Geschichte

Vancouver - Geschichtlicher Hintergrund

Diese junge Stadt, die jetzt Vancouver genannt wird, war einst eine dicht bewaldete Wildnis, die nur von den Ureinwohnern und wilden Tieren besiedelt war. Viele Ereignisse kamen zusammen, um die ehemals unberührte und wilde Umgebung in das blühende Kultur- und Geschäftszentrum zu verwandeln, das es heute ist. Dabei hat die Stadt ihre Naturschönheiten bewahrt, die jetzt um ein abwechslungsreiches urbanes Zentrum versammelt sind. Und man muß sich vorstellen, daß alles mit einer Handvoll von Abenteurern begann, die die unermesslichen Ressourcen und das gewaltige Potential dieser Region erkannten...

Vor der weissen Flut der Fisch-Menschen...

Als der britische Kundschafter, Kapitän James Cook, im Jahre 1778 erstmals hierher gelangte, verwechselten die Einwohner des Nootka-Sunds ihn und seine abgerissene Crew mit einer Bootsladung seltsam verwandelter Lachse. Was wirklich kein Wunder ist, denn die Ureinwohner hatten hier tausende von Jahren ungestört gelebt. Das milde Klima der Region, die Küstenlage und das ausgezeichnete Nahrungsangebot ermöglichten den Bewohnern über das ganze Jahr hinweg einen guten Lebensunterhalt. Viele von ihnen, einschliesslich der Musqueam, Kwantlen und Squamish, lebten und gediehen entlang der Küste des Burrard Inlet. Aber dann kamen die weissen europäischen Siedler, beanspruchten das Land für sich und beendeten Jahre harmonischen und relativ friedlichen Zusammenlebens.

Dann trafen sich eines Tages dieser britische Kerl und der spanische Eroberer...

Die Verwandlung der Stadt in das urbane Zentrum, das es heute ist, begann mit der Ankunft von Forschern auf der Suche nach der Nordwest-Passage, einer See-Route durch Nordamerika. 1791 passierte der spanische Seemann Jose Maria Narvaez unsere Gewässer, beschloss aber, nicht an Land zu gehen. Im Juni des folgenden Jahres erschienen zwei weitere Kundschafter. Englands Kapitän George Vancouver steuerte sein Schiff, die Slup H.M.S. Discovery, in die Burrard-Bucht und machte sich später daran, die Gewässer der Gegend zu kartographieren. Er tauschte Informationen mit dem spanischen Erforscher Dionisio Alcala Galiano aus, der Kapitän Vancouver die Karten der Region zeigte, die er bereits angefertigt hatte. Diese Kooperation zwischen Britannien und Spanien endete 1795, nachdem Spaniens Macht niederzugehen begann und die Briten die Kontrolle übernahmen. Der spanische Einfluß lebt jedoch immer noch weiter in Ortsnamen wie Dionisio, Galiano Island, Langara und der Strasse von Juan de Fuca.

Obwohl die Briten nun die Gegend kontrollierten, dauerte es bis 1808, bevor sie Simon Fraser schickten, um einen Handelsposten in der Region zu errichten. Der Pelzhandel, gefolgt von der Goldrausch-Manie, sollte das Land für immer verändern.

Ein paar ehrgeizige Siedler und ein geschwätziger Bar-Besitzer...

Die ankommenden Siedler lebten von Fisch, Holz, Pelz und Landwirtschaft. 1858 wurde Gold im Fraser River entdeckt, und innerhalb weniger Wochen waren 30,000 Amerikaner auf der Suche nach Reichtum in die Gegend geströmt. Die Briten fürchteten eine Übernahme durch die Amerikaner und erklärten das Festland zur britischen Kolonie, um so den Wohlstand unter ihrer Kontrolle zu halten. 1859 wurde New Westminster gegründet (einst Sapperton genannt, weil britische 'Sapper' [= Pioniere] hier stationiert waren) und zur Hauptstadt der Provinz erklärt.

Mittlerweile steuerte ein gesprächiger Gentleman namens John Deighton sein Kanu in die Burrard-Bucht und beschloss, aus der lokalen Industrie Kapital zu schlagen. Das Dorf, das er gründete, wurde schließlich nach ihm Gastown genannt; der Name abgeleitet vom Spitznamen des geschwätzigen Deighton: 'Gassy Jack' (Schwafel-Jack). Deighton eröffnete einen äusserst erfolgreichen Saloon, der hunderte durstiger Sägemühlenarbeiter und Goldsucher in der emporkommenden Stadt bediente. Gastown begann sich mit kleinen Läden und Dienstleistungsbetrieben zu füllen. Deighton war jedoch mehr als nur ein berüchtigter Saloon-Betreiber. Manche Historiker meinen, er sei der Gründervater von Vancouver gewesen, weil er an ihr Potential glaubte, lange bevor andere es taten.

Als die Bevölkerung wuchs, zogen die Leute heraus aus der Stadt in Bezirke, die heute als Burnaby und Delta bekannt sind. Die erste Zeitung ging 1861 in Druck, und das erste Krankenhaus wurde im darauffolgenden Jahr erbaut. 1865 kam die erste Telegraphenverbindung hierher, und die erste Nachricht, die auf ihren Drähten lief, war das Attentat auf US-Präsident Abraham Lincoln. Weitere städtische Produkte erschienen: Ein rudimentäres Post-System und ein Postkutschen-Betrieb als Verkehrsmittel. Weiträumiges Abholzen machte die Gegend bald zugänglicher.

Kanada konföderierte im Jahre 1867, und die drastischen Folgen dieses Ereignisses waren fast sofort in Vancouver zu spüren. Einer der wichtigsten Momente in der Geschichte der Stadt war die Erweiterung der Canadian Pacific Railway 1887. Die Eisenbahn reichte nun quer übers Land und brachte tausende von Menschen in die Gegend, die hier Geschäfte machten und sich niederliessen. Sprungartiges Wachstum begann, und die Bevölkerung wuchs innerhalb von vier Jahren von 400 auf 13,000.

Schwerer Anfang und vielversprechende Erneuerung....

Im Jahre 1886 wurde die Stadt Vancouver -Bevölkerung 1,000- offiziell gegründet. Zwei Monate später zerstörte der Grosse Brand von 1886, von starken Winden angetrieben, praktisch das gesamte Stadtzentrum innerhalb von 20 Minuten. Am gleichen Tag, nachdem der Rauch verzogen war und gerade mal ein halbes Dutzend Häuser stehengeblieben waren, fegten die Bürger von Vancouver die Asche weg und begannen mit dem Wiederaufbau. Gebäude, die damals errichtet wurden, stehen heute noch. Eine der bedeutsamsten Veränderungen, die das Feuer brachte, war die Verwandlung der Militär-Reserve der Stadt in den heute berühmten Stanley Park, die schöne Oase der Stadt.

Die Bevölkerung wuchs innerhalb der nächsten 10 Jahre um mehr als das doppelte, und der Boom begann ernsthaft im Jahr 1901. Die ersten Ausgaben des Hotel Vancouver und der Granville Street Bridge wurden gebaut, gleichzeitig mit der Einführung der elektrischen Straßenbahn, der Handelskammer, Konservenfabriken, Raffinerien und vier Tageszeitungen. Die Eröffnung des Panama-Kanals, die Reisen sowie Importe und Exporte von und nach Europa erleichterte, trieb das Wachstum des Hafens an, einem der schönsten natürlichen, ganzjährig geöffneten Häfen der Welt.

Übereifrige Bürgermeister, zwei Weltkriege, und die Canucks...

Um 1928 hatte die Bevölkerung des unteren Festlands mehr als 150,000 erreicht. Die wachsende Stadt wurde von vielen denkwürdigen Bürgermeistern regiert; nicht der geringste unter ihnen war Gerry McGreer. McGreer war ein enthusiastischer Politiker, der unter gewaltigem Wahlkampf-Donner in den 1930er Jahren ins Amt kam. Er versprach Glücksspiel, weisse Sklaverei, Korruption und andere Probleme auszuradieren, die den wohlhabenden Bewohnern der Stadt Sorgen machten. Er versprach das Unmögliche; es gelang ihm aber, das schöne Art Deco-Rathaus von Vancouver zu erbauen.

Die Weltwirtschafts-Krise forderte ihren Tribut von der Stadt, wie überall sonst auch. Leute standen Schlange an den Nahrungsmittelausgabe-Stellen, und viele Familien waren verarmt und hungrig. Es fand jedoch auch in den 30er Jahren ein gewisses Wachstum statt, beispielsweise die Gründung der Vancouver Art Gallery und die Eröffnung eines Stahlwerks in Burnaby.

Der Zweite Weltkrieg zog die Stadt aus ihrer ökonomischen Flaute heraus: Werften, Fabriken, Exportindustrie und Immobilienhandel erblühten. Alleinstehende Frauen kamen aus verschiedenen Teilen des Landes, um die Jobs der Soldaten in Übersee zu übernehmen, und viele liessen sich schliesslich in der Stadt nieder. Die Menschenrechte nahmen ebenfalls einen Aufschwung: Indische und chinesisch-kanadische Bürger erhielten 1947 endlich das provinzielle Wahlrecht. Japanische Kanadier und Ureinwohner mussten allerdings auf das gleiche Recht bis 1949 warten.

Die 50er Jahre waren eine Ära raschen Wachstums und Wohlstands, einschließlich der rasanten Entwicklung der Vorstädte Vancouvers. Die Bevölkerung schwoll bis 1961 auf 800,000 an. Die 60er Jahre sahen zahlreiche Ergänzungen zum physischen and kulturellen Portfolio der Stadt: Die B.C. Lions gewannen den Grey Cup der Canadian Football League, die Vancouver Canucks debütierten in der National Hockey League, und die Simon Fraser University, die Zweite Narrows Bridge, Freeway 401, das Weltklasse- Whistler Ski Resort, das Queen Elizabeth Theatre und der Grouse Mountain Skyride wurden gebaut.

Eine kurze, aber aufregende Geschichte für diese immer noch junge, großartige und kosmopolitische Stadt. Viele seltsame und wunderbare Ereignisse haben unseren städtischen Charakter geformt, von der lokalen Razzia auf die grösste LSD-Fabrik der Welt bis zu unserem neuentdeckten Ruf als 'Hollywood des Nordens'. Wechsel und Wachstum setzten sich durch das 20. Jahrhundert hindurch fort. Jetzt ist die Stadt die drittgrösste des Landes geworden, mit dem internationalen Ruf als eines der besten Reiseziele der Welt. Kulturelle Vielfalt, Weltklasse-Küche, alles gemischt in einem spektakulären städtischen Rahmen, machen Vancouver zu einem einmaligen Erlebnis.

Wcities

Vancouver erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Vancouver

Sponsoren-Links

"Vancouver Urlaub"
Tief Preise garantiert, bis zu 75% reduziert, Spare Zeit buche jetzt!www.HotelTravel.com
"Island Urlaub"
Top 5 Websites für Island Urlaub.www.5besten.com
"Vancouver Urlaub - Sonderangebote bis zu 65% günstiger"
Super Last Minute Reisen für 7 Tage, 4 Sterne ab 149 EUR buchen.www.ab-in-den-urlaub.de
"Reisen nach Vancouver - Winterurlaub in Kanada und USA"
Ski und Fun oder Abenteuerurlaub in Kanada, Alaska, USA.www.crd.de
So werden Sie Sponsor...
Copyright © 2009 Wcities
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien