Allgemeines
Malaga ist eine Stadt mit einer reichen Vergangenheit, Geschichte und Tradition, aber gleichzeitig auch die Hauptstadt der Costa del Sol. Es ist ein kosmopolitischer Ort, der den Reisenden mit offenen Armen empfängt, und aufgrund der ganz besonders herzlichen Gastfreundschaft kann man sich nirgendwo so leicht heimisch fühlen wie hier. Das folgende sind lediglich ein paar Kostproben dieser 'Stadt des Lichtes und des Sandes', denn es bleibt nicht aus, dass man wiederkehren will, um sie weiter zu erforschen.
Los Montes Zu diesem besonders schönen Bereich Malagas gelangt man über die alte Landstraße, die Granada und Malaga verbindet. Der Weg bietet nicht nur phantastische Blicke auf die Bucht von seinen zahlreichen natürlichen Aussichtspunkten aus, sondern wartet darüber hinaus mit Attraktionen gastronomischer, anthropologischer und historischer Art auf. So findet man die ganze Landstraße entlang Tavernen in rustikalem Stil, wie zum Beispiel Boticario,
Tres Cincos, Mirador oder
Túnel. Hier kann man den typischen Los Montes Wein probieren: süß, halbtrocken oder trocken. Dazu empfehlen sich die Spezialitäten der regionalen Küche.
In dieser Gegend, mitten im Parque Natural de las Contadoras, befindet sich auch das Anthropologische Museum, wo man alte Weinpressen und Ölmühlen sehen kann; und wenn man zur Zeit der Weinlese kommt, mag man das Glück haben, am Keltern der Trauben teilnehmen zu können, die anschließend zu vorzüglichem malagaischen Moskatelwein verarbeitet werden.
Die grüne Zone Außer dem Paseo del Parque, der ursprünglich als Botanischer Garten angelegt war und als solcher sorgfältig gepflegt wurde, liegt in der Nähe der Provinzhauptstadt auch die Finca de la
Concepción, ein Landgut, das heute der Stadtverwaltung gehört, ursprünglich aber Eigentum eines in der Stadt hochangesehenen Ehepaares war. In der malerischen Gartenanlage fühlt man sich in einem Moment in eine tropische Landschaft versetzt fühlt, im nächsten in eine Wüste. Sie beherbergt beachtenswerte und außergewöhnlich schöne Pflanzenexemplare. Sowohl das Herrenhaus als auch die Gärten stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und haben bis heute den Charme und gelehrten Geist seiner ursprünglichen Besitzer bewahrt.
Ein weiterer sehenswerter Ort ist La Cónsula in Churriana, mitten im Valle de Guadalhorce (Tal von Guadalhorce) gelegen. Es wurde ursprünglich für den Konsul von Preußen im Jahre 1806 erbaut. Die Veranda weist Säulen im neoklassizistischen Stile auf, die Hauptattraktion von La Cónsula sind allerdings sein Garten und die Pflanzen, die in ihm zu finden sind.
In El
Retiro befindet sich heute ein auf dem ganzen Kontinent einzigartiger Vogelpark mit mehr als 300 Spezies. Darüber hinaus gibt es hier einen einmalig schönen historischen Garten, dessen Gestaltung die Zeit vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert repräsentiert.
Die Küste Malagas Ganz Malaga ist ein endloser Strand, der von Misericordia, das sich bis zum Hafen erstreckt, bis zu den Stränden von Peñón del Cuervo an der Grenze zum Bezirk Cala del Moral reicht. Es empfiehlt sich ein Spaziergang auf dem Paseo Marítimo Antonio Machado (Strandpromenade). Hier kann man auch gut eine Pause einlegen, und sich an einem der zahlreichen Imbissstände stärken.
In Pedregalejo sind die Buchten durch Molen aus Steinen geschützt. Die Strände von Palo ähneln denen eines alten Fischerdorfes, mit dem Geruch der Fische, und dem Anblick der Fischer, die ihre Netze auswerfen und sie voller silberfarbener Sardinen wieder einholen.
Kleine Boote in blauen Farbtönen säumen diesen Teil der Küste. Hier ist der Sand ein wenig dunkler, aber das Mittelmeer bleibt dasselbe. Um dieses Bild von ganz oben zu betrachten, nahezu aus der Vogelperspektive, muss man zum Castillo de Gibralfaro hinaufgehen. Der Anblick von Himmel und Meer, die miteinander zu verschmelzen scheinen, ist atemberaubend.
Museen und Denkmäler In der Altstadt von Malaga befinden sich die wichtigsten Museen: el Museo de Bellas Artes (das Museum der Schönen Künste), das der Arte Sacro (religiösen Kunst) oder das der
Arte Contemporáneo (zeitgenössischen Kunst). Bei einem Besuch des archäologischen Museums in der
Alcazaba, des Teatro Romano, der
Catedral, der ein Turm fehlt, oder des Palacio de al Aduana (Zollpalast) neben dem Park, muss man sich allerdings noch einige Jahrhunderte zurückversetzen.
Von allen Symbolen der Stadt ist das bedeutendste zweifellos der Cenachero (Bronzestatue eines jungen Fischers, der seine Fischkörbe trägt), direkt dahinter jedoch folgt ein guter Teller Sardellen, denn in Malaga ist auch der Fisch ein Denkmal wert.