Beschreibung
Wer keine Zeit hat, in New York auf Besichtigungstour zu gehen, sollte wenigstens Greenwich Village besuchen. In den Zickzack-Straßen und bezaubernden Sandsteingebäuden schlägt das Herz New York Citys. Hier befindet sich das Zentrum der New Yorker Homosexuellen- und Studentengemeinschaften; zum Nachtleben gehören Musikclubs, Tanzklubs, feine Restaurants, heimelige Pubs und entzückende Cafés. In Greenwich Village kann man auch die irrsten Dinge kaufen. Es ist einfach "cool" und bietet eine Umgebung, die New York von anderen Städten im Nordosten der Vereinigten Staaten abhebt. Im frühen 18. Jahrhundert begannen die Leute dem Gelbfieber und den Pocken im unteren Manhattan zu entfliehen und richteten sich in Greenwich Village ein. Bis zur Mitte des Jahres 1910 hatte es sich zu einem Ort entwickelt, wo man es wagte, radikal zu sein. Reformer, Künstler, Studenten und Intellektuelle versammelten sich hier, diskutierten, planten Umstürze und gratulierten sich gegenseitig, dass sie den spießbürgerlichen Dörfern entkommen waren, woher sie stammten. Viele große Namen aus Kunst, Literatur und Musik lebten oder arbeiteten in Greenwich Village: Mark Twain, Walt Whitman, Edgar Allen Poe, Jack Kerouac, Jackson Pollock und Bob Dylan, um nur ein paar zu nennen. Zu den Sehenswürdigkeiten, die man hier findet, zählen der Washington Square Park und die Forbes Magazine Galleries. Es gibt auch viele Restaurants, Bars und Geschäfte, doch sie aufzuzählen gäbe keinen wirklichen Einblick in Greenwich Village (Teil der Attraktivität des Villages ist die Anzahl von Geschäften und Restaurants einer Art). Greenwich Village bleibt New Yorks Ruf, die ganze Nacht geöffnet zu sein, treu.