Attraktionen

Goldenes Dachl & Schloss Ambras

Die Tour beginnt am Goldenen Dachl, dass mit 2657 vergoldeten Kupferschindeln bedeckt ist. Folgt man dem Rennweg in nördlicher Richtung, gelangt man zum Hofgarten, ein ehemals königliches Gemüsebeet, heute ein wunderschöner englischer Garten. Rechts auf die Karl-Kapferer-Straße, weiter geradeaus auf die Sieberer Straße, bis zur Claudiastraße. Wenn man sodann in südlicher Richtung auf dem Viaduktbogen läuft, gelangt man zum Yellowstone, einem originalgetreuen Western-Saloon. Hier sollte man sich bestens stärken, denn es steht ein Marsch von 3,5 Kilometern zum Schloss Schloss Ambras bevor (wenn man sich nicht entscheidet öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen). Auf dem Viaduktbogen einfach in südlicher Richtung laufen, bis man auf die Ambraser Straße triff, von dort aus links gelangt man bis ans Schloss. Es mag zwar ein kleiner Fußweg sein, doch die Architektur des Schlosses sowie seine Umgebung sind es definitiv wert.

Leopoldsbrunnen & Triumphpforte

Diese Tour beginnt direkt im Zentrum von Innsbruck am Leopoldsbrunnen. Der Brunnen besteht aus einer der ersten Skulpturen, die ein Pferd auf seinen Hinterbeinen starstellt. Die Triumphpforte befindet sich gegenüber des Brunnens. Diese wurde errichtet, um den Erzherzog Leopold, Sohn Maria Theresias, und seine spanische Frau Maria Ludovica gebührend willkommen zu heißen. In nördlicher Richtung befindet sich der Stadtturm. Steigt man die 350 Stufen empor, kann man einen wundervollen Blick auf Innsbruck und die Alpen im Hintergrund genießen. Die Universitätsstraße hinunter befindet sich Fuzzy, eine rustikale Bierkneipe mit circa 20 Bieren und mehr als 40 Whiskeys zur Auswahl.

Alpenzoo & Seegrube

Aus dem Stadtzentrum fahren wir mit der Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Hungerburgbahn. Unmittelbar am Rennweg neben der Talstation der Hungerburgbahn befindet sich das Riesenrundgemälde, das zu den meistbesuchten und -bewunderten Sehenswürdigkeiten der Tiroler Landeshauptstadt zählt. Mit der Standseilbahn fahren wir in nur wenigen Minuten bis zur Haltestelle Alpenzoo. Ein Besuch dieses höchstgelegenen Zoos Europas gestaltet sich zu einem eindrucksvollen Erlebnis für Jung und Alt. Im Anschluss setzen wir unsere Fahrt bei einsetzender Dämmerung mit der Standseilbahn weiter in Richtung Hungerburg fort, wo wir dann in die Gondel der Nordkettenbahn zur Seegrube umsteigen. Schon die achtminütige Auffahrt auf die Seegrube ist ein Fest für die Augen. Die Bergstation liegt 1905 m hoch über Innsbruck. Das angeschlossene Hotel und Restaurant Seegrube ist ganzjährig geöffnet. Bei einem Höhen-Ausflug am Tag lassen sich hier auch die Gletschergipfel des Alpenhauptkammes bewundern. Dann haben wir auch die Möglichkeit, mit der Gondelbahn weiter auf das stilvolle Berggasthaus in der Bergstation Hafelekar auf 2260 m zu fahren und von dort eine der vielen Bergwanderungen oder Klettertouren in Angriff zu nehmen.

Hall in Tirol

Etwa zehn Kilometer östlich von Innsbruck liegt die geschichtlich eng mit der Landehauptstadt verbundene Salinenstadt Hall in Tirol. Sie ist von Innsbruck aus leicht erreichbar sowohl mit dem eigenen PKW über die Inntalautobahn A12, Abfahrt Hall Mitte, der Bundesstraße B171 oder öffentlichen Verkehrsmitteln wie den regelmäßig verkehrenden Bussen der IVB Linien D, E, S und 4 und den Bussen der Österreichischen Bundesbahn. Der Rundgang durch die historische Altstadt von Hall in Tirol beginnt am Oberen Stadtplatz, der sich an Markttagen zum Zentrum von Spezialitäten und Raritäten verwandelt. Nördlich der Pfarrkirche steht das Alte Rathaus. Dieses wurde als ehemalige Stadtburg des Grafen Heinrich Görz-Tirol um 1300 errichtet und birgt heute den sehenswerten Rathaussaal von 1451. Südöstlich der Bundesstraße liegt das Kloster der Tertiärschwestern mit der ehemaligen Spitalskirche und seit 1851 als Schulkirche dienende Heiliggeistkirche. Am Westrand dieser typischen Altstadtstraße ist das Bergbaumuseum, eine realistische Nachbildung des 1967 stillgelegten Salzbergwerkes im Halltal, untergebracht. Weiter in Richtung Osten gelangt man schließlich zum Stiftsplatz. Hier kann die Stiftskirche und das von Erzherzogin Magdalena um 1568 gestiftete, und seit 1912 wieder von Nonnen benutzte Kloster Herz Jesu mit dem Damenstift besichtigt werden. Etwas weiter nördlich befindet sich die Jesuitenkirche zu Allen Heiligen, ein Teil des ehemaligen Jesuitenklosters und Knabenerziehungsinstitutes. Auf der Nordseite des Stadtgrabens befindet sich das seit 1644 bestehende und 1760 nach einem Brand wiederhergestellte, auch wegen seiner Fresken sehenswerte, Franziskanerkloster mit dem städtischen Franziskanergymnasium.

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