Attraktionen

Tour Eins: Union Square, Chinatown, North Beach Beginnen Sie Ihre Tour am Union Square, einem Karree voller Palmen, sauber gestutzter Büsche und Blumen im Zentrum des kommerziellen Downtown. Der Name des Platzes („Gewerkschaftsplatz“) stammt aus den Zeiten gewalttätiger Demonstrationen zur Unterstützung der Gewerkschaften, die hier im Jahre 1861 bei Aufkommen des Bürgerkrieges stattfanden. Im Zentrum des Parks erinnert das Dewey-Denkmal, eine knapp 30 Meter hohe Korinthsäule mit einer geflügelten Siegesstatue, an Admiral James Deweys Siege im spanisch-amerikanischen Krieg. Ganz gleich, in welche Richtung man hier schaut, man sieht noble Warenhäuser - das Neiman Marcus, Macy's und Saks Fifth Avenue, die alle den Platz säumen. Straßenbahnen rollen am Powell vorbei. In Richtung Osten, vor dem St Francis Hotel, geben die gehissten Fahnen davon Kenntnis, welche Staatsoberhäupter und anderen Honoratioren gerade in seinen VIP-Suiten verweilen.

Nachdem der Einkaufstrip erst einmal erledigt ist (rechnen Sie etwas mehr Zeit ein, denn Ihre Kinder werden auf einem Abstecher zum Spielzeugpalast F.A.O. Schwarz, vom Nieman's aus die Stockton Street herunter, bestehen), halten Sie sich auf dem Geary östlich in Richtung Grant Avenue. Biegen Sie rechts ab und besuchen Sie die Boutique Emporio Armani. Nach Betreten dieses imposanten Granitgebäudes, das früher — und völlig zu Recht — eine Bank war, können Sie Ihren Appetit nach der neuesten italienischen Modekleidung stillen. Zu Mittag ist das Emporio Armani Cafe zu empfehlen, selbst wenn man genau genommen ein Brooks Brothers-Typ ist.

Wenn Sie auf dem Grant von der Market Street bis zur Hälfte des nächsten Häuserblocks laufen, überqueren Sie die Maiden Lane, eine charmante Fußgängerpassage, die zwei Häuserkomplexe umfasst und von kostbaren Boutiquen und Galerien gesäumt wird. Maiden Lanes Anziehungskraft auf gehobene Ansprüche steht im Widerspruch zur Herkunft ihres Namens, denn in den Tagen der Barbary Coast sind hier Prostituierte ihrem Geschäft nachgegangen. Das Gebäude in der Maiden Lane Nr. 140 (zwischen Grant und Stockton) wurde von Frank Lloyd Wright entworfen. Man nimmt an, dass die geschwungene Rampe des Gebäudes eine Art Wegbereiter für Wrights Design des Guggenheim Museums ist. Die Cafes in der Maiden Lane sind nicht zu verfehlen, denn die Tische sind bis zur Straßenmitte hin aufgestellt. Wer im Armani nichts gegessen hat, sollte dies hier tun.

Laufen Sie auf dem Grant weiter zum Post. An der Ecke finden Sie Shreve & Co., San Franciscos stattliche, aber spießige Antwort auf das Tiffany's (das hiesige Tiffany & Co. weist in Richtung Union Square am Post). Hier machen wir einen kleinen Umweg — biegen sie am Post links ab und laufen Sie am Häuserblock entlang zum führenden Katalogversand-Geschäft für Tafel- und Küchengeschirr Williams-Sonoma, und besuchen Sie unbedingt das Gump's auf der anderen Straßenseite. Dieses Fachgeschäft führt eine hübsche und erlesene Geschenkkollektion. Besondere Spezialitäten von Gump's sind Kunstglas, asiatische Kunst und Antiquitäten. Lassen Sie sich nicht die Jadearbeiten entgehen, die Museumsqualität besitzen. Während der Weihnachtssaison ziehen die kunstvollen Schaufensterauslagen des Gump's Zehntausende von Leuten an.

Solange Sie inzwischen noch nicht bankrott sind, gehen Sie zum Grant zurück, biegen Sie links ab und laufen Sie an der überdimensionalen Banana Republic entlang und durch das Dragon's Gate.

Schon bald werden Sie die pagodenartigen Dächer und romantischen Ornamente bzw. Verzierungen sehen, die unmissverständlich darauf hindeuten, dass man in Chinatown ist. Während des Wiederaufbaus von San Francisco nach dem Erdbeben und Feuer von 1906 schlug die Chinatown Handelsgesellschaft vor, das Gebiet zu einer Touristenattraktion umzugestalten, um die Einschränkungen und Diskriminierungen gegenüber der chinesischen Bevölkerung zu lindern. Von 1906 bis Ende der 20-er Jahre wurden die Chinoiserie-Fassaden, so, wie sie heute zu sehen sind, entweder an den schon vorhandenen Gebäuden angebracht oder direkt für neue Gebäude geplant. Die Idee erwies sich als gelungen. Schon bald hatte das angenehm exotische New Chinatown sein früheres Image als Opium- und Lasterhöhle verloren. Hunderttausende Touristen begannen, Chinatown zu besuchen und darin Geld auszugeben, wie es auch heutzutage noch Millionen tun.

Wer sich Chinatown genauer ansehen möchte, sollte drei Häuserblöcke am Dragon's Gate vorbei zum Sacramento laufen, links abbiegen und dann einen halben Häuserblock bergauf zum Waverly Palace laufen, dem Schauplatz eines blutigen Kampfes zwischen chinesischen Tongs im Jahre 1879. Die Gebäude entlang dieser zwei Häuserzeilen langen Gasse zählen zu denen mit besonders kunstvoll und reich verzierten Fassaden in Chinatown. Wenn Sie hier am Abend entlang gehen, können Sie eventuell die Klänge chinesischer Musik hören, die aus dem über Ihnen gelegenen Tin How Temple ertönen. Der Tempel ist für die Öffentlichkeit täglich bis 16.00 Uhr geöffnet.

Biegen Sie an der Washington Street, wo der Waverly Place endet, links ab und laufen sie die paar Meter bis zur Ross Alley hinauf, die einstmals mit ihren 22 Spielhöhlen als die "Straße der Spieler" bezeichnet wurde. Sollten Sie auf dem Rückweg zur Washington wieder Hunger bekommen haben, dann halten Sie am Sam Woh an. Sam Woh war die berüchtigte Domäne des verstorbenen Chefkellners Edsel Ford Fong, der seine Gäste gelegentlich mit den barschen Worten, sich zu setzen und den Mund zu halten, begrüßte und einschüchterte! Ein ähnlich unangenehmer Service auf diese traditionelle Weise erwartet den Gast auch heute noch. Das Essen ist nicht gerade überwältigend, aber die Einheimischen kommen gern hierher, ganz einfach wegen der Beschimpfungen.

Laufen Sie den Berg hinunter zur Grant Avenue zurück. Von der Ecke aus kann man die Washington hinunter den Portsmouth Square sehen, das kulturelle Zentrum von Chinatown.

Laufen Sie am Grant entlang zum Pazifik. Auf dem Weg hören Sie Hunderte von Unterhaltungen auf Kantonesisch, und Sie nehmen den Duft Dutzender chinesischer Bäckereien wahr. In den Fischgeschäften werden Sie in übervollen Behältern Fisch, Frösche und andere lebende Tiere erblicken, die auf ihre Auswahl durch kritische Käufer warten. Wenn Sie nicht eben im Sam Who gegessen (und nach dem Anblick der Frösche noch Appetit) haben, dann laufen Sie am Pazifik zum Asia Garden für Dim Sum. Dort finden Sie einen höhlenartigen Gastraum, in dem zwei Dutzend Frauen Karren mit Dim Sum schieben. Dim Sum sind gemischte kloßähnliche Delikatessen, für die man pro Teller bezahlt.

Biegen Sie am Broadway rechts ab und gehen Sie dann wieder nach rechts in die Columbus Avenue. Nach wenigen Schritten gelangen Sie in das Büchergeschäft City Lights Bookstore des Poeten Lawrence Ferlinghetti, eine ‚Gedenkstätte' der Beat-Kultur. Im Geschäft finden Sie eine Sammlung von Literatur, Lyrik und Avant-garde Theorien und Kritiken, von denen einige unter der Marke City Lights veröffentlicht sind, die man nirgendwo sonst zu kaufen bekommt. Vesuvio's Bar, auf der anderen Seite der Kenneth Rexroth Alley, das Tosca Cafe gegenüber Columbus und das Cafe Trieste gegenüber des Broadway auf der Grant Avenue, sind frühere Beattreffs. Alle davon können behaupten, schon mindestens einmal Jack Kerouac, Allen Ginsburg oder andere Beat-Koryphäen hinausgeworfen zu haben.

Gehen Sie auf dem Columbus über den Broadway an vielen Cafes, Trattorias und Delikatessläden vorbei, die das Herz des italienischen North Beach bilden. Machen Sie Pause und genießen Sie einen Espresso! Beim Überqueren der Green Street werden Sie auf den Straßenschildern die Worte "Beach Blanket Babylon Boulevard" bemerken. Sie stehen zu Ehren der lustigen und farbenfrohen Revue, die scheinbar schon immer am Häuserblock des Club Fugazi gespielt hat.

Gehen Sie am Columbus und Union Square durch den Washington Square Park zur Church of Sts Peter and Paul, dem Ort von Joe diMaggio's erster Hochzeit mit Starlet Dorothy Arnold, und auch der Stätte seiner Beerdigung. Selbst wenn Sie kein Baseballfan sind, ist die graziöse Kirche unbedingt einen Besuch wert.

Wenn Sie glauben, es sei Zeit für einen Snack, und Ihre seelische Verfassung ist italienisch ausgerichtet (was Sie inzwischen sein sollte), dann gehen Sie geradewegs in die Bäckerei ‚Liguria' die Straße am Filbert und Stockton hinauf. Hier wird Focaccia (ein Pizzabrot) verkauft. Wählen Sie ein Tomaten-, Zwiebel- oder einfaches Brot aus, das anschließend vom Besitzer in Papier verpackt und mit einem Band zugeschnürt wird.

Den Anstieg zum Coit Tower heben wir uns für die nächste Tour auf. Nehmen Sie also Ihre Focaccia und schlendern Sie den Filbert für einen kleinen Einkaufsbummel unter den wundervoll verrückten und erlesenen Geschäften der Upper Grant Avenue entlang. Machen Sie im Quantity Postcards Halt und sehen Sie sich einmal die unglaublich bizarre Kollektion von Postkarten und Kuriositäten an.

Tour Zwei: Telegraph Hill und Coit Tower Wir beginnen diese Tour an der Ecke von Union und Stockton. Wer sich vor dem steilen Anstieg zum Coit Tower fürchtet, sollte auf den Bus Nr. 39 warten. Wenn Sie sich in guter Verfassung fühlen, dann beginnen Sie Ihren Fußmarsch am Stockton (wenn Sie möchten, mit einem Halt an der Bäckerei ‚Liguria', oder gegenüber am Mama's) und biegen Sie auf dem Filbert rechts ab. Auf der Grant Avenue heißt es, links abzubiegen und den steilen Berg nach Greenwich hinaufzukraxeln. Biegen Sie in Greenwich rechts ab, gehen Sie den Berg hinauf und nehmen Sie die um den Palmengarten führenden Stufen oben in der Straße zum Coit Tower Boulevard. Machen Sie eine Pause, um Atem zu schöpfen.

Überqueren Sie vorsichtig die Straße (hier gibt es keinen Fußgängerüberweg) und gehen Sie auf der anderen Seite die Felsenstufen hinauf. Folgen Sie dem Pfad am Pioneer Park entlang zum Coit Tower. Nachdem Sie auf ihre Freunde, die den Bus genommen haben, gestoßen sind, wandern Sie ein wenig in der Parkpiazza herum und genießen das spektakuläre Panorama vom Nob Hill über das Goldene Tor, Alcatraz und die East Bay in Richtung San Jose und nach Süden. Die große Statue von Christopher Columbus in der Mitte der Piazza steht an einer Stelle, an der mechanisch betätigte Signalflaggen einst den Schiffen in der Bucht Signale sendeten - daher der Name Telegraph Hill.

Der Coit Tower wurde 1932 als Teil des Vermächtnisses von Lillie Hitchcock Coit und zum Gedenken an ihre geliebten Feuerwehrleute von San Francisco eingeweiht. Nachdem sie als Kind von den Männern der Knickerbocker Company No. 5 aus einem brennenden Gebäude gerettet wurde, entwickelte die wilde und unbezähmbare Coit eine unverbrüchliche Zuneigung zu Feuerwehrleuten. Oft fuhr sie mit ihnen zu den an der Barbary Coast von San Francisco häufig auftretenden Brandstätten - mit im Winde wehenden Haar, während sie sich an der Feuerwehr festhielt.

Der 63 Meter hohe Turm auf dem 66 Meter hohen Berg ist praktisch von jedem Punkt der Bay aus sichtbar. Er wurde im Art deco Stil von demselben Architekten entworfen, der auch die City Hall und das Opernhaus geschaffen hat. Bis zum heutigen Tag wird jedoch heiß debattiert, ob der Coit Tower beabsichtigt oder durch Zufall wie ein Feuerwehrschlauch aussieht.

Das Foyer enthält restaurierte Wandbilder, die unter der Schirmherrschaft von Roosevelts ‚Works Progress Administration' geschaffen wurden. Sie stellen die industrielle, landwirtschaftliche und kulturelle Geschichte Kaliforniens dar. Die unter der Aufsicht von Maler Diego Rivera kreierten Bilder sind Meisterwerke der gesellschaftlich-realistischen Schule. (Sehen Sie mal, ob Sie am Zeitungsstand auf einem der Bilder 'The Daily Worker' und andere linksgerichtete Publikationen entdecken können.) Die Fahrstuhlfahrt zur Turmspitze kostet USD 3. Oben angelangt, hat man einen noch besseren Panoramablick auf San Francisco und seine Umgebung, z.B. auf den Finanzbezirk und den Union Square.

Wenn Sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, laufen Sie zurück zum Coit Tower Boulevard, zur Filbert Street und die Filbert Steps hinauf. Die Stufen an der östlich gelegenen Seite des Telegraph Hill wurden angelegt, als große Teile des Berges weggesprengt und zur Geländeauffüllung für ein Gebiet verwendet wurden, das jetzt einen großen Teil des Embarcadero, des Finanzbezirks und des Fisherman's Wharf ausmacht. Im Frühjahr und Sommer zieren hübsche Chrysanthemenbüsche die oberen Filbert Steps. Überqueren Sie die Montgomery Street und legen Sie vor dem Wohngebäude in der 1360 Montgomery eine kurze Pause ein. Sein stattliches Art deco Basrelief erinnert an die Golden Gate International Exposition von 1939/40. Dieses Gebäude ist mindestens in zwei Filmen zu sehen: dem Bogart-Bacall Klassiker "Dark Passage" und dem jüngeren "Nine Months", den man allerdings vergessen kann.

Gehen Sie die Stufen auf den Boardwalk (einen Bohlenweg) der Grace Marchand Gardens hinunter, zu einer der bezauberndsten Berglandschaftsarchitekturen der Welt. Aus einem moosbewachsenen Hang sprießt eine Fülle von Blumen hervor. Ein Schwarm südamerikanischer Papageien, die von einer Gruppe domestizierter Flüchtlinge abstammen und hier nicht so richtig hinpassen, stoßen von den Bäumen herunter schrille Schreie aus. Einheimische Katzen schauen mit Interesse zu, besonders dann, wenn die Papageien berauscht sind, weil sie gegärte Beeren gefressen haben.

Links sind schindelverkleidete Cottages zu sehen, die von Schiffskapitänen im 19. Jahrhundert gebaut wurden. Schlendern Sie den winzigen Darrell Place oder die Napier Lane, eine Perle der Stadt, herunter. Die Filbert Steps am unwegsamen Fuß des Berges sind inzwischen aus Stahl und Beton. Sie sind schließlich in der Sansome Street auf Meereshöhe angelangt, nur wenige Meter vom Studio in der Green Street entfernt, in dem Philo Farnsworth das Fernsehen erfunden hat. Biegen Sie nach rechts ab und laufen Sie an zwei Häuserblöcken entlang zum Green, wo Sie rechts die Gedenktafel finden, die an seine Errungenschaft erinnert. Gehen Sie dann auf dem Green östlich zum Levi Plaza, dem Hauptgeschäftssitz der Levi-Strauss Corporation. Gönnen Sie sich ein Mittagessen oder Abendessen im Il Fornaio, einem der besseren italienischen Restaurants der Stadt.

Tour Drei: SoMa, SF MOMA, Yerba Buena Center, Metreon Beginnen Sie Ihre Tour in dem interessanten und dynamischen neuen Gebiet südlich der Market Street am San Francisco Museum of Modern Art (151 Third Street, mittwochs geschlossen). Der gestreifte Zylinder des 1995 nach einem Entwurf des Schweizer Architekten Mario Botta gebauten Museums ist zu einem Markstein der Region geworden. Innen ist es sogar noch interessanter als außen: Schwindelerregende Laufstege führen den Museumsbesucher in Licht und Raum durch das Herz seiner gewagten Studie und sind mindestens genau so bemerkenswert, wie die Dauerausstellung des Museums. Eine starke Seite von San Franciscos MOMA sind seine Fotografiebestände, bedeutende Arbeiten von Ansel Adams, Carier-Bresson und Stieglitz lassen diese Fotokollektion eine der bedeutendsten im Land werden. Die zeitweiligen Ausstellungen, wie beispielsweise die riesige Calder-Retrospektive von 1998, ziehen ungeheure Menschenmengen an. Wer nach San Francisco gekommen ist, um an einer Konferenz oder einer anderen Veranstaltung im Moscone Center teilzunehmen, findet dieses gleich um die Ecke.

Über dem Moscone Center, dessen Geschäftsbereiche unterirdisch liegen, befindet sich der erfolgreiche Yerba Buena Center Komplex. Auf dem Moscone Center North liegen die über zwei Hektar großen Yerba Buena Gardens. Eine große, wunderhübsch arrangierte Kollektion von Pflanzen aus allen Teilen der Welt führt zu einem reflektierenden Becken, dessen Wasser wiederum in einen Wasserfall über das darunter liegende Martin Luther King-Denkmal fließt. Das angrenzende Yerba Buena Center für Kunst enthält eine zweigeschossige Galerie mit wechselnden Ausstellungen, auf denen häufig Multimedia-Arbeiten oder große, bewegliche Skulpturen gezeigt werden, und auch einen Filmvorführungsraum, in dem ein abwechslungsreiches Programm von experimentellen und Dokumentarfilmen läuft. Im Yerba Buena Center für das Kunsttheater werden Jazzmusik gespielt und andere Musik- und Theaterstücke aufgeführt.

Das Yerba Buena Center verläuft über die Howard Street und das Moscone Center South und hat eine Menge zu bieten, wenn Sie Kinder im Schlepptau haben. Im nagelneuen Yerba Buena Ice Skating and Bowling Center kann man das ganze Jahr über in einem ansehnlichen und luftigen Gebäude Schlittschuh laufen. Seine Glaswand gestattet den Blick auf die Hochhäuser des Stadtzentrums. Schlittschuh laufen für die Öffentlichkeit, Eiskunstlauf-Unterricht sowie Training und Spiele der Eishockeyligen wechseln sich tagsüber ab. Wer keine eigenen Schlittschuhe hat, kann hier welche ausleihen. Außerdem gibt es hier eine gemütliche und familienfreundliche Bowlingbahn, die viel Spaß verspricht. Nebenan liegt das Zeum, ein phantasievolles technisches Museum für Kinder, in dem Kinder selbst Videos produzieren und mehr über das Neuland der Computerwissenschaft erfahren können. Vor dem Zeum dreht eine antikes, aus dem Golden Gate Park gerettetes Karussell in einer Glaskuppel über der Howard Street fröhlich seine Runden.

Auf der anderen Seite der Howard Street können Sie die Rückseite des eindrucksvollen Metreon sehen, Sonys viergeschossigen Unterhaltungs-Megalithen. Das in derselben Farbe wie einer der Sony Vaio Computer gehaltene Gebäude, aber bedeutend größer und eckiger, bietet u.a.: 16 Kinosäle, zu denen auch ein IMAX-Kino gehört (alle mit steil ansteigendem Zuschauerraum und viel Beinfreiheit), Attraktionen für Kinder auf der Grundlage von Maurice Sendaks "Where the Wild Things Are" und Peter MacCaulays "The Way Things Work", einen erstklassigen Gaststättenhof, in dem einige der besseren Restaurants der Stadt vertreten sind, einen H.E.A.R. CD-Shop (komplett mit Kopfhörern ausgestatteten Stationen) und natürlich das Sonystyle, ein Sony Geschäft.

Fotofans sollten am Metreon / Yerba Buena Center die Straße überqueren und zum Ansel Adams Photography Center in der 250 Fourth Street gehen, das noch im Laufe dieses Jahres eröffnet wird. In der Zwischenzeit bietet das Cartoon Art Museum, in der 814 Mission einen echten Ersatz.

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