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Im einen Fenster hängt eine japanische Fahne, weil es auch hier - wie beinahe überall - Sushi gibt. In dem anderen schneidet ein Mann aus einem Fernsehbildschirm heraus Grimassen. Das sind die neuesten Errungenschaften des Silberstein. Drinnen stehen noch die alten Stahlschrottmöbel, die sehr futuristisch aussehen und die Mitte der Neunziger den Ruhm des In-Lokals begründet haben. Und auch die Fresken oben an der Decke, die irgendwie an Kandinsky erinnern, sind nicht loungemäßig übermalt worden. Was sich verändert hat, verdeutlicht eher der Hinterhof, wo den Silberstein-Gästen einige Sitzplätze unter freiem Himmel zur Verfügung stehen. Dort lag einst ein romantisch bröckelnder Hinterhof für Vollmondnächte. Jetzt ist der gesamte Komplex denkmalgeschützt, aufgestylt und nennt sich Kunsthof. Das Flair von damals hat seine Koffer gepackt.
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