
Prado
Das Prado ist eines der berühmtesten Museen der Welt, das mit Werken spanischer Künstler wie Velasquez, Goya und Picasso aufwartet, aber auch anderer europäischer Künstler wie Raffael, Botticelli und Caravagio. Ganz in der Nähe befindet sich das Centro de Arte Reina Sofía und das Thyssen Bornemizsa, die gemeinsam mit dem Prado das "Goldene Dreieck" bilden. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die während der Herrschaft Carlos III. erbaut wurde, in der Mitte des Plaza Cánovas del Castillo, ist der Neptunbrunnen. Wer der Museums müde ist, sollte im Gran Cafe de Gijón Halt machen, dem geschichtsträchtigen Cafe, in dem viele weltberühmte Schriftsteller wie Federico Garcia Lorca oder Antonio Machado schon saßen. Der nahe liegende Parque del Buen Retiro, der sich hinter dem gusseisernen Zaun befindet, ist eine grüne Oase inmitten der geschäftigen Stadt. Hier kann man wunderbar eine Pause vom Sightseeing einlegen.
Palacio Real
Der Palacio Real (Königspalast) war über Jahrhunderte das Zuhause der spanischen Monarchie und befindet sich in der Altstadt Madrids. Im 16. und 17. Jhdt. war dieser Bezirk als Los Austrias bekannt. Die königliche Familie lebt jedoch nicht mehr in dem Gebäude aus dem 18. Jhdt. Es wird lediglich für offizielle Funktionen gebraucht und als Museum. Palacio Real befindet sich direkt am Plaza de Oriente, gegenüber des Teatro Real, dem Opernhaus. Der Plaza de Oriente ist mit eleganten Cafes gesäumt, u.a. dem Cafe de Oriente, einem idealen Ort, um zu entspannen. Auf der nahegelegenen Calle Segovia, wo sich einst Papal Nuncio befand, sind ebenfalls eine Reihe Cafes und Restaurants in kirchlichen Gebäuden untergebracht, u.a. Cafe del Nuncio und die Taberna de los 100 Vinos.
Plaza de España
Der geschäftige Plaza de España ist das neue Tor zur Stadt. Von hier aus erreicht man viele populäre und geschichtsträchtige Schauplätze, u.a. den Königspalast und den Puerta del Sol, ebenso die Gegend, die unter dem Namen Argüelles bekannt ist. Auf dem Plaza de España befindet sich das Denkmal zu Ehren Cervantes', mit Statuen von Don Quijote und Sancho Panza, seine berühmtesten Protagonisten. Außerdem nutzen viele die grüne Umgebung und Parkbänke zum entspannen. Einige Häuserblöcke weiter verläuft die Calle Conde Duque, auf der sich das Cuartel de Conde Duque befindet. Das Gebäude wurde unter Felipe V. erbaut, um die königliche Garde zu beherbergen. Heute ist es ein Kulturzentrum, das exzellente Ausstellungen moderner Kunst organisiert, Open-Air-Konzerte, Theateraufführungen und Workshops. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gegend ist das Casa de Campo. Nach der Paseo del Pintor Rosales kommt man sodann zum ältesten Gebäude Madrids, dem Templo de Debod. Die ägyptische Regierung rettete den Tempel vor der Zerstörung während des Baus des Aswan-Damms und präsentierte ihn 1960 Spanien. Der Tempel, der Göttin Isis geweiht, ist der Öffentlichkeit zugänglich und einen Besuch wert. Bars und Restaurants befinden sich reichlich um den Plaza de España, u.a. Prada a Tope, das traditionell rustikale Küche der Region Leon serviert, oder auch Dantxari, das sich baskischer Küche verschrieben hat.
Puert a del Sol
Nimmt man die Metro nach Sol und verlässt diese an der Calle Carretas, gelangt man zum Puerta del Sol. Vor Ort befindet sich die berühmte Turmuhr, deren Glocken offiziell das neue Jahr im spanischen Fernsehen und Radio einläuten. Die Statue Carlos III. befindet sich gegenüber des Turms. Das Wappen Madrids, mit Bär und Erdbeerbaum (el oso y el madroño), befindet sich hinter der Statue. Einige Häuserblocks weiter trifft man auf den Plaza de Santa Ana. Dieser Platz ist gesäumt mit Bars und Restaurants. Insgesamt ist diese Gegend recht geschäftig. Viele Schriftsteller, Maler und Intellektuelle lebten und arbeiteten hier und ließen sich von der Umgebung inspirieren. Auf der rechten Seite befindet sich eine kleine Straße namens San Sebastián, in der sich eine Kirche des selben Namens befindet, die
Plaza Mayor
Im Zentrum Madrids befindet sich der Plaza Mayor samt der Statue Felipes III. Der Platz wurde einst von Händlern des Mittelalters genutzt. Vor Ort befindet sich auch Casa de la Panadería, das erste Haus am Platz. Die Fassade wurde 1980 restauriert. Im Innern befinden sich nun mehrere Ausstellungen. Eine der berühmtesten Bars am Platz ist Torre del Oro mit Stierkampf-Motto. Mit Sherry und Tapas lässt sich hier ein schöner Abend verleben. Im Tiendas de la Plaza Mayor befinden sich viele Geschäfte, die allerlei Souvenirs verkaufen, von Flamenco-Kostümen bis hin zu Stierkampf-Accessoires. Ein paar Blocks weiter, auf dem Plaza de las Descalzas befindet sich das Museo del Monasterio de las Descalzas Reales. Das Museum des Franziskanerklosters beherbergt bedeutende Gemälde, Skulpturen und andere Kunstwerke. Gegenüber des Klosters liegt das Cafe de las Descalzas, ein kleines, romantisches Restaurant mit Livemusik (hauptsächlich Flamenco) an unterschiedlichen Tagen der Woche. Zurück in Richtung Plaza Mayor befindet sich der Plaza de la Villa, an dem sich vom 15. bis ins 17. Jhdt. das Rathaus befand. Nach all den Sehenswürdigkeiten sollte man sich in Richtung Calle Mayor zum Casa Ciriaco begeben, einer Taverne, die herzhafte Küche Spaniens und die passenden, rustikalen Weine dazu serviert.
Barrio de Salamanca
Barrio de Salamanca ist eine der wohlhabendsten Gegenden Madrids. Der Bezirk ist gespickt mit Kunstgalerien, u.a. der Galería Alcolea und der Galería Jorge Juan, neben einigen der exklusivesten Geschäften der Welt, u.a. der Chanel Boutique, Prada und Louis Vuitton. Museen finden sich im Barrio de Salamanca ebenso. Das berühmte Museo Arqueológico beherbergt eine Reproduktion der Altamira-Höhlen Nordspaniens samt prähistorischer Zeichnungen. In Salamanca befindet sich ebenfalls das Museo de Escultura al Aire Libre mit seinem Skulpturengarten. Ausgestellt sind Werke von Miró und Chillida. In der Gegend liegt auch der Plaza de Colón, auf dem sich zwei Denkmäler befinden, die der Entdeckung Amerikas gewidmet sind. eine davon stellt Kolumbus selbst dar. Vom Plaza Colón Richtung Plaza de Casti Ila verläuft der Paseo de la Castellana, eine der berühmtesten Straßen Madrids, die mit stattlichen Herrenhäusern gesäumt ist, neben nationalen und internationalen Bankfilialen. Wer von all dem Sightseeing hungrig wird, kann das Restaurant El Almirez aufsuchen, um baskische Küche und Spezialitäten Navarrans zu genießen. L'Entrecôte bietet dagegen französische Küche. Der Mercado de la Paz, von Gustav Eiffel entworfen, befindet sich ebenso in diesem Bezirk. Der Markt bietet frische Lebensmittel und zwei weitere Restaurants im Komplex selbst.
Bus-Touren
Madrid VISION (+34 91 779 18 88/ http://www.madridvision.es/en/index.php/) Madrid Guided Tours (+34 917 056 748/http://www.madridguidedtours.c om)
Führungen
Walks of Madrid (+ 34 653 912 879/ http://www.walksofspain.com/) Madrid Tourism Centre (+34 915 882 906/ http://www.esmadrid.com/descubremadrid_en/portal.do) Madrid Museum Tours (+34 680 450 231/ http://www.madrid-museum-tours.org)
Tapas Tours
Walks of Madrid (+ 34 653 912 879/ http://www.walksofspain.com/) Madrid Guided Tours (+34 917 056 748/ http://www.madridguidedtours.com) Madrid Museum Tours (+34 680 450 231/ http://www.madrid-museum-tours.org)
Segway Tours
Madsegs Tours S.L. (+34 659 824 499/ http://www.madsegs.com/)
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