Angefangen bei Little Italy bis zum geschäftigen Chinatown, von The Annex über Yonge Street bis nach Eglinton, von The Danforth bis zu The Beaches: die 'Torontonians' lieben das multikulturelle Mosaik, in dem sie zu Hause sind. Das tritt besonders klar zum Vorschein, wenn man die riesige Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten betrachtet, die Greater Toronto zu bieten hat: über 7 000 Restaurants, Cafes, Bistros, Selbstbedienungsrestaurants, Kneipen, Bars und sonstige Esslokale. Toronto hat einfach alles – von feurig-scharfem indischen Gerichten bei Kama Classical Indian Cuisine und leckeren Sawara Butteryaki bis zu dem feinen französischen Restaurant Arlequin mit seiner Entensülze, dem energiereichen Mittagessen bei Acqua, das ein angesagter Treffpunkt für Geschäftsleute und Berufstätige in der Innenstadt ist.
Little Italy
Little Italy liegt westlich der Yonge Street, zwischen der College Street und Dundas, und bietet sich als Ausgangspunkt für gastronomische Erkundungen an. Hier befinden sich zahllose italienische Ristorantes, wie z.B. die Giovanna Trattoria, Coco Lezzone und die Trattoria Giancarlo. Obwohl die Zeiten der karierten Tischdecken und Chianti mit Kerzen vorbei sind, bleibt immer noch die zackige Bedienung und das Essen, bei dem einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Doch komischerweise ist dies nicht der Ort, an dem man die beste Pizza bekommt. Die findet man ein paar Blöcke weiter im Osten in der Elm Street, wo in einem alten, viktorianischen Haus der Il Fornello (Der kleine Ofen) vor sich hin brutzelt. Die Hauptattraktion dort ist ein Holzofen, in dem Feinschmecker-Pizza nach den Wünschen der Kunden gebacken wird. Chinatown
Östlich der Spadina erstreckt sich von King Street bis zur College Street eines von Torontos Chinatowns - das echte. Hier kann man zwischen den wuchernden Geschäften, Juwelieren und Banken die beste asiatisch-beeinflusste Küche auf dem Kontinent finden: das kaiserliche Festmahl im Bright Pearl Seafood, dessen Eingang von majestätischen Löwen bewacht wird; die Red Cat Trading Company - der einzige Handel, der hier stattfindet ist ein voller Teller gegen einen leeren Magen; das Thai Princess mit seinen eifrig erklärenden Kellnern in Uniform; und das Pho Hung, ein sehr begehrtes vietnamesisches Restaurant, wo die Kundschaft doch tatsächlich Schlange steht, um hineinzukommen – genau wie bei einem Nachtclub!
Davisville
Wer nach vornehmer Küche und extravaganten Drinks außerhalb des Stadtkerns sucht, braucht nur die Yonge Street Richtung Eglinton weiterzugehen. Um diese Kreuzung zum Villenviertel herum haben sich einige der besten Weinbars und Speiselokale der Stadt angesiedelt – und als Sahnehäubchen kann man sich sogar ein bisschen die Sterne anschauen. Das North 44, der Centro Grill & Wine Bar und das Grano sind selbst unter der großen Konkurrenz herausragend: North 44 auf Grund der einfallsreichen Küche des Fünf-Sterne-Kochs Mark McEwan, Centro durch die große Anzahl Prominenter die hier verkehren sowie die ungewöhnliche Kombination von Sushi-Bar und italienischer Küche, und Grano weil es hier frisches Brot gibt, man seine Vorspeise aus einer Vitrine auswählen kann und weil es das Gefühl von Wärme und Freundlichkeit ausstrahlt.
Downtown
Torontos Stadtkern, der im Süden durch die Front Street und im Westen von der Bloor Street eingerahmt wird, ist zur Mittagszeit am geschäftigsten. Die zwischen den Straßen Bay und Jarvis liegende Gegend schließt den Geschäfts- und Unterhaltungsbezirk der Stadt ein. Die Geschäftsstellen von Shopsy's Deli in der Front und in der Yonge Street sind die richtige Adresse, wenn man den schnellen Hunger mit wenig Geld bekämpfen will. Es gibt Pastrami auf Roggenbrötchen, Cornedbeef auf Kaiserbrötchen, Roastbeef auf einem Zwiebelbrötchen und fast jede andere delikate Fleischkombination, die man sich vorstellen kann – die Krönung sind immer koschere Pickles.
Sportfans können sich kaum beschweren, wenn sie hier nach ihrem Lieblingsessen und der richtigen Umgebung suchen. In Toronto sind über ein halbes Dutzend oder sogar noch mehr professionelle Sport-Mannschaften zu Hause – von Hockey bis zu Lacrosse – und es gibt viele Lokale, in denen man zum Bier auch noch ein Sportevent im TV geboten bekommt. Ein guter Ausgangspunkt ist das Hard Rock Cafe im Rogers Centre. Sucht man eine entspannte Atmosphäre, kann man es bei Hoops Sports Bar & Grill versuchen. Die früher hektische Stimmung in dieser bei den Maple Leaf Gardens gelegenen Bar ist viel gemütlicher geworden, seit die Hockeymannschaft in das Air Canada Centre umgezogen ist. Und dann gibt es natürlich auch das Wayne Gretzky's in 99 Blue Jays Way.
Türkische Küche (A La Turka), russische Küche (Samovar Barmalay), serbische Küche (Skadarlija), die Küche des Mittleren Ostens (Free Times Cafe), mexikanische Küche (Blue Agave) und spanische Küche (Casa Barcelona) sind natürlich auch vertreten.
Für einen guten Ausblick lohnt 360 Degrees, das Restaurant im CN Tower, für Sehenswürdigkeiten Crocodile Rock am Donnerstag, Joe Rockhead's Rock Bottom Club oder das Jump Cafe, für ein gutes Bier Scotland Yard, für ein großes, saftiges, englisch gebratenes SteakCarman's Dining Club.
Toronto hat sich heute meilenweit von seinem einstigen Ruf als Steak-and-Kidney-Pie-Stadt mit eintönigem, billigem Essen entfernt. Die Kochschule im George Brown College bildet sogar Fünf-Sterne-Köche für den ganzen restlichen Kontinent aus und hat ihr eigenes Spitzenrestaurant, Siegfried's. Außerdem könnte ein einzelner Mensch wahrscheinlich Jahrzehnte damit verbringen, jedes Restaurant der Stadt auszuprobieren. Aber wenn man sich nach dem guten, althergebrachten Essen sehnt, sollte man es bei Elephant and Castle, Foster's On Elm oder Duke of Gloucester probieren. Dort gibt es den Steak-and Kidney-Pie (Pastete aus Steak und Leber) immer noch. Nur befindet er sich jetzt in großer kulinarischer Gesellschaft.
Erweiterte Web-Suche nach Toronto
Die besten Angebote im Preisvergleich: