Allgemeines

Die Weltstadt Sevilla hat das 21. Jahrhundert sehr gut vorbereitet begonnen. Ihre funktionelle und moderne Struktur entspricht heute dem, was von der Hauptstadt einer autonomen Region verlangt wird, ohne den historischen Stadtkern, der jahrhundertelang das Tor zur Neuen Welt darstellte, zu zerstören.

Das Sevilla von heute bringt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die neuen geschäftlichen und kommerziellen Tendenzen, die altertümliche Atmosphäre und die Eigentümlichkeit, die die Stadt so unverwechselbar macht, in perfekten Einklang. Gegenwärtig teilt sich Sevilla in vier große Einflussbereiche auf: der alte Stadtkern, das Gelände der Ausstellung von 1929, Triana und die Isla de la Cartuja.

Alter Stadtkern:

Dieser Stadtteil ist dank seines künstlerischen und architektonischen Reichtums der wichtigste Anziehungspunkt für Touristen. Hier befinden sich die Viertel Santa Cruz und die ‚Judería' (Judenviertel), El Arenal, die Alameda de Hercules und eine Zone, die auch als ‚Acrópolis' bekannt ist und so bedeutende Monumente wie die Kathedrale und die Giralda, die Reales Alcázares und das Rathaus bietet. Sie alle beherbergen in ihrem Inneren wertvolle Kunstschätze, darunter hauptsächlich Malereien und Skulpturen.

Der Arco del Postigo del Aceite trennt die ‚Acrópolis' vom Viertel El Arenal, wo sich die Stierkampfarena Maestranza und das Maestranza-Theater, seine bedeutendsten Wahrzeichen, befinden. Zu den Wahrzeichen gehören auch der Torre de la Plata, das Hospital de la Caridad und der berühmte Torre del Oro. Dieses Geschäftsviertel bietet viele kleine Läden und wird besonders von der so genannten ‚movida juvenil' (Nachtleben der Jugend) bevorzugt, die sich gerne in den Herbstmonaten in der Calle Adriano und im Frühling am linken Flussufer des Guadalquivirs trifft.

Die wunderhübschen Viertel Santa Cruz und Judería laden zu einem Spaziergang durch ihre engen Gässchen ein, über deren Dächer sich die Giralda erhebt. In dieser Zone ließen sich die Juden und Hebräer nach der Wiedereroberung der Stadt durch Fernando dem III. ‚El Santo' (der Heilige) nieder. Besonders sehenswert sind ihre Kirchen, viele im Mudejar-Stil und mit wunderschönen gotischen Bögen verziert.

Die Alameda de Hercules ist einer der beliebtesten Parks von Sevilla. Man sagt, Herkules gründete die Stadt. Diese Zone wird von ihrer jugendlichen und kulturellen Atmosphäre geprägt. Hier trifft man sich auch besonders gerne während des sevillanischen Karneval. Sonntags morgens wird sie zum Schauplatz des bekannten Mercadillo de la Alameda, eines Flohmarkts, auf dem man fast alles bekommt.

Gelände der Ausstellung von 1929:

In den 20er-Jahren durchlebte Sevilla eine Epoche des kulturellen Wiederaufschwungs, auch unter dem Namen Regionalismus bekannt, da zu diesem Zeitpunkt, angetrieben durch Blas Infante, das andalusische Bewusstsein auflebt. Es findet die iberoamerikanische Ausstellung von 1929 statt, die zum Auslöser für die Errichtung wunderschöner Gebäude wird. Der María-Luisa-Park wird zur grünen Lunge inmitten dieser Bauten.

Zu den im Stadtkern befindlichen Gebäuden aus dem 20. Jahrhundert gehören unter anderem der wunderschöne Palacio de San Telmo, Sitz der Universität von Sevilla (alte Tabakfabrik) und das luxuriöse Hotel Alfonso XIII, und nur ein paar Schritte weiter das ‚Casino de la Exposición' (Ausstellungskasino) und das Lope-de-Vega-Theater.

Im Parque de María Luisa (Maria-Luisa-Park) befinden sich die Plaza de España, die ‚Plaza de America' (Amerika-Platz) und eine Vielzahl anderer Pavillons, die für die Ausstellung von 1929 erbaut wurden. Dazu gehören unter anderem der königliche Pavillon, der Mudejar- und Domecq-Pavillon und die Pavillons von Chile, Uruguay (letztere dienen heute als Sitz von öffentlichen Einrichtungen) und Mexiko.

So wurden am Paseo de las Delicias und an der Avenida de la Palmera andere Pavillons lateinamerikanischer Länder errichtet. Hier finden sich zum Beispiel die Pavillons von Guatemala und Kuba. Letzterer ist einer der schönsten und heute Sitz der Regierungsabteilung der ‚Junta de Andalucía' (Regierung von Andalusien).

Triana:

Triana befindet sich am gegenüberliegenden Ufer des Flusses Guadalquivir und ist mit Sevilla durch mehrere Brücken, wie zum Beispiel die Brücke Isabel II, auch als ‚Puente de Triana' (Brücke von Triana) bekannt, verbunden.

In diesem Stadtviertel lebten früher die Fischer, und hier befanden sich ehemals die ‚Reales Almonas' (königliche Seifensiedereien), wo die berühmteste Seife der Welt hergestellt wurde. Die manuelle Keramikherstellung gehörte ebenfalls zu einer der großen Einkommensquellen des Viertels.

Viele Straßen von Triana gehören zu den bedeutendsten der Stadt, darunter zum Beispiel San Jacinto, Betis, Pureza und Castilla. Dieses Viertel versteht sich als sehr unabhängig vom Rest der Stadt. So spricht man auf der einen Seite von Triana und auf der anderen von Sevilla.

Es gibt hier eine Vielzahl an Kirchen und Kapellen (Triana hatte sogar mit der Kirche von Santa Ana eine von Sevilla unabhängige Kathedrale). Die Tradition der Laienbrüderschaft wird hier großgeschrieben und so verfügt Triana über bedeutende heilige Hermandades, wie La Estrella, San Gonzalo, La Esperanza de Triana, El Cachorro und La O, die in der Karwoche defilieren.

Dieses typische Viertel bietet zahlreiche Bars, wo man den bekannten ‚Pescaíto frito' (frittierter Fisch) probieren kann. Eines dieser Lokale ist der Kiosco de las Flores, eines der traditionsreichsten Restaurants in Sevilla.

Die Atmosphäre von Triana erinnert an ein typisches Stadtviertel im Sevilla der 30er und 40er-Jahre und hat nichts von der Vermassung und dem Gedränge der Großstädte der Gegenwart.

Isla de la Cartuja:

Gegen Ende der 80er-Jahre bestand die Isla de la Cartuja aus einem noch fast unberührten Gelände, auf dem sich lediglich das Kloster Santa María de las Cuevas, Heim der Kartäusermönche und alte Herstellungsstätte für Keramik des Marquis de Pickman, befand.

Mit der Weltausstellung von 1992 wurde das Gelände völlig umgestaltet. Es wurden Straßen gebaut und Gebäude errichtet, und die Isla de la Cartuja verwandelte sich in eine der modernsten Gegenden der Stadt. Viele bedeutende Unternehmen spekulieren heute darauf, sich hier niederzulassen. Und so befinden sich hier auch der Sitz der hochmodernen Ingenieurhochschule der Universität von Sevilla und auch einige private Fakultäten.

Das Gelände ist sehr weitläufig und lichtdurchflutet, was aber wiederum den Nachteil hat, dass man nicht gemütlich spazieren gehen kann, da eine Sehenswürdigkeit von der anderen sehr weit entfernt liegt.

In der Isla de la Cartuja befindet sich ebenfalls der Vergnügungspark Isla Mágica, der Park El Alamillo (ideal, um einen Tag in freier Natur zu verbringen), das ‚Centro de Alto Rendimiento' (Zentrum für Hochleistungssport), wo man rudern oder Kanu fahren kann und das nahezu majestätische Olympiastadion.

Darüber hinaus finden im Kloster Santa María de las Cuevas einige der wichtigsten Kunstausstellungen der Stadt statt. So wurde hier auch mit einer Ausstellung an ein Ereignis erinnert, das der vierhundertste Geburtstag des Malers Velázquez gewesen wäre.

Wcities

Sevilla erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Sevilla

Sponsoren-Links

"Top-Angebote an die Costa de la Luz"
Stiftung Warentest Gut (08/2006) - Pauschalreisen bei Opodo.www.opodo.de
"FerienWohnungen Sevilla"
Spezielle Lastminute Preisen Sevillas Zentrum und Altstadt.www.CitySiesta.com/sevilla
"Sevilla Reisen im Preisvergleich"
Last Minute Reisen vergleichen und unglaublich günstig buchen.www.preisvergleich.de
"sevilla reise"
Reise-Angebote - Hier buchen Sie günstiger! Best-Price-Garantie.TravelShop-24.net/reiseangebote
So werden Sie Sponsor...
Copyright © 2009 Wcities
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien