Attraktionen




Lissabon befindet sich an der Mündung des Tajo und ist mit dem anderen Ufer durch zwei Brücken verbunden. Die Ponte 25 de Abril ist eine der grössten Brücken Europas und ähnelt der Golden Gate Bridge in San Francisco. Die Einwohner der Stadt sind für ihre Warmherzigkeit und Gastfreundschaft bekannt.


Alfama


Alfama ist der älteste und geschichtlich interessanteste Teil Lissabons. In den vielen ""Becos"" (Gässchen) finden sich allerlei geschichtsträchtige Bauten, die von einer ereignisreichen Zeit zeugen. Hier findet sich das Castelo de São Jorge, das auf einem der respekteinflößenden Hügel der Stadt thront. In der Gegend befinden sich ebenfalls die Kirchen Santo Estêvão und São Vicente sowie die Se Cathedral, die einen Einblick in religiösen Pomp geben. Vielerlei andere Attraktionen befinden sich vor Ort: u.a. Fado-Shows (auch wenn Einheimische behaupten, diese wären zu sehr auf Touristen abgestimmt. Einfach nach Shows Ausschau halten, die von Fado-Künstlern selbst veranstaltet werden). Weiterhin kann man sich glücklich schätzen, während des Festivals Santo António in Lissabon zu verweilen, das Mitte Juni stattfinden. Das Viertel wird sodann durch Straßenhändler, musikalische Performances und kulinarische Genüsse lebendig. Die gesamte Gegend erinnert so an einen Alcaçaria (Markplatz) vergangener Tage. Man kann sogar fast die alten Basarhändler rufen hören.


Bairro Alto


Nahe der Bezirke Encarn Ação und Santa Catarina befindet sich das Bairro Alto (übersetzt heisst dies ""hohes Viertel"", auf Grund der malerischen Höhenlage auf einem der vielen Hügel Lissabons). Das Viertel ist gespickt mit Antiquitätenhändlern und moderneren Geschäften, hat in den letzten Jahren jedoch an Atmosphäre eingebüsst. Vor Ort ist jedoch noch immer reges Nachtleben mit zahlreichen Events (u.a. authentische Fados) zuhause. Exzellente Blicke auf die Stadt bietet eine Fahrstuhlfahrt mit dem Elevador da Glória auf den Miradouro de São Pedro de Alcântara. Von hier aus kann man Lissabon aus der Vogelperspektive bewundern sowie Teile der Umgebung. Interessant ist außerdem das Museu e Igreja de São Roque, eine Schatztruhe voller religiöser Kunst. In der Vergangenheit befand sich hier das Rotlichtviertel der Stadt, Spielhallen und andere zwielichtige Spelunken. Doch heute mischt sich hier, wie in vielen Teilen Lissabons, neuer Flair mit alten Gewohnheiten.


Chiado/Baixa


Nimmt man die U-Bahn zur Haltestelle Baixa-Chiado, findet man sich in einem der ältesten Viertel der Stadt wieder. Geschichtsträchtige Restaurants und Museen befinden sich vor Ort, die Besucher ins Schwärmen bringen werden. Warum nicht mit einem Espresso im Cafe a Brasileira beginnen. Danach gibt es erstklassiges Entertainment im Teatro Nacional de São Carlos (dem einzigen Opernhaus der Stadt) oder dem Companhia Teatral do Chiado, wo zeitgenössische Tänze für Unterhaltung sorgen. Wer sich ein wenig weiterbilden möchte, der kann sich im Museu Nacional de Arte Contemporânea (Nationalmuseum moderner Kunst) oder dem Museu do Chiado widmet. Beide sind mit wundervollen Kunststücken gespickt. Ein kleiner Spaziergang eröffnet einem Sehenswürdigkeiten wie dem Largo do Carmo, ein wunderschöner Platz gesäumt mit Jacaranda-Bäumen mit ihren lilafarbenen Blättern. In der Nähe befindet sich außerdem das Convento do Carmo, das während des Erdbebens 1755 zerstört wurde und heute das Archäologische Museum der Stadt beherbergt, das Museu Arqueológico do Carmo. In Baixa finden sich viele Monumente und geschichtsträchtige Gebäude neben eleganten Shops und Boutiquen. Dies ist der einzige Teil der Stadt, in dem geradlinige Straßen verlaufen, die nach dem Erdbeben 1755 von Marquês de Pombal entworfen wurden. Die Rua Augusta kann man von der Rossio Metrostation entlangschlendern, bis zum Praça do Comercio, einer Gegend, die die Dekadenz der portugiesischen Könige zwei Jahrhunderte lang hautnah miterlebte. Als Baixa Pombalina ist der Bezirk ebenfalls bekannt und wurde 2004 zum Weltkulturerbe erklärt. Durch die Mischung aus Tradition und Moderne wird dieser Stadtteil zu einem Muss für jeden Besucher der Hauptstadt. Im Restaurante Chapitô, das auch als Zirkusschule fungiert, kann man nach all der anstrengenden Sightseeing-Touren bestens internationale und traditionelle Gerichte zu sich nehmen.


Praça da Espanha to Rossio


An der Metrostation Praça de Espanha befindet sich das Museu Calouste Gulbenkian sowie der angrenzende Park mit gleichem Namen. Wenn man schon mal in der Gegend ist, dann ist das Centro de Arte Moderna Jose de Azeredo Perdigão auch nicht weit.


Weiter südlich, im Parque Eduardo VII, hat man die Möglichkeit wunderschöne Ausstellungsstücke zu bewundern, u.a. die Azulejos (dekorative Fliesen), eine der portugiesischen Entdeckungen. Am nördlichen Ende des Parks hat man einen spektakulären Blick auf die Avenida da Liberdade und die umgebenden Bauten. Am Fußende des Parks befindet sich das Monument des Marquês de Pombal; er war es, der fast im Alleingang die Stadt nach dem Erdbeben wieder erbauen liess. Die Avenida da República hinunter, durch das Zentrum, und man gelangt an den Rossio-Platz, dem wahren Kern der Stadt. Im Cafe Nicola kann man auf eine Tasse Kaffee haltmachen sowie ein Pastel de Natal, ein kleines Gebäck. Gestärkt kann man nun die Tour durch das historische Stadtviertel Belem beginnen.


Belem


Mit der Strassenbahn gelangt man vom Cais do Sodre in den wundervollen Bezirk Belem. Hier befand sich während der Descobrimentos das religiöse, ökonomische und politische Machtzentrum Portugals. Hier kann man einen Tag am Tajo verleben und man wird überrascht sein, wie viel diese Gegend zu bieten hat. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Südufer, Santos und Almada sowie die Ponte 25 de Abril. Belem ist einer der am meisten besuchten Schauplätze Lissabons. Wer sich für Automobile interessiert, ist im Museu Nacional dos Coches goldrichtig. Damit hört das Angebot an Museen jedoch noch lange nicht auf. Vor Ort befindet sich außerdem das Museu Nacional de Arte Antiga, welches sich im Janelas Verdes befindet. Hier kann man eine grosse Sammlung von Gemälden aus dem 16. Jhdt. bewundern, Keramik und Goldschmiedearbeiten. Eine Reihe internationaler und nationaler Kunst zwischen 12. und 19. Jhdt. ist ebenfalls vor Ort. Wer am Mercado Municipal 24 de Julho das in der Stadt ist, muss besonders am Abend mit viel Gedränge rechnen. Viele Bars und Diskos sind dann bis zum Bersten gefüllt. Um nach Belem zu gelangen sollte man die öffentlichen Verkehrsmittel verwenden. Ist man einmal in Belem angekommen, fällt der Blick auf das Mosteiro dos Jerónimos, ein Gebäude aus Kalkstein, das die Gräber der berühmten Entdecker Vasco da Gama und dem literarischen Genie Luis de Camões beherbergt. Nebenan befindet sich die Fundação Centro Cultural de Belem, eine Kulturfabrik, die allerlei Entertainment bietet, von Musicals bis Kunstausstellung. Wer hier die Strasse überquert, trifft auf die Padrão dos Descobrimentos, eine riesige Skulptur, die ein Schiff mit allen portugiesischen Grössen darstellt, u.a. Vasco da Gama und João Gonçalves Zarco. Die Statue selbst ist enorm und kann sogar bestiegen werden. Von hier aus hat man wundervolle Blicke auf die gesamte Stadt, auch wenn sie sich etwas weiter westlich befindet. Weiter westlich kann man außerdem einen Spaziergang der Torre de Belem geniessen, dem Punkt, an dem portugiesische Segler ablegten, um Brasilien zu entdecken sowie den Seeweg nach Indien. Das Monument wurde 1551 erbaut, um die Stadt zu schützen und Gefangene zu beherbergen. Von der Terrasse aus hat man eindrucksvolle Blicke auf Lissabon und den Tajos.


Führungen


Walking Tours Lisbon Walker (+351 218 861 840/ http://www.lisbonwalker.com/) Inside Lisbon Tours (+351 968 412 612 / http://www.insidelisbon.com/)


Biking Tours Inside Lisbon Tours (+351 968 412 612 / http://www.insidelisbon.com/) BTTour (+351 21 478 3153/ http://www.bttour.com/)


Bus Tours Hop-on Hop-off Tours (http://www.hopon-hopoff.com/) City Rama (+351 213 191 090 / http://www.cityrama.pt/) Lisboa Tours (+351 967 086 536/ http://www.lisboasightseeing.com/)


Boat Tours City Rama (+351 213 191 090 / http://www.cityrama.pt/) Transtejo (+351 808 203 050/ http://www.transtejo.pt/)

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