Milano muss man sich erarbeiten. Kommt man an und sucht die bekannten Sehenswürdigkeiten, dann ist man enttäuscht: Dom, die Galleria, die bescheidene Scala, das war's - denkt man. Doch wenn man sich Zeit nimmt und zum Castello findet, den berühmten Friedhof aufsucht und Freude an den weltbekannten Modeboutiquen hat, dann bekommt man Sympathie für diese quicklebendige Großstadt. Negativ: die allseits hohen Preise, was einem besonders auffällt, wenn man aus dem relativ günstigen Rom kommt. Aber Rom ist ja als Sitz der Staatsbeamten bekannt, die keine sehr großen Gehälter bekommen, während sich in Mailand das Geld befindet. So haben es mir wenigstens einheimische Freunde zu erklären versucht.
Letzter Besuch: Juni 2004
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