-in-den-urlaub.de
"Fliegen Sie billiger nach Toronto"
Aktuelle Flugangebote - weltweit. Buchen Sie bei uns online und fliegen Sie ab heute billiger: flyandfly.de.www.flyandfly.de
"Toronto Urlaub"
Tief Preise garantiert, bis zu 75% reduziert, Spare Zeit buche jetzt!www.HotelTravel.com
"Günstige Hotels in Toronto"
Bequem online reservieren und direkt im Hotel bezahlen.www.ehotel.de
So werden Sie Sponsor...
Copyright © 2009 Wcities
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien