South Beach Mit einem Frühstück in einem der vielen Ocean Drive Restaurants lässt sich der Tag gut beginnen. Das News Cafe ist besonders empfehlenswert und immer gut besucht. Man kann hier draußen sitzen und einfach das bunte Treiben an sich vorbeiziehen lassen, was übrigens eine der Lieblingsbeschäftigungen der South Beach Bewohner ist. Anschließend bieten sich dem Besucher verschiedene Möglichkeiten für das Vormittagsprogramm. Man kann den Ocean Drive entlang bis nach Collins spazieren gehen oder, wer Lust auf einen Einkaufsbummel hat, kann ein wenig in den Boutiquen wie Armani Exchange, Versace Jeans, Guess und Vertigo herumstöbern. Zur Mittagszeit bieten die meisten Restaurants in der Gegend ein leichtes Menü an, d.h. Salate, kalte Platten und Sandwiches. Auf dem nördlichen Ende von South Beach empfiehlt es sich, ins Cardozo Cafe oder Cafe des Arts zu gehen, während im Süden im schicken Cafe Tabac oder im flotten Big Pink ein erstklassiges Lunch Menü angeboten wird. Das Sport Cafe, das gerne von Geschäftsleuten besucht wird, ist ebenfalls sehr gut. Nach dem Lunch am frühen Nachmittag ist es normalerweise viel zu heiß, um etwas zu unternehmen, d.h. man packt am besten die Sonnencreme ein und macht sich auf den Weg zum Strand. Die meisten Hotels verleihen gegen eine geringe Gebühr Liegestühle am Strand, aber man kann sich natürlich auch einfach in den Sand legen. Die Fußgängerzone in der Lincoln Road, die kurz nach der 16th (16.Straße) beginnt und zwischen Alton und Collins verläuft, besucht man am besten am späten Nachmittag. In dieser lebhaften Einkaufsstraße findet man alles, wofür South Beach so bekannt und beliebt ist: von Kunstgalerien bis zu Einrichtungsläden, von Boutiquen bis zu Salons, Restaurants und Bars und eine erstaunlich bunte Vielfalt von Menschen. Touristen aus allen möglichen Ländern, die sich unter die Rollerblader mischen, Fotomodells, die mit ihren Portfolios vorbeieilen, und ein paar Anwohner, die mit ihrem Hund spazieren gehen. Man kann hier leicht bei einem guten Essen und einer Flasche Wein den ganzen Abend verbringen, aber wem das nicht reicht, der kann sich schick machen und in einer der Diskotheken in der Washington Avenue bis in die frühen Morgenstunden feiern.
Bayside Marketplace Das Leben am Bayside Marketplace erwacht gegen 10.00 Uhr morgens. Die ersten Bootsrundfahrten finden bereits mit den noch ein wenig verschlafenen Touristen statt, während die Restaurants und Geschäfte allmählich öffnen. Für Frühaufsteher gibt es eine 2-stündige Rundfahrt inklusive Frühstück, bei der man die Biscayne Bucht, den Port of Miami, die Millionaire's Row und Star Island besichtigen kann. Für diejenigen, denen das zu früh ist, gibt es genügend Cafes, wo man erst mal in Ruhe einen Kaffee trinken kann, u.a. die Latin American Cafeteria, die ein großes Frühstück für nicht einmal $5 anbietet. Nach dem Frühstück kann man durch die Fußgängerzone schlendern, wo Kunsthandwerk und Importstücke aus aller Welt an Ständen verkauft werden. Hier gibt es alles von Strohhüten über afrikanische Regenstöcke bis zum Schlips mit Abraham Lincoln als Aufdruck. In der Mall gibt es weiterhin 2 fantastische Läden, die man unbedingt besuchen sollte: das Art by God und die Museum Collection.
Man kann hier sehr gut draußen sitzen, etwas essen oder einen Cocktail probieren und gleichzeitig die Schiffe beobachten, die im Hafen ein- und ausfahren. Es wird weiterhin Live-Musik angeboten, aber wer es etwas lauter und lebhafter mag, kann bei Hooters oder Dick's Last Resort vorbeischauen. Die Bootsfahrten am frühen Abend sind sehr empfehlenswert, wo man entweder einen der wunderschönen Sonnenuntergänge genießen kann oder zu späterer Stunde die schimmernden Lichter der Stadt vom Wasser aus betrachten kann.
Coral Gables' Main Attractions Zwei der historischen Sehenswürdigkeiten in Miami sind nur etwa 1,6 km voneinander entfernt und eines der besten Einkaufszentren kann man ebenfalls in wenigen Minuten erreichen. Wer Coral Gables wirklich kennenlernen möchte, sollte unbedingt alle 3 Orte besuchen.
Der Venetian Pool entstand 1923 aus einem steinbruchartigen Korallenriff. Um die Mittagszeit, wenn es am heißesten ist, kann man hier im Pool schwimmen, sich unter den Wasserfällen vergnügen, in den Grotten ein schattiges Plätzchen suchen, sich einfach nur in dem wunderbaren türkisblauen Wasser abkühlen oder im nahegelegenen Cafe einen Snack zu sich nehmen. Wer Lust hat, kann danach das gegenübergelegene The Biltmore Hotel besuchen.
The Biltmore ist ein 5-Sterne Luxushotel, das zu einem historischen nationalen Wahrzeichen geworden ist. Der Besucher kann hier die weitläufigen Anlagen besichtigen, eine Runde Tennis spielen oder sich entspannen und den Geschichten, die man sich am Kamin erzählt, zuhören. Das Courtyard Restaurant ist ideal, um ein Glas Champagner zu trinken und für Zigarrenraucher sind in der Lobby Zigarren und Zigarillos erhältlich. Sowohl das Courtyard als auch das Palme d'Or (man sollte bei beiden vorreservieren) bieten ein sehr gutes Abendessen an, während die Miracle Mile zu späterer Stunde für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgt. Für Gäste, die die regionale Küche probieren möchten, bietet das Ortanique on the Mile ein gutes Menü an, während Le Provencal, ein erstklassiges französisches Restaurant, und das Caffe Abbracci mit seinen italienischen Spezialitäten für den internationalen Flair sorgen. Weiterhin gibt es im Omni Colonnade Hotel das Doc Dammers, das nach dem ersten Bürgermeister von Coral Gables benannt wurde. Nach dem Essen ist ein Spaziergang auf der Miracle Mile mit ihren Boutiquen, Kunstgalerien und pulsierendem Nachtleben genau das Richtige. Jazz-Fans sei hier die Satchmo Blues Bar zu empfehlen, während Theaterfreunde sich im Miracle Theatre ein Stück ansehen können.
The Bahamas Besucher, die sich etwas länger in Miami aufhalten, sollten unbedingt die Bahamas besuchen. Diese exotischen Inseln, die für ihre traumhaften Strände, freundlichen Menschen und alle erdenklichen Annehmlichkeiten wie Spielhallen, Cocktailbars und all-inclusive Hotels bekannt sind, kann man schnell mit dem Flugzeug, Schiff oder Motorboot erreichen.
Für einen Tagesausflug empfiehlt sich eine Bootsfahrt auf dem Discovery cruise ship. Morgens um 7.00 Uhr legt das Schiff von Fort Lauderdale ab und kurz darauf wird Frühstück im Bordrestaurant serviert. Danach kann man an Deck an diversen Spielen und Veranstaltungen teilnehmen oder einfach nur die Aussicht auf das türkisfarbene Meer genießen. Um 13.00 Uhr legt die Discovery in Freeport an, wo die Gäste bei einem 4-stündigen Landgang die Gelegenheit haben, die Geschäfte und Restaurants in der Stadt zu besuchen. Die Rückfahrt ist für 17.00 Uhr vorgesehen. Es gibt verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste, die länger auf den Bahamas bleiben möchten. Miami Net und Discovery Tours bieten ein-, zwei- oder drei Tagesfahrten mit Unterkunft in entweder moderater Preisklasse, Touristen-, Business- oder Luxusklasse an. Eine weitere Möglichkeit ist eine Übernachtung im besten Hotel in San Juan in Puerto Rico.
Für Gäste, die einen längeren Aufenthalt planen und ein paar hundert Dollar in der Reisekasse übrig haben, gibt es eine Auswahl von Kreuzfahrten und Pauschalreisen. Carnival Cruises, Royal Caribbean und einige andere Kreuzfahrtunternehmen sowohl vor Ort als auch landesweit bieten mehrere Alternativen an. Wer nicht unbedingt eine Kreuzfahrt machen möchte, kann auch einen Katamaran chartern. Diese kleinen Jachten gleiten dermaßen ruhig dahin, dass man gar nicht glauben mag, dass man sich auf dem Wasser befindet. Man kann entweder eine Tour zu den Bahamas unternehmen oder einen eigenen Katamaran für ein paar Tage mieten. Blackbeard's Cruises bieten Tauchexkursionen an und mit den Wild Dolphin Charters hat man die Möglichkeit, die Delphine zu beobachten. Die Bahamas sind weltweit als ein exotisches tropisches Paradies bekannt und das kann jeder, der schon einmal da war, bestätigen. Man sollte bei den vielen günstigen Angeboten, die in jedem Reisebüro und bei jedem Veranstalter erhältlich sind, sich dieses Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen. The Florida Keys Wenn einem das bunte Treiben in Miami zu viel wird, kann man sich zur Erholung in einen der reizvollen Nationalparks auf den Florida Keys zurückziehen. Die Keys sind genau das Gegenteil vom hektischen Stadtleben - hier geht es ruhig und gemächlich zu und sie sind auch noch nicht so touristisch überlaufen wie einige andere Gegenden. Einige der Nationalparks befinden sich direkt auf den Inseln, wobei einem die Wahl schon schwer fallen kann, da sie alle sehr schön sind. Indian Key State Historic Site Der Indian Key war mehrere tausend Jahre lang unbewohnt, bis die Spanier es entdeckten und sich hier niederließen. Im 18. Jahrhundert befand sich das Dade County auf dieser winzigen Insel. Die meisten Einheimischen wurden jedoch durch Seeräuberei, Kriege und politische Unruhen von der Insel vertrieben. Heute zeugen nur noch ein paar Ruinen von der frühen europäischen Kolonisation. Es gibt jedoch ein nicht ganz so offensichtliches Überbleibsel, das sich über die ganze Insel erstreckt, und zwar die üppige Vegetation, die Dr. Henry Perrine im Jahre1838 anpflanzte, bevor er von den Indianern umgebracht wurde. (Dieser Park ist übrigens nicht immer mit dem Auto passierbar)
Lignumvitae Key State Botanical Site Diese abgelegene Insel war vor mehreren tausend Jahren ein intaktes Korallenriff. Heutzutage findet man hier den einzigen noch existierenden Urwald in den Keys mit einer dichten und exotischen Vegetation und ohne jegliche menschliche Bevölkerung. Besucher können an Führungen durch den "Poisonwood" und die Pidgeon Plum Trees teilnehmen. Es dürfen nur maximal 50 Personen zur gleichen Zeit auf die Insel und man darf sich nicht von den speziell ausgezeichneten Lichtungen entfernen. Diese Insel kann man nur mit privaten oder gecharterten Booten erreichen.
Long Key State Park In diesem riesigen Erholungspark gibt es unzählige verschiedene Freizeitbeschäftigungen. Auf dem 390 ha großen Gelände kann man schwimmen, wandern und fischen und zusätzlich gibt es Picknickplätze und Kanuvermietungen. Die etwas abenteuerlustigeren Besucher können einen Schnorchelkurs machen, etwas über die Vogelwelt erfahren oder lernen, wie man mit Wasserschildkröten kommuniziert! Dieser Park ist außerdem ideal zum Zelten und man kann mit dem Auto hineinfahren.
San Pedro Underwater Archaelogical Preserve Ungefähr 2.4 km vor der Küste des Indian Key liegt das Schiffswrack der San Pedro. Dieses im holländischen Stil gebaute Schiff, das 1733 einen Teil der spanischen Flotte ausmachte, liegt seit 250 Jahren in etwa 7m Tiefe auf dem Meeresboden. Eine Besichtigung dieses stattlichen alten Segelschiffes, das der Staat Florida unter Denkmalschutz gestellt hat und zusätzlich mit 7 nachgebildeten Kanonen und einem Anker versehen hat, lohnt sich auf jeden Fall. Man kann das Schiff zwar mit dem Boot erreichen, aber um es zu besichtigen, empfiehlt es sich, zum Wrack hinabzutauchen.
Man findet kaum ähnliche tropische Inseln mir einem derart großen Angebot und so vielen Alternativen. In allen Parks kann zusätzlich zu den bereits oben erwähnten Aktivitäten schwimmen, Boot fahren, wandern gehen und die traumhaften Strände besuchen. Selbst wenn man nicht unbedingt ein Naturliebhaber ist, bieten die State Parks in den Keys garantiert jedem einen erlebnisreichen und schönen Aufenthalt.
Erweiterte Web-Suche nach Miami
Die besten Angebote im Preisvergleich: