Allgemeines

Die Vielfalt der Gebiete San Franciscos macht nur einen Teil seines gewaltigen Charmes aus. Mit seinen lediglich 127 Quadratkilometern Fläche ist San Francisco relativ klein, doch sein bergiges Terrain und die extrem unterschiedlichen Wohngebiete verleihen der Stadt einen stärkeren territorialen Individualismus, als es bei Städten von fünffachem Ausmaß der Fall ist. Als Ergebnis dessen können seine Sehenswürdigkeiten, der Geräuschpegel, die Vorlieben seiner Einwohner und selbst sein Klima innerhalb eines einzigen Wohnblocks variieren.

Die Castro Street und Noe Valley Das Zentrum der Gay-Szene und Gay-Kultur von San Francisco. Im Geschäftsgebiet um die 18th Street und Castro sind Bars, Tanzgaststätten, gute Restaurants und einzigartige Geschäfte zu finden. Solch reges Treiben wie in der Castro, besonders an Wochenenden, findet man sonst nirgendwo in der Stadt. Auf bestimmten Veranstaltungen treten hier die Sisters of Perpetual Indulgence auf (eigentlich nur Männer in Nonnenkostümen), und glauben Sie uns — hier muss man unbedingt am Halloween (Abend vor Allerheiligen) sein. Wer außergewöhnliche viktorianische Häuser sehen möchte, braucht nur von der Castro zur Liberty Street gehen. Über dem Berg liegen Noe Valley und sein Haupteinkaufszentrum, die 24th Street. Das attraktive und relativ ruhige Noe Valley hat genügend Nobelrestaurants und Delikatessläden, um es zu einem kultivierten Gebiet zu machen, aber nicht zu viele chromglitzernde Bars und italienische Boutiquen, um es spießig werden zu lassen.

Chinatown In ungefähr 24 quadratischen Blöcken von Chinatown leben etwa 80.000 Chinesen. Damit ist dieses Gebiet die höchste Konzentration chinesischer Einwohner außerhalb Asiens. Zugleich ist diese Region diejenige mit der größten Bevölkerungsdichte in San Francisco. Fahren ist hier so gut wie unmöglich, laufen Sie. Dafür werden Sie mit den Sehenswürdigkeiten, den Klängen und den Düften dieser pulsierenden, und in vielerlei Hinsicht autonomen Kommune reich belohnt. Die Grant Avenue ist das dekorative Vorzeigestück von Chinatown. Schauen Sie sich nur einmal die reich verzierten Chinoiserie-Fassaden der Gebäude an, und genießen Sie die Stockton Street, wo sich das wirkliche Geschäftsleben abspielt. Probieren Sie unbedingt Dim Sum zum Mittag, und wählen Sie Ihr Abendessen aus, während es noch putzmunter herumschwimmt!

Civic Center und Hayes Valley Diese Region ist das Verwaltungs- und Kulturzentrum von San Francisco. Prächtige Gebäude der schöngeistigen Künste, wie das Opernhaus und die renovierte City Hall mit ihrer Kuppel tolerieren die Louise M. Davies Symphony Hall und die elegante Hauptzweigstelle der öffentlichen Bibliothek, beides architektonische Neulinge. In der Nähe bietet das Hayes Valley neben edlen Restaurants und Bars für Konzertbesucher, die nach dem Besuch der Symphony einen Drink zu sich nehmen möchten, auch geschmackvoll und kreativ eingerichtete Bekleidungs- und Geschenkboutiquen. Nächtliche Wanderungen in andere Richtungen als nach Norden (auf dem Van Ness) werden nicht empfohlen.

Cow Hollow: Union Street Die liebenswürdigsten, imposantesten Häuser von Cow Hollow (Cow Hollow bedeutet so viel wie Kuhsenke oder Kuhniederung und heißt so, weil hier früher Rinder geweidet haben) schmiegen sich an Presidio, wo die Pacific Heights in die Marina eintauchen. Spektakuläre Aussichten sind hier die Norm. Spießbürgerliche, ledige Yuppies — entweder wohlhabend oder auf dem besten Weg dazu — sind zuhauf im Balboa Cafe, im Sushi Chardonnay und anderen Bars und Restaurants in der Fillmore und Union Street zu finden. Wer Kleidung sucht, kann problemlos einen ganzen Tag (und Tausende Dollars) in den ‚ach-so-geschmackvollen' Boutiquen der Union Street verplempern.

Downtown: Union Square Der Union Square ist das Herz von San Franciscos geschäftigem und stilvollem Downtown-Einkaufsbezirk und zugleich die höchste Konzentration von Nobelgeschäften westlich von New Yorks Fifth Avenue. Vornehme Warenhäuser, wie das Neiman Marcus, säumen den aus einem Gebäudeblock bestehenden, quadratischen Einkaufspark. Hunderte anderer exklusiver Geschäfte und Boutiquen liegen innerhalb eines Radius von drei Blöcken des Platzes. Wer bis zur Erschöpfung eingekauft hat, kann sich beispielsweise auf den Freisitzen eines Cafes in der winzigen Maiden Lane wieder erholen und seine Seele in einer der zahlreichen Kunstgalerien in der Sutter und der Geary Street regenerieren. Hier hat auch das bescheidene Theaterviertel von San Francisco seinen Sitz.

Der Finanzbezirk und das Embarcadero "Die Wall Street des Westens": Die Bank of America, Charles Schwab und die Transamerica Corporation (in ihrem markanten 48-Geschosser Pyramid) zählen zu den vielen Banken und Konzernen, die hier ihren Hauptgeschäftssitz haben. Voller Leben von 9.00 bis 17.00 Uhr, totenstill danach. Im Embarcadero Center findet man gastronomische Einrichtungen, Geschäfte, ein Künstlerkino und einen Fitnessclub. An der ausladenden Justin Herman Plaza wird die berühmte ‚Critical Mass' Radveranstaltung gestartet, und hier feiert man richtig Silvester! Das Embarcadero selbst liegt kilometerweit an der Bay, zu beiden Seiten des imposanten Fährhafengebäudes, das nach dem Kathedralenturm in Sevilla (Spanien) modelliert wurde.

Fisherman's Wharf, Ghirardelli Square und Aquatic Park Einst das blühende Zentrum von San Franciscos Fischereigewerbe. Zwar legen immer noch viele Fischerboote am Wharf an, der Fisherman's Wharf von heute ist jedoch eher eine Touristenattraktion. Das Pier 39 ist interessant aufgrund der lauten, aber reizenden Seelöwen-Kolonie, die neben dem Jachthafen zu finden ist. Zum Aquatic Park gehören ein Strand (von unterschiedlicher Qualität) und eine lange Pier, die sich spiralförmig bis weit in die Bay hinaus zieht. Alten Seebären werden die nebenan liegende Hyde Street Pier, wo die hohe Balclutha und andere historische Schiffe auf Dock liegen, und das Meereskundemuseum gefallen. Der Ghirardelli Square, ein von der Schokoladenherstellung zum Einkaufs- und Restaurantkomplex umgewandelter Platz, bietet gehobenere gastronomische Einrichtungen der Stadt und phantastische Aussichten. Genau das Richtige für einen Abendspaziergang.

Der Golden Gate Park Mit seinen rund 400 Hektar Gärten, Wiesen, Seen, Golfplätzen, Bogenschieß-Anlagen und international anerkannten Museen für Kunst- und Naturwissenschaften bietet der Golden Gate Park Besuchern und Einheimischen schier endlose Möglichkeiten zur Erholung.

Das M.H deYoung Memorial Museum, das bemerkenswerte Asian Art Museum (Museum für asiatische Kunst) und die California Academy of Sciences (Akademie der Wissenschaften) sind die bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten in diesem Park. Wie auch der San Francisco Zoo und der Japanese Tea Garden (Japanische Teegarten) ziehen sie jährlich Millionen von Besuchern an. Der westliche Rand des Parks, der Ocean Beach, ist zwar zum Baden weniger geeignet, zieht dafür aber mit seinen rauhen, eisig kalten und unberechenbaren Wellen den hartgesottenen Surfer an.

Lower Haight Das häufig als Lower Haight bezeichnete Gebiet um Haight und Fillmore vermittelt eher den Eindruck eines Künstlerviertels und ist weniger zwielichtig als das westlich angrenzende Haight Ashbury. Nationalitätengaststätten, unprätentiöse Cafes und private Büchergeschäfte schießen in diesem Gebiet wie Pilze aus dem Boden, das bis sage und schreibe zu Beginn der 90-er Jahre noch als gefährlich galt. Die von Jugendlichen bestimmte Straßenszene ist besonders abends und an den Wochenenden lebendig. Sehr populär ist auch die Haight Ashbury Street Fair.

Nob Hill und Russian Hill Am unglaublich steilen Nob Hill haben früher kalifornische Industrielle fabelhafte Villen gebaut, die auf den Rest von San Francisco herabschauten. Heutzutage ist davon nur noch die imposante Flood Mansion übrig — inzwischen der Pacific Union Club. Die Fünfsterne-Hotels dieses Gebietes tragen die Namen anderer Nob Hill Anlieger: Mark Hopkins, Stanford Court und Huntington. Dem Huntington Park gegenüber liegt die Grace Cathedral, eine dreiviertel große Replik des Notre Dame in Paris. Neben Nob Hill liegt Russian Hill, von wo aus San Franciscos Reiche einen phantastischen Ausblick über die Bay genießen. Hier ist die "kurvenreichste Straße der Welt zu finden", die sich serpentinenförmig den Berg zu den 1.000 Blöcken des Lombard hinunterwindet. Der dichte Verkehr lässt im Prinzip nur eine Alternative zu: Laufen!

North Beach und Telegraph Hill Die Cafe-Kultur von San Francisco und Höhepunkt seines Nachtlebens. Der ursprünglich von Italienern besiedelte North Beach wurde zu einem Magneten für Texter und Poeten der Beat-Generation der 50-er Jahre. City Lights Bookstore als auch die Cafes und Geschäfte in der oberen Grant Avenue strahlen immer noch die Beatnik-Funkiness aus. Eine neue Welle unternehmerischer Italiener hat den aufregenden, neuen Restaurants entlang der Columbus Avenue einen römischen Stil verliehen. Am Broadway werden Touristen und Matrosen auch heutzutage noch von Ausrufern in charmant-zweifelhafte Stripbars gezogen. Schindelverkleidete Cottages von Schiffskapitänen und bemooste Blumengärten scheinen von den Kliffs des Telegraph Hill herab in der Luft zu baumeln. Coit Tower bietet in einer Höhe von rund 70 Metern ein unvergessliches Panorama vom Berggipfel. Der Boardwalk Filbert Steps (ein Bohlenweg) führt vom Turm durch die Grace Marchand Gardens zu Levi's Plaza am Fuße des Berges herunter.

Fillmore Street und Japantown Fillmore Street, das Geschäftszentrum von Pacific Heights, besticht durch seine bemerkenswerten Restaurants, seine Delikatessen und Antiquitätenhandlungen, in denen Gruppen lebhafter junger Geschäftsleute zu finden sind. Fillmore und Geary sind dank John Lee Hookers Boom Boom Room, des Fillmore Auditorium und des AMC Kabuki 8 Theater Multikomplexes, einer beliebten Veranstaltungsstätte für Filmfestivals, ein populäres Ziel des Nachtlebens geworden. In den Gebieten südlich und westlich von Geary und Fillmore gilt jedoch erhöhte Vorsicht. Das Kabuki 8 Theater und das benachbarte Kabuki Hot Springs sind Teil des Japan Center, des kommerziellen Herzens von Japantown. Das Japan Center, eine Art Miniatur-Ginza, lockt Besucher mit seiner 30 Meter hohen Pagode, seinen Bonsaigärten, Sushi-Bars und anderen Geschäften an. Jedes Jahr im Frühling findet hier das Northern California Cherry Blossom Festival (nordkalifornische Kirschblüten-Festival) statt.

Pacific Heights & Presidio Heights Nobelvillen und Gebäude mit Luxuswohnungen säumen den Kamm hoch über Cow Hollow im Pacific Heights, dem Wohnsitz vieler Reicher. Vornehm restaurierte viktorianische Gebäude umschließen den friedlichen Alta Plaza Park. Westlich der Pacific Heights liegt Presidio Heights. In der Washington Street zwischen Presidio und Arguello sind einige außergewöhnliche, palastartige Wohnsitze zu finden. Die Glücklichen, die hier wohnen, kaufen Antiquitäten und speisen in der ruhigen Kultiviertheit einiger understated Blöcke in der nahe gelegenen Sacramento Street. San Franciscos größte Synagoge, die Temple Emanu-el, ist in der Arguello Street zu Hause.

Potrero Hill Ein bemerkenswertes Gebiet, in dem die Leichtindustrie vertreten ist, und wo man zahlreiche Design- und Fotostudios findet. Die Künstlergilde wohnt in der Nachbarschaft von Familien mit niedrigen Einkommen. Im Schatten riesiger, leerstehender Fabriken entstehen insgeheim originelle, postmoderne Dachboden-Wohnungen. Die Nachbarschaft hingegen hat eine subtile Renaissance durchlaufen, dabei aber ihren industriellen Charme erhalten. Hier werden jedoch nach Abschluss des Mission Bay Projekts durch die UCSF (Universität) am westlichen Rand von Potrero radikale Änderungen vorgenommen werden.

SoMa Das Gebiet südlich der Market Street (SoMa), vor Kurzem noch ein unansehnlicher, durch Einrichtungen der Leichtindustrie und Lagerhäuser gezeichneter Teil San Franciscos, hat sich inzwischen völlig gewandelt. Im Bereich des brandneuen Moscone/YerbaBuena Center stehen Konferenz-, Kunst- und Unterhaltungseinrichtungen in Hülle und Fülle zur Verfügung. Die dot.com-Geschäfte des nahe gelegenen "Multimedia Gulch" bringen wöchentlich neue Cyber-Millionäre hervor, die gerademal zwischen 20 und 30 Jahre alt sind. Viele von Ihnen sind in ihrer Freizeit im South Park Cafe, im Brainwash (ein Cafe/Konzertsaal/Waschsalon) oder anderen modischen Restaurants und „Wasserlöchern“ anzutreffen.

South Beach / China Basin Inzwischen eines der populärsten neuen Wohngebiete für junge Geschäftsleute, entstand das South Beach auf Brachland am südlichen Ende des Embarcadero und am westlich gelegenen Rand von SoMa. Apartmentkomplexe und Jachthäfen drängen sich am Fuße der Bay Bridge und am AT&T Park, dem nagelneuen, direkt am Ufer gelegenen Baseballstadion der San Francisco Giants. Lagerhäuser und Fabriken sind entweder in stilvolle Dachappartements umgebaut worden, oder werden im Zug eines Entwicklungsgebietes abgerissen, das von der Third Street bis zum künftigen Bauplatz an der Mission Bay reicht.

Haight-Ashbury und der Panhandle Diese kleine, aber dicht besiedelte Wiege der Hippie-Bewegung hat versucht, Vieles ihrer Attraktivität der Flower-Power und des Peace-and-Love zu bewahren. Zwar sind echte Hippies der Summer-of-Love-Generation schwer zu finden, dafür kommt aber weiterhin junges Volk - Rasterlocken-Träger, Skinheads oder Skateboard-Besessene - zum Haight, um Rekorde zu brechen. Aggressives Betteln ist hier nicht ungewöhnlich. Die farbenfrohen Bars und Restaurants im oberen Bereich der Haight Street dagegen sind ständig voller unternehmungslustiger Leute in ihren Zwanzigern, die an ihren Job glauben. Nicht entgehen lassen sollte man sich das Spektakel der alljährlich stattfindenden Haight-Ashbury Street Fair. Architekturfans sollten sich unbedingt die majestätischen Häuser im viktorianischen Baustil am Panhandle — dem grasbewachsenen, von Bäumen gesäumten Streifen, der sich östlich des Golden Gate Park, entlang der Fell Street und Oak Street erstreckt, — ansehen.

Der Marina District Frische Ozeanluft, Pastellfarben, sauber verputzte Zweifamilienhäuser und College-Sweatshirts. Hier sieht man sonnengebräunte, fitte und energiegeladene Jogger und Rollschuhläufer in ihren Zwanzigern entlang des Marina Green, einer riesigen Grasfläche am Bay zwischen zwei Jachthafen, die sich ideal zum Drachen steigen lassen eignet. Nach ihren Sonntagmorgen-Ausfahrten zum Mount Tamalpais werden die Cafes, Restaurants und Brunch-Stuben entlang der geschäftigen Chestnut Street von zahllosen Mountain-Bikern bevölkert. Im eleganten Palace of Fine Arts (Palast der bildenden Künste) befindet sich das Exploratorium, ein einzigartiges, praktisch ausgelegtes Naturwissenschaftsmuseum, ein Muss für den, der Kinder hat. Direkt am Ufer, am südlichen Ende des Marina Green, liegt das Fort Mason Center, ein Kunst- und Kulturzentrum.

Der Mission District Lange Zeit ein Nexus lateinamerikanischer Kultur, später ein Mekka für coole Anglo-Künstler und inzwischen die Heimstätte von zunehmend mehr jungen Geschäftsleuten und ihren Mehrzweck-Sportwagen. Wahrscheinlich der modernste, betriebsamste und sonnigste Teil der Stadt. Mexikanische und mittelamerikanische Geschäfte säumen die von Menschen wimmelnde Mission Street. Besuchen Sie die populäre La Taqueria, und seien Sie versichert, dass sich das Warten lohnt. Entlang des Valencia Corridor, einen Block in Richtung Westen, führen Bars, Cafes und Restaurants aller Art zur geschäftigen 16th Street und zum Zentrum Valencias. Der Name des Gebietes stammt vom nahegelegenen, 1776 gegründeten Mission Dolores. Tagsüber sind gleich neben dem Dolores Park die herausgeputzten, Ansichtskarten gleichenden viktorianischen Häuser in der Dolores Street durchaus einen Blick wert.

Das Presidio 5.665 Hektar Wälder und Strände, 120 km fahrradfreundlicher Straßen, ein Golfplatz und landschaftlich reizvolle Erhabenheit ohne Ende lassen dieses Naherholungsgebiet zur Perle des Golden Gate National Recreation Area werden. Das Presidio war von 1776 bis 1994 ein Militärstützpunkt. Fort Point, unter der Golden Gate Bridge, ist nicht nur ein Favorit bei Cannon-Enthusiasten, sondern auch bei Surfern, Sailboardern und Anhängern von Alfred Hitchcock (an diesem Ort hat Kim Novak in "Vertigo" versucht, sich das Leben zu nehmen).

Der Richmond District Häufig im Nebel liegende, ruhige Wohngebietsstraßen erstrecken sich zum Cliff House und zu Sutro Baths am Ozean. Am Wegesrand stößt man hin und wieder auf einen irischen Pub. Einige der besten chinesischen Restaurants der Stadt findet man in "Little Chinatown" in der Clement Street, und kyrillische Buchstaben füllen die Schaufenster im Gebiet der imposanten Holy Virgin Russian Orthodox Cathedral mit ihrer goldenen Kuppel, im äußeren Geary Boulevard. Das exklusive Seacliff, wo Robin Williams und andere Berühmtheiten wohnen, führt zum Goldenen Tor neben dem Lincoln Park, wo man den California Palace of the Legion of Honor und einen spektakulären Golfplatz findet.

Das Sunset Ein ruhiger Wohnbezirk, häufig in dichtem Nebel verhangen. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Outer Sunset sind der San Francisco Zoo und das natürlich angelegte Amphitheater in Stern Grove, wo an vielen Sonntagen im Sommer eintrittsfreie Konzerte veranstaltet werden. Durch den Inner Sunset führt ein Abschnitt der lebhaften Irving Street, nahe der Ninth Avenue. Studenten der nahe gelegenen UCSF Medical School bevölkern die vielfältigen Nationalitätengaststätten, von äthiopischen und Thai-Restaurants bis hin zu einem, in dem ausschließlich rohes Gemüse serviert wird.

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