Wegen der Terrorangriffe am 11. September 2001 wurden in der Innenstadt von Washington DC verschärfte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Viele Regierungsgebäude sind daher zurzeit für die Öffentlichkeit geschlossen - darunter das Weiße Haus, das Capitol und die Kongress-Bibliothek. Außerdem sind die Straßen rund um diese Sehenswürdigkeiten sowohl für Fahrzeuge als auch Fußgänger bis auf weiteres gesperrt. Zugang nur für Anlieger gilt in den Straßen um Union Station, Gerichts- und andere Regierungsgebäude. Einheiten der Militärpolizei sind vorbeugend unterwegs. Die meisten Geschäfte und Restaurants sind zu ihren üblichen Geschäftszeiten geöffnet. Trotzdem wird empfohlen, sich am Zielort nach dem jüngsten Stand der Dinge zu erkundigen, bevor man sich auf den Weg macht.
Mit seinen eindrucksvollen Monumenten, seinen Regierungsgebäuden und Villen ist Washington deutlich als die Kapitale des Landes erkennbar. Wirtschaftlicher Motor der Stadt ist die Regierung. Die Regierungsgebäude, die Museen und Stadtvillen sind Anziehungspunkt für Millionen von Touristen. Nach New York ist Washington die Stadt mit den zweithöchsten Besucherzahlen in den Vereinigten Staaten. Sie gehört zu den Top-Reisezielen der Welt. Dennoch ist Washington mehr als nur Regierungssitz. Es ist eine dynamische Stadt mit liebenswert-aufregenden Stadtteilen, wo man ein lebendiges Nachtleben und herrliche Restaurants findet und das Einkaufen Spaß macht.
Adams-Morgan Bekannt bei der jungen, angesagten Generation, wird Adams-Morgan als die farbenreichste Gegend Washingtons angesehen. Obgleich Latinos und West-Afrikaner hier ihr zuhause sehen, wimmelt dieses Gebiet von Menschen anderer Herkunft. Wer die exotische Küche sucht, findet in unzähligen Restaurants multi-kulturelles Leben. Adams-Morgan ist eine der interessantesten und kosmopolitischsten Gegenden der Stadt. Die kulturelle Vielfalt mit eigenwilligen Läden, Offbeat-Bars und Clubs ist überall sichtbar.
Anacostia Jenseits des Flusses Anacostia, im Süd-Osten von Washington, liegt der historisch afro-amerikanische Stadtteil Anacostia. Seine Entstehung geht auf die Ankunft von John Smith in der Neuen Welt im Jahre 1607 zurück und ist nach seinen einheimischen amerikanischen Einwohnern benannt. Von besonderem Interesse sind das Frederick Douglass National Historic Site, Woodlawn Cemetary und das Anacostia Museum, ein Smith gewidmetes Museum, das in Schaukästen afro-amerikanische Kultur zeigt.
Capitol Hill “Das Capitol Hill” ist nicht nur bekannt für das imposante U.S. Capitol, sondern auch für die Mischung aus Regierungsgebäuden, viktorianischen Reihenhäusern, Restaurants und Läden. Das Capitol dominiert den Stadtteil, und das Supreme Court of the United States, Library of Congress (The) sowie Union Station sind andere herausragende Gebäude. Ebenfalls vorhanden sind Eastern Market, einer der ältesten Bauernmärkte der Stadt sowie die Folger Shakespeare Library, in der es Theater, Kammermusik, Barock-Oper und andere Vorstellungen gibt.
Chinatown Chinatown ist ein kleiner Stadtteil, der von der Innenstadt Washingtons aus mit der Metro oder zu Fuß leicht zu erreichen ist. Hauptmerkmal dieses Stadtteils ist der farbige Bogengang Friendship Archway. Viele asiatische Restaurants und Läden dieser Stadt kann man hier finden. Hier in Chinatown findet auch die bekannte Neujahrsparade der Chinesen statt. Ferner befindet sich hier das Verizon Center, ein Komplex für Unterhaltung und Sport.
Dupont Circle Der Washingtoner Stadtteil für Schwule ist bei Heterosexuellen, die ein aufregendes Nachtleben, außergewöhnliche Restaurants und abgefahrene Läden suchen, genauso beliebt. Mit seinen historischen Stadthäusern, Kunstgallerien und Theatern lohnt es sich Dupont Circle zu entdecken. Drei wichtige Hauptstraßen des Distrikts – nämlich New Hampshire, Connecticut und Massachusetts—münden in den Circle. Mit seinem riesigen, zentralgelegenen Springbrunnen und den schattenspendenden Bäumen ist der Circle ein großartiger Platz, wo man sitzend die Leute beobachten oder sein Lunch genießen kann.
Foggy Bottom Foggy Bottom, einst hieß es Funkstown (benannt nach einem deutschen Immigranten), erscheint institutionell und bürokratisch; angesiedelt sind hier: das Department of State, der John F. Kennedy Center for the Performing Arts, der Watergate Hotel Komplex und die George Washington University. Die Entstehung des Namens Foggy Bottom ist einmalig. In der Zeit zum Ende des 19. Jh. vermischte sich der Rauch der benachbarten Fabriken mit der dumpfen Luft der Niederung und schuf so eine permanente, dichte Nebelwand im Hafengebiet.
Georgetown Trendig, modisch und spaßig ist die atmosphärische Beschreibung von Georgetown, der älteste Stadtteil von Washington. Es ist ein Stadtteil mit Straßen und Allee-Bäumen und schicken Backstein-Häusern; gleichzeitig hat hier die Georgetown University ihren Sitz, und man kann hier prima Einkaufen, Essen, ins Kino gehen oder aber das Nachtleben voll genießen. In der belebten „ M Street“ gibt es links und rechts der Straße trendige Boutiquen und exklusive Läden, Restaurants und Bars. Enorm viele Besucher am Wochenende.
Southwest/Waterfront Am Ost-Ufer des Anacostia River liegen Arena Stage, Benjamin Banneker Circle and Fountain und L'Enfant Plaza. Im Hafengebiet, das sich über einige Hausreihen längs der Maine Avenue SW ausdehnt, befinden sich: Landungsbrücken, Segelboote, Jachten, Fischerboote, Fischmärkte und Restaurants.
Alexandria & Arlington Diese eigenständigen Virginia-Kommunen, jenseits des Potomac River von Washington gelegen, sind ganz anders. Die Entstehung von Alexandria geht auf das Jahr 1699 zurück, lange bevor Washington die Hauptstadt des Landes wurde. Die Altstadt von Alexandria weist Hunderte von restaurierten Gebäuden auf – Häuser, Kirchen und Kneipen –, und zwar vom 18. und 19. Jh. Besucher können über gepflasterte Straßen wandern und entlang des restaurierten Hafengebietes Klipper-Schiffe besichtigen. Andererseits ist Arlington ein Teil des modernen Virginia. Arlington rühmt sich drei wichtiger Attraktionen: Arlington National Cemetery, des U.S. Marine Corps War Memorial (Iwo Jima Statue) und des Pentagon. In der Rosslyn-Sektion – auf der anderen Seite von Georgetown – liegt das Newseum, wo man einen Blick hinter die Kulissen des Nachrichten-Geschäftes werfen kann.
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