De Wallen ist der Sammelname für das Gebiet links vom Damrak wenn man vom Hauptbahnhof kommt, zwischen Warmoesstraat und dem Nieuwmarkt und endet da wo zwei Grachten, die Oudezijds Voorburgwal und die Oudezijds Achterburgwal enden, an der Seite des Oudemanhuispoort. Hier befand sich auch das mittelalterliche Amsterdam mit seinen alten Verteidigungswällen als Begrenzung. Heutzutage ist dieser Stadtteil vorrangig bekannt als Rotlichtviertel, das sich konzentriert um die Oude Kerk, in den Gassen und entlang der Grachten. Meistens herrscht hier eine leicht chaotische aber gemütliche Atmosphäre; hier kommen zahllose Touristen, Zuhälter, Drogendealer, Junkies und Einwohner der Stadt mit unterschiedlichen Absichten zusammen. An den Wallen gibt es auch eine große Auswahl an normalen Gaststätten und Ausgehmöglichkeiten.
Grachtengordel
Am ersten Februar 1999 bekam Amsterdams Innenstadt den Status eines Flächendenkmals. Ein historisch wichtiger Teil davon, der Grachtengürtel, gehört zu den schönsten und prägendsten Merkmalen der Stadt. Dieser Gürtel beginnt mit der ältesten Gracht, der Singel, und endet mit der zuletzt gegrabenen Prinsengracht. Ein Drittel der Grachtenhäuser wurde vor 1850 errichtet. Die erste Stadterweiterung wurde Anfang des 17ten Jahrhunderts aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl notwendig. Damals wurde die erste Gracht gegraben. Nach und nach wurden die Grachten dann in einem halben Ring, von der Brouwersgracht bis zum Fluß,
De Pijp
Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde De Pijp als eine der ersten modernen Stadterweiterungen Amsterdams gebaut. In rasantem Tempo wurden hier viele Arbeiterwohnungen gebaut. Heutzutage ist de Pijp bekannt als Beispiel einer multikulturellen Gesellschaft. Hier wohnen Leute aus aller Herren Länder, Jung und Alt, Studenten und Künstler. Dieses Viertel ist denn auch besonders farbenfroh und ereignisreich. Hauptverkehrsader des Stadtteils sind die Albert Cuypstraat, bekannt wegen ihres täglichen Marktes und die Ferdinand Bolstraat. In der Nähe dieser Straßen gibt es unzählige exotische Gaststätten und an fast jeder Ecke findet man eine der für Amsterdam so typischen Kneipen.
Museumkwartier
Das Museumkwartier ist die Gegend rundum das Museumplein, etwa zehn Minuten zu Fuß vom Leidseplein entfernt. Hier findet man die wichtigsten Museen der Stadt, das Rijksmuseum, Van Gogh Museum und das Stedelijk Museum. Das Concertgebouw befindet sich ebenfalls in diesem Viertel. Weiter ist das Museumkwartier noch bekannt für seine exklusiven Einkaufsmöglichkeiten. Viele international bekannte Kleidungsmarken haben an der P.C. Hooftstraat und der Van Baerlestraat eigene Läden. Der Museumplein ist natürlich ein herrlicher Ort für eine Ruhepause in der Sonne, einen Lunch oder ähnliches. Diese von Kultur geprägte Umgebung ist tagsüber immer sehr belebt, nachts dagegen sehr ruhig.
Zuidelijke IJ-oever Die neuesten städtebaulichen Entwicklungen in Amsterdam finden in letzter Zeit am südlichen IJ-Ufer statt, sowohl westlich als auch östlich von der Centraal Station (Hauptbahnhof). Das war bis vor kurzem eine desolate Gegend, voller heruntergekommener Lagerhäuser. Jetzt wird dieser Stadtteil, mit seiner wunderschönen Aussicht auf der Stadt, komplett neu gestaltet. Am Oostelijke Handelskade (östliche Handelskai) werden neue Theater errichtet, ein neues Gebiet für das amsterdamer Nachtleben. Ebenfalls neu ist das neue Kreuzfahrtterminal, das Passenger Terminal Amsterdam. Die neue Bibliothek wird auch hierher ziehen. Die Bausubstanz ist interessant wegen ihrer fortschrittlichen Architektur. Die Silhouette dieses Gebiets wird sich während den kommenden fünf Jahren wohl dauernd ändern.
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