Kölner Dom & Altstadt
Wer die Altstadt aus dem Sightseeing-Programm streicht, hat Köln nicht besichtigt. Altbauten und gewundene Straßen zeugen von der Historie Kölns. Eine klassische Tour beginnt am Kölner Dom. Am Roncalliplatz befindet sich das Römisch-Germanische Museum auf der Linken. In der Nähe befinden sich ebenso Früh am Dom und der Heinzelmännchenbrunnen. Die Hafenstraße hinunter befindet sich die Philharmonie. Die Pflastersteine der Straßen stammen noch aus römischer Zeit. Geradeaus gelangt man weiter zum Alten Markt. Der Markplatz ist mit Cafes und Pubs gesäumt, die besonders im Sommer zum Verweilen einladen. Am 11.11. wird hier außerdem die Karnevalssaison eingeläutet. In der Mitte des Platzes befindet sich der Jan-von-Werth-Brunnen. Nur wenige der Gebäude Kölns stammen jedoch noch aus dem Mittelalter. Eines der raren ist jedoch Zur Brezel zum Dorn, das 1580 errichtet wurde. Man sollte mindestens einmal einer traditionellen Kölschen Kneipe einen Besuch abstatten, um das Altstadterlebnis abzurunden.
Altes Rathaus & Rheinpromenade
Bevor man den schmalen Gassen zum Rhein folgt, sollte man die Stufen des Alten Rathauses erklimmen. Vor dem Rathaus befindet sich die Mikwe, das jüdische Bad, welches man durch eine Glaspyramide betrachten kann. St. Martinskirche ist umgeben vom gleichnamigen St. Martinsviertel, Zuhause vieler kleiner, romantischer Straßen. Besonders sind die Salzgasse, das Rote-Funken-Plätzchen, der Buttermarkt sowie der Fischmarkt hervorzuheben. Nach dem Charme der engen Gässchen gelangt man nun zur weitläufigen Rheinpromenade. Ein Spaziergang über die Deutzer Brücke eröffnet ein wunderbares Panorama über die Altbauten am Rheinufer sowie den atemberaubenden Kölner Dom.
Rheinseilbahn & Rheinpark
Besonders zu empfehlen ist eine Fahrt mit der Rheinseilbahn, die an der Riehler Straße beginnt (mit den U-Bahnlinien 15 und 16 Richtung Zoo/Flora bzw. Mühlheim erreichbar). Bei schönem Wetter offenbart sich bei der Gondelfahrt auf die andere Rheinseite ein grandioser Blick auf Köln. Neben der Seilbahn befindet sich die Claudius Therme. Das Wellnessbad bietet ein reichhaltiges Angebot, von Sauna über Thermal- bis Schlammbad. Nach hervorragender Entspannung bietet sich ein Spaziergang stromaufwärts Richtung Rheinpark geradezu an. Die grüne Lunge Kölns ist ein Eldorado für Inlineskater und Jogger. Die Atmosphäre erinnert etwas an die 1950er, besonders an Wochenenden, wenn Kölner hier die Sicht auf ihre Stadt genießen. Eine Fähre bringt Besucher wieder von den Rheinterrassen zur Rheinpromenade am anderen Ufer zurück. Die Anlegestelle befindet sich unterhalb des Doms. Das Schokoladenmuseum ist auf auf einer kleinen Halbinsel gelegen, etwa 30 Minuten vom Pier entfernt. Das von der seit 1839 in Köln ansässigen Firma Stollwerck gesponserte Museum ist ein Paradies für Schokoladenliebhaber.
Hohe Straße & Hahnentor
Apostelnstraße, Ehrenstraße, Friesenwall und Mittelstraße bilden zusammen die Einkaufsmeile Kölns. In der Fußgängerzone um die Schildergasse/Hohe Straße befinden sich deshalb auch gut platzierte Cafes und Restaurants. St. Aposteln am Neumarkt ist eine der zwölf großen römischen Kirchen Kölns, die den Anfang dieser Einkaufstour bildet. Ein Stop im Gummi Grün ist hierbei unerlässlich. Dieses Geschäft ist ein wahres Urgestein Kölns und verkauft nun schon seit Generationen Produkte, die mit Gummi zu tun haben. Das Kunstkaufhaus stellt Werke etablierter und aufkommender Künstler aus. Die Buchhandlung König, Ecke Apostelstraße und Breite Straße, ist bestens dafür bekannt, Raritäten der Extraklasse anzubieten. DasBroadway ist besonders gut für eine Kaffeepause zwischendurch geeignet. Das kleine Kino bietet einen hervorragenden Blick auf die vorbeischlendernden Passanten auf der Ehrenstraße. Die Mittelstraße bietet im Gegensatz zur Ehrenstraße gehobenere Boutiquen. Vertreten sind u.a. Gucci, Fogal, Versace und Armani. Wenn man der Nase nachgeht, trifft man unausweichlich auf das Käsehaus Wingenfeld, eine weitere Kölner Institution. Richtung Friesenwall gelangt man zum Hahnentor. Das im 13. Jahrhundert erbaute Tor ist eines der ältesten, erhaltenen Stadttore. Einst wurde das Tor als Eingang für Kölns Händler genutzt.
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